Reparationen Deutschland begleicht letzte Schulden aus Erstem Weltkrieg
92 Jahre nach dem Ende des Ersten Weltkrieges zahlt Deutschland die letzte Rate seiner Kriegsschulden. Zum Tag der Deutschen Einheit werden 200 Millionen Euro überwiesen.
© Matt Cardy/Getty Images

Gräber im französischen Arras von unbekannten Soldaten, die im Ersten und Zweiten Weltkrieg gefallen sind
Die Bundesrepublik wird am Wochenende endgültig ihre finanziellen Schulden aus dem Ersten Weltkrieg (1914 bis 1918) begleichen. Mit dem zwanzigsten Jahrestag der Wiedervereinigung am Sonntag werden letzte Zinszahlungen in Höhe von fast 200 Millionen Euro für Staatsanleihen fällig, die in den zwanziger Jahren aufgelegt wurden, um die Entschädigungszahlungen Deutschlands nach dem Krieg zu finanzieren.
Die Zahlungen waren 1918 im Vertrag von Versailles festgelegt worden und sollten Frankreich und Belgien für die Kosten entschädigen, die den Ländern durch den Krieg entstanden waren. Die Belastung des Deutschen Reichs durch die Versailler Verträge galt als begünstigender Faktor für die Machtergreifung Hitlers.
Hintergrund des Endes der Entschädigungszahlungen ist das Londoner Schuldenabkommen von 1953, in dem sich die Bundesrepublik gegenüber den Alliierten verpflichtet hatte, die Auslandsschulden des Deutschen Reiches zu übernehmen. Diese waren während des Zweiten Weltkriegs nicht mehr bedient worden. Die Regelung sah vor, dass Deutschland Anleihen zur Finanzierung der Schulden aus dem Ersten Weltkrieg erstattet. Offen blieben jedoch Zinszahlungen für die Anleihen unter anderem aus der Dawes- und der Young-Anleihe für die Jahre 1945 bis 1952.
Die Vereinbarungen von 1953 sahen vor, dass diese Zinszahlungen erst im Falle einer Wiedervereinigung Deutschlands fällig werden sollen – ein Ereignis, das damals in weiter Ferne erschien. Mit der deutsch-deutschen Wiedervereinigung wurden dann am 3. Oktober 1990 neue Anleihen aufgelegt, welche die noch offenen Zinszahlungen mit einer Laufzeit von 20 Jahren regeln sollten. Wegen dieser Regelung und dem Stichtag 3. Oktober hat Deutschland dann am Sonntag seine finanzielle Kriegsschuld 92 Jahre nach dem Vertragsschluss von Versailles endgültig beglichen.
- Datum 01.10.2010 - 13:02 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, AFP, dpa
- Kommentare 51
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Da sage mal keiner das dieser Vertrag keine Schande war.
Wenn es einem so erfolgreichen Land wie Deutschland erst nach fast 100 Jahren ermöglicht die "angeblichen" Kriegsschulden zu zahlen.
Entfernt. Verzichten Sie auf beleidigende Kommentare. Die Redaktion/sh
Wenn sie den Text tatsächlich gelesen hätten, dann wüßten sie, daß der Hauptgrund für die späte Beendigung der Zahlungen der ist, daß sie ab 1953 für 36 Jahre aus geopolitischen Gründen ausgesetzt wurden.
Und zu dem Zeitpunkt hätte die BRD die Reste der Anleihen auf einen Schlag aus der Portokasse zurückzahlen können. Die 20jährige Laufzeit ab 1990 hatte nichts damit zu tun, daß es sich um eine besondere Belastunge gehnadelt hätte, sondern daß so nun mal die Vertragsbedingungen waren.
Entfernt. Bitte beteiligen Sie sich mit sachlichen Argumenten an der Diskussion. Danke. Die Redaktion/sc
Wer lesen kann ist im Vorteil.
Der Versailler Vertrag war eine Schande und DER Grund fuer NS Zeit und Weltkrieg.
Gebietsabtretungen, Entmilitarisierung, Reparationsforderungen,und inf Folge die Ruhrbesetzung,
das konnte nicht gut gehen.
Soweit stimme ich mit Ihnen ueberein.
Aber, Sie haben hier einge Zusammenhaenge nicht verstanden,die Autorin drueckt sich allerdings auch etwas verklausuliert aus.
Sie muessen folgendes bedenken
a. Der Versailler Vertrag trat im Januar 1920 in Kraft
Deutschland hat sich also ab dann verschuldet
b. Deutschland war zwischen 1920 und 1950 keinesfalls eine
erfogreiche Volkswirtschaft, bedingt durch Inflation, Weltwirtschaftskrise und Krieg( das haben Sie nicht beruecksichtigt)
c. Hitler hat die Zahlungen eingestellt, im Jahre 1934
d. Zwischen 1934 und 1953 passierte also gar nichts
d. UND JETZT KOMMT ES, die Zinszahlungen wurden auch nach 1953 GESTUNDET
"Die Vereinbarungen von 1953 sahen vor, dass diese Zinszahlungen erst im Falle einer Wiedervereinigung Deutschlands fällig werden sollen"
Von 1953 bis 1990 musste also gar nichts gezahlt werden.
Insofern macht Ihre Pi mal Daumen Rechnung keinen Sinn,
sondern ist nur irrefuehrend.
Ich komme also allerhoechstens effektiv auf 34 Jahre
2010-1920= 90
90 - (1990-1953)=53
53 - (1934-1953)=34
Entfernt. Verzichten Sie auf beleidigende Kommentare. Die Redaktion/sh
Wenn sie den Text tatsächlich gelesen hätten, dann wüßten sie, daß der Hauptgrund für die späte Beendigung der Zahlungen der ist, daß sie ab 1953 für 36 Jahre aus geopolitischen Gründen ausgesetzt wurden.
Und zu dem Zeitpunkt hätte die BRD die Reste der Anleihen auf einen Schlag aus der Portokasse zurückzahlen können. Die 20jährige Laufzeit ab 1990 hatte nichts damit zu tun, daß es sich um eine besondere Belastunge gehnadelt hätte, sondern daß so nun mal die Vertragsbedingungen waren.
Entfernt. Bitte beteiligen Sie sich mit sachlichen Argumenten an der Diskussion. Danke. Die Redaktion/sc
Wer lesen kann ist im Vorteil.
Der Versailler Vertrag war eine Schande und DER Grund fuer NS Zeit und Weltkrieg.
Gebietsabtretungen, Entmilitarisierung, Reparationsforderungen,und inf Folge die Ruhrbesetzung,
das konnte nicht gut gehen.
Soweit stimme ich mit Ihnen ueberein.
Aber, Sie haben hier einge Zusammenhaenge nicht verstanden,die Autorin drueckt sich allerdings auch etwas verklausuliert aus.
Sie muessen folgendes bedenken
a. Der Versailler Vertrag trat im Januar 1920 in Kraft
Deutschland hat sich also ab dann verschuldet
b. Deutschland war zwischen 1920 und 1950 keinesfalls eine
erfogreiche Volkswirtschaft, bedingt durch Inflation, Weltwirtschaftskrise und Krieg( das haben Sie nicht beruecksichtigt)
c. Hitler hat die Zahlungen eingestellt, im Jahre 1934
d. Zwischen 1934 und 1953 passierte also gar nichts
d. UND JETZT KOMMT ES, die Zinszahlungen wurden auch nach 1953 GESTUNDET
"Die Vereinbarungen von 1953 sahen vor, dass diese Zinszahlungen erst im Falle einer Wiedervereinigung Deutschlands fällig werden sollen"
Von 1953 bis 1990 musste also gar nichts gezahlt werden.
Insofern macht Ihre Pi mal Daumen Rechnung keinen Sinn,
sondern ist nur irrefuehrend.
Ich komme also allerhoechstens effektiv auf 34 Jahre
2010-1920= 90
90 - (1990-1953)=53
53 - (1934-1953)=34
Entfernt. Verzichten Sie auf beleidigende Kommentare. Die Redaktion/sh
Gibt es eigentlich auch andere Fälle, in denen Reparationszahlungen in nennenswerter Höhe von einem Kriegsbeteiligten bzw. -auslöser geleistet werden mussten?
http://de.wikipedia.org/w...
Wenn ich mir das so ansehe kann man durchaus den Eindruck bekommen, dass WWI und II die ersten (und letzten) Kriege waren, für die sowas fällig wurde.
1871 durchaus, da hat Frankreich in nicht unerheblicher Höhe an Deutschland gezahlt, daraus folgten dann Gründerzeit und Gründerkrach
In ihrem eigenen Link sehen sie ja, daß Deutschland selbst zuvor Nutznießer von Reparationszahlungen im größeren Stil war. Vermutlich war auch genau das der Grund, daß man nach dem 1. Weltkrieg in Frankreich so scharf drauf war, es den Deutschen ebenso heimzuzahlen.
In der Englischen Wikipedia finden sich noch andere frühere Beispiele (Karthago an Rom, diverse asiatische Staaten an die Kolonialmächte im 19. Jahrhundert).
Aber in den meisten Kriegen hielt sich der Sieger durch simple Plünderungen schadlos.
Wehe den Besiegten! ]
„Vae Victis“ geht auf einen Bericht des Livius über den Gallierkönig Brennus zurück. Nach seinem Sieg über die Römer warfen diese ihm vor, bei der Auswägung der auferlegten Kriegskontribution zu schwere Gewichte zu benutzen. Daraufhin soll Brennus mit diesen Worten auch noch sein Schwert in die Waagschale geworfen haben, so dass die Römer nun sogar noch mehr Gold zahlen mussten. [38] Der Ausspruch wurde sprichwörtlich und wurde später etwa von Plautus und Plutarch zitiert. Der materielle Schaden für das Römische Reich war weitaus geringer als der immaterielle, denn das Selbstbewusstsein der Römer war erschüttert.
Zitat:"Wehe den Besiegten! „Vae Victis“ geht auf einen Bericht des Livius über den Gallierkönig Brennus zurück. Nach seinem Sieg über die Römer warfen diese ihm vor, bei der Auswägung der auferlegten Kriegskontribution zu schwere Gewichte zu benutzen. Daraufhin soll Brennus mit diesen Worten auch noch sein Schwert in die Waagschale geworfen haben, so dass die Römer nun sogar noch mehr Gold zahlen mussten."
Im geschichtlichen Rueckblick wurden den Besiegten haeufig der Staatsschatz, Land, Vieh, Waffen, Pferde , Frauen und Kinder(Arbeitskraefte) genommen. Also handelt es sich um eine alte Gepflogenheit, die auf der ganzen Welt in allen Kriegen ihre Anwendung gefunden hat.
1871 durchaus, da hat Frankreich in nicht unerheblicher Höhe an Deutschland gezahlt, daraus folgten dann Gründerzeit und Gründerkrach
In ihrem eigenen Link sehen sie ja, daß Deutschland selbst zuvor Nutznießer von Reparationszahlungen im größeren Stil war. Vermutlich war auch genau das der Grund, daß man nach dem 1. Weltkrieg in Frankreich so scharf drauf war, es den Deutschen ebenso heimzuzahlen.
In der Englischen Wikipedia finden sich noch andere frühere Beispiele (Karthago an Rom, diverse asiatische Staaten an die Kolonialmächte im 19. Jahrhundert).
Aber in den meisten Kriegen hielt sich der Sieger durch simple Plünderungen schadlos.
Wehe den Besiegten! ]
„Vae Victis“ geht auf einen Bericht des Livius über den Gallierkönig Brennus zurück. Nach seinem Sieg über die Römer warfen diese ihm vor, bei der Auswägung der auferlegten Kriegskontribution zu schwere Gewichte zu benutzen. Daraufhin soll Brennus mit diesen Worten auch noch sein Schwert in die Waagschale geworfen haben, so dass die Römer nun sogar noch mehr Gold zahlen mussten. [38] Der Ausspruch wurde sprichwörtlich und wurde später etwa von Plautus und Plutarch zitiert. Der materielle Schaden für das Römische Reich war weitaus geringer als der immaterielle, denn das Selbstbewusstsein der Römer war erschüttert.
Zitat:"Wehe den Besiegten! „Vae Victis“ geht auf einen Bericht des Livius über den Gallierkönig Brennus zurück. Nach seinem Sieg über die Römer warfen diese ihm vor, bei der Auswägung der auferlegten Kriegskontribution zu schwere Gewichte zu benutzen. Daraufhin soll Brennus mit diesen Worten auch noch sein Schwert in die Waagschale geworfen haben, so dass die Römer nun sogar noch mehr Gold zahlen mussten."
Im geschichtlichen Rueckblick wurden den Besiegten haeufig der Staatsschatz, Land, Vieh, Waffen, Pferde , Frauen und Kinder(Arbeitskraefte) genommen. Also handelt es sich um eine alte Gepflogenheit, die auf der ganzen Welt in allen Kriegen ihre Anwendung gefunden hat.
Heute im Morgenmagazin wurde berichtet, dass es in Amerika eine Gesellschaft gibt, die noch 400 Mill.Euro von Deutschland haben wollen.
Erinnern sie sich an den Namen dieser Gemeinschaft ?
Ich finde Reparationen nur sinnvoll, wenn sie Personen helfen, die persönlich Unrecht erlebt und gelitten haben. Darum ist es eine Schande, dass es so lange gedauert hat bis die Sklavenarbeiter des NS Regimes entschädigt worden sind. Besonders in der ehemaligen Sowjet Union. Einige Menschen dort, die von den Nazis als Sklavenarbeiter ausgebeutet worden sind, wurden danach von der Sowjet Macht der 50er und 60 Jahre bestraft und leben noch heute teilweise in Armut. Das finde ich wirklich sehr traurig und hier sollte unbedingt mehr getan werden.
Erst dann Reparationen geltend zu machen, wenn die meisten der Täter und Opfer gestorben sind, halte ich für extrem ungerecht. Darum fand ich z.B. die plötzlich Reparationsforderung aus Griechenland während der Schuldenkrise unpassend. Niemand kann wählen wo er geboren wird und haftbar gemacht zu werden, weil man zufällig an einem bestimmen Ort zur Welt gekommen ist, müsste in jedem modernen Rechtssystem als unlogisch gelten. Man sollte diese Büchse der Pandora besser nicht öffnen, sondern sich auf eine gute Zusammenarbeit in der Zukunft orientieren. Sonst könnten z.B. auch Indien Entschädigung für den britischen Kolonialismus verlangen, andere Länder Europas wegen dem Sklavenhandel von afrikanischen Staaten verklagt werden.
Erinnern sie sich an den Namen dieser Gemeinschaft ?
Ich finde Reparationen nur sinnvoll, wenn sie Personen helfen, die persönlich Unrecht erlebt und gelitten haben. Darum ist es eine Schande, dass es so lange gedauert hat bis die Sklavenarbeiter des NS Regimes entschädigt worden sind. Besonders in der ehemaligen Sowjet Union. Einige Menschen dort, die von den Nazis als Sklavenarbeiter ausgebeutet worden sind, wurden danach von der Sowjet Macht der 50er und 60 Jahre bestraft und leben noch heute teilweise in Armut. Das finde ich wirklich sehr traurig und hier sollte unbedingt mehr getan werden.
Erst dann Reparationen geltend zu machen, wenn die meisten der Täter und Opfer gestorben sind, halte ich für extrem ungerecht. Darum fand ich z.B. die plötzlich Reparationsforderung aus Griechenland während der Schuldenkrise unpassend. Niemand kann wählen wo er geboren wird und haftbar gemacht zu werden, weil man zufällig an einem bestimmen Ort zur Welt gekommen ist, müsste in jedem modernen Rechtssystem als unlogisch gelten. Man sollte diese Büchse der Pandora besser nicht öffnen, sondern sich auf eine gute Zusammenarbeit in der Zukunft orientieren. Sonst könnten z.B. auch Indien Entschädigung für den britischen Kolonialismus verlangen, andere Länder Europas wegen dem Sklavenhandel von afrikanischen Staaten verklagt werden.
1871 durchaus, da hat Frankreich in nicht unerheblicher Höhe an Deutschland gezahlt, daraus folgten dann Gründerzeit und Gründerkrach
Nun,
die Ursachen für den so genannten Gründerboom nach der Gründung des Deutschen Reiches in den Jahren 1871 bis 1873 sind ein wenig differenzierter.
Wenn ich mich richtig entsinne, stammte das von Frankreich im Rahmen der Reparationszahlungen (ca 4Mrd Mark) geleistete Vermögen zu einem nicht unerheblichen Sinne ohnehin aus Deutschland (Anleihen bei den Privatbankiers der Familie Rothschild beispielsweise, wohl an die 2Mrd) und ging zu einem festen Anteil als Kriegsschatz direkt in die Schatzkammer (120Mio) des Reiches ein und hat den Geldkreislauf ohnehin nie gesehen.
Der Gründerboom mag eher darauf zurückgeführt werden, dass mehr oder minder zeitgleich das Aktienrecht, vor allem die Konzessionierung zur Gründung und die Zeichnungsmodalitäten zur Ausgabe vereinfacht wurden. Dies führte zu einer Neugründung von über 800 Aktiengesellschaften in nur 2 Jahren mit einem Kapital von bis zu 4 Mrd Mark.
Dies mag dazu geführt haben, dass beide Ereignisse korreliert wurden. Ob und wie weit dies tatsächlich der Fall ist leider nicht so gesichert, wie es scheint.
Denkbar wäre zum Beispiel auch einfach eine "Aufbruchstimmung" der unternehmungsfreudigen Menschen nach Gründung des Reiches.
p.s. Dies sind wiedergegebene Äußerungen aus einer Vorlesung. Zahlenwerte müsste ich auf Bitte wohl nachprüfen und dies könnte einige Zeit in Anspruch nehmen, die Unterlagen erneut zu sichten.
Nun,
die Ursachen für den so genannten Gründerboom nach der Gründung des Deutschen Reiches in den Jahren 1871 bis 1873 sind ein wenig differenzierter.
Wenn ich mich richtig entsinne, stammte das von Frankreich im Rahmen der Reparationszahlungen (ca 4Mrd Mark) geleistete Vermögen zu einem nicht unerheblichen Sinne ohnehin aus Deutschland (Anleihen bei den Privatbankiers der Familie Rothschild beispielsweise, wohl an die 2Mrd) und ging zu einem festen Anteil als Kriegsschatz direkt in die Schatzkammer (120Mio) des Reiches ein und hat den Geldkreislauf ohnehin nie gesehen.
Der Gründerboom mag eher darauf zurückgeführt werden, dass mehr oder minder zeitgleich das Aktienrecht, vor allem die Konzessionierung zur Gründung und die Zeichnungsmodalitäten zur Ausgabe vereinfacht wurden. Dies führte zu einer Neugründung von über 800 Aktiengesellschaften in nur 2 Jahren mit einem Kapital von bis zu 4 Mrd Mark.
Dies mag dazu geführt haben, dass beide Ereignisse korreliert wurden. Ob und wie weit dies tatsächlich der Fall ist leider nicht so gesichert, wie es scheint.
Denkbar wäre zum Beispiel auch einfach eine "Aufbruchstimmung" der unternehmungsfreudigen Menschen nach Gründung des Reiches.
p.s. Dies sind wiedergegebene Äußerungen aus einer Vorlesung. Zahlenwerte müsste ich auf Bitte wohl nachprüfen und dies könnte einige Zeit in Anspruch nehmen, die Unterlagen erneut zu sichten.
Wenn sie den Text tatsächlich gelesen hätten, dann wüßten sie, daß der Hauptgrund für die späte Beendigung der Zahlungen der ist, daß sie ab 1953 für 36 Jahre aus geopolitischen Gründen ausgesetzt wurden.
Und zu dem Zeitpunkt hätte die BRD die Reste der Anleihen auf einen Schlag aus der Portokasse zurückzahlen können. Die 20jährige Laufzeit ab 1990 hatte nichts damit zu tun, daß es sich um eine besondere Belastunge gehnadelt hätte, sondern daß so nun mal die Vertragsbedingungen waren.
Entfernt. Bitte beteiligen Sie sich mit sachlichen Argumenten an der Diskussion. Danke. Die Redaktion/sc
"Die Deutschen waren bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges Monster." - was für eine idiotische Aussage. Das ist genau die Denkweise, die Kriege ermöglicht, weil sie die eigentlichen Gründe und Mechanismen unter den Tisch kehrt. Und das geht von beiden Seiten: einem ganzen Volk kollektive Blutgier zu unterstellen ist so ungefähr das älteste Mittel aus der Propaganda-Trickkiste um einen "präventiven" Angriffskrieg zu rechtfertigen. Interessanterweise wurden gerade im 1. Weltkrieg in Deutschland die Serben so dargestellt.
Mal davon abgesehen: der 1. Weltkrieg hatte nun wirklich garnichts mit einem "gierigen" Überfall Deutschlands auf andere Länder zu tun. Bitte lesen Sie mal ein Geschichtsbuch.
Daß die einseitige Zuweisung der Kriegsschuld an Deutschland falsch war ist ein Fakt, den ihnen praktisch jeder Historiker bestätigen wird.
Seit den Erfahrungen, die die Welt zwischen 1919 und 1945 machen musste, würde heute absolut niemand mehr auf die Idee kommen, ein derartiges Diktat zu erzwingen. Es ist heute ein Allgemeinplatz, dass es das Diktat von Versailles war, das Hitler erst möglich machte.
Nach dem II. Weltkrieg hat man auf allen Seiten eingesehen, dass die zweite große Katastrophe des 20. Jahrhunderts vermeidbar gewesen wäre. Die Aussetzung der Zahlungen in den 50er Jahren war nicht nur der damaligen geopolitischen Lage während des Kalten Krieges geschuldet, hier wurde auch und bewusst seitens der westlichen Alliierten Mitverantwortung übernommen und war ein wesentlicher Baustein für die nachhaltige Aussöhnung zwischen den Kriegsparteien. Heute würden Deutsche, Briten und Franzosen nicht einmal im schlimmsten Albtraum daran denken, gegeneinander Krieg zu führen - höchstens auf dem Fußballplatz; allerdings geht man nach dem Spiel gemeinsam 'einen trinken'.
das Sie unbedingt noch mal zur Schule gehen müssen und sich mit dem Thema Amerika und Frankreich im 2 Weltkrieg befassen. Wenn sie schon dabei sind lesen Sie gleich darüber nach was die Russen und die Chinesen dahmals so getrieben haben. Und dann wenn sie damit fertig sind lesen sie etwas über den Vietnamkrieg.
Sie machen sich einfach nur lächerlich mit solchen Behauptungen, Krieg ist nie schön und vor allem ist Krieg nie fair und gerecht.
Sprich : Die Deutschen sind nicht unschuldig, genauso wie der Rest der anderen Kriegsteilnehmer.
Sie lassen in Ihrem Kommentar ganz bewusst aus, dass Deutschland in den Ersten Weltkrieg getrieben wurde. Wenn Sie einen Schuldigen suchen, dann ist das eher Serbien (da die Regierung Mitwisser war, als "die schwarze Hand" den österreichischen Erzherzog Franz Ferdinand von Österreich-Este ermorden ließ) - desweiteren waren Frankreich, England und Russland Mitwisser dieses Mordkomplotts. Ihre Behauptungen sind ahistorisch! Desweiteren war der Zweite Weltkrieg nur ein Resultat auf den Ersten Weltkrieg, bzw. den Vertrag von Versailles. Da gibt es ein schönes Zitat von Theodor Heuss:
"Die Geburtsstätte der nationalsozialistischen Bewegung ist nicht München, sondern Versailles."
Außerdem könnte man, selbst wenn man es nicht so sieht - über die "Alleinschuld" der Deutschen streiten. Zum Krieg gehören immer mehrere - außerdem hat Polen dem Deutschen Reich immer wieder gedroht mit einem Erstschlag. Die haben sich, fälschlicherweise, in Sicherheit gewogen und könnten Provozieren und einen Erstschlag ausführen - da sie eine Allianz mit England und Frankreich hatten.
Der Vertrag von Versailles war definitiv eine gezielte Provokation der Verlierer. Zu Beginn des ersten Weltkriegs war Frankreich ebenso auf Revenge aus für den Deutsch-Französischen Krieg 1870/1871.
Zweitens hat niemand den Vertrag unterschreiben wollen, weil er Deutschland die alleinige Kriegsschuld gibt ("Die Hand müsse verdorren, die diesen Vertrag unterschreibe"... Scheidemann).
1923 hat Frankreich das Ruhrgebiet besetzt, als Deutschland mit den Reparationszahlungen in Verzug geriet.
- Wissen Sie, wie es an den Biertischen in England aussah?
- Wissen Sie, dass eine bescheuerte Bündnispolitik (auf beiden Seiten) diesen Krieg ausgelöst hat?
Klar war Deutschland sicher etwas schuldiger, aber diese Schmach hat definitiv Hilter den Weg geebnet... das ist keineswegs eine späte Lehre. Woodrow Wilson hat vor dem Vertrag gewarnt uns sollte später leider Recht behalten.
Entfernt. Bitte bleiben Sie Ihrerseits bei einem respektvollen Umgangston. Danke. Die Redaktion/sh
Das ist doch alles geflossenes Wasser unter der Bruecke.( Water under the bridge!) Geschichtlich gesehen war das Verhalten aller europaischen Grossmaechte aehnlich. Das macht es natuerlich nicht schoener. Aber es gibt niemandem das Recht Deutschland als Einzelfall zu verteufeln.
Bei sowas kommt sogar mir als Sozialisten die Galle hoch.
Nur ja immer in Schubladen denken, damit das Leben nicht zu kompliziert wird gelle.
Würden sie mal die Geschichte vor dem 1. WK berücksichtigen und vor allem die Gründe dafür, würden hoffentlich auch sie zu dem Schluss kommen, dass das was sie da von sich geben .... ist.
Bei ihnen hat das eintrichtern ja am besten funktioniert.
"Die Deutschen waren bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges Monster." - was für eine idiotische Aussage. Das ist genau die Denkweise, die Kriege ermöglicht, weil sie die eigentlichen Gründe und Mechanismen unter den Tisch kehrt. Und das geht von beiden Seiten: einem ganzen Volk kollektive Blutgier zu unterstellen ist so ungefähr das älteste Mittel aus der Propaganda-Trickkiste um einen "präventiven" Angriffskrieg zu rechtfertigen. Interessanterweise wurden gerade im 1. Weltkrieg in Deutschland die Serben so dargestellt.
Mal davon abgesehen: der 1. Weltkrieg hatte nun wirklich garnichts mit einem "gierigen" Überfall Deutschlands auf andere Länder zu tun. Bitte lesen Sie mal ein Geschichtsbuch.
Daß die einseitige Zuweisung der Kriegsschuld an Deutschland falsch war ist ein Fakt, den ihnen praktisch jeder Historiker bestätigen wird.
Seit den Erfahrungen, die die Welt zwischen 1919 und 1945 machen musste, würde heute absolut niemand mehr auf die Idee kommen, ein derartiges Diktat zu erzwingen. Es ist heute ein Allgemeinplatz, dass es das Diktat von Versailles war, das Hitler erst möglich machte.
Nach dem II. Weltkrieg hat man auf allen Seiten eingesehen, dass die zweite große Katastrophe des 20. Jahrhunderts vermeidbar gewesen wäre. Die Aussetzung der Zahlungen in den 50er Jahren war nicht nur der damaligen geopolitischen Lage während des Kalten Krieges geschuldet, hier wurde auch und bewusst seitens der westlichen Alliierten Mitverantwortung übernommen und war ein wesentlicher Baustein für die nachhaltige Aussöhnung zwischen den Kriegsparteien. Heute würden Deutsche, Briten und Franzosen nicht einmal im schlimmsten Albtraum daran denken, gegeneinander Krieg zu führen - höchstens auf dem Fußballplatz; allerdings geht man nach dem Spiel gemeinsam 'einen trinken'.
das Sie unbedingt noch mal zur Schule gehen müssen und sich mit dem Thema Amerika und Frankreich im 2 Weltkrieg befassen. Wenn sie schon dabei sind lesen Sie gleich darüber nach was die Russen und die Chinesen dahmals so getrieben haben. Und dann wenn sie damit fertig sind lesen sie etwas über den Vietnamkrieg.
Sie machen sich einfach nur lächerlich mit solchen Behauptungen, Krieg ist nie schön und vor allem ist Krieg nie fair und gerecht.
Sprich : Die Deutschen sind nicht unschuldig, genauso wie der Rest der anderen Kriegsteilnehmer.
Sie lassen in Ihrem Kommentar ganz bewusst aus, dass Deutschland in den Ersten Weltkrieg getrieben wurde. Wenn Sie einen Schuldigen suchen, dann ist das eher Serbien (da die Regierung Mitwisser war, als "die schwarze Hand" den österreichischen Erzherzog Franz Ferdinand von Österreich-Este ermorden ließ) - desweiteren waren Frankreich, England und Russland Mitwisser dieses Mordkomplotts. Ihre Behauptungen sind ahistorisch! Desweiteren war der Zweite Weltkrieg nur ein Resultat auf den Ersten Weltkrieg, bzw. den Vertrag von Versailles. Da gibt es ein schönes Zitat von Theodor Heuss:
"Die Geburtsstätte der nationalsozialistischen Bewegung ist nicht München, sondern Versailles."
Außerdem könnte man, selbst wenn man es nicht so sieht - über die "Alleinschuld" der Deutschen streiten. Zum Krieg gehören immer mehrere - außerdem hat Polen dem Deutschen Reich immer wieder gedroht mit einem Erstschlag. Die haben sich, fälschlicherweise, in Sicherheit gewogen und könnten Provozieren und einen Erstschlag ausführen - da sie eine Allianz mit England und Frankreich hatten.
Der Vertrag von Versailles war definitiv eine gezielte Provokation der Verlierer. Zu Beginn des ersten Weltkriegs war Frankreich ebenso auf Revenge aus für den Deutsch-Französischen Krieg 1870/1871.
Zweitens hat niemand den Vertrag unterschreiben wollen, weil er Deutschland die alleinige Kriegsschuld gibt ("Die Hand müsse verdorren, die diesen Vertrag unterschreibe"... Scheidemann).
1923 hat Frankreich das Ruhrgebiet besetzt, als Deutschland mit den Reparationszahlungen in Verzug geriet.
- Wissen Sie, wie es an den Biertischen in England aussah?
- Wissen Sie, dass eine bescheuerte Bündnispolitik (auf beiden Seiten) diesen Krieg ausgelöst hat?
Klar war Deutschland sicher etwas schuldiger, aber diese Schmach hat definitiv Hilter den Weg geebnet... das ist keineswegs eine späte Lehre. Woodrow Wilson hat vor dem Vertrag gewarnt uns sollte später leider Recht behalten.
Entfernt. Bitte bleiben Sie Ihrerseits bei einem respektvollen Umgangston. Danke. Die Redaktion/sh
Das ist doch alles geflossenes Wasser unter der Bruecke.( Water under the bridge!) Geschichtlich gesehen war das Verhalten aller europaischen Grossmaechte aehnlich. Das macht es natuerlich nicht schoener. Aber es gibt niemandem das Recht Deutschland als Einzelfall zu verteufeln.
Bei sowas kommt sogar mir als Sozialisten die Galle hoch.
Nur ja immer in Schubladen denken, damit das Leben nicht zu kompliziert wird gelle.
Würden sie mal die Geschichte vor dem 1. WK berücksichtigen und vor allem die Gründe dafür, würden hoffentlich auch sie zu dem Schluss kommen, dass das was sie da von sich geben .... ist.
Bei ihnen hat das eintrichtern ja am besten funktioniert.
Es gibt da eine schöne lateinische Phrase, welche wir Deutschen nur zu Genüge kennen:
Vae victis. Wehe den Besiegten.
Die Opfer von Wehrmacht, SS, Gestapo, Einsatzgruppen, etc.
kennen auch diesen Satz, der vom Keltenfürsten Brennus in schönstem Latein den besiegten Römern entgegnet wurde.
Die Opfer von Wehrmacht, SS, Gestapo, Einsatzgruppen, etc.
kennen auch diesen Satz, der vom Keltenfürsten Brennus in schönstem Latein den besiegten Römern entgegnet wurde.
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