Naturfotografie : Deutschland aus der Fischperspektive

Silbrige Fischschwärme und algenverhangene Äste, so sieht es unter der Oberfläche ostdeutscher Gewässer aus. Ein Blick in die unterschätzte Unterwasserwelt Deutschlands.

Leuchtend bunte Korallenriffe und exotische Clownfische – für diese Bilder reisen viele Fotografen um die halbe Welt. Daniel Klaucke ist eine Ausnahme. Für die Ausstellung "Unter der Oberfläche" reiste der Potsdamer zu den Badeseen, Flüssen und Angelgewässern Ostdeutschlands und fotografierte dort heimische Fische wie Stichlinge, Schollen und Steinbutte. Mit den Bildern will der Fotograf zur nachhaltigeren Nutzung deutscher Gewässer aufrufen.

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Kommentare

4 Kommentare Kommentieren

Tolle Fotos, schlechte Bildunterschriften

Die Bildunterschriften sind nicht sorgfältig ausgewählt und zeugen von sehr geringem Fachwissen. Titel wie Art XX zwischen Algen,Pflanzen und Gestrüpp tragen nicht dazu bei dem Leser die Faszination für die heimische Unterwasserwelt näherzubringen.
Hinzu kommen inhaltliche Fehler, so handelt es sich bei der Abbildung der Scholle nicht um einen Fisch im Larvenstadium, diese sind transparent und leben nicht bodennah. Äschen leben im Freiwasser schnellfließender sauerstoffreicher Flüsse und nicht zwischen Gestrüpp, Jungfische nutzen versunkene Bäume als permanenten Lebensraum etc. All das hätte eine fünfminütige Suchmaschinenbefragung ergeben.
Die Schönheit und Magie der Bilder bleibt davon natürlich unberührt. Sie erinnern mich an ein Buch aus meiner Kindheit von einem Wassermann im Karpfenteich...