Deutschland aus der Fischperspektive

Die schrillen Farben des fünf bis zehn Zentimeter langen Dreistacheligen Stichlings dienen als Locksignal für paarungswillige Weibchen. | © Daniel Klaucke
Leuchtend bunte Korallenriffe und exotische Clownfische – für diese Bilder reisen viele Fotografen um die halbe Welt. Daniel Klaucke ist eine Ausnahme. Für die Ausstellung "Unter der Oberfläche" reiste der Potsdamer zu den Badeseen, Flüssen und Angelgewässern Ostdeutschlands und fotografierte dort heimische Fische wie Stichlinge, Schollen und Steinbutte. Mit den Bildern will der Fotograf zur nachhaltigeren Nutzung deutscher Gewässer aufrufen.
- Datum 19.11.2012 - 12:30 Uhr
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in Flüssen und Badeseen?
Die Bildunterschriften sind nicht sorgfältig ausgewählt und zeugen von sehr geringem Fachwissen. Titel wie Art XX zwischen Algen,Pflanzen und Gestrüpp tragen nicht dazu bei dem Leser die Faszination für die heimische Unterwasserwelt näherzubringen.
Hinzu kommen inhaltliche Fehler, so handelt es sich bei der Abbildung der Scholle nicht um einen Fisch im Larvenstadium, diese sind transparent und leben nicht bodennah. Äschen leben im Freiwasser schnellfließender sauerstoffreicher Flüsse und nicht zwischen Gestrüpp, Jungfische nutzen versunkene Bäume als permanenten Lebensraum etc. All das hätte eine fünfminütige Suchmaschinenbefragung ergeben.
Die Schönheit und Magie der Bilder bleibt davon natürlich unberührt. Sie erinnern mich an ein Buch aus meiner Kindheit von einem Wassermann im Karpfenteich...
Hätte nicht gedacht, dass man hierzulande so tolle Unterwasserfotos machen kann. Erinnert ja teilweise eher an das Amazonasgebiet :)
die Zeiten in denen sich Äschen noch tummelten sind leider vorbei.. die Bestände sind nämlich fast auf 0 geschrumpft. Mein Lieblingsfisch :(
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