Ökologie : Im Labor sind alle Hummer blau

In der Nordsee vor Helgoland leben die letzten einheimischen Hummer. An Land züchten Meeresforscher die Krebse, um herauszufinden, wie man sie besser schützen könnte.

Sie zappeln in Plastikschalen, die Scheren verbunden: Die natürlich blauen Hummer in der Biologischen Anstalt Helgoland könnten genauso in der Auslage eines exquisiten Fischhändlers liegen. Mit einem Unterschied: Sie werden blau bleiben, da sie nicht im Kochtopf landen. Erst beim Garen färbt sich ihre harte Schale rot. Bilder aus der Zuchthalle zeigen, wie Meeresökologen die Krebse aufziehen. Der Hummerbestand vor Helgoland ist dramatisch gesunken: Noch in den 1930er Jahren fingen Fischer hier bis zu 80.000 Tiere pro Jahr. Heute sind es höchstens 500.

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Kommentare

1 Kommentar Kommentieren

Hummer werden in natürlicher umgebung über 100 jahre alt

vielleicht sollte man den bestand des homo sapiens etwas reduzieren,
dann hätte der hummer und viele andere lebe wesen eine chance.

so langsam werden die beiträge der zeit immer schwächer.
[...]

Gekürzt. Bitte äußern Sie differenzierte Kritik. Danke, die Redaktion/sam