alpha-Centauri - Klimawandel vor 10.000 Jahren?

Nie zuvor in der Geschichte stiegen derart viel Kohlendioxid und andere Treibhausgase in die Atmosphäre auf als heute. Gerade erst hat der Weltklimarat IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) die Zusammenfassung seines fünften Berichts vorgestellt. Darin findet sich nichts Überraschendes, die Lage ist dramatisch.

Allen ist klar: Bald lässt sich nicht mehr nur berechnen, wie die katastrophalen Folgen des Klimawandels noch verhindert oder gebremst werden können. Bleiben Politiker und Bürger weiter untätig, dauert es nicht mehr lange, ehe sie sich zeigen werden.

Das weiß mittlerweile jedes Kind. In der Schule erfährt der Nachwuchs seit Jahrzehnten vom menschengemachten Klimawandel, der das Wohl des Planeten immer stärker bedroht. Seit mindestens 200 Jahren bestimmt der Mensch mit. Als die industrielle Revolution begann, die Dampfmaschine erfunden wurde und Fabrikschlote überall auf der Welt nach und nach in den Himmel wuchsen.

Doch der Ursprung der Erderwärmung reicht womöglich viel länger zurück. Schon vor 10.000 Jahren haben unsere Vorfahren Wälder gerodet und Felder bestellt. Die Landwirtschaft bahnte sich ihren Weg. Hat das schon gereicht, die letzte Eiszeit ausfallen zu lassen, die eigentlich zu dieser Zeit fällig gewesen wäre?

Harald Lesch von der Universitätssternwarte München erklärt es im Video. Wie ist es nun wirklich mit dem Klimawandel? Seit wann und wie verändert der Mensch den Lauf der Planetengeschichte?

ZEIT ONLINE zeigt in Kooperation mit ARD-alpha Folgen von Leschs Sendung alpha-Centauri, die den Phänomenen des Weltalls auf den Grund gehen.