Intelligenzforschung Wird die Menschheit immer dümmer?
Ein US-Wissenschaftler widerspricht der gängigen Intelligenzforschung: Die Klugheit der Menschen nehme seit Jahrtausenden ab, sagt er. Doch seine Thesen sind gewagt.
© Bildagentur-o/dpa
Die durchschnittliche Intelligenz der Menschheit schwinde allmählich – das behauptet ein amerikanischer Forscher. Seine Begründung: Vor Tausenden Jahren, als die Menschen noch in kleinen Gruppen durch die Wildnis streiften, seien intellektuelle Fähigkeiten zum Überleben viel essenzieller gewesen als heute.
Als Begründung führt der Entwicklungsbiologe und Genetiker Gerald Crabtree genetische Analysen zur Evolution des Erbguts an. Seit die Menschheit Ackerbau betreibe und in größeren Gemeinschaften zusammenlebe, sei die Intelligenz des Einzelnen weniger entscheidend, schreibt der Forscher von der kalifornischen Stanford-Universität im Wissenschaftsmagazin Trends in Genetics. Eine Studie hat er dazu nicht gemacht. Seine Ansichten sind als Kommentar erschienen, indem er Studien zu genetischen Analysen des menschlichen Erbgutes interpretiert.
Es sind also keine Forschungsergebnisse, sondern Ansichten, die Crabtree formuliert. Und die stechen in ein Wespennest. Denn die Frage, was Intelligenz überhaupt ist, ob, und wenn ja wie sie gemessen werden kann und welche Rolle Vererbung und Bildung spielen – all das ist heftig umstritten. Zuletzt flammte die Intelligenz-Debatte wieder auf, als der ehemalige Berliner Finanzsenator und Bundesbankvorstand Thilo Sarrazin krude Thesen zur Intelligenz verbreitete. Welche Gene bei der Intelligenz eine Rolle spielen und zu wie viel Prozent das Erbgut Einfluss hat – zu all diesen Fragen gibt es widersprüchliche Studien. Wie die Gene zusammenwirken, weiß man bis heute nur ansatzweise.
Der Stanford-Forscher Crabtree legt sich dagegen recht deutlich fest. Er schreibt, die menschliche Intelligenz hänge von rund 2.000 bis 5.000 Genen ab. Diese Erbanlagen für das Gehirn seien besonders anfällig für Mutationen. Neben des Intellekts hätten diese Gene auch Einfluss auf Emotionen.
Intelligenz soll fürs Überleben nicht mehr so wichtig sein
Crabtree vermutet, dass die Menschheit in den vergangenen 120 Generationen – ein Zeitraum von rund 3.000 Jahren – Schritt für Schritt an Intelligenz einbüßte. Crabtree ist überzeugt: Bekämen wir heutzutage Besuch von einem Bürger aus dem antiken Griechenland, so wäre der Zeitreisende uns intellektuell weit überlegen. Er wäre einfallsreicher und hätte ein besseres Gedächtnis.
Die These dahinter: Wer sein Gehirn früher nicht nutzte, konnte sich nicht ernähren oder vor wilden Tiere schützen. Nur die Klügsten überlebten. Dieser Selektionsdruck ließ die menschliche Intelligenz – zumindest im Durchschnitt – stetig steigen.
Nach der Entwicklung der Landwirtschaft lebten Menschen dagegen in größeren Gruppen zusammen, die auch schwächere Individuen unterstützten. Wichtiger als die Intelligenz war nun laut Crabtree für den Einzelnen die Eigenschaft, sich vor Krankheiten zu schützen, die in größeren Gruppen häufiger auftreten.
Crabtree widerspricht damit Studien, denen zufolge der durchschnittliche Intelligenzquotient seit Anfang des 20. Jahrhunderts von Generation zu Generation stieg. Dieses Phänomen wurde nach dem Intelligenzforscher James Robert Flynn als Flynn-Effekt bekannt.
Er war es allerdings auch, der 2008 in einem Interview im ZEIT Wissen-Magazin zum wiederholten Male auf einen ganz wichtigen Streitpunkt in der Intelligenzforschung hinwies: Es sei dumm, "IQ-Tests mit dem zu verwechseln, was Menschen unter Intelligenz verstehen". Flynn sagte damals außerdem: "Mich langweilt der Begriff Intelligenz. Es gibt keinen Grund, anzunehmen, dass unsere Gehirne denen unserer Vorfahren überlegen sind." Damit relativierte er ein Stück weit seine eigene Forschung. Die Steigerung der Intelligenz kann man außerdem auch durch bessere Bildung, statt durch genetische Mutationen erklären.
In Crabtrees Aufsatz wird nicht auf IQ-Teste und die Messbarkeit von Intelligenz eingegangen.
- Datum 13.11.2012 - 18:20 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa, zz
- Kommentare 102
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diese Ansicht kann ich nicht teilen - wenn schon Thesen dann wäre meine es ist immer ein gewisser Anteil der Weltbevölkerung mindestens gleich schlau-die Schlausten kennen wir alle nicht weil die in ihrem Kämmerchen oder Zelt sitzen und gerade energetisch spezielle Reisen unternehmen oder so.
Wenn noch nicht genannt, empfehle ich Idiocrazy mal als lustige Darstellung des Themas:
http://de.wikipedia.org/w...
Wenn noch nicht genannt, empfehle ich Idiocrazy mal als lustige Darstellung des Themas:
http://de.wikipedia.org/w...
Popper drückte einmal aus, dass unser Allgemeinwissen stark gestiegen sei, das persönliche Wissen aber, das individuelle Wissen abnehme. Früher gab es so etwas wie Hobby-Chemiker, was keinesfalls eine Abwertung war, sondern Menschen, die sich als wissenschaftlich Forschende verstanden. Heute würde das belächelt. Nicht akademisch, nicht seriös und so weiter.
Das ist auch eine Folge des Spezialistentums. Zeit es abzuschaffen, umzudenken. Zeit wieder zurückzukehren zu wissenschaftlichen Werten.
Dann setzen Sie mal Universalgelehrte an aktuelle Probleme der Fachgebiete. Die Spezialisierung ist ja nicht dem Wunsch, sondern der Notwendigkeit geschuldet. Es ist einfach nicht möglich mit dem Fortschritt mit zu halten. Man kann nur einen groben Überblick über vieles haben und sich auf weniges konzentrieren und spezialisieren. Die Alternative ist sinnfreies Halbwissen in vielen Gebieten.
Es gibt z.B. nur sehr wenige Menschen, die die Beweise der Pointcare-Vermutung oder Fermats letztem Satz verstehen, wenige, die mit Quantenfeldtheorie detailiert operieren können usw. Es gibt einige Gebiete in die man sich schnell einlesen kann - für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften gilt das längst nicht mehr.
Denn es geht im Artikel um das genetische Potential der Intelligenz. In http://www.zeit.de/zeit-w... heißt es: "Es gibt eine vererbbare Komponente. Der genetische Unterschied in der Gehirnphysiologie trägt vielleicht etwa 25 Prozent zu den IQ-Unterschieden bei. ... [Es ist] dumm ... IQ-Tests mit dem zu verwechseln, was Menschen unter Intelligenz verstehen. ... Es gibt keinen Grund, anzunehmen, dass unsere Gehirne denen unserer Vorfahren überlegen sind."
Denn Intelligenz ist nicht Wissen, und Wissen ist nicht Weisheit.
So würde unser Vorfahr von vor 3000 Jahren sehr vieles nicht wissen, und ebenso würde er in einem heutigem Intelligenztest miserabel abschneiden. Nichtsdestotrotz wäre sein genetisches Potential laut diesem Artikel höher.
So schrieb ich schon bevor es durch Thilo S. nicht mehr PC war, dass das in einem Zeit-Artikel zur Geburtenrate postulierte Prinzip, auf Dauer nicht gut sei, dass man die Leute mit Hartz 4 die Kinder bekommen lässt, damit sich die Professorenfrau auf die Karriere konzentrieren kann.
Nun kommt der Flynn-Effekt zum Stillstand, und die letzten Jahre sank die gemessene Intelligenz sogar wieder. Ein von Ihnen angesprochener Aspekt jedoch entspricht dem was Flynn sagt: "ich habe eine Vorliebe für Menschen, deren Horizont weiter reicht als bis zu den Grenzen ihrer sozialen Gruppe...Kritische Intelligenz ist die Fähigkeit, die Gegebenheiten zu hinterfragen. Um das zu lernen, braucht es eine wirklich gute Ausbildung, die k"
Dann setzen Sie mal Universalgelehrte an aktuelle Probleme der Fachgebiete. Die Spezialisierung ist ja nicht dem Wunsch, sondern der Notwendigkeit geschuldet. Es ist einfach nicht möglich mit dem Fortschritt mit zu halten. Man kann nur einen groben Überblick über vieles haben und sich auf weniges konzentrieren und spezialisieren. Die Alternative ist sinnfreies Halbwissen in vielen Gebieten.
Es gibt z.B. nur sehr wenige Menschen, die die Beweise der Pointcare-Vermutung oder Fermats letztem Satz verstehen, wenige, die mit Quantenfeldtheorie detailiert operieren können usw. Es gibt einige Gebiete in die man sich schnell einlesen kann - für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften gilt das längst nicht mehr.
Denn es geht im Artikel um das genetische Potential der Intelligenz. In http://www.zeit.de/zeit-w... heißt es: "Es gibt eine vererbbare Komponente. Der genetische Unterschied in der Gehirnphysiologie trägt vielleicht etwa 25 Prozent zu den IQ-Unterschieden bei. ... [Es ist] dumm ... IQ-Tests mit dem zu verwechseln, was Menschen unter Intelligenz verstehen. ... Es gibt keinen Grund, anzunehmen, dass unsere Gehirne denen unserer Vorfahren überlegen sind."
Denn Intelligenz ist nicht Wissen, und Wissen ist nicht Weisheit.
So würde unser Vorfahr von vor 3000 Jahren sehr vieles nicht wissen, und ebenso würde er in einem heutigem Intelligenztest miserabel abschneiden. Nichtsdestotrotz wäre sein genetisches Potential laut diesem Artikel höher.
So schrieb ich schon bevor es durch Thilo S. nicht mehr PC war, dass das in einem Zeit-Artikel zur Geburtenrate postulierte Prinzip, auf Dauer nicht gut sei, dass man die Leute mit Hartz 4 die Kinder bekommen lässt, damit sich die Professorenfrau auf die Karriere konzentrieren kann.
Nun kommt der Flynn-Effekt zum Stillstand, und die letzten Jahre sank die gemessene Intelligenz sogar wieder. Ein von Ihnen angesprochener Aspekt jedoch entspricht dem was Flynn sagt: "ich habe eine Vorliebe für Menschen, deren Horizont weiter reicht als bis zu den Grenzen ihrer sozialen Gruppe...Kritische Intelligenz ist die Fähigkeit, die Gegebenheiten zu hinterfragen. Um das zu lernen, braucht es eine wirklich gute Ausbildung, die k"
Spontan würde ich den Einwand bringen, daß die Tatsache, daß man die Intelligenz (wie auch immer definiert) nicht nutzen muß, um zu überleben, nicht bedeutet, daß es keinen evolutionären Vorteil bringt, sie zu nutzen.
Ferner könnte man feststellen, daß die rationalen Erfordernisse an den Menschen heutzutage deutlich weiter gestreut sind, als beim prähistorischen Menschen. Ob das nun mehr Intelligenz bedeutet, ist aber Definitionssache.
möglichst viele fortpflanzungsfähige Nachkommen zu hinterlassen. In modernen Gesellschaften braucht es dafür tatsächlich nicht unbedingt viel individuelle Intelligenz - solange in der Gesellschaft noch genug andere ausreichend schlaue Idividuen vorhanden sind, die das Überleben dieses Nachwuchses gewährleisten können. Ist das nicht der Fall, müssen die einzelnen Individuen wieder intelligent genug für das Überleben des eigenen Nachwuchses sein.
möglichst viele fortpflanzungsfähige Nachkommen zu hinterlassen. In modernen Gesellschaften braucht es dafür tatsächlich nicht unbedingt viel individuelle Intelligenz - solange in der Gesellschaft noch genug andere ausreichend schlaue Idividuen vorhanden sind, die das Überleben dieses Nachwuchses gewährleisten können. Ist das nicht der Fall, müssen die einzelnen Individuen wieder intelligent genug für das Überleben des eigenen Nachwuchses sein.
"Bekämen wir heutzutage Besuch von einem Bürger aus dem antiken Griechenland, so wäre der Zeitreisende uns intellektuell weit überlegen. Er wäre einfallsreicher und hätte ein besseres Gedächtnis."
Wenn Crabtree sich rein auf den genetischen Aspekt konzentriert, fehlen ihm leider etliche Anhaltspunkte für eine solch steile These.
Tatsache ist, daß der Unterschied zwischen einer mündlichen und einer schriftlichen Kultur enorm ist. Es gibt hier in Punkto Intelligenz kein besser oder schlechter, aber ein fundamentales "anders".
Bereits Neil Postman stellte fest, daß das "Hauptmedium" einer Kultur die Intelligenz stark beeinflußt. Orale Kulturen überliefern ihr Wissen mündlich und haben darum per se ein besseres Langzeitgedächtnis, als Kulturen die ihr Wissen schriftlich überliefern und sich darum auf die Reflexion im einzelnen konzentrieren können. Daß orale Kulturen auf scheinbar kreativere Lösungen kommen, begründet sich damit, daß ihr Denken allgemein metaphorisch ist, während Schriftkulturen eher spezialisiert und präzise sind.
Es geht hierbei schlicht um das Phänomen der Neuroplastizität.
Sie wissen schon, dass die alten Griechen schreiben konnten, oder? Im antiken Griechenland oder Rom wurde sogar wie heute an Toilettenwände geschrieben. Schriftkultur gab es und war weit verbreitet.
...sowie das Rad müssen nicht in jeder Generation neu erfunden werden !
Auch die alten Griechen haben sich auf Errungenschaften der Altvorderen gestützt und so geht das weiter und weiter und weiter ! Was allerdings verloren geht, ist der konstruktive Pragmatismus, der noch zur Zeiten unserer Ur-Großeltern durchaus im Schwange war : War was kaputt, ging Opa in die Scheune oder in den Keller und hat solange gedoktert, bis es wieder funktionierte ! Das geht langsam aber sicher den Bach runter ! Aber ob das eine höhere Intelligenz bedeutet ?
Nur weil Sie die antike Literatur und den Gebrauch der Schrift im Alltag von damals nicht kennen, handelt es sich noch lange nicht um eine orale Kultur. Was auch immer das sein soll, fragte ich mit Gräzistin. Ich würde unter einer oraler Kultur spontan Laberfachstudierte ohne Sachkenntnis verstehen.
Unterschätzen Sie unsere Vorfahren nicht! Es sei Ihnen ein exzellenter Artikel aus der Wikipedia empfohlen, der einen demütig werden lässt:
http://de.wikipedia.org/w...
"Erst im 19. Jahrhundert erreichten europäische Bibliotheken wieder vergleichbar große Bestandszahlen wie die Bibliotheken der Antike."
Viele Antworten auf den Kommentar berufen sich auf die griechische Schrift. Doch die gr./röm. Antike beginnt nicht mit der Schrift.
Die typische Antike beginnt ab 1200 v. CHr., die altgr. Schrift erst ab ca. 800 v. Chr.
Ein Bote von Herrscher zu Herrscher musste früher seine Nachrichten auswendig lernen und wortgenau wiedergeben. Eine Abweichung vom Ursprungstext hätte katastrophale Folgen haben können. Im schlimmsten Fall Krieg, im günstigsten nur den Kopf des Boten.
aber sie hat an Charme nichts verloren.
Der Verhaltensforscher Konrad Lorenz sprach im Kontext seiner Beobachtungen etwas drastisch von der "Verhausschweinung des Menschen". Er fand, wenn ich das richtig erinnere, heraus, dass die Differenziertheit der Kommunikation unter Tieren wesentlich abnimmt, wenn sie sich nicht mehr um ihr eigenes Wohl kümmern und statt dessen "versorgt" werden.
Kritisch wie immer die Begrifflichkeit "Intelligenz". Dass ein "wild" lebendes Lebewesen schärfere SINNE benötigt und eine größere Erfahrung mit Gefahren, die aus dem "Gegebenen" lauern, dürfte unbestritten sein.
Die Medien - Sprache, Schrift, Buchdruck und heute Internet - entlasten das Gedächtnis Schritt für Schritt, so dass in jeder vorangegangenen Stufe das Gedächtnis wohl besser gewesen sein dürfte als heute.
Gleichzeitig haben sich aber die Herausforderungen, vor die sich jeder gestellt sieht, immer mehr in Hinsicht auf eine Komplettversorgung geändert, was eigenverantwortung und damit die Notwendigkeit, sich selbst ein Bild zu machen, obsolet macht.
Der frühere Mensch heute wäre in Bezug auf die Notwendigkeit, sich SELBST ein Bild machen zu müssen und dies auch zu können, vermutlich klüger. Nur, dass diese Fähigkeit bei "Haustieren" nicht gebraucht wird. Die müssen nur die Fütterungszeiten kennen und wissen wie man sich notfalls beschwert, wenn die Versorgung ausbleibt.
Sie wissen schon, dass die alten Griechen schreiben konnten, oder? Im antiken Griechenland oder Rom wurde sogar wie heute an Toilettenwände geschrieben. Schriftkultur gab es und war weit verbreitet.
...sowie das Rad müssen nicht in jeder Generation neu erfunden werden !
Auch die alten Griechen haben sich auf Errungenschaften der Altvorderen gestützt und so geht das weiter und weiter und weiter ! Was allerdings verloren geht, ist der konstruktive Pragmatismus, der noch zur Zeiten unserer Ur-Großeltern durchaus im Schwange war : War was kaputt, ging Opa in die Scheune oder in den Keller und hat solange gedoktert, bis es wieder funktionierte ! Das geht langsam aber sicher den Bach runter ! Aber ob das eine höhere Intelligenz bedeutet ?
Nur weil Sie die antike Literatur und den Gebrauch der Schrift im Alltag von damals nicht kennen, handelt es sich noch lange nicht um eine orale Kultur. Was auch immer das sein soll, fragte ich mit Gräzistin. Ich würde unter einer oraler Kultur spontan Laberfachstudierte ohne Sachkenntnis verstehen.
Unterschätzen Sie unsere Vorfahren nicht! Es sei Ihnen ein exzellenter Artikel aus der Wikipedia empfohlen, der einen demütig werden lässt:
http://de.wikipedia.org/w...
"Erst im 19. Jahrhundert erreichten europäische Bibliotheken wieder vergleichbar große Bestandszahlen wie die Bibliotheken der Antike."
Viele Antworten auf den Kommentar berufen sich auf die griechische Schrift. Doch die gr./röm. Antike beginnt nicht mit der Schrift.
Die typische Antike beginnt ab 1200 v. CHr., die altgr. Schrift erst ab ca. 800 v. Chr.
Ein Bote von Herrscher zu Herrscher musste früher seine Nachrichten auswendig lernen und wortgenau wiedergeben. Eine Abweichung vom Ursprungstext hätte katastrophale Folgen haben können. Im schlimmsten Fall Krieg, im günstigsten nur den Kopf des Boten.
aber sie hat an Charme nichts verloren.
Der Verhaltensforscher Konrad Lorenz sprach im Kontext seiner Beobachtungen etwas drastisch von der "Verhausschweinung des Menschen". Er fand, wenn ich das richtig erinnere, heraus, dass die Differenziertheit der Kommunikation unter Tieren wesentlich abnimmt, wenn sie sich nicht mehr um ihr eigenes Wohl kümmern und statt dessen "versorgt" werden.
Kritisch wie immer die Begrifflichkeit "Intelligenz". Dass ein "wild" lebendes Lebewesen schärfere SINNE benötigt und eine größere Erfahrung mit Gefahren, die aus dem "Gegebenen" lauern, dürfte unbestritten sein.
Die Medien - Sprache, Schrift, Buchdruck und heute Internet - entlasten das Gedächtnis Schritt für Schritt, so dass in jeder vorangegangenen Stufe das Gedächtnis wohl besser gewesen sein dürfte als heute.
Gleichzeitig haben sich aber die Herausforderungen, vor die sich jeder gestellt sieht, immer mehr in Hinsicht auf eine Komplettversorgung geändert, was eigenverantwortung und damit die Notwendigkeit, sich selbst ein Bild zu machen, obsolet macht.
Der frühere Mensch heute wäre in Bezug auf die Notwendigkeit, sich SELBST ein Bild machen zu müssen und dies auch zu können, vermutlich klüger. Nur, dass diese Fähigkeit bei "Haustieren" nicht gebraucht wird. Die müssen nur die Fütterungszeiten kennen und wissen wie man sich notfalls beschwert, wenn die Versorgung ausbleibt.
Sie wissen schon, dass die alten Griechen schreiben konnten, oder? Im antiken Griechenland oder Rom wurde sogar wie heute an Toilettenwände geschrieben. Schriftkultur gab es und war weit verbreitet.
Es natürlich richtig, daß die Griechen die Schrift besaßen.
Aber in der griechischen Antike war die Verbreitung von Schriftwissen und Lesefähigkeit sehr unterschiedlich je nach Epoche (es gab Epochen, in denen die Schriftkultur komplett verschwand). Trotz Schrift wurden Wissen und Erkenntnis zum Großteil mündlich verbreitet, indem man vor Publikum sprach, das Publikum involvierte. Es bestand ja immer noch die Hürde, daß man Papyri per Hand abschreiben mußte und Papyri außerdem kostbar waren.
Die Schriftkultur erlebte ihre Revolution mit der Erfindung des Buchdrucks. Von da an wurde Wissen zunehmend nicht mehr vorrangig mündlich, sondern vorrangig schriftlich überliefert.
In der gleichen Weise standen wir bei der Erfindung des Fernsehers an einem Wendepunkt, weil Wissen zunehmend durch bewegte Bilder verbreitet wurde. Die digitalen Medien stellen wiederum einen Wendepunkt dar.
All das hat Auswirkungen auf die Art und Weise, wie wir unseren Intellekt benutzen. Die Grundkonstante Intelligenz berührt es deswegen noch lange nicht. Einige Fertigkeiten sind mehr gefragt, andere treten dafür zurück. Und solange diese Flexibilität da ist, hat sich die Intelligenz selbst nicht vermindert.
Es natürlich richtig, daß die Griechen die Schrift besaßen.
Aber in der griechischen Antike war die Verbreitung von Schriftwissen und Lesefähigkeit sehr unterschiedlich je nach Epoche (es gab Epochen, in denen die Schriftkultur komplett verschwand). Trotz Schrift wurden Wissen und Erkenntnis zum Großteil mündlich verbreitet, indem man vor Publikum sprach, das Publikum involvierte. Es bestand ja immer noch die Hürde, daß man Papyri per Hand abschreiben mußte und Papyri außerdem kostbar waren.
Die Schriftkultur erlebte ihre Revolution mit der Erfindung des Buchdrucks. Von da an wurde Wissen zunehmend nicht mehr vorrangig mündlich, sondern vorrangig schriftlich überliefert.
In der gleichen Weise standen wir bei der Erfindung des Fernsehers an einem Wendepunkt, weil Wissen zunehmend durch bewegte Bilder verbreitet wurde. Die digitalen Medien stellen wiederum einen Wendepunkt dar.
All das hat Auswirkungen auf die Art und Weise, wie wir unseren Intellekt benutzen. Die Grundkonstante Intelligenz berührt es deswegen noch lange nicht. Einige Fertigkeiten sind mehr gefragt, andere treten dafür zurück. Und solange diese Flexibilität da ist, hat sich die Intelligenz selbst nicht vermindert.
Die Intelligenz bleibt gleich groß. Sie verteilt sich nur auf immer mehr Menschen!
Ob die Argumentation des Mr. Crabtree ins Schwarze trifft, weiß ich nicht. Tendenziell hat er sicher Recht.
Als ich vor 35 Jahren die Schule besuchte, gab es Lehrer, die geschichtliche Daten und Ereignisse aus dem Gedächtnis hervor brachten. Manche zitierten Gedichte oder Teile aus dramatischen Stücken. Die meisten wußten, wann Goethe lebte und welcher Geburtstag von Mozart sich gerade jährt.
Heute wissen wir günstigstenfalls, wo wir nachzusehen haben: in 99% der Fälle auf Wikipedia.
Worauf wir mit eigenem Hirnschmalz nicht kommen, beschreibt uns eine App und über die Höhe des Einkaufs beim Discounter bzw. ob wir genug Bares mit uns führen, um selbigen zu bezahlen, bekümmert uns längst nicht mehr – Dank Kundenkarte!
Doktorarbeiten werden abgeschrieben, Bücher, die sich als Bestseller erwiesen haben, bis zum Erbrechen fortgesetzt und Filme aus den vorigen Jahrzehnten dutzendfach kopiert. Für erfolgreiche Geschichten erfindet man bestenfalls ein so genanntes „Prequel“ und wenn dieses noch immer Besucher anlockt, folgt sicher bald auch das „Sequel“.
Manchmal frage ich mich, ob schon jede originelle Idee irgendwann mal aufgeschrieben und verfilmt wurde, jedes Bild schon einmal gemalt und jede mitreißende Melodie schon komponiert – aber das ist sicher nur ein Versuch, mich über die geistige und vor allem kreative Impotenz des 21. Jahrhunderts hinweg zu täuschen.
Wir Deutschen werden immer dümmer, immer älter und immer rechtsradikaler. Gut, dass wir bald aussterben...
Wissen hat mit Intelligenz wenig zu tun. Intelligenz ist im Wesentlichen operativ definiert als das was Intelligenztests messen. Wissen wird dort nicht abgefragt und ist auch kaum hilfreich.
Was unabhängig von der operationalen Definition (menschliche) Intelligenz sein könnte, ist ziemlich unklar. Bei den Fragen nach Intelligenz und Bewusstsein gibt es auch wenig Fortschritt.
"Heute wissen wir günstigstenfalls, wo wir nachzusehen haben: in 99% der Fälle auf Wikipedia."
Das ist aber kein Problem, sondern ein Gewinn. Niemals nicht habe ich persönlich im Leben Nennenswertes auswendig lernen können, jederzeit aber kann ich aus mir zugänglichen Informationen vermittels Denken problemlösende Dinge herleiten. Intelligenz ist nach meiner Ansicht nicht die Größe des persönlichen Hintergrundspeichers (Plattenplatz), sondern die Fähigkeit zur Logik in Verbindung damit, dass man wichtige Dinge speichert und ansonsten durch Vergessen die Platte putzt.
Meine Mutter (Jahrgang 1912) sagte: "Du musst nicht alles wissen. Du musst nur wissen, wo es steht." Heute würde sie wahrscheinlich sagen: "Schau' doch bei Wikipedia nach."
"Als ich vor 35 Jahren die Schule besuchte, gab es Lehrer, die geschichtliche Daten und Ereignisse aus dem Gedächtnis hervor brachten. Manche zitierten Gedichte oder Teile aus dramatischen Stücken. Die meisten wußten, wann Goethe lebte und welcher Geburtstag von Mozart sich gerade jährt."
So etwas nennt man auswendig lernen.
"Manchmal frage ich mich, ob schon jede originelle Idee irgendwann mal aufgeschrieben und verfilmt wurde, jedes Bild schon einmal gemalt und jede mitreißende Melodie schon komponiert – aber das ist sicher nur ein Versuch, mich über die geistige und vor allem kreative Impotenz des 21. Jahrhunderts hinweg zu täuschen."
Leider kenne ich ihre örtliche Bücherei nicht, in meiner kann man sich (gerade auch in der SF) vor neuen Gedanken und Ideen kaum retten.
Vielleicht leben sie aber auch in einer anderen Ereigniswelt. "Mainstream" oder Fertigkonserven oder so.
Könnte auch folgendes erklären; "Wir Deutschen werden immer dümmer, immer älter und immer rechtsradikaler. Gut, dass wir bald aussterben..."
Mir würde es schon reichen würde ihr widerwärtiges rassistisches Weltbild, welche Völker nach Sterotypen einteilt und deren Aussterben begrüßt, aussterben. Wäre für den Planeten auch schon einiges gewonnen.
Ihren Kommentar finde ich irgendwie unintelligent.
In der Studie ist von der MENSCHHEIT die Rede, nicht von den Deutschen! Auf alle Fälle steht da nicht, daß speziell die Deutschen immer dümmer werden, während die Intelligenz anderer "Völker" stagniere.
Außerdem: Die Menschheit in lebenswerte und lebensunwerte Völker einzuteilen, das hatten wir doch schon mal... So viel Vergangenheitsbewältigung regelmäßig und allerorten, und trotzdem können Ausrottungsfantasien bei manchen Deutschen anscheinend nicht aus der Welt geschafft werden. Traurig, traurig.
Aber es gibt viele Menschen in diesem unseren Lande, die jeden Strohhalm ergreifen, um sich die eigene Kinderlosigket schönzureden.
Oder Gegenfrage: Welche Völker halten Sie denn im Gegensatz zu den Deutschen für überlebenswert?
Wissen hat mit Intelligenz wenig zu tun. Intelligenz ist im Wesentlichen operativ definiert als das was Intelligenztests messen. Wissen wird dort nicht abgefragt und ist auch kaum hilfreich.
Was unabhängig von der operationalen Definition (menschliche) Intelligenz sein könnte, ist ziemlich unklar. Bei den Fragen nach Intelligenz und Bewusstsein gibt es auch wenig Fortschritt.
"Heute wissen wir günstigstenfalls, wo wir nachzusehen haben: in 99% der Fälle auf Wikipedia."
Das ist aber kein Problem, sondern ein Gewinn. Niemals nicht habe ich persönlich im Leben Nennenswertes auswendig lernen können, jederzeit aber kann ich aus mir zugänglichen Informationen vermittels Denken problemlösende Dinge herleiten. Intelligenz ist nach meiner Ansicht nicht die Größe des persönlichen Hintergrundspeichers (Plattenplatz), sondern die Fähigkeit zur Logik in Verbindung damit, dass man wichtige Dinge speichert und ansonsten durch Vergessen die Platte putzt.
Meine Mutter (Jahrgang 1912) sagte: "Du musst nicht alles wissen. Du musst nur wissen, wo es steht." Heute würde sie wahrscheinlich sagen: "Schau' doch bei Wikipedia nach."
"Als ich vor 35 Jahren die Schule besuchte, gab es Lehrer, die geschichtliche Daten und Ereignisse aus dem Gedächtnis hervor brachten. Manche zitierten Gedichte oder Teile aus dramatischen Stücken. Die meisten wußten, wann Goethe lebte und welcher Geburtstag von Mozart sich gerade jährt."
So etwas nennt man auswendig lernen.
"Manchmal frage ich mich, ob schon jede originelle Idee irgendwann mal aufgeschrieben und verfilmt wurde, jedes Bild schon einmal gemalt und jede mitreißende Melodie schon komponiert – aber das ist sicher nur ein Versuch, mich über die geistige und vor allem kreative Impotenz des 21. Jahrhunderts hinweg zu täuschen."
Leider kenne ich ihre örtliche Bücherei nicht, in meiner kann man sich (gerade auch in der SF) vor neuen Gedanken und Ideen kaum retten.
Vielleicht leben sie aber auch in einer anderen Ereigniswelt. "Mainstream" oder Fertigkonserven oder so.
Könnte auch folgendes erklären; "Wir Deutschen werden immer dümmer, immer älter und immer rechtsradikaler. Gut, dass wir bald aussterben..."
Mir würde es schon reichen würde ihr widerwärtiges rassistisches Weltbild, welche Völker nach Sterotypen einteilt und deren Aussterben begrüßt, aussterben. Wäre für den Planeten auch schon einiges gewonnen.
Ihren Kommentar finde ich irgendwie unintelligent.
In der Studie ist von der MENSCHHEIT die Rede, nicht von den Deutschen! Auf alle Fälle steht da nicht, daß speziell die Deutschen immer dümmer werden, während die Intelligenz anderer "Völker" stagniere.
Außerdem: Die Menschheit in lebenswerte und lebensunwerte Völker einzuteilen, das hatten wir doch schon mal... So viel Vergangenheitsbewältigung regelmäßig und allerorten, und trotzdem können Ausrottungsfantasien bei manchen Deutschen anscheinend nicht aus der Welt geschafft werden. Traurig, traurig.
Aber es gibt viele Menschen in diesem unseren Lande, die jeden Strohhalm ergreifen, um sich die eigene Kinderlosigket schönzureden.
Oder Gegenfrage: Welche Völker halten Sie denn im Gegensatz zu den Deutschen für überlebenswert?
Wissen hat mit Intelligenz wenig zu tun. Intelligenz ist im Wesentlichen operativ definiert als das was Intelligenztests messen. Wissen wird dort nicht abgefragt und ist auch kaum hilfreich.
Was unabhängig von der operationalen Definition (menschliche) Intelligenz sein könnte, ist ziemlich unklar. Bei den Fragen nach Intelligenz und Bewusstsein gibt es auch wenig Fortschritt.
Intelligenz ist nicht unumstritten als direkt messbares soziales Konstrukt zu sehen, das sich nie in seiner gesamten Dimension u. Komplexität, definieren, messen und erfassen lässt. Messbar sind durch willkürlich festgelegte Kriterien u.a.kognitive Teilbereiche.
DEN Intelligenztest gibt es nicht!
Lt.Infobroschüre für Eltern des BMBF,2003 umfassen die verschiedenen IQ-Tests
„je nach zugrunde liegender Theorie und je nach Aufgabenzusammenstellung, mehr oder weniger verschiedene Bereiche der Intelligenz Bei manchen Tests ist das Abschneiden zum Beispiel eher vom Vorwissen abhängig, bei anderen ist dieses eher bildungsunabhängig.
Manche Tests erfassen nur eine Teilfähigkeit der Intelligenz (z. B. das abstraktlogische Denken), andere erfassen eine Vielzahl verschiedener Fähigkeiten Dennoch wird das Ergebnis bei fast allen Tests als IQ ausgedrückt..."
Der "Intelligenzbegriff" wird in der Forschung auch kritisch, sogar teilweise als falscher und gefährlicher Denkansatz kritisiert:
Mit dem, was der IQ-Test misst,"sei der ideologischen Nutzung der Intelligenz methodisch die Türen der Wissenschaft geöffnet. Bestimmte intelligente Leistungen seien inhaltlich nicht abstrakt vergleichbar - es sei denn, der Wille zur Auffindung abstrakter I. bringt sie genau als das, was man aus bestimmten praktischen (ideologischen) Interessen heraus messen will, theoretisch hervor"
Literatur zu "Kritik am Intelligenzbegriff"
http://de.wikipedia.org/w...
"Wissen hat mit Intelligenz wenig zu tun."
Natürlich gibt es intelligenzbegabte Menschen, die sich aus Faulheit nur wenig Wissen aneignen.
Aber wie viele gebildete Dummköpfe kennen Sie?
Und es hat eben doch etwas damit zu tun. Damit Sie Ihre Intelligenz überhaupt nutzen können benötigen Sie viel Wissen, mit dem Sie quasi gedanklich "spielen" können. Nur das Wissen ermöglicht es Ihrer Intelligenz Verknüpfungen zwischen verschiedenen Wissengebieten herzustellen und daraus neue Erkenntnisse zu gewinnen. Einem "leeren Gehirn" nützt angeborene Intelligenz nicht viel!
Intelligenz ist nicht unumstritten als direkt messbares soziales Konstrukt zu sehen, das sich nie in seiner gesamten Dimension u. Komplexität, definieren, messen und erfassen lässt. Messbar sind durch willkürlich festgelegte Kriterien u.a.kognitive Teilbereiche.
DEN Intelligenztest gibt es nicht!
Lt.Infobroschüre für Eltern des BMBF,2003 umfassen die verschiedenen IQ-Tests
„je nach zugrunde liegender Theorie und je nach Aufgabenzusammenstellung, mehr oder weniger verschiedene Bereiche der Intelligenz Bei manchen Tests ist das Abschneiden zum Beispiel eher vom Vorwissen abhängig, bei anderen ist dieses eher bildungsunabhängig.
Manche Tests erfassen nur eine Teilfähigkeit der Intelligenz (z. B. das abstraktlogische Denken), andere erfassen eine Vielzahl verschiedener Fähigkeiten Dennoch wird das Ergebnis bei fast allen Tests als IQ ausgedrückt..."
Der "Intelligenzbegriff" wird in der Forschung auch kritisch, sogar teilweise als falscher und gefährlicher Denkansatz kritisiert:
Mit dem, was der IQ-Test misst,"sei der ideologischen Nutzung der Intelligenz methodisch die Türen der Wissenschaft geöffnet. Bestimmte intelligente Leistungen seien inhaltlich nicht abstrakt vergleichbar - es sei denn, der Wille zur Auffindung abstrakter I. bringt sie genau als das, was man aus bestimmten praktischen (ideologischen) Interessen heraus messen will, theoretisch hervor"
Literatur zu "Kritik am Intelligenzbegriff"
http://de.wikipedia.org/w...
"Wissen hat mit Intelligenz wenig zu tun."
Natürlich gibt es intelligenzbegabte Menschen, die sich aus Faulheit nur wenig Wissen aneignen.
Aber wie viele gebildete Dummköpfe kennen Sie?
Und es hat eben doch etwas damit zu tun. Damit Sie Ihre Intelligenz überhaupt nutzen können benötigen Sie viel Wissen, mit dem Sie quasi gedanklich "spielen" können. Nur das Wissen ermöglicht es Ihrer Intelligenz Verknüpfungen zwischen verschiedenen Wissengebieten herzustellen und daraus neue Erkenntnisse zu gewinnen. Einem "leeren Gehirn" nützt angeborene Intelligenz nicht viel!
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