Deutschland rechnet : Der große ZEIT-Mathetest

Genie oder Niete? Erfahren Sie, was von Ihrem Schulwissen in Mathematik übrig ist und wie Sie damit im Deutschlandvergleich abschneiden.
Wie gut sind Sie in Mathe? Christoph Drösser über den ZEIT-Mathetest In der aktuellen ZEIT und auf ZEIT ONLINE können Sie testen, was vom Schulwissen übrig ist. Christoph Drösser erklärt schon jetzt, wie es geht.

Wie viel Wechselgeld bekomme ich zurück, wie viele Eimer Farbe brauche ich, um meine Küche zu streichen, und wie rechne ich ein US-Kochrezept für fünf Personen für das Abendessen zu zweit um?

Jeder Tag stellt uns solche Aufgaben: Aber sind wir Deutschen wirklich gut darin, sie zu meistern? Klar – im Smartphone hat heute fast jeder einen Taschenrechner. Aber was nützt der, wenn wir nicht mehr wissen, was wir im Dreisatz wodurch teilen müssen, wie noch gleich Maßeinheiten umgerechnet werden oder welche Unbekannte wir eigentlich gerade suchen?

DIE ZEIT hat zusammen mit der Stiftung Rechnen und zwei Didaktik-Professoren einen Mathetest entwickelt, den Sie jetzt hier auf ZEIT ONLINE machen können. Ganz anonym natürlich – Ihr Ergebnis erfahren nur Sie, es sei denn, Sie outen sich auf Facebook.

Im Vorfeld haben Meinungsforscher von Forsa den Test 1.027 Erwachsenen zwischen 18 und 65 Jahren vorgelegt. Wie Sie im Vergleich abgeschnitten haben, erfahren Sie am Ende des Tests. Den kompletten Bericht zur Studie stellt die Stiftung Rechnen als PDF-Datei bereit.

Wer den Mathe-Test vom Mobilgerät aus machen möchte, findet ihn hier.

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Kommentare

109 Kommentare Seite 1 von 11 Kommentieren

Mathe

"Warum Mathe? Ist nicht mittlerweile belegt, dass musische Fächer einen weit größeren Anteil an unserer Entwicklung haben als Mathematik?"

Welche Entwicklung? Die der Menschheit? Oder die Entwicklung einzelner Menschen? Belege?
So oder so kann man Musik und Mathematik nicht gegeneinander ausspielen. Musik hat nämlich sehr viel mit Mathematik zu tun.

Traurig allerdings, dass solche mathematikfeindlichen Aussagen auch noch Zustimmung finden. Einige der Leute, die Mathe so uncool finden, wissen wohl nicht wem sie das Funktionieren ihres Ipod oder Ipad zu verdanken haben...

@Markus B.

Ich mir sogar mal die Mühe gemacht, die Links anzusehen.

Zusammenfassend fassend: Musikerziehung tut gut (wer hätte daran auch ernsthaft gezweifelt).

Für ihre weit reichende vergleichende Aussage (... musische Erziehung VIEL BEDEUTSAMER ALS ...) suche ich da vergeblich nach Hinweisen.

Doch, da war was: "Dabei ist nicht sicher, ob musizierende Menschen intelligent sind oder ob intelligente Menschen eher musizieren."

Naja ... vielleicht werden Sie ja fündig, wenn Sie noch etwas weiter googeln :-) :-)

Genau!

Wer die Nachkommastellen der benötigten Farbeimer berechnet, zeigt eben, dass er überhaupt nichts verstanden hat. Wem klar ist, was er da rechnet, der bricht an der Kommagrenze ab, weil Farbeimerbruch unverkäuflich ist.

Eine Kommazahl für die Anzahl der benötigten Farbeimer ist unbrauchbar, solange sie nicht aufgerundet wurde. Manch einer kommt auf den Trichter, wenn er sein Kommazahlenergebnis kritisch betrachtet. Erst dann entsteht Erkenntnis. Besser spät als gar nicht. :-)