Kann der Mensch selbst Fett-Gene noch verändern?
Selbst wenn sie nach dem Abnehmen immer noch zu viel wiegen, ist der Stoffwechsel Fettleibiger in einer Art Ausnahmezustand und suggeriert akuten Energiemangel. Nach einer australischen Untersuchung kreist bei diesen Personen das "Hungerhormon" Ghrelin vermehrt im Blut, das Anti-Hungerhormon Leptin ist dagegen vermindert. "Das erklärt das häufige Versagen einer Fettsucht-Behandlung", sagte der Leiter der Studie, Joseph Proietto von der Universität Melbourne, der New York Times.
Der Gedanke an ihr Gewicht lässt sie niemals los
Kelly Brownell, Psychologe
Andere Forscher sind weniger pessimistisch. Sie stützen sich zum Beispiel auf eine Untersuchung an Amischen in den USA, Mitgliedern einer urtümlich lebenden protestantischen Glaubensgemeinschaft. Bei diesen fanden Wissenschaftler um Soren Snitker von der Universität von Marlyand heraus, dass sich der Effekt einer zur Fettsucht veranlagenden Variante eines Gens mit Namen FTO mit Bewegung abschwächen lässt.
Wer trotz des Fett-Gens FTO schlank blieb, musste im Schnitt zusätzlich 900 Kalorien verbrennen, was drei bis vier Stunden mäßiger körperlicher Arbeit entspricht – die Amischen leben als Bauern. Für den Mediziner und Fettsucht-Experten David Katz von der Yale-Universität in New Haven belegt die Studie, dass der Mensch mit seinen Lebensgewohnheiten seine Gene in gewisser Weise ändern, die Regler an ihnen verschieben kann.
Tatsächlich gibt es mitunter Menschen, die es geschafft haben, ihr starkes Übergewicht loszuwerden. Aber das hat seinen Preis, berichtet der Psychologe Kelly Brownell von der Yale-Universität in New Haven: extreme Wachsamkeit. "Diese Menschen achten noch Jahre später auf jede Kalorie und bewegen sich eine Stunde am Tag", sagte Brownell der New York Times. "Der Gedanke an ihr Gewicht lässt sie niemals los."
Der Mensch nimmt eine Million Kalorien oder mehr pro Jahr zu sich. Trotzdem schafft der Körper es, sein Gewicht über Jahrzehnte weitgehend konstant zu halten. Besser als er zählt niemand Kalorien.







Es geht ja eigentlich nicht um das Körpergewicht an sich, das man als Ziel hat. Man will sein Gewicht reduzieren um schöner zu sein, quasi als Unterziel. Wenn man Sport macht, ist man -nach geltender Gesellschaftlicher Meinung- schöner, auch wenn man nicht dabei abnimmt. Wenn man Fett in Muskeln umwandelt, dann mag das zwar beim Abnehmen nicht viel helfen, aber das eigentliche Ziel hat man bereits erreicht. Das gilt sowohl für Männlein als für Weiblein.
durch Sport nicht in Muskeln "umgewandelt". Eine erhöhte Muskelmasse sorgt aber dafür das man trotz eines höheren Fettanteils attraktiver wirkt.
und hängen nicht unförmig in der Gegend rum.
Sport aus Freude an der Bewegung zu betreiben?
durch Sport nicht in Muskeln "umgewandelt". Eine erhöhte Muskelmasse sorgt aber dafür das man trotz eines höheren Fettanteils attraktiver wirkt.
und hängen nicht unförmig in der Gegend rum.
Sport aus Freude an der Bewegung zu betreiben?
durch Sport nicht in Muskeln "umgewandelt". Eine erhöhte Muskelmasse sorgt aber dafür das man trotz eines höheren Fettanteils attraktiver wirkt.
Auch das sollte mal erwähnt werden!
Auch das sollte mal erwähnt werden!
und hängen nicht unförmig in der Gegend rum.
Pro Woche 500 g Fett loswerden durch 56 km Laufen - wieso wird das hier als unverhältnismässig dargestellt? Das sind gerade mal 5-6 Stunden Bewegung in 7 Tagen, und mehr als 500 g Gewicht pro Woche loszuwerden, scheint mir auch nicht gesund. Wer nicht so ehrgeizig ist, für den reichen demnach also auch 3 Stunden Sport. Inklusive positiver Nebenwirkungen wie fitteres Aussehen, stärkeres Immunsystem, bessere Laune und möglicherweise sogar Appetit auf gesundes Essen.
Die zitierte Studie ist hinsichtöich ihrer Intensität schlichtweg lachhaft. 196 Minuten? WOW das sind ja ganze DREI Stunden Sport je Woche.
Mal ne Faustregel für die Damen und Herren Journalisten. Sport bringt ab 3x die Woche einen Leistungszuwachs. Leistungszuwachs heisst: Veränderung des Körpers hin zu dem was im Artikel als Ziel definiert worden ist.
Wenn ein 75kg schwerer Mann eine Stunde joggt hat er ca. 750 Kkal verbraucht. Im Ruhemodus sitzen sind es ca 70. Das heisst bei 3 Stunden Joggen je Woche sind das rund 2000 kkal. Ein Kilo Fett hat einen Energiewert von 7000 kkal. Es muss also jedem klar sein, das wenn man wirklich abnehmen will 3 Stunden Sport eher die Tagesdosis als die Wochendosis sein sollte. Und glauben Sie mir, bei 1-3h Sport micht wechselnder Intensität am Tag nimmt jeder Mensch mit Fettreserven ab, oder schichtet sie um in Muskelmasse.
Der zweite implizierte Trugschluss dieser Diskussion ist: leichter=besser. Das stimmt nur halb, da Muskel bei gleichem Gewicht deutlich weniger Volumen als Fett hat und die Muskeln auch an anderer Stelle sitzen als Reiterhose und Bierbauch.
Kinder sollten mindestens 2h am Tag tobend draussen frei spielen. Leider passt das nicht mehr in unsere Gesellschaft (Lärm, Sicherheit), deshalb muss auf die Gene verwiesen werden für die kann man ja nichts. Offensichtlich haben sich also auch Fettleibige massiv besser fortgepflanzt in den letzten 50 Jahren.
Wir essen einfach zu viel. Punkt.
...aber ihre Aussage ist nicht völlig richtig. Allerdings halte ich auch die Aussage des Artikels für falsch.
Ihr Fehler ist folgender. Nehmen sie einen Menschen der 5-6 Stunden in der Woche gerade auf einem Stuhl sitzt. Jetzt nehmen sie sich als beispiel wie sie in dieser Zeit schnell laufen.
Es ist dann die differenz des Energieverbrauchs, die aussagt wie effizient Sport ist. Das mehr verbrennen an Energie gegenüber der Tätigkeit X bestimmt die wirkung. Nicht die absolute Zahl.
Der fehler im Artikel ist, das Energieverbrauch im besagten Beispiel = Gewichtsverlust ist. Das es nicht ganz so einfach ist, wird im Artikelm ja selber beschrieben.
Wenn sie also laufen gehen, kann ich ihnen zwar theoretisch ausrechnen wieviel Energie sie dabei verbraucht haben, aber in der Praxis ist das eben kein Gewichtsverlust in Fett.
Das hängt von ihrem Essverhalten ab. Meine Mutter z.B. walkt gerne. Ist aber davor und danach eine kleinigkeit. Die direkte folge ist das sie so einen relativ konstanten Zuckerspiegel hat. Warum soll der Körper die wertvollen Speicherreserven angreifen, wenn er gerade sowiso genug Energie zur Verfügung stehen hat.
Die Aussage des Artikel ist grundlegend absolut richtig. Allerdings hätte ich mir eine stärkere Betonung darauf gewünscht, das Sport beim abnehmen wirklichj Sinnvoll ist. Auch definiert sich Gesundheit nicht nur über das Gewicht und das aussehen. Sondern auch über den Zustand der Muskeln und Gelenke. Beide sind Sport nicht sonderlich abgeneigt ;)
Die zitierte Studie ist hinsichtöich ihrer Intensität schlichtweg lachhaft. 196 Minuten? WOW das sind ja ganze DREI Stunden Sport je Woche.
Mal ne Faustregel für die Damen und Herren Journalisten. Sport bringt ab 3x die Woche einen Leistungszuwachs. Leistungszuwachs heisst: Veränderung des Körpers hin zu dem was im Artikel als Ziel definiert worden ist.
Wenn ein 75kg schwerer Mann eine Stunde joggt hat er ca. 750 Kkal verbraucht. Im Ruhemodus sitzen sind es ca 70. Das heisst bei 3 Stunden Joggen je Woche sind das rund 2000 kkal. Ein Kilo Fett hat einen Energiewert von 7000 kkal. Es muss also jedem klar sein, das wenn man wirklich abnehmen will 3 Stunden Sport eher die Tagesdosis als die Wochendosis sein sollte. Und glauben Sie mir, bei 1-3h Sport micht wechselnder Intensität am Tag nimmt jeder Mensch mit Fettreserven ab, oder schichtet sie um in Muskelmasse.
Der zweite implizierte Trugschluss dieser Diskussion ist: leichter=besser. Das stimmt nur halb, da Muskel bei gleichem Gewicht deutlich weniger Volumen als Fett hat und die Muskeln auch an anderer Stelle sitzen als Reiterhose und Bierbauch.
Kinder sollten mindestens 2h am Tag tobend draussen frei spielen. Leider passt das nicht mehr in unsere Gesellschaft (Lärm, Sicherheit), deshalb muss auf die Gene verwiesen werden für die kann man ja nichts. Offensichtlich haben sich also auch Fettleibige massiv besser fortgepflanzt in den letzten 50 Jahren.
Wir essen einfach zu viel. Punkt.
...aber ihre Aussage ist nicht völlig richtig. Allerdings halte ich auch die Aussage des Artikels für falsch.
Ihr Fehler ist folgender. Nehmen sie einen Menschen der 5-6 Stunden in der Woche gerade auf einem Stuhl sitzt. Jetzt nehmen sie sich als beispiel wie sie in dieser Zeit schnell laufen.
Es ist dann die differenz des Energieverbrauchs, die aussagt wie effizient Sport ist. Das mehr verbrennen an Energie gegenüber der Tätigkeit X bestimmt die wirkung. Nicht die absolute Zahl.
Der fehler im Artikel ist, das Energieverbrauch im besagten Beispiel = Gewichtsverlust ist. Das es nicht ganz so einfach ist, wird im Artikelm ja selber beschrieben.
Wenn sie also laufen gehen, kann ich ihnen zwar theoretisch ausrechnen wieviel Energie sie dabei verbraucht haben, aber in der Praxis ist das eben kein Gewichtsverlust in Fett.
Das hängt von ihrem Essverhalten ab. Meine Mutter z.B. walkt gerne. Ist aber davor und danach eine kleinigkeit. Die direkte folge ist das sie so einen relativ konstanten Zuckerspiegel hat. Warum soll der Körper die wertvollen Speicherreserven angreifen, wenn er gerade sowiso genug Energie zur Verfügung stehen hat.
Die Aussage des Artikel ist grundlegend absolut richtig. Allerdings hätte ich mir eine stärkere Betonung darauf gewünscht, das Sport beim abnehmen wirklichj Sinnvoll ist. Auch definiert sich Gesundheit nicht nur über das Gewicht und das aussehen. Sondern auch über den Zustand der Muskeln und Gelenke. Beide sind Sport nicht sonderlich abgeneigt ;)
Vielleicht sollte man bei diesen Studien auch mal die Auswirkungen von Sport auf das Essverhalten untersuchen? Wer eine Stunde durch den Park gerannt ist, wird sich danach wahrscheinlich nicht gleich eine Schweinshaxe einverleiben. Und wer vorhat, zum Yoga zu gehen, wird sich nicht kurz vorher noch schnell einen Burger reinschieben...
...
Sport hat bei mir immer einen Heißhunger auf Süßigkeiten ausgelöst, habe mich nach jeder sportlichen Betätigung mit Unmengen Schokolade vollgestopft. Seitdem ich keinen Sport mehr mache, was nicht heißt, daß ich keine Bewegung habe, im Gegenteil, ich gehe, da ich kein Auto habe, täglich mehrere Kilometer zu Fuß, habe ich, dank vernünftiger Ernährung, abgenommen, Heißhungerattacken habe ich keine mehr.
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Sport hat bei mir immer einen Heißhunger auf Süßigkeiten ausgelöst, habe mich nach jeder sportlichen Betätigung mit Unmengen Schokolade vollgestopft. Seitdem ich keinen Sport mehr mache, was nicht heißt, daß ich keine Bewegung habe, im Gegenteil, ich gehe, da ich kein Auto habe, täglich mehrere Kilometer zu Fuß, habe ich, dank vernünftiger Ernährung, abgenommen, Heißhungerattacken habe ich keine mehr.
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"Wer pro Woche 56 Kilometer zügig spazieren geht, nimmt in dieser Zeit gerade einmal 500 Gramm ab"
Wer 5x mal die Woche zur 4 km entfernten Arbeitstelle zu Fuß geht, 4x mal sie Woche zum 1 km entfernten Supermarkt/Kino etc und am Sonntagnachmittag 8 km spazieren geht, hat die 56 km schon zusammen. Man kann natürlich auch Radfahren, Skaten... Und 500 g die Woche sind immerhin 26 kg pro Jahr, schneller abnehmen ist gar nicht unbedingt von Vorteil.
Die Lösung kann es nur sein, Bewegung täglich in den Alltag einzubauen, statt gelegentlich ins Sportstudio zu gehen.
Seiner Gesundheit (und der Umwelt) tut man damit auch einen Gefallen: mäßig übergewichtig und sportlich ist besser als schlank und völlig unsportlich.
Ich habe seit drei Jahren einen persönlichen Trainer, der dafür sorgt, dass ich unseren täglichen Waldspaziergang nicht vergesse. Besonders für jemand mit Zeit sehr zu empfehlen.
Ich habe seit drei Jahren einen persönlichen Trainer, der dafür sorgt, dass ich unseren täglichen Waldspaziergang nicht vergesse. Besonders für jemand mit Zeit sehr zu empfehlen.
ist die Art, wie heutzutage über Menschen geredet wird. Allein das Wort Übergewicht enthält schon eine grässliche Wertung, kein Wunder dass Psychologen wie Kelly Brownwell vermutlich einen recht großen Kundenstamm haben.
sich einfach zu vermehren ohne Rücksicht auf die Natur.
Menschen die dick sind, sind es einfach, die Gründe können alle möglichen sein, daher verurteile ich niemanden.
Aber jeder muss selbst wissen wie er leben will und jemand der kein "krankhaft" bedingtes Übergewicht hat, kann mir nicht erzählen das er damit zufrieden ist(Ausnahmen bestätigen die Regel).
sich einfach zu vermehren ohne Rücksicht auf die Natur.
Menschen die dick sind, sind es einfach, die Gründe können alle möglichen sein, daher verurteile ich niemanden.
Aber jeder muss selbst wissen wie er leben will und jemand der kein "krankhaft" bedingtes Übergewicht hat, kann mir nicht erzählen das er damit zufrieden ist(Ausnahmen bestätigen die Regel).
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