Putsch gegen GorbatschowWarum die Sowjetunion verloren ging

Im August 1991 versuchten kommunistische Funktionäre die UdSSR noch zu retten. Ihr Putsch scheiterte, der Zerfall des Reiches war längst besiegelt.

Sowjetische Panzer parken auf dem Roten Platz in Moskau am 19. August 1991. Zuvor hatte ein Putschversuch gegen Präsident Gorbatschow begonnen.

Sowjetische Panzer parken auf dem Roten Platz in Moskau am 19. August 1991. Zuvor hatte ein Putschversuch gegen Präsident Gorbatschow begonnen.

Sind die Putschisten Verräter oder Patrioten? Konservative Kader versuchten vom 18. bis 21. August 1991, die Demokratisierung der Sowjetunion zu stoppen. Sie lehnten die Reformen ab, die Präsident Michail Gorbatschow angestoßen hatte und wollten die Macht nicht aus der Hand geben.

Heute sind sich die Russen uneins darüber, wie sie die Ereignisse von damals bewerten sollen. Für die einen sind die alten Partei-Apparatschiks um Verteidigungsminister Dmitrij Jasow und Innenminister Boris Pugow Verräter an der Perestrojka. Für die anderen jedoch sind die Gerontokraten aus der Führungsriege der KPdSU Patrioten, die den Zerfall des Imperiums aufhalten wollten. Und jene, die letzteres glauben, stellen inzwischen die Mehrheit.

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Gerade noch jeder Zehnte beurteilt den Zerfall der Sowjetunion und die anschließenden Reformen positiv, wie eine Umfrage der Friedrich Ebert Stiftung und des Instituts für Soziologie der Russischen Akademie der Wissenschaften zeigt.

Zur Erinnerung: Mit Gewalt versuchte ein Teil der KPdSU-Funktionäre in diesen Augusttagen vor zwanzig Jahren, den Staat zu übernehmen. Gorbatschow wurde von ihnen festgehalten und für abgesetzt erklärt und das Weiße Haus in Moskau, damals der Sitz des Ministerrates, mit Panzern belagert. In ihm hatte sich der Präsident der russischen Republik verschanzt, Boris Jelzin, das erste demokratisch gewählte Staatsoberhaupt des Landes. Verteidigt wurde das Weiße Haus von normalen Bürgern. Der Putsch scheiterte, weil die Menschen ihn nicht wollten und weil die Armee nicht mitmachte.

Heute sind Boris Jelzin und seine Getreuen für viele nur noch Leute, die die Macht von der Sowjet-Nomenklatura übernehmen und das Eigentum zu ihren Gunsten aufteilten wollten. So zumindest die vorherrschende Meinung.

Sprengstoff Vielvölkerstaat

Aber die Sowjetunion ging damals nicht allein deshalb unter, weil die Putschisten glücklos waren und weil Jelzin sich durchsetzte und die wirtschaftlichen und politischen Reformen vorantrieb. Der Zerfall des Reiches zwischen Ostsee und Pazifik hatte bereits Jahrzehnte vorher eingesetzt.

Der größte Sprengsatz war die ungelöste Frage, wie die zahlreichen Nationen von den Litauern bis zu den zentralasiatischen Kirgisen dauerhaft integriert werden konnten. Die Instrumente Stalinscher Gewaltherrschaft – Deportationen, Straflager, Säuberungen und andere Repressionen – konnte und wollte Gorbatschow nicht mehr in dem Umfang anwenden. Aber der Generalsekretär hatte auch kein neues Konzept für die Nationalitätenpolitik, vielmehr redete er schwammig von der Rückkehr zu den Leninschen Prinzipien.

Die meisten Republiken hatten sich schon 1990 für souverän erklärt, sie wollten sich nicht mehr von Moskau bevormunden lassen. Nicht nur nationale Kräfte, auch kommunistische Parteiführer gingen auf Distanz. So verurteilte die Kommunistische Partei der Ukraine im Januar 1990 scharf "das Diktat" aus der Hauptstadt. Grund dazu hatten sie genug. 1932/33 hatten Funktionäre das Getreide von hungernden Bauern zwangsweise eingetrieben, um ihren Widerstand gegen die Kollektivierung zu brechen. Schätzungsweise sechs Millionen Menschen starben. Verhaftungen und Erschießungen wegen angeblicher Sabotage ukrainischer "Kulaken" waren an der Tagesordnung. Jahrzehntelang wurde der Mantel des Schweigens um diese Hungerkatastrophe gehüllt. "Die sowjetischen Menschen sollen die ganze Wahrheit wissen", forderten nun die Kiewer Kommunisten.

Gleichzeitig zeigen die teils geheimen Protokolle der Sitzungen des Sekretariats des Zentralkomitees der KP der Ukraine, dass den Kommunisten die Kontrolle entglitt. Verzweifelt berieten die Genossen, wie die "avantgardistische und konsolidierende Rolle" der KPdSU zu stärken sei. Neue Parteien gründeten sich und rüttelten am Machtmonopol der Kommunisten.

Teils zogen die Genossen an einem Strang mit den nationalen Kräften und wollten das Ukrainische als Staatssprache etablieren. Doch vor allem in der Westukraine schlugen einige Gebiete dabei aus Kiewer Sicht über die Stränge – wenn sie beispielsweise das Russische in den Schulen abschafften. "Das zwanghafte Aufdrängen des Ukrainischen" ging der Führung dann doch zu weit.

Leser-Kommentare
  1. eine Planwirtschaft hat große Anfangsschwierigkeiten, ist aber dem Kapitalismus überlegen, weil in ihr die Dinge nach vernünftigen Gesichtspunkten abzulaufen haben.
    (Planen und Versuch den Plan umzusetzten)
    Wenn also bei der Planung die Wünsche der Menschen mitberücksichtigt werden und die Umsetzung duch den tech. Fortschritt leichter möglich wird, verbessert sich kontinuierlich die Lebensqualität.
    Der Kapitalismus gleicht eher einem ewigen Kreislauf, weil Produkte eingeführt werden, die oft nicht nützlich sind und auch nicht mit dem Anspruch lange Haltbarkeit und hoher Gebrauchswert hergestellt werden. (Nahrungsmittelskandale findet man selten in einer Planwirtschaft)

    Wie gut die Planwirtschaft funktioniert lässt sich in China studieren, wo der 5-Jahresplan der KP nach und nach die Missstände aufhebt.

    Dinge wie Arbeitslosigkeit, Leerverkäufe, Monoploisten, Oligopole, die den Preis beliebig hoch ansetzen, Rohstoffspekulationen, die als neue Wertanlage dienen, weswegen Mio. arme Menschen verhungern kommen in einer Planwirtschaft nicht vor.

    Antwort auf "................."
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    Planwirtschaft ist auf Dauer überall gescheitert. Sie bevormundet die Menschen, ist ineffizient und intransparent. Zumindest das sollte man aus der Geschichte gelernt haben. Mit China geht es erst seit der Zeit aufwärts, als man sich von der Planwirtschaft verabschiedet hat. Die Folgen sind beachtlich. Die Planwirtschaft trieb vierzig Millionen Menschen in den Hungertod. Ersparen Sie der Menschheit weitere Experimente in dieser Richtung.

    Planwirtschaft ist auf Dauer überall gescheitert. Sie bevormundet die Menschen, ist ineffizient und intransparent. Zumindest das sollte man aus der Geschichte gelernt haben. Mit China geht es erst seit der Zeit aufwärts, als man sich von der Planwirtschaft verabschiedet hat. Die Folgen sind beachtlich. Die Planwirtschaft trieb vierzig Millionen Menschen in den Hungertod. Ersparen Sie der Menschheit weitere Experimente in dieser Richtung.

  2. der Mangel war wirlkich vorher schon da.
    Nämlich als die Bolschewiki an die Macht kamen, da arbeiteten die Russen 12 Std. täglich 7 Tage die Woche.

    Das zeigt auch wie weit Russland hinter den industrialisierten Westmächten (USA, England, Frankreich, Deutschland) begonnen hatte und nach de, Krieg anders als die USA nochmals Beginnen musste. Und bis auf den kleinen Zipfel DDR waren das dann auch die Gegner der SU.

    Der Kommunismus in Russland hatte England, Frankreich, Deutschland aber trotzdem was Produktivität und wirtschaftl. Macht angeht übertroffen. Wären da nicht die USA...

    Dass dann 1961 der erste Mensch im All ein Sowjet war zeigt wie stark die Wirtschaft industrialisiert wurde im Kommunismus, natürlich wegen des kalten Kriegs auf Kosten der zivilen Produktion.

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    "Der Kommunismus in Russland hatte England, Frankreich, Deutschland aber trotzdem was Produktivität und wirtschaftl. Macht angeht übertroffen."

    Wie wäre es mit Quellen für Ihre Behauptungen, sowas glaubt ja nicht mal einer in Russland. Oder können Sie mir zeigen, dass ein russisches Ladawerk mehr Autos produzierte als Daimler.

    das Buch auf das ich mich beziehe heißt:
    "Deutschland
    Das Land in dem wir leben
    Porträt in Bild und Wort"
    Bertelsmann Verlag
    Gütersloh 1966
    usw.

    Auf Seite 272 ist ein Vergleich zwischen der UdSSR, der EWG, den USA und den übrigen Ländern

    Fläche der UdSSR 22,4 Mill. qkm
    Fläche der EWG 1,2 Mill. qkm

    Bev. UdSSR 215 Mill.
    Bev. EWG 170 Mill.

    Steinkohle UdSSR 378 Mill. t
    Steinkohle EWG 230 Mill. t

    Rohstahl UdSSR 76,3Mill. t
    Rohstahl EWG 72,7Mill. t

    Aluminium UdSSR 0,8Mill. t
    Aluminium EWG 0,7Mill. t

    Uran UdSSR 9 Tsd. t
    Uran EWG 1 Tsd. t

    Mineralöl UdSSR 166Mill. t
    Mineralöl EWG 222Mill. t

    in einem Kuchendiagramm angegeben.

    Ich schwöre, dass das so drinsteht.

    Im Kommunismus gibt es keine Arbeitslosen.
    Dass es arbeitswillige und qualifizierte Arbeitslose im Kapitalismus gibt, zeigt, dass er ein falsches System ist.

    Es gibt für die Menschheit noch so viel zu tun und der Kapitalismus drückt auf die Bremse und schickt die Menschen in einen Langzeiturlaub.

    "Der Kommunismus in Russland hatte England, Frankreich, Deutschland aber trotzdem was Produktivität und wirtschaftl. Macht angeht übertroffen."

    Wie wäre es mit Quellen für Ihre Behauptungen, sowas glaubt ja nicht mal einer in Russland. Oder können Sie mir zeigen, dass ein russisches Ladawerk mehr Autos produzierte als Daimler.

    das Buch auf das ich mich beziehe heißt:
    "Deutschland
    Das Land in dem wir leben
    Porträt in Bild und Wort"
    Bertelsmann Verlag
    Gütersloh 1966
    usw.

    Auf Seite 272 ist ein Vergleich zwischen der UdSSR, der EWG, den USA und den übrigen Ländern

    Fläche der UdSSR 22,4 Mill. qkm
    Fläche der EWG 1,2 Mill. qkm

    Bev. UdSSR 215 Mill.
    Bev. EWG 170 Mill.

    Steinkohle UdSSR 378 Mill. t
    Steinkohle EWG 230 Mill. t

    Rohstahl UdSSR 76,3Mill. t
    Rohstahl EWG 72,7Mill. t

    Aluminium UdSSR 0,8Mill. t
    Aluminium EWG 0,7Mill. t

    Uran UdSSR 9 Tsd. t
    Uran EWG 1 Tsd. t

    Mineralöl UdSSR 166Mill. t
    Mineralöl EWG 222Mill. t

    in einem Kuchendiagramm angegeben.

    Ich schwöre, dass das so drinsteht.

    Im Kommunismus gibt es keine Arbeitslosen.
    Dass es arbeitswillige und qualifizierte Arbeitslose im Kapitalismus gibt, zeigt, dass er ein falsches System ist.

    Es gibt für die Menschheit noch so viel zu tun und der Kapitalismus drückt auf die Bremse und schickt die Menschen in einen Langzeiturlaub.

  3. "Der Kommunismus in Russland hatte England, Frankreich, Deutschland aber trotzdem was Produktivität und wirtschaftl. Macht angeht übertroffen."

    Wie wäre es mit Quellen für Ihre Behauptungen, sowas glaubt ja nicht mal einer in Russland. Oder können Sie mir zeigen, dass ein russisches Ladawerk mehr Autos produzierte als Daimler.

    Eine Leser-Empfehlung
  4. Richtig, ich war Anfang der Achtziger (genau 1980) in der SU. Soviel zu Ihrer Bemerkung dass die Maengel erst angefangen haben als Gorbatschow kam...

    Die Behandlung im Krankenhaus in Leningrad hat alles nur noch schlimmer gemacht. Die Aerzte wussten was das Problem war, aber haben gesagt, das "beste" Medikament sei nicht verfuegbar (haben irgendwelche Tropfen gegeben, vermutlich Zuckerwasser). Nach einer Woche sind wir dann nach Westberlin geflogen, irgendein Arzt hat ein Breitbandantibiotikum verschrieben (Amoxicyllin oder sowas) welches wir selbst gekauft haben in der Apotheke fuer DM 5.- oder so. Am naechsten Tag war die Entzuendung behoben.

    Die armen Menschen die in diesem System ihr ganzes Leben leben mussten!!!

    3 Leser-Empfehlungen
    Antwort auf "........"
  5. Auch das sowjetische Imperium hatte einen Krieg "verloren". Die Menschen der UdSSR hatten keine Erfahrungen mit Demokratie und hochrangige Systemgänger konnten sich mit dem Ende des alten Herrschaftssystems nicht abfinden. Wie in Moskau, waren es auch in Deutschland die einfachen Menschen, die den Kapp-Putsch durch Generalstreik vereitelten.
    Von Anfang an hatte es die junge Demokratie in beiden Ländern schwer. Durch das Diktat von Versailles wurden Staat und Wirtschaft in Deutschland geknebelt. Die überzogenen Reparationsforderungen hinderten die jungen demokratischen Strukturen an der Entfaltung.
    In der GUS lag die Wirtschaft am Boden. Hier war es eine Art innere Reparationsforderung.
    In beiden Ländern kam dazu noch ein gewaltiges Maß an Wirtschaftskriminalität.
    Wie die Erfahrung lehrt, kann friedliche Demokratie nur dann gedeihen, wenn es ein solides wirtschaftliches Fundament gibt, welches allen Menschen der Gesellschaft dient. Den starken und reichen ebenso, wie dem Mittelstand und den armen und schwachen. Das Ziel ist die Verringerung von sozialen Spannungen für ein besserers miteinander.
    In beiden Staaten war dies nicht vorhanden und so schlug das Demokratieexperiment fehl. In ohnmächtiger Hilflosigkeit bildeten sich starke nationalistische Strömungen heraus, die sich bequeme Sündenböcke suchten, denen gegenüber man sich nicht so ohnmächtig fühlte.
    In Deutschland führte es in den Faschismus und in Russland in eine Präsidialdiktatur a la Kerenski.

    -Fortsetzung folgt-

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    Was lernen wir daraus? Offensichtlich nichts, denn wir sind dabei, einer großen Zahl Menschen die Partizipation an der wirtschaftlichen Entwicklung zu verwehren.
    Doch nicht nur das, selbst eine zunehmende Zahl des Mittelstandes bekommt ohnmächtige Angst und Wut angesichts einer unheimlichen Globalisierung, deren Antwort auf soziale Probleme in einer technokratischen Verwaltung des Humankapitals gipfelt.
    Als Ergebnis können wir wieder die Entwicklung starker nationalistischer Strömungen beobachten, denn wieder braucht eine ohnmächtige Wut ein Ventil und wieder werden bequeme Sündenböcke gesucht.

    MfG
    AoM

    Was lernen wir daraus? Offensichtlich nichts, denn wir sind dabei, einer großen Zahl Menschen die Partizipation an der wirtschaftlichen Entwicklung zu verwehren.
    Doch nicht nur das, selbst eine zunehmende Zahl des Mittelstandes bekommt ohnmächtige Angst und Wut angesichts einer unheimlichen Globalisierung, deren Antwort auf soziale Probleme in einer technokratischen Verwaltung des Humankapitals gipfelt.
    Als Ergebnis können wir wieder die Entwicklung starker nationalistischer Strömungen beobachten, denn wieder braucht eine ohnmächtige Wut ein Ventil und wieder werden bequeme Sündenböcke gesucht.

    MfG
    AoM

  6. Was lernen wir daraus? Offensichtlich nichts, denn wir sind dabei, einer großen Zahl Menschen die Partizipation an der wirtschaftlichen Entwicklung zu verwehren.
    Doch nicht nur das, selbst eine zunehmende Zahl des Mittelstandes bekommt ohnmächtige Angst und Wut angesichts einer unheimlichen Globalisierung, deren Antwort auf soziale Probleme in einer technokratischen Verwaltung des Humankapitals gipfelt.
    Als Ergebnis können wir wieder die Entwicklung starker nationalistischer Strömungen beobachten, denn wieder braucht eine ohnmächtige Wut ein Ventil und wieder werden bequeme Sündenböcke gesucht.

    MfG
    AoM

  7. das Buch auf das ich mich beziehe heißt:
    "Deutschland
    Das Land in dem wir leben
    Porträt in Bild und Wort"
    Bertelsmann Verlag
    Gütersloh 1966
    usw.

    Auf Seite 272 ist ein Vergleich zwischen der UdSSR, der EWG, den USA und den übrigen Ländern

    Fläche der UdSSR 22,4 Mill. qkm
    Fläche der EWG 1,2 Mill. qkm

    Bev. UdSSR 215 Mill.
    Bev. EWG 170 Mill.

    Steinkohle UdSSR 378 Mill. t
    Steinkohle EWG 230 Mill. t

    Rohstahl UdSSR 76,3Mill. t
    Rohstahl EWG 72,7Mill. t

    Aluminium UdSSR 0,8Mill. t
    Aluminium EWG 0,7Mill. t

    Uran UdSSR 9 Tsd. t
    Uran EWG 1 Tsd. t

    Mineralöl UdSSR 166Mill. t
    Mineralöl EWG 222Mill. t

    in einem Kuchendiagramm angegeben.

    Ich schwöre, dass das so drinsteht.

    Im Kommunismus gibt es keine Arbeitslosen.
    Dass es arbeitswillige und qualifizierte Arbeitslose im Kapitalismus gibt, zeigt, dass er ein falsches System ist.

    Es gibt für die Menschheit noch so viel zu tun und der Kapitalismus drückt auf die Bremse und schickt die Menschen in einen Langzeiturlaub.

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    Wow, 50 Jahre alte Daten, veroeffentlicht in 1966! Soll das ein Witz sein? Die meisten Leute die heute in diesen Wirtschaftsgebieten wohnen waren da noch gar nicht geboren.

    Und dass Russland mehr Uran (zB) gefoerdert hat als die EWG (meine Guete, wie lange gibt's die eigentlich nicht mehr?) verwundert auch nicht

    Uebrigens, sie sagen, es waeren Daten fuer UdSSR, EWG und USA dadrin gewesen. Wie kommt's dass Sie nur Zahlen fuer UdSSR und EWG aber nicht USA auflisten? Waere die UdSSR da evtl nicht ueberall vorne?

    bevor sie hier altklug herumtönen sollten Sie sich die Vorgeschichte meines Kommentars zu Gemüte führen.

    "Der Kommunismus in Russland hatte England, Frankreich, Deutschland aber trotzdem was Produktivität und wirtschaftl. Macht angeht übertroffen. Wären da nicht die USA..."

    Das war mein Kommentar und offensichtlich hatte ich die USA ausgeklammert, die bei der Aluminium- und Mineralöl- Produktion vornelag, worauf "NewHarmony" nach Quellen verlangte, die ich ihm dann liefern konnte.

    Außerdem kann man mit diesen Daten belegen, dass der Kommunismus dem Kapitalismus überlegen ist, weil den Sowjets in den 60ern 20 Mio arbeitstüchtige junge Männer fehlten (2.Weltkrieg), das Land verwüstet war und die SU trotzdem in 20 Jahren zur Weltmacht aufgestiegen war.

    Ohne die perfiden Methoden des CIA (Gladio, Operation Condor) und der amerik. Außenpolitik und ihrem rabiaten Antikommunismus (Carthy) hätten viel mehr Länder den Kommunismus errichtet und die Wirtschaftskrisen hätten dort ein Ende gehabt.

    So etwas wie Arbeitslosigkeit, Rohstoffspekulationen (neue Wertanlage weil Währungen nicht mehr so sicher sind und weswegen jedes Jahr schätzungsweise 5Mio. (!) Menschen sterben, weil sich die Nahrungsmittel um 70%-80% verteuert haben) und BILD kann es nur im Kapitalismus geben.

    Diese Daten vergegenwärtigen den gewaltigen natürlichen Rohstoffreichtum der Sowjetunion, nicht jedoch ein besonders hohes Entwicklungsstadium der sowjetischen Wirtschaft. Dass man trotz des Rohstoffreichtums immer ein im Vergleich zum Westen armes Land blieb, hebt die Unfähigkeit des kommunistischen Systems nochmals besonders hervor.

    Bis heute übernimmt Russland für die europäischen Staaten die Rolle einer Kolonie. Es liefert gegen Bezahlung brav (meistens zumindest) Rohstoffe nach Westen. Um spezialisierte, wissensintensive und auf dem Weltmarkt konkurrenzfähige Produkte herzustellen, fehlen bislang jedoch meist noch immer die Grundlagen.

    Wow, 50 Jahre alte Daten, veroeffentlicht in 1966! Soll das ein Witz sein? Die meisten Leute die heute in diesen Wirtschaftsgebieten wohnen waren da noch gar nicht geboren.

    Und dass Russland mehr Uran (zB) gefoerdert hat als die EWG (meine Guete, wie lange gibt's die eigentlich nicht mehr?) verwundert auch nicht

    Uebrigens, sie sagen, es waeren Daten fuer UdSSR, EWG und USA dadrin gewesen. Wie kommt's dass Sie nur Zahlen fuer UdSSR und EWG aber nicht USA auflisten? Waere die UdSSR da evtl nicht ueberall vorne?

    bevor sie hier altklug herumtönen sollten Sie sich die Vorgeschichte meines Kommentars zu Gemüte führen.

    "Der Kommunismus in Russland hatte England, Frankreich, Deutschland aber trotzdem was Produktivität und wirtschaftl. Macht angeht übertroffen. Wären da nicht die USA..."

    Das war mein Kommentar und offensichtlich hatte ich die USA ausgeklammert, die bei der Aluminium- und Mineralöl- Produktion vornelag, worauf "NewHarmony" nach Quellen verlangte, die ich ihm dann liefern konnte.

    Außerdem kann man mit diesen Daten belegen, dass der Kommunismus dem Kapitalismus überlegen ist, weil den Sowjets in den 60ern 20 Mio arbeitstüchtige junge Männer fehlten (2.Weltkrieg), das Land verwüstet war und die SU trotzdem in 20 Jahren zur Weltmacht aufgestiegen war.

    Ohne die perfiden Methoden des CIA (Gladio, Operation Condor) und der amerik. Außenpolitik und ihrem rabiaten Antikommunismus (Carthy) hätten viel mehr Länder den Kommunismus errichtet und die Wirtschaftskrisen hätten dort ein Ende gehabt.

    So etwas wie Arbeitslosigkeit, Rohstoffspekulationen (neue Wertanlage weil Währungen nicht mehr so sicher sind und weswegen jedes Jahr schätzungsweise 5Mio. (!) Menschen sterben, weil sich die Nahrungsmittel um 70%-80% verteuert haben) und BILD kann es nur im Kapitalismus geben.

    Diese Daten vergegenwärtigen den gewaltigen natürlichen Rohstoffreichtum der Sowjetunion, nicht jedoch ein besonders hohes Entwicklungsstadium der sowjetischen Wirtschaft. Dass man trotz des Rohstoffreichtums immer ein im Vergleich zum Westen armes Land blieb, hebt die Unfähigkeit des kommunistischen Systems nochmals besonders hervor.

    Bis heute übernimmt Russland für die europäischen Staaten die Rolle einer Kolonie. Es liefert gegen Bezahlung brav (meistens zumindest) Rohstoffe nach Westen. Um spezialisierte, wissensintensive und auf dem Weltmarkt konkurrenzfähige Produkte herzustellen, fehlen bislang jedoch meist noch immer die Grundlagen.

  8. Wow, 50 Jahre alte Daten, veroeffentlicht in 1966! Soll das ein Witz sein? Die meisten Leute die heute in diesen Wirtschaftsgebieten wohnen waren da noch gar nicht geboren.

    Und dass Russland mehr Uran (zB) gefoerdert hat als die EWG (meine Guete, wie lange gibt's die eigentlich nicht mehr?) verwundert auch nicht

    Uebrigens, sie sagen, es waeren Daten fuer UdSSR, EWG und USA dadrin gewesen. Wie kommt's dass Sie nur Zahlen fuer UdSSR und EWG aber nicht USA auflisten? Waere die UdSSR da evtl nicht ueberall vorne?

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