Peking hustet in der Giftwolke

Dichte Smog-Schwaden durchziehen die Hochhausschluchten in Peking am vergangenen Wochenende. | © Luo Xiaoguang/dpa
Dass Chinas Metropolen im Smog verschwinden, ist längst kein Geheimnis mehr. Jahr für Jahr sterben geschätzt 750.000 Menschen im Land an den Folgen des Feinstaubs. Die Zahl berechneten Forscher für einen Weltbankbericht 2007. Am vergangenen Wochenende stieg die Belastung auf Werte, die dreißigfach über jenen liegen, die die Weltgesundheitsorganisation als unbedenklich einstuft. Chinas Hauptstadt müsste sofort den Atem anhalten, das Risiko für Leiden der Atemwege, Herzkreislauferkrankungen und Krebs steigt im giftigen Smog erheblich.
- Datum 14.01.2013 - 15:16 Uhr
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die reaktion ist m.E. symptomatisch für ein land wie deutschland.
haben denn alle vergessen, wie es hier in den 50- und 60-igern jahren war? also meine oma hat immer erst kritisch auf die windrichtung geschaut, bevor sie die mühsam weiß-gewaschene wäsche zum trocknen aufhing. und der himmel über dortmund, gelsenkirchen und co. sah auch oft ziemlich schlimm aus.
heute ist das vorbei; es hat aber auch viel anstrengungen und investitionen gekostet
=> china wird sich entwickeln; es braucht halt auch dort seine zeit!
ist denke ich nicht der richtige Weg.
Wenn ich die Fehler anderer kenne entsteht doch hieraus kein Zwang diese zu wiederholen.
Natürlich ist auch die umgekehrte Sichtweise häufig zu einseitig und verallgemeinernd.
China jedoch hat meines Erachtens zu viel Energie auf eine unselige Art des Wirtschaftens ausgerichtet. Sie müssen sich vor Augen halten. Wenn Ihnen jemand sagt, zur Erfüllung Ihres berechtigten Anspruches auf Bedürfnisse wird dieser Weg gegangen, heißt dies noch lang nicht, das jener der einzige Weg ist. Es heißt noch nicht einmal, daß am Ende die Erfüllung Ihrer Bedürfnisse steht.
Doch auch wenn es ein Fehler wäre, China isoliert und losgelöst von Weltwirtschaft und System zu betrachten, liegen hier schwere Fehlentwicklungen vor.
Wer es sich leisten kann, Geisterstädte für Millionen in den Sand zu setzen, durch "Entwicklung" seine Nahrungsmittelsicherheit zu gefährden und die ganze Welt mit billigen Wegwerfprodukten zu überschwemmen, den kann man glaube ich die einfache Begründung, "Wir wollen auch dahin." nicht durchgehen lassen.
Zumal die negativen Erfahrungen anderer mehr als wohldokumentiert vorliegen.
ist denke ich nicht der richtige Weg.
Wenn ich die Fehler anderer kenne entsteht doch hieraus kein Zwang diese zu wiederholen.
Natürlich ist auch die umgekehrte Sichtweise häufig zu einseitig und verallgemeinernd.
China jedoch hat meines Erachtens zu viel Energie auf eine unselige Art des Wirtschaftens ausgerichtet. Sie müssen sich vor Augen halten. Wenn Ihnen jemand sagt, zur Erfüllung Ihres berechtigten Anspruches auf Bedürfnisse wird dieser Weg gegangen, heißt dies noch lang nicht, das jener der einzige Weg ist. Es heißt noch nicht einmal, daß am Ende die Erfüllung Ihrer Bedürfnisse steht.
Doch auch wenn es ein Fehler wäre, China isoliert und losgelöst von Weltwirtschaft und System zu betrachten, liegen hier schwere Fehlentwicklungen vor.
Wer es sich leisten kann, Geisterstädte für Millionen in den Sand zu setzen, durch "Entwicklung" seine Nahrungsmittelsicherheit zu gefährden und die ganze Welt mit billigen Wegwerfprodukten zu überschwemmen, den kann man glaube ich die einfache Begründung, "Wir wollen auch dahin." nicht durchgehen lassen.
Zumal die negativen Erfahrungen anderer mehr als wohldokumentiert vorliegen.
Entfernt. Bitte verzichten Sie auf unsachliche Polemik. Danke. Die Redaktion/kvk
Hier noch ein paar Bilder dazu aus der Bilder-Serie und für Chinaliebhaber die chinesische Nachrichten auf deutsch lesen möchten:
http://german.china.org.c...
Erinnert mich an die 80er Jahre, als in Tokio die Menschen mit Atemmasken rumliefen und überall in der Stadt Sauerstoff-Spender standen.
So muss halt jeder seine Erfahrungen machen.
Die Chinesen werden es auch in den Griff bekommen.
---Erinnert mich an die 80er Jahre, als in Tokio die Menschen mit Atemmasken rumliefen und überall in der Stadt Sauerstoff-Spender standen--------
Hallo,
in den 80er Jahren in tokyo überall in der stadt sauerstoffspender? wo denn?
Man muss nicht anlügen um alles zu relativieren.
---Erinnert mich an die 80er Jahre, als in Tokio die Menschen mit Atemmasken rumliefen und überall in der Stadt Sauerstoff-Spender standen--------
Hallo,
in den 80er Jahren in tokyo überall in der stadt sauerstoffspender? wo denn?
Man muss nicht anlügen um alles zu relativieren.
Die Chinesen werden auch das in den Griff bekommen.Ähnliche Probleme gab es in allen Industrieländern und sie wurden gelöst. Die Chinesen sind weit davon entfernt solche Fehler zu ignorieren. Man muss auch immer die Dimensionen überdenken. Hier geht es um 1,3 Milliarden Menschen, die unter einen Hut zu bringen sind, und nicht um [...] 80 Millionen [...].
Gekürzt. Bitte achten Sie auf eine sachliche Wortwahl. Danke, die Redaktion/jk
Bitte achten Sie auf Ihre Wortwahl. Danke, die Redaktion/mo.
Bitte achten Sie auf Ihre Wortwahl. Danke, die Redaktion/mo.
Wenn man in Peking wirklich die uralten Dreck-speienden Kohlekraftwerke abschalten wollte, dann könnte man das problemlos tun. Moderne und umweltfreundliche Gaskraftwerke könnten diese problemlos ersetzen. Abgase und Abwässer aus alten und stinkenden Industrieanlagen kann man filtern und recyceln. Produktionsprozesse kann man als "geschlossene Stoffkreisläufe" organisieren. Man müsste nur einen hohen Milliardenbetrag jährlich in die Umrüstung stecken. Die Regierung könnte das problemlos tun.
China sitzt auf riesigen Goldreserven und kauft Milliarden amerikanischer Wertpapiere.
Statt zusätzliche Milliarden in den Umweltschutz zu stecken, wird das Geld lieber in eine riesige, sinnlose und aggressive militärische Aufrüstung gepumpt. Diese rausgeschmissenen Milliarden könnten problemlos eine "grüne Revolution" in China finanzieren und würde den Menschen dort (und dem Rest der Menschheit) wirklich etwas bringen.
"Die chinesische Regierung könnte schon, wenn sie wollte"
hineinkopiert.
Habe ich jetzt schon wiederholt gelesen, und ich habe mir auch jedes Mal die Zeit genommen, darauf hinzuweisen, dss "die chinesische Regierung" durchaus handelt.
Bringt aber nix, beim nächsten Arikel zu diesem Thema kommt das nächste Posting von Mr. Bean mit der Überschrift "Die chinesische usw."
"Die chinesische Regierung könnte schon, wenn sie wollte"
hineinkopiert.
Habe ich jetzt schon wiederholt gelesen, und ich habe mir auch jedes Mal die Zeit genommen, darauf hinzuweisen, dss "die chinesische Regierung" durchaus handelt.
Bringt aber nix, beim nächsten Arikel zu diesem Thema kommt das nächste Posting von Mr. Bean mit der Überschrift "Die chinesische usw."
---Erinnert mich an die 80er Jahre, als in Tokio die Menschen mit Atemmasken rumliefen und überall in der Stadt Sauerstoff-Spender standen--------
Hallo,
in den 80er Jahren in tokyo überall in der stadt sauerstoffspender? wo denn?
Man muss nicht anlügen um alles zu relativieren.
Wasser, Essen, körperliche Unversehrtheit, Sicherheit, Familie, Sicherheit der Familie, Dach über dem Kopf .... (10000 weitere Punkte) .... Rechtsstaat, Demokratie, Umwelt, Tierschutz.
Nur weil wir da schon am Ende angelangt sind, heisst das nicht, dass man derartiges in China schon wirklich auf dem Radar hätte
Wenn Wasser und Essen oben auf Ihrer Prioritätenliste ist und die chinesische Regierung eine vergiftete und krebserzeugenden Umwelt zulässt, was muss dann wohl getan werden?
Wenn Wasser und Essen oben auf Ihrer Prioritätenliste ist und die chinesische Regierung eine vergiftete und krebserzeugenden Umwelt zulässt, was muss dann wohl getan werden?
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