Physik-Nobelpreis Zwei Leben für Schrödingers Katze
Die Physik-Nobelpreisträger spielen in einer Welt, die billionenfach kleiner ist als unsere. Ihre Versuche bilden die Basis der Maschine der Zukunft: den Quantencomputer.
© Geoffrey Wheeler/National Institute of Standards and Technology

Der Quantenphysiker David J. Wineberg 2003 in seinem Labor am National Institute of Standards and Technology.
Der Österreicher Erwin Schrödinger ersann 1935 ein Gedankenexperiment, das heute sicherlich zahlreiche Tierschützer auf den Plan rufen würde: Eine Katze wird zusammen mit einer Kapsel Zyankali in eine Box gesperrt. Ein radioaktiver Atomkern entscheidet darüber, ob das Nervengift freigesetzt wird. Zerfällt der Atomkern, wird die Kapsel zerschlagen, und die Katze stirbt. Zerfällt er nicht, bleibt die Katze am Leben.
Ein mehrere Kilogramm schweres Tier, das den Gesetzen der Quantenwelt unterliegt, die billionenfach kleiner ist als unsere. Kann das gut gehen? Hier gelten Regeln, die unserer Alltagserfahrung grundlegend widersprechen. Hier tanzen Lichtteilchen mit Atomkernen. Physiker können jedoch nicht ausrechnen, ob ein Atomkern ein Lichtteilchen zu einem bestimmten Zeitpunkt in einer Pirouette durch den Raum schleudert – oder ob das Paar gerade eine Pause macht. Dem mathematischen Formalismus entspringen nur Wahrscheinlichkeiten, etwa: Pirouette: 73 Prozent, Pause: 27 Prozent.
Das Resultat für die Katze in der Schachtel ist paradox: Hier ist der Atomkern ein Knecht von Wahrscheinlichkeiten. Ob er zu einem bestimmten Zeitpunkt zerfallen sein wird, können Physiker nicht berechnen. Erst, wenn der Experimentator die Schachtel öffnet, weiß er, ob die Katze noch lebt. Bis dahin ist sie tot und lebendig.
Schrödinger konnte nicht ahnen, dass Forscher ein halbes Jahrhundert später sein Gedankenexperiment im Labor realisieren würden. Zwar haben Serge Haroche und David J. Wineland, die nun mit dem Nobelpreis in Physik ausgezeichnet werden, keine Tiere gequält. Aber sie haben eindrucksvoll gezeigt, dass Schrödingers Katze weit mehr ist als ein Paradoxon: In der Quantenwelt können Lichtteilchen, Elektronen und Atomkerne tatsächlich gleichzeitig Pirouetten drehen und Pause machen – Physiker sprechen von einer Überlagerung verschiedener Zustände.
Noch ist der Quantencomputer Zukunftsmusik
Sie hat weitreichende Folgen. Die Quantenmechanik ermöglicht neuartige, "optische" Uhren, die Hunderte Male genauer als heutige Atomuhren sind. Längst arbeiten Forscher auch am Computer der Zukunft, der nicht mehr mit herkömmlichen Transistoren arbeitet, sondern Atomkerne zum Speichern von Informationen verwendet. Wo der Transistor die physische Repräsentation eines "Bits" ist, das – je nachdem, ob Strom auf dem Transistor liegt – entweder den Wert "0" oder den Wert "1" annimmt, kann das "Qubit" wegen der Quantennatur von Atomkernen beide Werte gleichzeitig annehmen. Dadurch potenziert sich die Rechenleistung, zumindest wenn es darum geht, Verschlüsselungen zu knacken oder große Zahlen in ihre Primfaktoren zu zerlegen.
Noch ist der Quantencomputer aber Zukunftsmusik. Zwar können Forscher Atomkerne bis auf knapp über dem absoluten Temperaturnullpunkt abkühlen und sie mit Hilfe von elektrischen Feldern einsperren. Aber schon nach einer Zehntelsekunde bricht die makroskopische Welt in den Quantencomputer. Von außen dringt Wärme in das bitterkalte Atomensemble ein, oder die Lichtteilchen entweichen aus dem futuristischen Computer.
- Datum 09.10.2012 - 17:56 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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Schon interessant, diese Entdeckungen und Entwicklungen zu verfolgen.
Vielleicht lassen sich mit diesen genauen Uhren sogar Zeitabweichungen messen, die sich nicht mit Einstein erklären lassen.
Oder Phänomene und Effekte die wir jetzt noch nicht kennen.
Wie so oft in der Wissenschaft, führt das eine zum anderen.
Mit diesen Entdeckungen wurde wohl der Grundstein für weitere Nobelpreise gelegt.
man kann auch mit atomuhren die zeitabweichung die wegen geschwindigkeit entsteht messen. so hat man ein paar synchranisierte atomuhren genommen und eine auf der erde gelassen und mit der anderen mit einem flugzeug um die welt geflogen.
man kann auch mit atomuhren die zeitabweichung die wegen geschwindigkeit entsteht messen. so hat man ein paar synchranisierte atomuhren genommen und eine auf der erde gelassen und mit der anderen mit einem flugzeug um die welt geflogen.
Für mich als Mathematiker (aber nicht Physiker), dem dieses Gedankenexperiment nie explizit erklärt wurde, stellt sich da doch die Frage, was an diesem Paradoxon so paradox sein soll. Wenn ich gerade auf der Arbeit sitze und überlege ob mein Hund zuhause gerade bellt, weiß ich das auch nicht und könnte (zumindest stümperhaft) eine Wahrscheinlichkeit berechnen, ob er's tut oder nicht.
Aber daraus den Schluss zu ziehen, dass er gerade sowohl bellt als auch nicht bellt, ist dann schon ziemlich haarsträubend!
Also was unterscheidet einen Quanten von meinem Hund?
aber versuch mal Ihre Frage zu beantworten.
Eine anschauliches Beispiel liefert das Doppelspaltexperiment.
Hier eine Bild aus Wikipedia:
http://upload.wikimedia.o...
Teilchen werden auf einen Schirm mit zwei Schlitze geschossen.
Wenn es klassische Teilchen wären, wie ihr Hund, würde man auf dem Schirm dahinter zwei helle Streifen sehen.
Sie sehen aber mehr helle Streifen, weil ein Teilchen zu 50% durch Spalt A geht, und zu 50% durch Spalt B. Überlagerungszustand!
Diese zwei 50% Anteile wechselwirken bzw. interferieren miteinander und erzeugen das Muster. (Stichwort: Wahrscheinlichkeitswelle)
Wohl gemerkt, es sind immer nur "einzelne" Teilchen die nacheinander auf den Schirm gefeuert werden.
Das Muster entsteht NICHT durch Wechselwirken mehrerer Teilchen, sondern durch die Überlagerungsanteile jedes "einzelnen" Teilchens.
So hab ich's zumindest verstanden.
Das ist grade etwas, was dem gesunden Menschenverstand absolut widerspricht:
Im Falle eines Überlagerungszustands bellt ihr Hund und ist still.
Dass es solche Zustände gibt, eröffnet zum Beispiel die Möglichkeit, dass ein Atom in einer Cavity sowohl im angeregten als auch im Grundzustand ist.
Dies wurde u.a. von S. Haroche experimentell nachgewiesen, weshalb er hier den Nobelpreis bekommt.
ist basiskurs in quantenphysik nicht ein muss fuer mathematiker? da wo ich studiert habe, war es fuer alle mathematiker und ingenieure pflicht.
was die katze angeht, so geht es darum, dass die katze theoretisch in beiden zustaenden verharrt. oeffnen sie die decke so kolabiert die wellenfunktionen in einen zustand in dem sie auch bleibt.
Der Unterschied zwischen ihrem Hund und Schrödingers Katze ist, dass ihr Hund entweder Belt oder nicht. Beides geht nicht. Weiter bedarf es nicht ihrer Beobachtung, ihr Hund wird bellen oder es sein lassen unabhängig davon ob er beobachtet wird.
In der Quantenmechanik in kopenhagener Deutung (Das wird in der Regel implizit vorrausgesetzt, muss man aber nicht machen. Es gibt Interpretationen der Quantenmechanik, die dieses Paradoxon nicht aufweisen, dafür an anderer Stelle unschöne Konsequenzen haben.) ist das nicht so.
Bis zur Kenntnisnahme durch eine Messung ist es nicht möglich zu sagen, ob die Katze lebt oder nicht. Sie befindet sich in einem Überlagerungszustand aus beiden möglichen Ausgängen der Messung und erst durch den Messvorgang wird ein Ausgang "ausgewählt".
Schrödinger hat damals dieses Gedankenexperiment vorgeschlagen, um die Absurdheit der Quantenmechanik in dieser Form zu zeigen. Er war überzeugt, dass die Quantenmechanik eine unvollständige Theorie sei.
...das ist hierbei nicht die Frage.
Es ist auch gar kein "Gedankenexperiment" sondern Schrödinger hat versucht zu verdeutlichen in welches Dilema die Physik durch die Statistik geraten ist. Und das obwohl genau die als der Grundstein der modernen Naturwissenschaft gilt. Galilei hat diese Methode praktisch eingeführt, mittels einer Reihe von wiederhohlten Experimenten quasi Durchschnittswerte für Regeln aufzustellen, bei denen es ziemlich egal ist ob es einzelne Experimente gibt deren Ergebnisse von den anderen abweichen. Wird Heute in "Genauigkeitsklassen" auch nicht als historischer Balast in der technischen Alltagswelt herumgetragen, sondern ist ganz praktischen Gründen geschuldet. Meist der begrenzten Möglichkeit der Messgenauigkeit.
Schrödinger hat nur die Unsinnigkeit verdeutlicht, aus der benötigten Vielzahl anzustellender Messungen, die nicht alle angestellt werden können, abzuleiten, das ein -sowohl als auch- als Kausalität, die Grundlage eines damit direkt verknüpften Vorganges sein soll, der nur "entweder-oder" als Ergebnis hat. Das ist nicht so einfach mit Zyankali und Katze, wie es im Artikel steht, sondern was das zerbrechen des Giftfläschchens auslöst, das lässt sich nicht genau sagen. Das was heute als Halbwertzeit bei radioaktiven Materialien bekannt ist, darum gehts eigentlich. Und die ganze Methode dazu ist der stochastischen Aufassung zur Beurteilung von Experimenten geschuldet.
haben nichts mit Realität zu tun. Die Phantasie von fliegenden Kügelchen stammt aus alten orientalischen Märchenbüchern.
Ich bin nicht sicher, aber ich glaube, die Schrödinger-Katze ist eher eine hinkende Metapher als ein Paradoxon. Ähnlich wie beim Allmachtsparadoxon (Kann Gott einen Stein schaffen, der so schwer ist, dass er ihn nicht heben kann?) werden widersprüchliche Begriffe verwendet, die logisch nicht schlüssig sind.
Die Katze gibt aber ein passables Bild für eine Superposition ab, ihr Hund würde das auch. Ein Philosoph würde beide aber Beispiele - glaube ich - nicht als Paradoxon bezeichnen.
aber versuch mal Ihre Frage zu beantworten.
Eine anschauliches Beispiel liefert das Doppelspaltexperiment.
Hier eine Bild aus Wikipedia:
http://upload.wikimedia.o...
Teilchen werden auf einen Schirm mit zwei Schlitze geschossen.
Wenn es klassische Teilchen wären, wie ihr Hund, würde man auf dem Schirm dahinter zwei helle Streifen sehen.
Sie sehen aber mehr helle Streifen, weil ein Teilchen zu 50% durch Spalt A geht, und zu 50% durch Spalt B. Überlagerungszustand!
Diese zwei 50% Anteile wechselwirken bzw. interferieren miteinander und erzeugen das Muster. (Stichwort: Wahrscheinlichkeitswelle)
Wohl gemerkt, es sind immer nur "einzelne" Teilchen die nacheinander auf den Schirm gefeuert werden.
Das Muster entsteht NICHT durch Wechselwirken mehrerer Teilchen, sondern durch die Überlagerungsanteile jedes "einzelnen" Teilchens.
So hab ich's zumindest verstanden.
Das ist grade etwas, was dem gesunden Menschenverstand absolut widerspricht:
Im Falle eines Überlagerungszustands bellt ihr Hund und ist still.
Dass es solche Zustände gibt, eröffnet zum Beispiel die Möglichkeit, dass ein Atom in einer Cavity sowohl im angeregten als auch im Grundzustand ist.
Dies wurde u.a. von S. Haroche experimentell nachgewiesen, weshalb er hier den Nobelpreis bekommt.
ist basiskurs in quantenphysik nicht ein muss fuer mathematiker? da wo ich studiert habe, war es fuer alle mathematiker und ingenieure pflicht.
was die katze angeht, so geht es darum, dass die katze theoretisch in beiden zustaenden verharrt. oeffnen sie die decke so kolabiert die wellenfunktionen in einen zustand in dem sie auch bleibt.
Der Unterschied zwischen ihrem Hund und Schrödingers Katze ist, dass ihr Hund entweder Belt oder nicht. Beides geht nicht. Weiter bedarf es nicht ihrer Beobachtung, ihr Hund wird bellen oder es sein lassen unabhängig davon ob er beobachtet wird.
In der Quantenmechanik in kopenhagener Deutung (Das wird in der Regel implizit vorrausgesetzt, muss man aber nicht machen. Es gibt Interpretationen der Quantenmechanik, die dieses Paradoxon nicht aufweisen, dafür an anderer Stelle unschöne Konsequenzen haben.) ist das nicht so.
Bis zur Kenntnisnahme durch eine Messung ist es nicht möglich zu sagen, ob die Katze lebt oder nicht. Sie befindet sich in einem Überlagerungszustand aus beiden möglichen Ausgängen der Messung und erst durch den Messvorgang wird ein Ausgang "ausgewählt".
Schrödinger hat damals dieses Gedankenexperiment vorgeschlagen, um die Absurdheit der Quantenmechanik in dieser Form zu zeigen. Er war überzeugt, dass die Quantenmechanik eine unvollständige Theorie sei.
...das ist hierbei nicht die Frage.
Es ist auch gar kein "Gedankenexperiment" sondern Schrödinger hat versucht zu verdeutlichen in welches Dilema die Physik durch die Statistik geraten ist. Und das obwohl genau die als der Grundstein der modernen Naturwissenschaft gilt. Galilei hat diese Methode praktisch eingeführt, mittels einer Reihe von wiederhohlten Experimenten quasi Durchschnittswerte für Regeln aufzustellen, bei denen es ziemlich egal ist ob es einzelne Experimente gibt deren Ergebnisse von den anderen abweichen. Wird Heute in "Genauigkeitsklassen" auch nicht als historischer Balast in der technischen Alltagswelt herumgetragen, sondern ist ganz praktischen Gründen geschuldet. Meist der begrenzten Möglichkeit der Messgenauigkeit.
Schrödinger hat nur die Unsinnigkeit verdeutlicht, aus der benötigten Vielzahl anzustellender Messungen, die nicht alle angestellt werden können, abzuleiten, das ein -sowohl als auch- als Kausalität, die Grundlage eines damit direkt verknüpften Vorganges sein soll, der nur "entweder-oder" als Ergebnis hat. Das ist nicht so einfach mit Zyankali und Katze, wie es im Artikel steht, sondern was das zerbrechen des Giftfläschchens auslöst, das lässt sich nicht genau sagen. Das was heute als Halbwertzeit bei radioaktiven Materialien bekannt ist, darum gehts eigentlich. Und die ganze Methode dazu ist der stochastischen Aufassung zur Beurteilung von Experimenten geschuldet.
haben nichts mit Realität zu tun. Die Phantasie von fliegenden Kügelchen stammt aus alten orientalischen Märchenbüchern.
Ich bin nicht sicher, aber ich glaube, die Schrödinger-Katze ist eher eine hinkende Metapher als ein Paradoxon. Ähnlich wie beim Allmachtsparadoxon (Kann Gott einen Stein schaffen, der so schwer ist, dass er ihn nicht heben kann?) werden widersprüchliche Begriffe verwendet, die logisch nicht schlüssig sind.
Die Katze gibt aber ein passables Bild für eine Superposition ab, ihr Hund würde das auch. Ein Philosoph würde beide aber Beispiele - glaube ich - nicht als Paradoxon bezeichnen.
... das klappt nämlich auch ganz gut mit einem Tierschützer. Das muss keine Katze sein! Und irgendeine(r) wird sich ja wohl finden - oder? Aber "Schrödingers Tierschützer" klingt einfach uncool, und deswegen hat man es wohl bei der Katze belassen.
Aber es geht ja bei einem Gedankenexperiment nicht darum ein/e (setzen Sie hier Ihren Wunschkandidaten ein) originell ins Jenseits zu befördern, sondern darum, den oben genannten Zustand zu erklären, den es in unserer makroskopischen Welt nicht gibt, den Aspekt der Zustandsüberlappungen.
Doch in unserer Welt befinden sich alle Dinge in einem thermischen Gleichgewicht oder versuchen es zu erreichen. Das bedeutet, sie interagieren zu jederzeit mit allen anderen Dingen per Strahlungsaustausch.
Dieser Umstand lässt den Tierschützer in der Kiste bereits vor dem Nachsehen tot oder lebendig sein. Denn der Tierschützer steht so in "Kontakt" mit Kiste (auch hypothetisch schwebend) und diese wiederum mit dem Beobachter.
Ergo - ein Tierschützer weniger!
Und darum liebe Kinder - NICHT ZU HAUSE NACHMACHEN! Sonst rasiert PETA eure Katze, Euren Teppich oder was immer ausreichend Haare hat!
aber versuch mal Ihre Frage zu beantworten.
Eine anschauliches Beispiel liefert das Doppelspaltexperiment.
Hier eine Bild aus Wikipedia:
http://upload.wikimedia.o...
Teilchen werden auf einen Schirm mit zwei Schlitze geschossen.
Wenn es klassische Teilchen wären, wie ihr Hund, würde man auf dem Schirm dahinter zwei helle Streifen sehen.
Sie sehen aber mehr helle Streifen, weil ein Teilchen zu 50% durch Spalt A geht, und zu 50% durch Spalt B. Überlagerungszustand!
Diese zwei 50% Anteile wechselwirken bzw. interferieren miteinander und erzeugen das Muster. (Stichwort: Wahrscheinlichkeitswelle)
Wohl gemerkt, es sind immer nur "einzelne" Teilchen die nacheinander auf den Schirm gefeuert werden.
Das Muster entsteht NICHT durch Wechselwirken mehrerer Teilchen, sondern durch die Überlagerungsanteile jedes "einzelnen" Teilchens.
So hab ich's zumindest verstanden.
Wenn ein Messgerät angebracht wird um zu beobachten welches Teilchen durch welchen Spalt geht verhalten sich diese auch wieder wie Materie ( Es entstehen wieder zwei Streifen und kein Interferenzmuster )und nicht wie Wellen, weil Sie "beobachtet" werden...keine Ahnung warum das so ist.
Wenn ein Messgerät angebracht wird um zu beobachten welches Teilchen durch welchen Spalt geht verhalten sich diese auch wieder wie Materie ( Es entstehen wieder zwei Streifen und kein Interferenzmuster )und nicht wie Wellen, weil Sie "beobachtet" werden...keine Ahnung warum das so ist.
Das ist grade etwas, was dem gesunden Menschenverstand absolut widerspricht:
Im Falle eines Überlagerungszustands bellt ihr Hund und ist still.
Dass es solche Zustände gibt, eröffnet zum Beispiel die Möglichkeit, dass ein Atom in einer Cavity sowohl im angeregten als auch im Grundzustand ist.
Dies wurde u.a. von S. Haroche experimentell nachgewiesen, weshalb er hier den Nobelpreis bekommt.
man kann auch mit atomuhren die zeitabweichung die wegen geschwindigkeit entsteht messen. so hat man ein paar synchranisierte atomuhren genommen und eine auf der erde gelassen und mit der anderen mit einem flugzeug um die welt geflogen.
ist basiskurs in quantenphysik nicht ein muss fuer mathematiker? da wo ich studiert habe, war es fuer alle mathematiker und ingenieure pflicht.
was die katze angeht, so geht es darum, dass die katze theoretisch in beiden zustaenden verharrt. oeffnen sie die decke so kolabiert die wellenfunktionen in einen zustand in dem sie auch bleibt.
Wieso sollte ein Kurs in Quantenphysik Basis für ein Mathematikstudium sein? Die naturwissenschaftliche Komponente der Mathematik ist sicher wichtig und interessant, ist aber nur eine von vielen Facetten der Mathematik. Mathematik beschäftigt sich mit Strukturen und ihren logisch hergeleiteten Beziehungen untereinander. Diese Strukturen können Repräsentationen in der Natur haben, müssen es aber nicht. Deswegen fällt Mathematik an manchen Universitäten zum Beispiel auch in die Geisteswissenschaften mit der Möglichkeit des Abschlusses als Doktor der Philosophie.
was die katze angeht, so geht es darum, dass die katze theoretisch in beiden zustaenden verharrt. oeffnen sie die decke so kolabiert die wellenfunktionen in einen zustand in dem sie auch bleibt.
aber nur für denjenigen,der die decke öffnet...wusste noch jemand von der Katze und war nicht beim öffnen dabei bzw. weiß nicht das Ergebnis..so bleibt für ihn die Katze in beiden Zuständen weiter.
Ihr Kommentar ist nicht hilfreich, aber ich nehme mal an, dass Sie das wissen. Ihnen geht es auch sicher nicht um eine Erklärung, sondern um Provokation.
Für Laien ist die Quantenphysik nicht verständlich. Selbst für Fachleute (Physiker) ist sie nicht verständlich, sondern eher hinzunehmen. Manche sagen, dass man die Quantenphysik nicht verstehen kann, sondern einfach die entsprechenden mathematischen Grundlagen akzeptieren muss.
Wieso sollte ein Kurs in Quantenphysik Basis für ein Mathematikstudium sein? Die naturwissenschaftliche Komponente der Mathematik ist sicher wichtig und interessant, ist aber nur eine von vielen Facetten der Mathematik. Mathematik beschäftigt sich mit Strukturen und ihren logisch hergeleiteten Beziehungen untereinander. Diese Strukturen können Repräsentationen in der Natur haben, müssen es aber nicht. Deswegen fällt Mathematik an manchen Universitäten zum Beispiel auch in die Geisteswissenschaften mit der Möglichkeit des Abschlusses als Doktor der Philosophie.
was die katze angeht, so geht es darum, dass die katze theoretisch in beiden zustaenden verharrt. oeffnen sie die decke so kolabiert die wellenfunktionen in einen zustand in dem sie auch bleibt.
aber nur für denjenigen,der die decke öffnet...wusste noch jemand von der Katze und war nicht beim öffnen dabei bzw. weiß nicht das Ergebnis..so bleibt für ihn die Katze in beiden Zuständen weiter.
Ihr Kommentar ist nicht hilfreich, aber ich nehme mal an, dass Sie das wissen. Ihnen geht es auch sicher nicht um eine Erklärung, sondern um Provokation.
Für Laien ist die Quantenphysik nicht verständlich. Selbst für Fachleute (Physiker) ist sie nicht verständlich, sondern eher hinzunehmen. Manche sagen, dass man die Quantenphysik nicht verstehen kann, sondern einfach die entsprechenden mathematischen Grundlagen akzeptieren muss.
Die Kühlung des Quantencomputers wird wohl die größte Problematik werden.Ob diese doch sehr fragile Technik ihren Einsatz im Tablet oder Notebook wiederfindet wird die Zeit zeigen.
Sehr spannendes Feld und ein absolut gerechtfertigter Nobelpreis. So etwas bringt die Menschheit voran und nicht das xte DSDDSDDS
Die Kühlung eines Quantencomputers ist kein Problem, denn erstens finden quantenmechanische Zustände bei jeder Temperatur statt
und zweitens wissen wir (noch) nicht, wie sich die quantentheoretische Prinzipien in Großserie umsetzen lassen. Dadurch ist die zur Umsetzung notwendigen Energieaufnahme vollkommen unbekannt und damit auch die notwendige Kühlung.
Mir ist durchaus bewußt das Quantenmechanische prozesse bei jeder Temperatur ablaufen, sonst würden wir auch nicht existieren.
Mir ging es eher um das was sie im zweiten Absatz angesprochen haben. So etwa in Tablets oder Kleinstgeräten umzusetzen erscheint mir als schwierig. Notebooks haben im Sommer auch jetzt noch große probleme mit der Wärmeentwicklung.
Die Kühlung eines Quantencomputers ist kein Problem, denn erstens finden quantenmechanische Zustände bei jeder Temperatur statt
und zweitens wissen wir (noch) nicht, wie sich die quantentheoretische Prinzipien in Großserie umsetzen lassen. Dadurch ist die zur Umsetzung notwendigen Energieaufnahme vollkommen unbekannt und damit auch die notwendige Kühlung.
Mir ist durchaus bewußt das Quantenmechanische prozesse bei jeder Temperatur ablaufen, sonst würden wir auch nicht existieren.
Mir ging es eher um das was sie im zweiten Absatz angesprochen haben. So etwa in Tablets oder Kleinstgeräten umzusetzen erscheint mir als schwierig. Notebooks haben im Sommer auch jetzt noch große probleme mit der Wärmeentwicklung.
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