In Westafrika ist die Zahl der Ebola-Toten nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) auf 8.153 gestiegen. In Sierra Leone sei in den vergangenen Tagen der größte Anstieg an Todesopfern registriert worden, teilte die WHO mit.

Die Zahl der Infizierten in Sierra Leone, Liberia und Guinea bezifferte die Organisation mit mehr als 20.600. Noch vor drei Tagen hatten die Behörden die Zahl der Ebola-Toten mit weniger als 8.000 angegeben. Experten bezweifeln allerdings die Zuverlässigkeit der amtlichen Daten und vermuten eine hohe Dunkelziffer.

Unterdessen kündigte Liberia an, die Schulen des Landes im Februar wieder für den Unterricht öffnen. Alle Schulen sollten die notwendigen Maßnahmen ergreifen, um ihren Betrieb wieder aufzunehmen, hieß es in einer Mitteilung des Bildungsministeriums. Alle Bildungsanstalten müssten mit gechlortem Wasser und Fieberthermometern ausgestattet sein und die vom Gesundheitsministerium geforderten Vorkehrungen zur Vorbeugung von Ebola-Fällen treffen. Staatschefin Sirleaf hatte sich am 30. Juli 2014 wegen der Ebola-Epidemie gezwungen gesehen, alle Schulen zu schließen.