Enteignung von Bauern Stalins Jahrhundertverbrechen
Vor 80 Jahren ordnete der sowjetische Diktator Stalin die Enteignung und Deportation der "Kulaken" an. Es folgte eine Hungersnot, die bis zu 15 Millionen Menschen tötete.
© Sergei Supinsky/AFP/Getty Images

Während einer Gedenkveranstaltung zu Ehren der Opfer der Hungersnot von 1932 und 1933 wurden 2006 in der ukrainischen Stadt Lviv 270 Leichen beigesetzt. Die Toten waren Stalins Geheimpolizei zum Opfer gefallen. Ihre Überreste hatte man in einem Kloster entdeckt
"Im schrecklichen Frühling 1933 sah ich Frauen und Kinder mit aufgeblähten Bäuchen, die blau angelaufen waren, noch atmend, aber mit toten Augen. Und Leichen in zerlumpten Schaffellmänteln mit billigen Filzstiefeln, Leichen in Bauernhütten, Leichen im schmelzenden Schnee des alten Wologda… Ich sah all das und drehte doch nicht durch, beging nicht Selbstmord, glaubte weiter, weil ich glauben wollte."
Lew Kopelew, der diese Zeilen in "Und schuf mir einen Götzen" schreibt*, ist in diesem "schrecklichen Frühling" Anfang 20 und begeisterter Kommunist, weil er glauben will. Als Parteiaktivist ist er an den Enteignungen beteiligt, die 1932 und 1933 zur größten Hungersnot führen, die je von Menschen verursacht wurde.
Die sowjetischen Revolutionäre halten von Anfang an wenig von der traditionellen Landwirtschaft, den kleinen Bauernhöfen. Sie wollen das rückständige Russland industrialisieren, und das Kapital dafür muss von den Bauern kommen. Schon den Sieg der "Roten" in der Oktoberrevolution haben sie unfreiwillig ermöglicht: Die Bolschewiki treiben Getreide für ihren Kampf ein.
Ihre Propaganda richtet sich gegen "Kulaken". Wörtlich bedeutet das "Faust" und ist eine abfällige Bezeichnung für einen Wucherer, jemanden, der kleine Bauern, in Not geratene Nachbarn ausnutzt. Seit der Oktoberrevolution wird der Begriff auf angebliche Ausbeuter in der Landwirtschaft angewandt und immer weiter definiert: 1919 gehört dazu, wer zwei Häuser mit Blechdach, mehr als fünf Kühe oder Pferde oder mehr als 20 Schafe besitzt; 1932 reicht es, Knecht, Magd oder Tagelöhner zu beschäftigen, manchmal auch schon, eine Kuh zu besitzen.
- Zitate: Lenin
"Kommunismus – das ist Sowjetmacht plus Elektrifizierung des ganzen Landes. (…) Wir haben das erkannt, und wir werden es dahin bringen, dass die wirtschaftliche Grundlage aus einer kleinbäuerlichen zu einer großindustriellen wird." (Lenin, 1920)
- Kulaken
"Um das Kulakentum als Klasse zu verdrängen, muss man den Widerstand dieser Klasse in offenem Kampf brechen und ihr die Quellen ihrer Existenz und Entwicklung in der Produktion (freie Bodennutzung, Produktionsinstrumente, Pacht, Recht auf Anwendung von Lohnarbeit usw.) entziehen." (Stalin, 1929)
- Deportation
Aus einem Deportationsbefehl von 1930: "Zur Vorbereitung auf die Aussiedlung der Familie wird Ihnen eine eintägige Frist gewährt, wobei Sie das Recht haben, Geld bis zu 500 Rubel mitzunehmen, ferner Verpflegung auf zwei Monate, Hausgeräte, Handwerkszeug, Winter- und Sommeranzug und Wäsche."
- Landwirtschaft 1930
Otto Auhagen, Landwirtschaftexperte der deutschen Botschaft in Moskau, Ende März 1930: "Der Viehbestand hat eine geradezu katastrophale Verminderung erfahren; wahrscheinlich ist er seit einem Jahre auf weniger als die Hälfte zusammengeschmolzen. (...) Der Mangel an Fleisch, Milch, Butter und Eiern wird sich in diesem Jahre auch für die Stadt in empfindlichster Weise verschärfen."
Schon seit 1927 leiden die "Kulaken" unter Repressionen, müssen höhere Steuern zahlen, bekommen keine Kredite oder Geräte. Viele verkleinern Anbaufläche und Viehbestand, um nicht mehr "Kulak" zu sein. Bald fehlt es an Getreide für den Export und zur Versorgung der Städte. Die staatlichen Ankaufpreise sind den Bauern zu gering – viele bringen ihre Produkte lieber auf den Schwarzmarkt oder verbrauchen es selbst. Stalin und sein Umfeld verstehen das als Widerstand gegen ihre Vision einer modernen Sowjetunion: Sie wähnen sich von Saboteuren, von Konterrevolutionären umstellt.
Am 1. Februar 1930 erlässt das Zentrale Exekutivkomitee ein Gesetz: Alle "Kulaken" sollen enteignet, die Bauern in Kolchosen gezwungen werden. Schon am 30. Januar hat das Politbüro den lokalen Parteikomitees die Order erteilt, "Konterrevolutionäre" und Bauern, die Widerstand gegen die Kollektivierung leisten, in Lager einzuweisen oder zu erschießen. Alle übrigen "Kulaken" sollen deportiert werden.
Was das Regime als "Kollektivierung" darstellt, ist eine Enteignungs- und Terrorkampagne. Aus den Städten entsandte "Arbeiterbrigaden", Zehntausende meist junger überzeugter Kommunisten, fallen in die Dörfer ein. Innerhalb von nur sechs Wochen enteignen sie zehn Millionen Höfe, siedeln rund 2,5 Millionen Menschen innerhalb ihrer Heimatregion um. Weitere mindestens zwei Millionen Menschen deportieren Geheimpolizei und Armee nach Zentralasien und Nordsibirien. Gewalt, Seuchen, Hunger und Entkräftung fordern schon dabei mehrere Hunderttausend Todesopfer.
In den Getreidekammern der Sowjetunion, in Südrussland, an der mittleren und unteren Wolga, im Süd-Ural, in Nordkasachstan und in Westsibirien, sind die traditionellen bäuerlichen Strukturen zerstört, bevor die neuen Kollektive ihre Aufgaben übernehmen können. Günstiges Wetter verzögert die Folgen; die Ernte bleibt zunächst fast auf dem alten Niveau. Doch in den Jahren 1932 bis 1934 verhungern Millionen Menschen.
Am schlimmsten trifft es die Ukraine, wo nach Berechnungen der Akademie der Wissenschaften in Kiew von 2008 rund 3,5 Millionen Menschen sterben. Ukrainische Geschichtswissenschaftler gehen davon aus, dass Moskau die Hungersnot, die hier Holodomor (ukrainisch Holo, Hunger; mor, Vertilgung) genannt wird, absichtlich herbeiführt, um die Macht der Zentralregierung durchzusetzen. Auch in Kasachstan und einigen Regionen des Kaukasus, in denen sich Widerstand gegen die Zwangskollektivierung regt, verschlimmert Moskau offenbar gezielt die Folgen der Enteignung.
Der Historiker Robert Conquest berechnet 1986 auf Basis sowjetischer Volkszählungen die Zahl der Todesopfer durch Hunger, Deportation und die Ermordung von "Kulaken" mit bis zu 14,5 Millionen Menschen. Die Regierung der Ukraine will, dass der Holodomor als Genozid anerkannt wird; Russland wehrt sich dagegen. Andere Historiker sprechen vom Demozid, dem Massenmord an einer bestimmten Bevölkerungsschicht, den "Kulaken".
Lew Kopelew sitzt nach Ende des Zweiten Weltkriegs bis nach Stalins Tod 1954 selbst im Gulag, einem sowjetischen Zwangslager. Sein Glaube an den Kommunismus ist nicht grundsätzlich erschüttert. Doch er wird zum Dissidenten und setzt sich für die Menschenrechte ein. Jetzt macht er sich Vorwürfe, dass er an den Enteignungen beteiligt war, dass er nicht rebelliert hat damals. Als er gegen die Niederschlagung des Prager Frühlings protestiert, wird er aus der Partei ausgeschlossen, verliert seine Arbeit, erhält Schreibverbot. Jetzt glaubt er nicht mehr.
* Anm. d. Red.: Übersetzt hat die Passage, die in der deutschen Ausgabe des Buches fehlt, der frühere Moskau-Korrespondent der ZEIT, Christian Schmidt-Häuer.
- Datum 01.02.2010 - 11:55 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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Entfernt. Bitte verzichten Sie auf unangemessene Gleichsetzungen. Danke. Die Redaktion/sc
Diese Anmerkung ist schlichtweg völlig abseitig !!
Ich stimme Kommentar #1 auch voll zu.
Mit 8 Jahren habe ich ein Kommunistisches Land (nicht DDR) verlassen, und finde es zutiefst beleidigend und unverstaendlich, wenn die verwoehnte westliche studierte Jugend mit dem Kommunismus offen und stolz sympatisiert. Es gilt fast als cool mit Stalin T-Shirts in die Vorlesung aufzutauchen. Ist fuer mich genauso schlimm wie ein Hakenkreuz T-Shirt.
Hinter den vielen vielen Millionen Kommunismus Opfern, gibt es keine starke Lobby wie die Juden, welche einheintlich fuer die Aufarbeitung der Verbraechen an ihnen kaempft. Die Kommunismus Opfer gehoeren weder zu einer einheitlichen Religion noch zur gleichen Nationalitaet. Das macht es sehr schwierig eine "kritische Masse" fuer die zur Zeit praktisch nicht vorhandene Aufbereitung in Gang zu setzen. So muss ich mir wieder und immer wieder von meinen „pseudo-links-intelektuellen“ Studienkollegen anhoeren, der Kommunismus sei ja eigentlich eine gute Sache mit Beispielen was besser war. Und sie sind stolz auf sich, kommen sich sogar intelektuell uberlegen vor.
Um dem zu entgegnen: Einen Massenmoerder beurteilt man nicht danach, dass er wahrend 99% seiner Zeit einfach der nette, hilfsbereite Nachbar war, sonder ALLEINE nach seinen Verbrechen. Die gleiche Logik gilt fuer Kommunismus. Das Regime beurteilt man nicht aus der sicht der korrupten profitirenden Mitlaeufern, sondern ALLEINE nach den Verbechen an seinen Opfern.
Diese Anmerkung ist schlichtweg völlig abseitig !!
Ich stimme Kommentar #1 auch voll zu.
Mit 8 Jahren habe ich ein Kommunistisches Land (nicht DDR) verlassen, und finde es zutiefst beleidigend und unverstaendlich, wenn die verwoehnte westliche studierte Jugend mit dem Kommunismus offen und stolz sympatisiert. Es gilt fast als cool mit Stalin T-Shirts in die Vorlesung aufzutauchen. Ist fuer mich genauso schlimm wie ein Hakenkreuz T-Shirt.
Hinter den vielen vielen Millionen Kommunismus Opfern, gibt es keine starke Lobby wie die Juden, welche einheintlich fuer die Aufarbeitung der Verbraechen an ihnen kaempft. Die Kommunismus Opfer gehoeren weder zu einer einheitlichen Religion noch zur gleichen Nationalitaet. Das macht es sehr schwierig eine "kritische Masse" fuer die zur Zeit praktisch nicht vorhandene Aufbereitung in Gang zu setzen. So muss ich mir wieder und immer wieder von meinen „pseudo-links-intelektuellen“ Studienkollegen anhoeren, der Kommunismus sei ja eigentlich eine gute Sache mit Beispielen was besser war. Und sie sind stolz auf sich, kommen sich sogar intelektuell uberlegen vor.
Um dem zu entgegnen: Einen Massenmoerder beurteilt man nicht danach, dass er wahrend 99% seiner Zeit einfach der nette, hilfsbereite Nachbar war, sonder ALLEINE nach seinen Verbrechen. Die gleiche Logik gilt fuer Kommunismus. Das Regime beurteilt man nicht aus der sicht der korrupten profitirenden Mitlaeufern, sondern ALLEINE nach den Verbechen an seinen Opfern.
Diese Anmerkung ist schlichtweg völlig abseitig !!
Zehntausende meist junger überzeugter Kommunisten, fallen in die Dörfer ein.
Diese rechtfertigende Gerede von der Überzeugung kommt auch heute oft, wenn es um die Verbrechen aus der linken Ecke geht.
Überzeugte linke Verbrecher sind aber immer noch Verbrecher oder ist ein Faschist auch gerechtfertigt, wenn er nur jung und überzeugt war oder ist?
Völlige Zustimmung! Die heutige linke Szene versteckt sich dadurch vor ihrer eigenen Vergangenheit, die lange Schatten auf sie wirft. Niemand würde jemals klar sagen, dass die jungen SS-Mitglieder den gleichen ideologischen Eifer hatten und müssten dieser Logik nach als Idealisten angesehen werden, die durch ihren Glauben exculpiert sind. Völliger Schwachsinn. Wer im Namen der Ideologie zum Verbrecher wird, bleibt er ein Verbrecher.
Völlige Zustimmung! Die heutige linke Szene versteckt sich dadurch vor ihrer eigenen Vergangenheit, die lange Schatten auf sie wirft. Niemand würde jemals klar sagen, dass die jungen SS-Mitglieder den gleichen ideologischen Eifer hatten und müssten dieser Logik nach als Idealisten angesehen werden, die durch ihren Glauben exculpiert sind. Völliger Schwachsinn. Wer im Namen der Ideologie zum Verbrecher wird, bleibt er ein Verbrecher.
die kommunistische parteien haben sich mit ihrer geschichte nicht auseinandergesetzt. sozialismus heisst enteignung. in seinen werken traeumte marx ueber eine welt ohne arme, waehrend seine "nachfolger" immer versucht haben eine welt ohne reichen zu schaffen. das hatte und hat immer fatale folgen. einer der jungsten bsp. ist venezuella, wo der praesident das land durch verstaatlichung in eine tiefe krise bereits getrieben hat.
Völlige Zustimmung! Die heutige linke Szene versteckt sich dadurch vor ihrer eigenen Vergangenheit, die lange Schatten auf sie wirft. Niemand würde jemals klar sagen, dass die jungen SS-Mitglieder den gleichen ideologischen Eifer hatten und müssten dieser Logik nach als Idealisten angesehen werden, die durch ihren Glauben exculpiert sind. Völliger Schwachsinn. Wer im Namen der Ideologie zum Verbrecher wird, bleibt er ein Verbrecher.
des Massenmordes.
Hitler ging bei ihm in die Lehre.
Da haben Sie Recht. Wobei Dschugaschwili nur ausgeweitet und auf einen perversen Höhepunkt getrieben hat, was unter Uljanow und Bronstein bereits begann - ein historisch einmaliger roter Terror.
Gut, dass dieser Artikel einmal die Größenordnung der Soziozids an den Bauern Sowjetrusslands klarmacht - 14 bis 15 Millionen Todesopfer. Entschuldigen Sie den Vergleich, aber das ist 2,5 x Shoa! Nur redet kaum jemand darüber.
Und dabei sind die viele Hunderttausende erschossene, in den Gulags verhungerte oder tot geschlagene Opfer des Sowjetterrors nicht mitgerechnet, die zwar keinen Kulaken, aber andere Abweichler, Konterrevolutionäre oder Zufallsopfer waren.
Mindestens bis zu Beginn des Zweiten Weltkrieges war gemessen an den Zuständen in der Sowjetunion das Deutsche Reich beinahe noch als Rechtsstaat zu betrachten...
Was den Völkern des russischen Imperiums im 20.Jahrhundert wiederfahren ist, kann man noch am ehesten mit dem Begriff Höllenfahrt beschreiben.
Erster Weltkrieg - Bürgerkrieg - stalinistischer Terror - Zweiter Weltkrieg - stalinistischer Terror - Stagnation - Staatszerfall - anarchischer Raubtierkapitalismus
Dagegen erscheint die deutsche Geschichte fast als Zuckerschlecken.
Da haben Sie Recht. Wobei Dschugaschwili nur ausgeweitet und auf einen perversen Höhepunkt getrieben hat, was unter Uljanow und Bronstein bereits begann - ein historisch einmaliger roter Terror.
Gut, dass dieser Artikel einmal die Größenordnung der Soziozids an den Bauern Sowjetrusslands klarmacht - 14 bis 15 Millionen Todesopfer. Entschuldigen Sie den Vergleich, aber das ist 2,5 x Shoa! Nur redet kaum jemand darüber.
Und dabei sind die viele Hunderttausende erschossene, in den Gulags verhungerte oder tot geschlagene Opfer des Sowjetterrors nicht mitgerechnet, die zwar keinen Kulaken, aber andere Abweichler, Konterrevolutionäre oder Zufallsopfer waren.
Mindestens bis zu Beginn des Zweiten Weltkrieges war gemessen an den Zuständen in der Sowjetunion das Deutsche Reich beinahe noch als Rechtsstaat zu betrachten...
Was den Völkern des russischen Imperiums im 20.Jahrhundert wiederfahren ist, kann man noch am ehesten mit dem Begriff Höllenfahrt beschreiben.
Erster Weltkrieg - Bürgerkrieg - stalinistischer Terror - Zweiter Weltkrieg - stalinistischer Terror - Stagnation - Staatszerfall - anarchischer Raubtierkapitalismus
Dagegen erscheint die deutsche Geschichte fast als Zuckerschlecken.
Ich stimme Kommentar #1 auch voll zu.
Mit 8 Jahren habe ich ein Kommunistisches Land (nicht DDR) verlassen, und finde es zutiefst beleidigend und unverstaendlich, wenn die verwoehnte westliche studierte Jugend mit dem Kommunismus offen und stolz sympatisiert. Es gilt fast als cool mit Stalin T-Shirts in die Vorlesung aufzutauchen. Ist fuer mich genauso schlimm wie ein Hakenkreuz T-Shirt.
Hinter den vielen vielen Millionen Kommunismus Opfern, gibt es keine starke Lobby wie die Juden, welche einheintlich fuer die Aufarbeitung der Verbraechen an ihnen kaempft. Die Kommunismus Opfer gehoeren weder zu einer einheitlichen Religion noch zur gleichen Nationalitaet. Das macht es sehr schwierig eine "kritische Masse" fuer die zur Zeit praktisch nicht vorhandene Aufbereitung in Gang zu setzen. So muss ich mir wieder und immer wieder von meinen „pseudo-links-intelektuellen“ Studienkollegen anhoeren, der Kommunismus sei ja eigentlich eine gute Sache mit Beispielen was besser war. Und sie sind stolz auf sich, kommen sich sogar intelektuell uberlegen vor.
Um dem zu entgegnen: Einen Massenmoerder beurteilt man nicht danach, dass er wahrend 99% seiner Zeit einfach der nette, hilfsbereite Nachbar war, sonder ALLEINE nach seinen Verbrechen. Die gleiche Logik gilt fuer Kommunismus. Das Regime beurteilt man nicht aus der sicht der korrupten profitirenden Mitlaeufern, sondern ALLEINE nach den Verbechen an seinen Opfern.
Das ist genau so wie mit der Italienische Mafia: Wenn man bei dem Sizilianischen Fleisch Preisfixing der Mafia mitmacht (es gibt fast keine vernuenftige Alternative), ist man als Mitlaeufer vor Konkurrenz geschuetz. Ist eine tolle Sache, ausser fuer jemand der einen neuen fairen Betrieb aufmachen will. Der wird hoeflich aufgefordert sich zu beugen oder eben im zweiten schritt erschossen. Aber schwamm drueber...
Kommentator Nummer 2 sei gerne eingeladen nach Nordkorea oder Kuba auszuwandern, und mal selbst ausprobieren wie herrlich sich in solchen Bedingungen leben laesst... ALS MITLAEUFER ...
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