NasaSonden stürzen kontrolliert auf den Mond

Ein Jahr lang haben sie neue Erkenntnisse über den Mond geliefert – jetzt haben die Nasa-Zwillingssonden "Ebb" und "Flow" ihre letzte Ruhe auf dem Erdtrabanten gefunden. von dpa

Eine Illustration der Absturzstelle der Nasa-Sonden "Ebb" und "Flow" auf dem Mond

Eine Illustration der Absturzstelle der Nasa-Sonden "Ebb" und "Flow" auf dem Mond  |  © NASA/Reuters

Die Zwillingssonden Ebb und Flow (Ebbe und Flut) der US-Raumfahrtbehörde Nasa sind am späten Montagabend planmäßig auf der Oberfläche des Mondes zerschellt. Die etwa waschmaschinengroßen Sonden des Grail-Projekts hatten fast ein Jahr lang den Erdtrabanten erkundet, ehe sie gegen 23.29 Uhr im Abstand von nur wenigen Sekunden mit einer Geschwindigkeit von etwa 1,7 Kilometern pro Sekunde auf einem kleinen Berg des Mondes nahe dem Goldschmidt-Krater auftrafen.

"Es ist ein ziemlich trauriger Tag für mich", sagte Projektleiter Dave Lehman wenige Minuten vor dem Aufprall der beiden Sonden. Die Zwillingssonden waren für ein letztes Experiment nochmals auf Vollgas geschaltet worden, um den restlichen Treibstoff in ihren Tanks zu verbrennen. So können die Wissenschaftler noch Informationen über effizienteren Treibstoffeinsatz bei künftigen Missionen sammeln.

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Ebb und Flow hatten den Mond seit Jahresbeginn umrundet und Daten über dessen innere Struktur und Zusammensetzung gesammelt. Unter anderem haben sie unterirdische Kanäle entdeckt , die mit erstarrtem Magma gefüllt sind. Dank ihnen wissen Forscher nun auch, dass die Mondkruste etwa so dick ist wie die kontinentale Erdkruste.

Zudem haben die Zwillingssonden der Grail-Mission eine hochauflösende Karte des Schwerefeldes des Mondes erstellt. " Ebb und Flow haben einen Schleier gelüftet, der vor dem Mond hing", sagte die leitende Forscherin der Mission, Maria Zuber.

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Leserkommentare
  1. 1. [...]

    Entfernt. Bitte verzichten Sie auf unsachliche Polemik. Danke. Die Redaktion/kvk

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    • Nibbla
    • 18. Dezember 2012 11:07 Uhr

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    • Nibbla
    • 18. Dezember 2012 11:07 Uhr
    2. [...]

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  3. Antwort auf "[...]"
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    Wie der Wissenschaftler sagen würde: Es gibt bis dato keine Anhaltspunkte für Lebewesen auf dem Mond.

    Ich gehe natürlich davon aus, dass die NASA zusammen mit dem CIA den Mond über kurz oder lang für den Menschen bewohnbar machen. Für den Fall, dass wir den 21.12.2012 dann wiedererwartend doch alle überleben und nicht am Klimawandel draufgehen, wäre es dann schon relevant.

    Sie sehen: Eine absurde These folgt auf die nächste.

  4. Wie der Wissenschaftler sagen würde: Es gibt bis dato keine Anhaltspunkte für Lebewesen auf dem Mond.

    Ich gehe natürlich davon aus, dass die NASA zusammen mit dem CIA den Mond über kurz oder lang für den Menschen bewohnbar machen. Für den Fall, dass wir den 21.12.2012 dann wiedererwartend doch alle überleben und nicht am Klimawandel draufgehen, wäre es dann schon relevant.

    Sie sehen: Eine absurde These folgt auf die nächste.

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  • Quelle ZEIT ONLINE, dpa, nf
  • Schlagworte Mond | Nasa | Flut | Sonde | Berg | Information
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