Philae: Rosettas Lander hat eine neue Adresse

Touchdown für Philae! Das Minilabor ist auf dem Kometen Tschuri gelandet. Die Harpunen zur Verankerung haben aber nicht ausgelöst. Warum, ist unklar. Das Philae-Live-Blog
  • Erstmals in der Geschichte ist ein Raumfahrzeug auf einem Kometen gelandet.
  • Das Landemodul Philae sendet wie geplant Signale zur Erde. Die Harpunen zur Verankerung funktionierten allerdings nicht richtig. Wie stabil das Minilabor auf dem Kometen steht, ist noch ungewiss.
  • Bereits im August war die von der Europäischen Raumfahrtorganisation Esa entsandte Sonde in der Nähe des Kometen angekommen. Die Aufgabe: So viel wie möglich über ihn herausfinden.
  • Rosetta, Philae, Tschuri – wer? Lesen Sie hier das Who's who der Esa-Mission.
  • Unser Live-Blog fasst den historischen Tag der Kometen-Landung zusammen.

  • (18:15) Vom Aufwachen, über die Landung bis zum Hitzetod: Die interaktive Grafik der US-Raumfahrtbehörde Nasa zeigt, wie es für Rosetta, Tschuri und Philae weitergeht.

  • (18:10) Twitter im Rausch des Kometen: Das Hashtag #cometlanding beherrscht die Timelines von den USA bis nach Südamerika – und von Europa bis an den südlichsten Zipfel Südafrikas. Der Account @philae2014 glüht, wie diese Karte von trendsmap.com zeigt.


  • (17:52) Hat doch nicht alles geklappt wie gewünscht? Koen Geurts, der technische Projektleiter der Philae-Landung, bleibt im Gegensatz zu seinen Kollegen vorsichtig. Philae hat den Boden berührt, das hat das Labor gemeldet. Die Oberfläche des Kometen war offenbar weicher als erwartet, das ergibt sich aus den Messwerten, die Auskunft über die Dämpfung der drei Landebeinchen geben. Aber die beiden Harpunen wurden nicht ausgelöst. Warum das so ist, weiß Geurts noch nicht. Ein zweiter Versuch, die Harpunen auszulösen, soll gestartet werden. Ob Philae tatsächlich aufrecht auf der Kometenoberfläche steht, ist unklar.

  • (17:24) Auch Esa-Direktor Jean-Jacques Dordain lässt sich seine Lobrede nicht nehmen: "Wir sind auf einem Kometen gelandet, wir sind die Ersten, die das geschafft haben."

  • (17:22) "Das ist ein Tag der Begeisterung, des Glücks und der Faszination", sagt Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier. Dann gibt's eine Runde Eigenlob und Darmstadt wird plötzlich zum "Zentrum der Europäischen Raumfahrt".

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