Hungerkatastrophe in Ostafrika Spender sind sich selbst am nächsten

Psychologie des Gebens: Menschen helfen zuerst Notleidenden, die ihnen kulturell und geografisch nah sind. Spender wollen auch selbst von der guten Tat profitieren.

Ein Kind hat mit seiner Mutter das derzeit größte Flüchtlingscamp der Welt im Norden Kenias erreicht.

Ein Kind hat mit seiner Mutter das derzeit größte Flüchtlingscamp der Welt im Norden Kenias erreicht.

Inzwischen ist die Hilfsmaschinerie für die Hungerleidenden am Horn von Afrika angelaufen. Seit Wochen rufen Organisationen zu Spenden auf, auch viele Deutsche helfen mit Geldern, angesichts der erschreckenden Bilder und Nachrichten, die aus den Dürregebieten kommen. Doch zunächst war die Bereitschaft etwas verhalten. Warum?

Woran liegt es, dass bei manchen Katastrophen sofort und viel gespendet wird, während andere Notsituationen weniger Aufmerksamkeit bekommen? Helfen Menschen anderen eher, wenn sie sich sozial oder räumlich mit den Notleidenden verbunden fühlen? Wägen sie ab, wofür ihr Geld verwendet wird und ob es wirklich bei Bedürftigen ankommt? Spenden Reiche mehr als Arme? Psychologen gehen diesen Fragen nach – und beobachten dabei teilweise ein Verhalten, das sich zu widersprechen scheint.

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"Jeder möchte, dass sein Geld direkt bei den Hilfsbedürftigen ankommt", sagt Christopher Olivola, Mitautor des Buches The Science of Giving, das Experimente und Studien zum Spendenverhalten zusammenfasst. Wenn die Logistik eines Hilfseinsatzes, die Verwaltung einer Nichtregierungsorganisation (NGO) oder die Gehälter der Helfer davon bezahlt werden, ist das für viele ein Problem. "Die Leute unterstützen selbst dann lieber eine Hilfsorganisation, die einen hohen Anteil der Spenden direkt für Hilfsgüter ausgibt, wenn sie unterm Strich weniger pro gespendetem Euro erreicht, sprich: Es ist Spendern wichtiger, wie ihr Geld ausgegeben wird, als was sie damit bewirken," sagt Olivola.

Hungersnot in Ostafrika

Die Vereinten Nationen haben für Teile Somalias eine akute Hungersnot ausgerufen. Auch Äthiopien und Kenia leiden unter der Dürre. Im Folgenden finden Sie eine Liste mit Hilfsorganisationen, die Ihre Spende entgegennehmen.

Hier können Sie spenden

Aktion Deutschland Hilft e.V. (Bündnis deutscher Hilfsorganisationen) 

Stichwort: Hunger Ostafrika

Spendenkonto: 10 20 30

Bank für Sozialwirtschaft, Köln

BLZ 370 205 00

"Bündnis Entwicklung hilft" (Bündnis deutscher Hilfsorganisationen)

Stichwort: Ostafrika

Spendenkonto:  51 51

Bank für Sozialwirtschaft

BLZ 370 205 00

Deutscher Caritasverband / Caritas international

Stichwort: Hungersnot Ostafrika

Spendenkonto 202

Bank für Sozialwirtschaft

BLZ 660 205 00

Deutsches Rotes Kreuz

Stichwort: Ostafrika

Spendenkonto 41 41 41

Bank für Sozialwirtschaft

BLZ 370 205 00

Diakonie Katastrophenhilfe

Stichwort: Somalia

Spendenkonto 502 707

Postbank Stuttgart

BLZ 600 100 70

Welthungerhilfe (Mitglied "Bündnis Entwicklung hilft")

Stichwort: Dürre Ostafrika

Spendenkonto 1115

Sparkasse Köln Bonn

BLZ 370 501 98

Kindernothilfe 

Stichwort: Dürrekatastrophe "Horn von Afrika"

Spendenkonto 45 45 40

Bank für Kirche und Diakonie eG - KD-Bank

BLZ 350 601 90

Medico international

Stichwort: Ostafrika

Kontonummer 1800

Sparkasse Frankfurt

BLZ 500 502 01

Plan International Deutschland e.V.

Stichwort: Dürre Ostafrika

Spendenkonto 0001623207

Postbank

BLZ 200 100 20

Save the Children

Stichwort: Horn von Afrika

Spendenkonto 929

Bank für Sozialwirtschaft

BLZ 100 205 00

Der Kognitionsforscher am University College London hat die Spendenbereitschaft bei Charity-Veranstaltungen, wie etwa Spenden-Marathons, erforscht. "Wenn jemand selbst oder einer seiner Freunde schwitzen muss, um Spenden für eine gute Sache einzuwerben, geben die Leute mehr", sagt Olivola. Sein Mitautor, der Psychologe Danny Oppenheimer von der Universität Princeton, schlägt sogar vor, dass sich NGOs von ihren Spendern zuerst das Versprechen geben lassen sollten, eine bestimmte Summe zu spenden, bevor sie das Geld einsammeln. Seine Studien haben gezeigt, dass dies den "Schmerz" lindert, den das pure Abgeben von Geld verursacht. So fällt die Spendensumme am Ende höher aus.

Mehr Hilfe, je ärmer die Betroffenen sind?

Dass angesichts schwerer Naturkatastrophen mit Hunderttausenden Toten mehr Menschen spenden und auch jeder Einzelne mehr Geld gibt, scheint plausibel. Aber lässt sich das auch wissenschaftlich belegen? David Strömberg von der Universität Stockholm hat es zumindest versucht. Die Ergebnisse seiner im Journal of Economic Perspectives erschienenen Studie aus dem Jahr 2007 lassen vermuten, dass die internationale Hilfe proportional zur Anzahl der Toten und Betroffenen einer Katastrophe zunimmt. Außerdem hilft das Ausland offenbar umso stärker, je ärmer das vom Unglück getroffene Land ist.

Auch die Präsenz einer Katastrophe in den Medien beeinflusst das Spendenverhalten – ebenso wie die geografische Lage: Je näher das betroffene Land der eigenen Heimat ist, desto lockerer sitzt das Geld der Spender.

Leser-Kommentare
    • ThorHa
    • 03.08.2011 um 10:43 Uhr

    Mir hätte niemand erklären müssen, dass man eher der Verwandschaft oder Nachbarschaft hilft, als Fremden oder weit Entferntem. Für die Aufmerksamkeit durch Medienberichte gilt dasselbe. Und das gilt nicht nur für mich, sondern für die grosse Mehrheit der Menschen, die ich kenne. Schön, dass es für diese Banalität jetzt wissenschaftliche Studienerklärungen gibt ...

    11 Leser-Empfehlungen
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    Schön, dass sie ja alles vorher wissen. Dann können wir die Sozio/Psychologie ja abschaffen und einfach sie ins Institut setzen.
    Viele Ergebnisse der oben genannten Wissenschaften scheinen auf den ersten Blick einleuchtend und schon bewährt zu sein, doch wenn man einfach alles so hinnehmen würde und nicht mehr wissenschaftlich hinterfragen würde...nun.. in so einer Gesellschaft würde ich nicht leben wollen.

    Schön, dass sie ja alles vorher wissen. Dann können wir die Sozio/Psychologie ja abschaffen und einfach sie ins Institut setzen.
    Viele Ergebnisse der oben genannten Wissenschaften scheinen auf den ersten Blick einleuchtend und schon bewährt zu sein, doch wenn man einfach alles so hinnehmen würde und nicht mehr wissenschaftlich hinterfragen würde...nun.. in so einer Gesellschaft würde ich nicht leben wollen.

    • chamsi
    • 03.08.2011 um 10:48 Uhr

    für Haiti und Pakistan zum Beispiel war hoch.
    Wenn man dann aber im nachhinein wie im Fall Haiti
    hört, dass viele Gelder gar nicht zum Einsatz kamen,
    bzw. in dunklen Kanälen verschwunden sind, dann
    dämpft das den Wunsch einer großen Organisation
    bei der nächsten Katastrophe Geld zu überweisen.
    Ich beschränke mich heute auf Kinderpatenschaft
    in der Sahelzone und gelegentliche Spenden an
    Ärzte ohne Grenzen. Bei der Patenschaft kommt das
    Geld direkt beim Bedürftigen an und "Ärzte ohne Grenzen"
    leistet sicherlich sehr effektive Hilfe, auch bei
    Katastrophen wie dieser in Somalia.

  1. Hierzulande werden die Menschen immer fetter, weil man nicht weiss, wohin mit dem ganzen Essen und in Ostafrika verhungern die Menschen sehenden Auges.

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    • fanta4
    • 03.08.2011 um 11:17 Uhr

    Was wir im Speckgürtel der Welt zu viel haben, haben andere zu wenig.

    Weil wir es ihnen weg nehmen.

    Die Spenden ändern daran nichts. Sie sind nicht einmal der berühmte Tropfen auf den heißen Stein.
    Sie beruhigen nur unser schlechtes Gewissen.

    Nur eine Veränderung unserer Lebensweise würde helfen:

    Weg von der Wegwerfgesellschaft.
    Weg von Wachstum um jeden Preis.

    Hier ist eine Liste mit der durchschnittlichen Lebenserwartung in den verschiedenen Ländern: http://www.geographixx.de...

    ...Ihre Liste könnte noch ergänzt werden: EU-Agrarsubventionen zerstören lokale Märkte...ohne lokale Märkte entsteht Abhängigkeit von Lebensmittelimporten...Lebensmittelpreise steigen seit Jahren! In diesem Sinne: Weg von Subventionen!

    • fanta4
    • 03.08.2011 um 11:17 Uhr

    Was wir im Speckgürtel der Welt zu viel haben, haben andere zu wenig.

    Weil wir es ihnen weg nehmen.

    Die Spenden ändern daran nichts. Sie sind nicht einmal der berühmte Tropfen auf den heißen Stein.
    Sie beruhigen nur unser schlechtes Gewissen.

    Nur eine Veränderung unserer Lebensweise würde helfen:

    Weg von der Wegwerfgesellschaft.
    Weg von Wachstum um jeden Preis.

    Hier ist eine Liste mit der durchschnittlichen Lebenserwartung in den verschiedenen Ländern: http://www.geographixx.de...

    ...Ihre Liste könnte noch ergänzt werden: EU-Agrarsubventionen zerstören lokale Märkte...ohne lokale Märkte entsteht Abhängigkeit von Lebensmittelimporten...Lebensmittelpreise steigen seit Jahren! In diesem Sinne: Weg von Subventionen!

  2. ...man das Geld, das für diese Studie aufgewendet wurde, lieber spenden sollen?!? Ich werde jetzt auch mal eine Langzeitstudie zu dem Thema durchführen, ob's tagsüber tatsächlich draussen heller ist als bei Nacht ^^

    [...]

    Gekürzt. Bitte diskutieren Sie das konkrete Artikelthema sachlich. Danke. Die Redaktion/lv

    12 Leser-Empfehlungen
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    Entfernt. Der Inhalt, den Sie zitieren, wurde inzwischen moderiert. Bitte diskutieren Sie das konkrete Artikelthema. Danke. Die Redaktion/lv

    "Ich werde jetzt auch mal eine Langzeitstudie zu dem Thema durchführen, ob's tagsüber tatsächlich draussen heller ist als bei Nacht ^^"
    ----------------------------------------------------------

    Na, dann warten Sie mal das Ergebnis der Nachfolge-Studie ´Ist es in der Nacht kälter als draussen?´ ab. :)

    Es werden genau dort viele Kinder geboren, wo viele Kinder an Armutsfolgen sterben, nämlich an Hunger, vermeidbaren Krankheiten (wenn kein Zugang zu sauberem Wasser und medizinischer Versorgung vorhanden ist) UND wo es keine Sozialsysteme gibt, also Kinder ihre Eltern im Alter versorgen.

    Maßnahmen dagegen: Zugang zu sauberem Wasser, medizinischer Basisversorgung und zu Bildung - vor allem für die Frauen. Unterstützt man Frauen in ihrer Geschäftsfähigkeit und bei der Aufnahme von Kleinunternehmertum, sind Geburtenraten überall auf der Welt im Sinkflug.

    Der Papst dürfte in Somalia nicht von größerem Interesse sein, Somalia ist muslimisch. Übrigens eigentlich traditionell vergleichsweise entspannt, durch Sufismus ab dem 19.Jhdt. Die islamistischen Al-Shabaab-Milizen gehen auf jüngere saudi-arabische Einflußnahme zurück.

    ................................................................................

    Nicht brauchbar für die Ärmsten der Armen in und aus Somalia, die brauchen schnelle Katastrophenhilfe - aber gut geeignet zur Unterstützung von Kleinunternehmertum in Kenia, Äthiopien, Uganda, Ruanda, Tanzania und anderswo ist das Verleihen von Geld z.B. über Kiva. Das geht bereits ab 25$ aufwärts, die Rückzahlungsquote beträgt über 98% und auf diese Weise könnte man sich auch mit Menschen vertraut machen. http://www.kiva.org/
    Hier der etwas zwiespältige Selbstversuch eines Zeit-Journalisten, Reiner Luyken http://www.zeit.de/2011/1...

    Entfernt. Der Inhalt, den Sie zitieren, wurde inzwischen moderiert. Bitte diskutieren Sie das konkrete Artikelthema. Danke. Die Redaktion/lv

    "Ich werde jetzt auch mal eine Langzeitstudie zu dem Thema durchführen, ob's tagsüber tatsächlich draussen heller ist als bei Nacht ^^"
    ----------------------------------------------------------

    Na, dann warten Sie mal das Ergebnis der Nachfolge-Studie ´Ist es in der Nacht kälter als draussen?´ ab. :)

    Es werden genau dort viele Kinder geboren, wo viele Kinder an Armutsfolgen sterben, nämlich an Hunger, vermeidbaren Krankheiten (wenn kein Zugang zu sauberem Wasser und medizinischer Versorgung vorhanden ist) UND wo es keine Sozialsysteme gibt, also Kinder ihre Eltern im Alter versorgen.

    Maßnahmen dagegen: Zugang zu sauberem Wasser, medizinischer Basisversorgung und zu Bildung - vor allem für die Frauen. Unterstützt man Frauen in ihrer Geschäftsfähigkeit und bei der Aufnahme von Kleinunternehmertum, sind Geburtenraten überall auf der Welt im Sinkflug.

    Der Papst dürfte in Somalia nicht von größerem Interesse sein, Somalia ist muslimisch. Übrigens eigentlich traditionell vergleichsweise entspannt, durch Sufismus ab dem 19.Jhdt. Die islamistischen Al-Shabaab-Milizen gehen auf jüngere saudi-arabische Einflußnahme zurück.

    ................................................................................

    Nicht brauchbar für die Ärmsten der Armen in und aus Somalia, die brauchen schnelle Katastrophenhilfe - aber gut geeignet zur Unterstützung von Kleinunternehmertum in Kenia, Äthiopien, Uganda, Ruanda, Tanzania und anderswo ist das Verleihen von Geld z.B. über Kiva. Das geht bereits ab 25$ aufwärts, die Rückzahlungsquote beträgt über 98% und auf diese Weise könnte man sich auch mit Menschen vertraut machen. http://www.kiva.org/
    Hier der etwas zwiespältige Selbstversuch eines Zeit-Journalisten, Reiner Luyken http://www.zeit.de/2011/1...

  3. von solchen Katastrophen verschont geblieben zu sein und die Erkenntnis, dass es viele Menschen von Geburt an weitaus härter getroffen hat als uns gemästeten Europäer. Es wäre in jedem Fall unsere Pflicht, für einen winzigen Ausgleich zu sorgen. Nachdem es aber nicht Staatsziel ist, für Gemeinschaftlichkeit zu sorgen, sondern eher, dass der einzelne sich täglich einen prallvollen Weihnachtswunschzettel in den Einkaufswagen packt, wundert es nicht, dass wissenschaftliche Untersuchungen über den Sinn oder Unsinn von Spenden angestellt werden. Normalerweise müssten ca. 95 Prozent aller Bürger ein Blindenabzeichen am Arm tragen oder dieses Affensymbol: Nix hören, nix sehen, nix wissen (wollen)außer FFF!

    • Zuntz
    • 03.08.2011 um 11:09 Uhr

    da wird gerade nach Afrika,seit Jahrzehnten gespendet
    wie sonst nirgendwo hin.
    Und dann fragt man hier,nach der geographischen Nähe.?
    Das ist ein Schlag ins Gesicht der unermüdlichen
    Geber.
    Die Milliarden die in den letzten 50 Jahren von privat sonstwo hin gingen,hätte so manch ein
    europäisches Land jetzt gerne.

    14 Leser-Empfehlungen
  4. Schön, dass sie ja alles vorher wissen. Dann können wir die Sozio/Psychologie ja abschaffen und einfach sie ins Institut setzen.
    Viele Ergebnisse der oben genannten Wissenschaften scheinen auf den ersten Blick einleuchtend und schon bewährt zu sein, doch wenn man einfach alles so hinnehmen würde und nicht mehr wissenschaftlich hinterfragen würde...nun.. in so einer Gesellschaft würde ich nicht leben wollen.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    ... dass Sie das bereits gewusst haben.

    Das macht aber die Studie nicht überflüssig. Für mich gilt das nämlich beispielsweise ganz und gar nicht. Ich spende immer für die Länder, in denen das Elend am größten ist, denn dort kann (tendenziell) von jedem gespendeten Euro der größten Zahl an Menschen geholfen werden.

    Ich würde also beispielsweise NICHT für Projekte in Deutschland spenden.

    Die Studie hat jetzt gezeigt, dass es (in der Tendenz) wohl mehr Menschen gibt wie Sie als Menschen wie mich. Das ist doch interessant.

    ... dass Sie das bereits gewusst haben.

    Das macht aber die Studie nicht überflüssig. Für mich gilt das nämlich beispielsweise ganz und gar nicht. Ich spende immer für die Länder, in denen das Elend am größten ist, denn dort kann (tendenziell) von jedem gespendeten Euro der größten Zahl an Menschen geholfen werden.

    Ich würde also beispielsweise NICHT für Projekte in Deutschland spenden.

    Die Studie hat jetzt gezeigt, dass es (in der Tendenz) wohl mehr Menschen gibt wie Sie als Menschen wie mich. Das ist doch interessant.

    • fanta4
    • 03.08.2011 um 11:17 Uhr

    Was wir im Speckgürtel der Welt zu viel haben, haben andere zu wenig.

    Weil wir es ihnen weg nehmen.

    Die Spenden ändern daran nichts. Sie sind nicht einmal der berühmte Tropfen auf den heißen Stein.
    Sie beruhigen nur unser schlechtes Gewissen.

    Nur eine Veränderung unserer Lebensweise würde helfen:

    Weg von der Wegwerfgesellschaft.
    Weg von Wachstum um jeden Preis.

    Hier ist eine Liste mit der durchschnittlichen Lebenserwartung in den verschiedenen Ländern: http://www.geographixx.de...

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    Entfernt. Bitte begründen Sie Ihre Aussagen mit sachlichen Argumenten. Danke. Die Redaktion/lv

    • Afa81
    • 03.08.2011 um 14:21 Uhr

    Ja, wenn das mit Biokraftstoff so weiter geht, dann können Sie von mir aus in ein paar Jahren gerne schreiben, dass wir es den Menschen da unten wegnehmen.
    Im Moment sieht es dank EU Subventionen (die auch ihre schreckliche Kehrseite hat) und einer absoluten Kenntnislosigkeit vom Ackerbau der ansässigen Bevölkerung
    nach einem anderen Kernproblem aus.

    Überbevölkerung;

    Auswanderung der Arbeitsfähigen;

    AIDS, was entgegen andere Krankheiten in erster Linie nicht die Älteren, sondern die Jungen, dahinrafft;

    keine Kenntnisse in Agrarwirtschaft, was zu minimalen Erträgen führt;

    Islamische UND westliche Unterdrückung.

    Aus diesem Grund ist Geld, genauso wenig wie Entwicklungshilfe genauso wenig wie ein Öffnen der Europäischen Grenzen keine Lösung des Problems, sondern lediglich eine Minderung der Sympthome.

    Jemandem 1000€ wegnehmen, ihm 10€ zurückgeben und sich dann verdammt gut dabei fühlen - wenn das kein Beweis für das Genie des Abendlandes ist, was dann?

    Europa versorgt sich zu größten Teil selbst, und bezahlt für die Waren.

    Das Hauptproblem ist die Überbevölkerung, d.h. dass in den betroffenen Ländern mehr Menschen geboren werden, als das Land, bzw. der Staat ernähren kann. Solange daran nichts geändert wird, bleibt alles, wie es ist.

    Entfernt. Bitte begründen Sie Ihre Aussagen mit sachlichen Argumenten. Danke. Die Redaktion/lv

    • Afa81
    • 03.08.2011 um 14:21 Uhr

    Ja, wenn das mit Biokraftstoff so weiter geht, dann können Sie von mir aus in ein paar Jahren gerne schreiben, dass wir es den Menschen da unten wegnehmen.
    Im Moment sieht es dank EU Subventionen (die auch ihre schreckliche Kehrseite hat) und einer absoluten Kenntnislosigkeit vom Ackerbau der ansässigen Bevölkerung
    nach einem anderen Kernproblem aus.

    Überbevölkerung;

    Auswanderung der Arbeitsfähigen;

    AIDS, was entgegen andere Krankheiten in erster Linie nicht die Älteren, sondern die Jungen, dahinrafft;

    keine Kenntnisse in Agrarwirtschaft, was zu minimalen Erträgen führt;

    Islamische UND westliche Unterdrückung.

    Aus diesem Grund ist Geld, genauso wenig wie Entwicklungshilfe genauso wenig wie ein Öffnen der Europäischen Grenzen keine Lösung des Problems, sondern lediglich eine Minderung der Sympthome.

    Jemandem 1000€ wegnehmen, ihm 10€ zurückgeben und sich dann verdammt gut dabei fühlen - wenn das kein Beweis für das Genie des Abendlandes ist, was dann?

    Europa versorgt sich zu größten Teil selbst, und bezahlt für die Waren.

    Das Hauptproblem ist die Überbevölkerung, d.h. dass in den betroffenen Ländern mehr Menschen geboren werden, als das Land, bzw. der Staat ernähren kann. Solange daran nichts geändert wird, bleibt alles, wie es ist.

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