Die Nachfahren des Sheriffs sind sauer
Richardson hat mit seiner Ankündigung auch den Zorn der Nachfahren von Sheriff Pat Garrett auf sich gezogen. "Von Anfang an haben wir das Gefühl, dass der Gouverneur seine eigene Version der Fakten geschaffen hat, die nichts mit der wahren Geschichte New Mexicos zu tun hat", erklärte die Enkelin des Sheriffs, Susan Floyd Garrett, der Zeitung Las Cruces Sun News . Die Familie Garrett befürchtet, dass eine Begnadigung das Ansehen ihres Großvaters beschädigen würde. Es könnte der Eindruck entstehen, der Sheriff habe einen Unschuldigen getötet.
Doch unschuldig war Billy the Kid sicher nicht. Die vermeintliche Begnadigung sei deshalb nur Show, vermutet Bernie Sargent, der Vorsitzende der historischen Kommission in El Paso. "Er hat schlimme Dinge getan. Also ist er ein falscher Held."
Gouverneur Richardson hat sich nicht mehr weiter zu dem Vorgang geäußert. Seine Sprecherin Alarie Ray-Garcia erklärte aber, dass viele Gespräche geführt würden. So muss der Showdown noch ein wenig warten. Würde Billy the Kid heutzutage leben, hätte Richardson ihm übrigens schon einen lebensrettenden Gefallen getan. Vergangenes Jahr hat er in New Mexico die Todesstrafe abgeschafft.
- Datum 06.08.2010 - 11:22 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE, dpa
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Wohl letzteres, um das touristische Süppchen am Kochen zu halten, zumal 2011 160 Jahre Beginn des us-mex. Krieges anstehen (und damit die Eroberung dieses Territoriums für die Union). Ach, und da Lew Wallace auch noch der Autor von "Ben Hur" sowie Ex-General der Nordstaaten ist bzw. war (und da ist 2011 150 Jahre Beginn des am. Bürgerkriegs), kommt noch ein interessanter gesichtspunkt dazu.
Der Wüsten-Wind weht wohl aus dieser Richtung. War auch nicht Hernan de Soto 1661 dort (dann wäre es noch ein Jubiläum!)?
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