Sequenzdaten von Menschen fast aller Kontinente
"Aus diesem Grund ist es wichtig, möglichst globale Sequenzdaten zu haben. Das hilft Forschern, Hinweise auf mögliche Probleme zu finden." In der Datenbank des 1.000-Genom-Projekts sind Sequenzdaten von Menschen fast aller Kontinente erfasst, etwa von den Yoruba in Nigeria oder Italienern aus der Toskana. Genetische Auffälligkeiten einzelner Personen oder Gruppen könnten damit vor dem Hintergrund der genetischen Variation in der jeweiligen Population bewertet werden, schreiben die Forscher.
Sie erfassten Varianten, die nur bei einem von 100 Menschen oder sogar seltener auftreten. Dabei fanden sie seltene Variationen meist in geografisch begrenzten Regionen, während häufigere Abweichungen überall auf der Welt zu finden waren. Obwohl die Forscher ihr ursprüngliches Ziel bereits erreicht haben, wollen sie in der nächsten Phase weitere 1.500 Genome von zwölf neuen Populationen sequenzieren.
- Datum 01.11.2012 - 13:52 Uhr
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- Quelle dpa
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