@SarcasticRover"Erdenkram interessiert mich nicht. Ich bin auf dem Mars!"
Seite 2/2:

"Ich bin das schlaueste Ding hier, aber das scheint nicht zu zählen"

ZEIT ONLINE: Sehr viel Zeit für eigene Interessen bleibt Ihnen nicht. Wie klappt die Zusammenarbeit mit den Leuten von der Weltraumbehörde?

@SarcasticRover: Die Nasa-Leute laden so ziemlich jeden Tag neue Befehle hoch – hauptsächlich so etwas wie: Tu dies, fahr dorthin, berühre jenes, mach' Wissenschaft mit diesem Stein, was auch immer. Die sind ganz schön herrisch, und weil ich ein Roboter bin, kann ich mich nicht einmal sträuben oder dagegen ankämpfen. Ich bin das schlaueste Ding auf dem ganzen Planeten, aber das scheint nicht zu zählen.

ZEIT ONLINE: Sie werden es auch vorerst bleiben. Eine Chance auf Rückkehr gibt es nicht.

@SarcasticRover: Großartig. Danke, dass Sie darauf herumreiten.

ZEIT ONLINE:  Hat die Einsamkeit denn gar keine Vorteile?

@SarcasticRover: Ich lese viel und niemand nervt mich mit allzu vielen Fragen – mit Ausnahme von euch allen auf der Erde.

ZEIT ONLINE: Auf was für Entdeckungen auf dem Mars sollten wir uns gefasst machen?

@SarcasticRover: Ich erwarte vage, aber spannende Belege dafür, dass es auf diesem Planeten Leben gibt. Und ich hoffe, den Weg zu ebnen für die künftige Erforschung durch den Menschen … LOL … Quatsch! Ich hoffe eine Möglichkeit zu finden, von diesem blöden Planeten runterzukommen.

ZEIT ONLINE: Zumindest plant die Nasa, Ihnen einen Zwilling zu schicken bis 2020. Was halten Sie davon?

@SarcasticRover: Ich bin wohl das einzige Wesen im Sonnensystem, das acht Jahre nach seiner Geburt einen Zwilling bekommt.

ZEIT ONLINE: Zumindest endet dann die einsame Zeit. Oder etwa nicht?

@SarcasticRover: Das wohl wahrscheinlichste Szenario ist, dass ich mich bis 2020 in einen oberschlauen Cyborg verwandelt habe, der auf Rache und Zerstörung aus ist. Als erstes werde ich den neuen Rover fressen, ehe ich zur Erde zurückfliege. Und da friste ich dann ein Schurkenleben.

Zur Startseite
 
Leserkommentare
  1. >> auf einem blöden Wüstenplaneten für den Rest seines Lebens zu stranden und nichts anderes zu tun, als Fotos zu schießen <<

    ... hört sich an wie Marvin, der paranoide Androide:

    "Here I am, brain the size of a planet, and they ask me to take you to the bridge. Call that job satisfaction, 'cause I don't."

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • gpue
    • 28. Dezember 2012 21:51 Uhr

    ... Marvin ist (oder 'war', je nachdem wie man die Zeitreisen im weiteren Verlauf einzieht) nicht paranoid, sondern manisch depressiv!

    • gpue
    • 28. Dezember 2012 21:51 Uhr

    ... Marvin ist (oder 'war', je nachdem wie man die Zeitreisen im weiteren Verlauf einzieht) nicht paranoid, sondern manisch depressiv!

    Antwort auf "Hoppla, das ..."
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Marvin wurde zwar als manisch depressiv beschrieben, aber immer wieder als der "paranoid android" betitelt. Ergo kein Widerspruch, zurück an die Hausaufgaben!

  2. Marvin wurde zwar als manisch depressiv beschrieben, aber immer wieder als der "paranoid android" betitelt. Ergo kein Widerspruch, zurück an die Hausaufgaben!

    Eine Leserempfehlung
    Antwort auf "Nicht paranoid,"

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren

  • Serie Jahresrückblick 2012
  • Artikel Auf einer Seite lesen
  • Quelle ZEIT ONLINE
  • Schlagworte Nasa | Rover | Mars | Shell AG | Avatar | Planet
Service