Zweiter Weltkrieg: The Blitz – Bombenregen über London
Zu Weihnachten 1940 ließ Adolf Hitler mehrere britische Städte bombardieren. Erinnerung an eine der verheerendsten Luftschlachten des Zweiten Weltkriegs.
© Keystone/Getty Images

17. April 1941: Zerstörung in der Oxford Street in London
Am 29. Dezember 1940 ziehen Qualmwolken über die Londoner Innenstadt. Nach einem der schwersten Angriffe der deutschen Luftwaffe gegen Großbritannien im Zweiten Weltkrieg lodern mehr als 1400 Brände in der Stadt. Es ist das " Second Great Fire of London ", das zweite große Feuer nach dem von 1666, dem vier Fünftel der Stadt zum Opfer gefallen waren.
Ein in dieser Nacht von Herbert Mason aufgenommenes Foto der St.-Paul's-Kathedrale inmitten des Infernos wird zum Symbol für die Schlacht um Großbritannien, die " Battle of Britain " – und zur Ikone für den Durchhaltewillen der Briten. Die Daily Mail veröffentlicht es an Silvester mit der Bildunterschrift, es symbolisiere "die Standhaftigkeit Londons gegen den Feind, die Festigkeit des Guten gegen das Böse".
- Funkleitsystem
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Die deutsche Luftwaffe setzt beim Angriff auf London Funkfeuer ein, um die Bomber bei Nacht ins Ziel zu führen. Dieses Vorgehen ist wegen der gekreuzten Strahlen auch als X-Verfahren bekannt oder als "Knickebein-System" (wegen der geknickten Form der Sendeantennen).
Nachdem der britische Geheimdienstoffizier Reginald Victor Jones das System entschlüsselt hat, senden die Engländer Signale aus, die deutsche Flugzeuge irritieren und im Idealfall dazu bringen, ihre Bombenlast an einem Ort abzuwerfen, an dem sie keinen Schaden anrichtet.
- Coventry
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In der Nacht zum 15. November 1940 zerstören knapp 450 Flieger in der "Operation Mondscheinsonate" die mittelenglische Industriestadt Coventry fast völlig. Der Angriff gilt den Rolls-Royce-Flugzeugmotorenwerken sowie zahlreichen kleineren Rüstungsbetrieben. 568 Menschen sterben, 4330 Häuser und die mittelalterliche Kathedrale werden zerstört.
NS-Propagandaminister Joseph Goebbels prägt dafür den Propagandabegriff "coventrieren". Die Royal Air Force verstärkt ihre Bombardements deutscher Städte.
- Baedeker Blitz
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Nach dem Luftangriff der Royal Air Force auf das historische Stadtzentrum von Lübeck in der Nacht vom 28. auf den 29. März 1942 erhält die deutsche Luftwaffe den Befehl, kulturell bedeutende Städte Englands anzugreifen.
In England spricht man vom Baedeker-Blitz, weil die Ziele wie aus dem Reiseführer Baedeker ausgewählt wirken. Darunter waren die Städte Exeter, Bath, Norwich, York und Canterbury. Einen erkennbaren militärischen Sinn hatten die Angriffe nicht.
- Baby Blitz
Anfang 1944 fliegt die Luftwaffe erneut eine Serie von Nachtangriffen gegen England. "Unternehmen Steinbock" dauert bis Mai 1944 und zielt außer auf London auch auf Hull, Bristol und andere südenglische Städte. Für die Luftwaffe sind die Einsätze verlustreich, sowohl Schäden als auch Totenzahlen auf britischer Seite nicht mit dem eigentlichen "Blitz" vergleichbar.
- Vergeltungswaffe
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Nach der Landung der Alliierten in der Normandie schießt Deutschland im Juni 1944 erstmals V1-Marschflugkörper auf London und Südengland ab (V1 von "Vergeltungswaffe", dem NS-Propagandanamen der Rakete).
Bis kurz vor Kriegsende starten fast 10.000 V1, rund 2419 erreichen ihr Ziel und töten ungefähr 5000 Menschen. Die Großrakete V2 setzt die Wehrmacht von September 1944 an ein. Rund 7000 Zivilisten sterben bei V2-Angriffen, weil vor der überschallschnellen Rakete nicht gewarnt werden kann.
Premier Winston Churchill gibt die Parole aus: "St. Paul's muss um jeden Preis gerettet werden." Ungeschoren kommt die Kathedrale nicht davon, eine Bombe zerstört den Hochaltar, die Krypta bekommt Schäden ab, Fenster splittern. Doch sie bleibt ein Symbol der Hoffnung. In den eindrucksvollen Kriegsreportagen des BBC-Korrespondenten Robin Duff spielt sie oft eine zentrale Rolle: "Rundherum loderten Flammen in den Himmel. Doch da stand die Kathedrale, herrlich stark, unberührt im Zentrum all dieser Zerstörung."
Es war ein ungeheurer Anblick. Zuerst schien da nur eine Wolke aus Licht zu sein, als die Sonne die vielen glänzenden Chromteile ihrer Maschinen traf, die Windschutzscheiben, die drehenden Propeller. Dann, als unsere Staffel näher raste, traten die Details hervor. Ich konnte die hellgelben Nasen der Messerschmidt-Jäger sehen, die die Bomber umgaben (...). Der Himmel war voll von ihnen (...)
John Beard, Pilot der Royal Air Force
Die ersten Bomber tauchten am 24. August 1940 am Himmel über London auf, entgegen einer Weisung des Oberkommandos der Wehrmacht, dass "Angriffe gegen den Stadtbezirk von London und Terrorangriffe" nicht ohne ausdrückliche Genehmigung Hitlers zu fliegen seien. Die Luftwaffe soll die britische Marine und ihre Hafenanlagen angreifen, um eine Invasion vorzubereiten, nicht die Hauptstadt. Trotzdem werfen einige Dutzend deutsche Bomber ihre tödliche Fracht über London ab, erzielen 76 Treffer, die meisten in Vororten.
Ob die Luftwaffe-Piloten aus Versehen die Hauptstadt anflogen oder eine gezielte Provokation im Sinn hatten – die Briten antworten mit nächtlichen Angriffen auf Berlin. Vier Tage später befiehlt der deutsche Luftwaffen-Führungsstab, "Vergeltungsangriffe gegen London" vorzubereiten.






Wo ist da ein Zusammenhang mit heute? Siebzigjähriges Jubiläum, fast? Ich weiß auch nicht, warum man wieder und wieder diese Daten anführen muss. Es gäbe viele andere Beispiele jüngeren Datums, in denen Menschen leiden mussten. Selbst bestimmte politische Entscheidungen würden sich anbieten. Oder man könnte, statt dessen, einmal an die guten Tage erinnern. Geschieht aber nur sehr selten. Hitler hat eine Popularität, so oder so, die nicht einmal von einer Prinzenhochzeit erreicht wird.
Es würde mich freuen, wenn irgend ein Redakteur diesen Artikel rechtfertigen könnte.
Sind Ihnen irgendwelche Regeln bekannt, die festlegen wie lange über etwas geschrieben werden darf? Und wird in diesem mysteriösen Regelwerk auch festgelegt, dass Sie sich darüber zu moquieren haben, wenn Ihnen die Relevanz eines Artikels nicht ins Gesicht springt?
Ich persönlich fand den Artikel interessant, weil ich nicht wusste wann genau The Blitz stattfand. Im britischen Kollektivgedächtnis ist er nach wie vor präsent. Und es war nett, mehr darüber zu lesen.
Werter Wahrsprecher,
vielleicht soll der Artikel nur die aktuellen Terrorwarungen vor Flugzeugbomben über Deutschland rechtfertigen?
Um "Terror über Deutschland" zu dokumentieren, müsste man freilich den britischen Bombenterror auf zivile deutsche Städte in hinreichend vorhandenen historischen Fotos zeigen...
Aber das ist wohl immer noch ein unerklärliches Tabu!
Zugleich würde es die hirnrissigen "Terrorwarungen" ad absurdum führen; schliesslich ist uns seit 1945 keine Bombe mehr aufs Dach gefallen...
Wieso "fast"? Der 29. Dezember 2010 ist doch genau heute...
Sind Ihnen irgendwelche Regeln bekannt, die festlegen wie lange über etwas geschrieben werden darf? Und wird in diesem mysteriösen Regelwerk auch festgelegt, dass Sie sich darüber zu moquieren haben, wenn Ihnen die Relevanz eines Artikels nicht ins Gesicht springt?
Ich persönlich fand den Artikel interessant, weil ich nicht wusste wann genau The Blitz stattfand. Im britischen Kollektivgedächtnis ist er nach wie vor präsent. Und es war nett, mehr darüber zu lesen.
Werter Wahrsprecher,
vielleicht soll der Artikel nur die aktuellen Terrorwarungen vor Flugzeugbomben über Deutschland rechtfertigen?
Um "Terror über Deutschland" zu dokumentieren, müsste man freilich den britischen Bombenterror auf zivile deutsche Städte in hinreichend vorhandenen historischen Fotos zeigen...
Aber das ist wohl immer noch ein unerklärliches Tabu!
Zugleich würde es die hirnrissigen "Terrorwarungen" ad absurdum führen; schliesslich ist uns seit 1945 keine Bombe mehr aufs Dach gefallen...
Wieso "fast"? Der 29. Dezember 2010 ist doch genau heute...
und keiner kommt da mit sauberen Händen raus. Auch nicht Stalin, Churchill und Roosevelt - von "unserem" Verbrecher ganz zu Schweigen.
Sind Ihnen irgendwelche Regeln bekannt, die festlegen wie lange über etwas geschrieben werden darf? Und wird in diesem mysteriösen Regelwerk auch festgelegt, dass Sie sich darüber zu moquieren haben, wenn Ihnen die Relevanz eines Artikels nicht ins Gesicht springt?
Ich persönlich fand den Artikel interessant, weil ich nicht wusste wann genau The Blitz stattfand. Im britischen Kollektivgedächtnis ist er nach wie vor präsent. Und es war nett, mehr darüber zu lesen.
@ peppermint:
Falls irgendwer die Hoffnung hegt, dass die Welt die deutschen Verbrechen jemals vergisst, irrt er sich. Das ist unsere historische Vergangenheit.
@ peppermint:
Falls irgendwer die Hoffnung hegt, dass die Welt die deutschen Verbrechen jemals vergisst, irrt er sich. Das ist unsere historische Vergangenheit.
Es wäre schön gewesen, in diesem Artikel wenigstens einmal den 12. Mai 1940 zu erwähnen. An diesem Tag flog die RAF einen Bombenangriff auf Mönchengladbach und begann damit den Luftkrieg gegen Städte und Zivilisten. Die Attacke hatte zwar noch längst nicht die mörderische Zerstörungskraft späterer Bombardements, der am Ende 600 000 deutsche und 60 000 britische Zivilisten zum Opfer fielen, aber die Büchse der Pandora war geöffnet.
Durch die Briten.
Als London durch deutsche Bomber angegriffen wurde, waren schon Monate vorher die ersten britischen Bomben auf Emden, Düren, Münster, Bielefeld, Bremen, Mannheim, Kiel, Hagen, Augsburg und Berlin gefallen.
Bombenterror gegen Zivilisten war in erster Linie eine britische Spezialität.
In dem Zusammenhang könnte man auch gleich den 10. Mai 1940 erwähnen. Luftangriff auf Freiburg beim Beginn der Westoffensive. Allerdings war es ein deutscher Flieger und deutsche Bomben, die die Stadt bei klarer Sicht angegriffen hat und Frauen, Kinder und Männer umgebracht hat.
Dieser Umstand hat die Wehrmacht und die Nazis nicht davon abgehalten, Freiburg dann für die Propaganda zu benutzen.
Moin,
so wie ich es mitbekommen habe, hatte die Angriffe auf Mönchengladbach und insbesondere den Stadtteil Rheydt die Verkehrsverbindungen für auf Belgien anrückene deutsche Verbände zum Ziel, speziell das Bahndreieck in Rheydt. Also ein durchaus militärisches Ziel; nach den Quellen, die ich auf die Schnelle aufgetan habe, waren es Teile einer motorisierten Infatriedivision und zweier weiterer Infantriedividionen, deren Vormarsch auf Belgien gestoppt werden sollte. Zur Erinnerung, am 10. Mai begann die deutsche Westoffensive (Fall gelb) mit dem Angriff auf die Niederlande und Belgien. Erste deutsche Angriffe richteten sich gegen die belgische Befestigungsanlage Eben Emael (jetzt Museum) und drei Brücken in der Vormarschrichtung, die durch Luftlandeoperationen besetzt wurden, um einer Sprengung durch die Belgier zuvor zu kommen. Neben Mönchengladbach wurden auch weitere Bahnanlagen im Raum zwischen MG und Aachen angegriffen. Und die Zahl der Toten in MG beläuft sich auf vier.
Daneben halte ich es für unangebracht, Kriegsereignisse durch andere Kriegsereignisse aufrechnen und relativieren zu wollen, auch wenn dies eine bequeme Art ist, mit der Materie umzugehen. Und in wenigen Jahren ist der erste Weltkrieg einhundert Jahre alt, aber noch immer werden Leichen (Knochen) ausgegraben, noch immer steckt zündfähige Munition im Boden. Und bereit im 1. WK warf man Bomben über Städten ab, allerdings noch recht unbeholfen, auch über London aus Luftschiffen.
Beste Grüße
Grabert
sie vergessen Guernica, Barcelona, Warschau, Rotterdam. Naja das Leugnen und Beschönigen der faschistischen Barabrei hat ja seit 1945 eine bürgerliche Tradition ...
Das sind auch Themen, die diskutiert werden könnten.
Werde ich aber nicht tun weil das nur Leute mit einer antideutschen Paranoia anlockt.
"Es wäre schön gewesen, in diesem Artikel wenigstens einmal den 12. Mai 1940 zu erwähnen. An diesem Tag flog die RAF einen Bombenangriff auf Mönchengladbach und begann damit den Luftkrieg gegen Städte und Zivilisten. "
Und die massive Bombadierung von Warschau im Polenfeldzug am Beginn des 2.Weltkriegesz zählt wohl nicht?
Die erste militärische Handlung Deutschlands war das Bombardement einer Stadt.
Stunden vor dem Beschießen der Westerplatte durch ein deutsches Kriegsschiff wurde die militärisch unbedeutende polnische Kleinstadt Wielun in Schutt und Asche gelegt.
In dem Zusammenhang könnte man auch gleich den 10. Mai 1940 erwähnen. Luftangriff auf Freiburg beim Beginn der Westoffensive. Allerdings war es ein deutscher Flieger und deutsche Bomben, die die Stadt bei klarer Sicht angegriffen hat und Frauen, Kinder und Männer umgebracht hat.
Dieser Umstand hat die Wehrmacht und die Nazis nicht davon abgehalten, Freiburg dann für die Propaganda zu benutzen.
Moin,
so wie ich es mitbekommen habe, hatte die Angriffe auf Mönchengladbach und insbesondere den Stadtteil Rheydt die Verkehrsverbindungen für auf Belgien anrückene deutsche Verbände zum Ziel, speziell das Bahndreieck in Rheydt. Also ein durchaus militärisches Ziel; nach den Quellen, die ich auf die Schnelle aufgetan habe, waren es Teile einer motorisierten Infatriedivision und zweier weiterer Infantriedividionen, deren Vormarsch auf Belgien gestoppt werden sollte. Zur Erinnerung, am 10. Mai begann die deutsche Westoffensive (Fall gelb) mit dem Angriff auf die Niederlande und Belgien. Erste deutsche Angriffe richteten sich gegen die belgische Befestigungsanlage Eben Emael (jetzt Museum) und drei Brücken in der Vormarschrichtung, die durch Luftlandeoperationen besetzt wurden, um einer Sprengung durch die Belgier zuvor zu kommen. Neben Mönchengladbach wurden auch weitere Bahnanlagen im Raum zwischen MG und Aachen angegriffen. Und die Zahl der Toten in MG beläuft sich auf vier.
Daneben halte ich es für unangebracht, Kriegsereignisse durch andere Kriegsereignisse aufrechnen und relativieren zu wollen, auch wenn dies eine bequeme Art ist, mit der Materie umzugehen. Und in wenigen Jahren ist der erste Weltkrieg einhundert Jahre alt, aber noch immer werden Leichen (Knochen) ausgegraben, noch immer steckt zündfähige Munition im Boden. Und bereit im 1. WK warf man Bomben über Städten ab, allerdings noch recht unbeholfen, auch über London aus Luftschiffen.
Beste Grüße
Grabert
sie vergessen Guernica, Barcelona, Warschau, Rotterdam. Naja das Leugnen und Beschönigen der faschistischen Barabrei hat ja seit 1945 eine bürgerliche Tradition ...
Das sind auch Themen, die diskutiert werden könnten.
Werde ich aber nicht tun weil das nur Leute mit einer antideutschen Paranoia anlockt.
"Es wäre schön gewesen, in diesem Artikel wenigstens einmal den 12. Mai 1940 zu erwähnen. An diesem Tag flog die RAF einen Bombenangriff auf Mönchengladbach und begann damit den Luftkrieg gegen Städte und Zivilisten. "
Und die massive Bombadierung von Warschau im Polenfeldzug am Beginn des 2.Weltkriegesz zählt wohl nicht?
Die erste militärische Handlung Deutschlands war das Bombardement einer Stadt.
Stunden vor dem Beschießen der Westerplatte durch ein deutsches Kriegsschiff wurde die militärisch unbedeutende polnische Kleinstadt Wielun in Schutt und Asche gelegt.
Alle Jahre wieder wird etwas aus dem zweiten Weltkrieg aus der Mottenkiste geholt. Klar muss sein, schließlich sollen wir ewig daran erinnert werden, was für grottenschlechte Menschen unsere Großväter- bzw. Urgroßvätergeneration doch war.
Aber wisst ihr von der Redaktion was, das wissen wir, die Jüngeren, schon längst. Wir bekommen es nämlich ständig zu hören, zu sehen. zu lesen. Wir haben verstanden. Ehrlich, wir haben verstanden, dass unsere (Ur-)Großvätergeneration abgrundtief schlecht war. Wir werden dennoch nicht in Sack und Asche durch die Welt laufen, weil wir auch verstanden haben, dass die deutsche Geschichte auch einzigartige Glanzpunkte enthält (auch wenn man nur zu oft versucht uns dies vorzuenthalten).
Aber anstatt mal zu zeigen, wie lange es in Deutschland schon bürgerlich-freiheitliche Tendenzen gibt, wird immer nur dieses eine Thema rausgeholt, und wisst ihr von der Redaktion was: Ich kann es nicht mehr hören! Ihr erzeugt weder Schuldgefühle in mir noch Demut, sondern erreicht mit diesem abgedroschenen Dauerthema nur noch eins: Abkehr von dieser historischen Tatsache, weil wir damit bis zum Erbrechen vollgestopft wurden.
Denn wenn man etwas übertreibt, erreicht man am Ende allenfalls das Gegenteil von dem, was man erreichen wollte.
Was für ein armer Beitrag! Niemand hier will bei Ihnen Demut oder Schuldgefühle erzeugen, den Schuh haben Sie sich selber angezogen, was allerdings durchaus bezeichnend ist. In dem Artikel wurde auf vollkommen neutrale Art und Weise über Ereingisse berichetet, die sich halt vor genau 70 Jahren zugetragen haben.
Nationalsozialismus und Zweiter Welktrieg mögen nun viele Jahrzehnte her sein, dennoch werfen sie bis heute ihren langen Schatten auf Deutschland und Europa. Von daher ist es falsch von der 'Mottenkiste' zu reden, vielmher tut Aufarbeitung und Erinnerung an diese Zeit nach wie vor not.
Was für ein armer Beitrag! Niemand hier will bei Ihnen Demut oder Schuldgefühle erzeugen, den Schuh haben Sie sich selber angezogen, was allerdings durchaus bezeichnend ist. In dem Artikel wurde auf vollkommen neutrale Art und Weise über Ereingisse berichetet, die sich halt vor genau 70 Jahren zugetragen haben.
Nationalsozialismus und Zweiter Welktrieg mögen nun viele Jahrzehnte her sein, dennoch werfen sie bis heute ihren langen Schatten auf Deutschland und Europa. Von daher ist es falsch von der 'Mottenkiste' zu reden, vielmher tut Aufarbeitung und Erinnerung an diese Zeit nach wie vor not.
Werter Wahrsprecher,
vielleicht soll der Artikel nur die aktuellen Terrorwarungen vor Flugzeugbomben über Deutschland rechtfertigen?
Um "Terror über Deutschland" zu dokumentieren, müsste man freilich den britischen Bombenterror auf zivile deutsche Städte in hinreichend vorhandenen historischen Fotos zeigen...
Aber das ist wohl immer noch ein unerklärliches Tabu!
Zugleich würde es die hirnrissigen "Terrorwarungen" ad absurdum führen; schliesslich ist uns seit 1945 keine Bombe mehr aufs Dach gefallen...
Wieso "fast"? Der 29. Dezember 2010 ist doch genau heute...
Da muss ich meine Wortwahl korrigieren. Denn "Jubiläum" passt hier natürlich nicht.
"Fast" - weil der Tag ja eigentlich willkürlich heraus gegriffen wurde. Es gab schon zuvor Bomben auf London und danach. Es war, auch laut Artikel, an diesem nur "einer der schwersten Angriffe" überhaupt.
Dazu eben noch ein bisschen Zahlenmystik. 7 mit 0 dahinter. "Jubiläum" ist aus meiner Sicht genau richtig. Denn das ist es, was die Medien daraus - für sich - machen.
Da muss ich meine Wortwahl korrigieren. Denn "Jubiläum" passt hier natürlich nicht.
"Fast" - weil der Tag ja eigentlich willkürlich heraus gegriffen wurde. Es gab schon zuvor Bomben auf London und danach. Es war, auch laut Artikel, an diesem nur "einer der schwersten Angriffe" überhaupt.
Dazu eben noch ein bisschen Zahlenmystik. 7 mit 0 dahinter. "Jubiläum" ist aus meiner Sicht genau richtig. Denn das ist es, was die Medien daraus - für sich - machen.
Da muss ich meine Wortwahl korrigieren. Denn "Jubiläum" passt hier natürlich nicht.
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