Arbeitsplatz Ebola-Labor

Bevor die Virologin Lisa Oestereich das neue Hochsicherheitslabor betritt, zieht sie einen Schutzanzug an. Bald wird sie in dem luftdichten Raum an genetisch veränderten Lassa-, Marburg-, Ebola- und Krim-Kongo-Viren forschen. | © Christian Charisius/dpa
Lustig sieht es aus, wenn die Virologin Lisa Oestereich ihre Arbeitskleidung anzieht: Der aufgeblasene Schutzanzug erinnert ans Michelin-Männchen, zusätzlich muss sie Gummistiefel, einen Kopfschutz und mehrere Paar Handschuhe tragen. Doch übertrieben sind die Vorsichtsmaßnahmen keineswegs. Denn die Virologin arbeitet im neuen Hochsicherheitslabor des Hamburger Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin. Hier werden sie und ihre Kollegen bald einige der gefährlichsten Viren weltweit erforschen: Lassa-, Ebola-, Marburg- und Krim-Kongo-Viren.
- Datum 01.02.2013 - 06:55 Uhr
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Der Schutzanzug des Kameramenschen ist schwarz und aus Stoff, siehe Bild 8/12 ;)
Aber ein kleiner Fehler:
"Viele Viren gelangen über die Atemwege in den Körper. Damit das nicht passiert, filtert der aufblasbare Schutzanzug die Atemluft."
Nicht der Anzug filtert die Atemluft. Die Mitarbeiter schließen deren Anzüge an ein Druckluft-Netz im Labor an.
Die Frage, die ich mir stelle: Über die Druckluft-Kupplungen können doch bei den Steckvorgängen problemlos Viren in das Innere des Anzugs dringen, oder nicht? Im obigen Video wird sehr oft gezeigt, wie der Professor den Frischluftschlauch wechselt?
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