NasaRaumstation ISS verliert Kontakt zur Bodenkontrolle

Nasa-Techniker wollten einen der Computer auf der Raumstation von Houston aus aktualisieren. Dabei brach die Kommunikation ab und läuft nun nur mit Unterbrechungen.

Die Nasa hat vorübergehend den direkten Kontakt zur International Raumstation ISS verloren. Das Problem sei aufgetaucht, als das Programm auf dem Steuercomputer aktualisiert werden sollte, teilte die US-Weltraumbehörde Nasa mit.

Der Rechner, der den Flug der ISS steuert, habe auf einen Ausweichcomputer umgeschaltet. Es habe aber keine Verbindung zum Kontrollzentrum in Texas gegeben. Erst als die ISS über eine russische Basis geflogen sei, hätten die Nasa-Techniker die Besatzung im All informiert, dass sie den Ausweichcomputer nutzen könnten, um die Verbindung wieder herzustellen.

Anzeige

Auch danach sei die Verbindung aber noch lückenhaft gewesen – nur alle 90 Minuten, beim direkten Überflug der russischen Station, habe es Kontakt gegeben. Derzeit sind drei Russen, zwei Amerikaner und ein Kanadier an Bord der Station.
 

Zur Startseite
 
Leserkommentare
    • Kapla
    • 19. Februar 2013 20:17 Uhr

    Schlimm genug, dass man sich da oben ein vitales System zerpatchen kann, aber die Nachricht hört sich eher danach an, als ob man sogar so blöd war die Sprechfunkverbindung nur noch digital auszulegen. Das hört sich nach Material für einen schlechten Science Fiktion Film an, nicht nach 50 Jahren Raumfahrt.

    4 Leserempfehlungen
  1. Wissen die Astro-/Kosmonoauten nichts von diesem Ausweichsystem?

    Vielleicht hat ja auch nur der Reboot nach dem Patchday versagt ;-)

    • FloH48
    • 19. Februar 2013 22:01 Uhr

    Welches Betriebssystem in besagtem Rechner wohl zum Einsatz kommt. :-D

    4 Leserempfehlungen
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • Stt
    • 19. Februar 2013 22:47 Uhr

    sage ich nur dazu.

  2. Never Play on Patchday.^^
    Ich mein, es ist natürlich schlecht wenn der Kontakt abbricht, aber ich muss schon sagen das es eine recht amüsante Note hat, ich mein, die Kosmonauten können nur alle 90 Minuten einen Satz zuende bringen.^^

    Und hat man in Houston nichtmal beim Bau an soetwas gedacht?
    Im Weltraum kann viel passieren, Sonnensturm, Funkanlagen getroffen von einem Flugobjekt, da muss man doch dran denken.

    Die Kosmonauten sind 4 Monate daoben, da kommt es auf 90 Minuten nicht drauf an.^^

    Eine Leserempfehlung
    • Aluni
    • 20. Februar 2013 0:57 Uhr

    Die armen Kerls da oben sollen sich retten, aber dann müsste man doch auch mal nachdenken, was das ganze da oben soll!!
    Wenn man mich fragt: reine Ressourcenvernichtung. Hybris.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • PGMN
    • 20. Februar 2013 2:10 Uhr

    ... sowas passiert eben. Ich frage mich übrigens auch, was Mensch außerhalb von Afrika und Aminosäuren außerhalb von Tümpeln, die hin und wieder von Blitzen getroffen werden, zu suchen haben. Reine Ressourcenverschwendung und Hybris, wenn Sie mich fragen.

    • PGMN
    • 20. Februar 2013 2:10 Uhr
    7. Tja...

    ... sowas passiert eben. Ich frage mich übrigens auch, was Mensch außerhalb von Afrika und Aminosäuren außerhalb von Tümpeln, die hin und wieder von Blitzen getroffen werden, zu suchen haben. Reine Ressourcenverschwendung und Hybris, wenn Sie mich fragen.

    3 Leserempfehlungen
    Antwort auf "Und nu?"
    • chrst
    • 20. Februar 2013 8:25 Uhr

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren

  • Quelle ZEIT ONLINE
  • Schlagworte Nasa | Besatzung | ISS | Raumstation | Nasa | Texas
Service