Deutsche Geschichte: Hitlers Groß-Hamburg
Vor 75 Jahren machten die Nazis Hamburg zur Metropole. In der Hansestadt erinnert man sich ungern daran, wem Hamburg seine heutige Größe verdankt.
Mit ihren Unterschriften unter ein Gesetz veränderten vier Männer vor 75 Jahren die Geschichte Hamburgs – und schufen damit Deutschlands zweitgrößte Stadt. Das "Gesetz über Groß-Hamburg und andere Gebietsbereinigungen" prägt Hamburg bis heute. Unterzeichnet wurde es von Adolf Hitler, Führer und Reichskanzler, Wilhelm Frick, Reichsinnenminister, Graf Schwerin von Krosigk, Reichsminister der Finanzen, und vom Beauftragten für den Vierjahresplan, Hermann Göring.
Vier Nationalsozialisten machten aus der Großstadt Hamburg eine Metropole. "Mit einem Federstrich" sei die Reform geschehen, soll Hitler den Vorgang kommentiert haben. Die Propaganda des NS-Regimes feierte die Stärkung Hamburgs.
Das Groß-Hamburg-Gesetz trat am 1. April 1937 in Kraft. In Hamburg und den neuen Stadtteilen wurden am Tag davor Feiern für die Bevölkerung angesetzt. "30.000 Fackeln grüßen Groß-Hamburg", titelte das gleichgeschaltete Fremdenblatt. Im Hamburger Rathaus fand ein Festakt statt, bei dem Reichsinnenminister Frick die ehemals preußischen Gebiete an Reichsstatthalter Karl Kaufmann übergab.
Am 1. April zelebrierten die Nazis eine Großkundgebung auf dem mit Hakenkreuz-Fahnen beflaggten Rathausmarkt, der in Adolf-Hitler-Platz umbenannt worden war. Der Hauptredner war aus Berlin angereist, es war der "Stellvertreter des Führers", Rudolf Heß. Vom Rathaus-Balkon rief er: "Es ist zusammengeschlossen, was notwendigerweise längst zusammengehörte: Groß-Hamburg ist Wirklichkeit geworden!"
Seit dem Ersten Weltkrieg hatte Hamburg vergeblich versucht, das Territorium über die historischen Grenzen auszuweiten; aus einer Stadt an der Alster eine Großstadt an der Elbe zu machen. Die umliegenden Landkreise wollten kein Gebiet abtreten – zumal sich in der Umgebung Hamburgs viele Industriegebiete angesiedelt hatten. Als Hitler und Göring den Hamburger Hafen besuchten, sollen die Verantwortlichen der Stadt darauf hingewiesen haben, dass die Stadt – und damit die Wirtschaft – wegen der engen Grenzen kaum noch wachsen könne. So eng könne man nicht denken, soll der Führer gesagt haben und verhalf Hamburg mit der Erweiterung des Stadtgebiets zu politischem und ökonomischem Machtzuwachs.
Hitlers Vision einer mächtigen Wirtschaftsregion
Hitler ging es nicht darum, den Hamburgern einen Gefallen zu tun. Im Rahmen eines Vierjahresplans wollten er und Göring im Norden ein geschlossenes Wirtschaftsgebiet schaffen, um die Rüstungsschmieden zu stärken, vor allem die Werften, die Hitler für seine größenwahnsinnigen Kriegspläne brauchte. Längst hatte Hitler beschlossen, das Deutsche Reich durch einen großen Krieg zur Weltmacht zu formen, die Juden zu vernichten und die Menschen im Osten auszumerzen.
Für seine rassistischen Pläne brauchte er eine funktionierende Kriegswirtschaft. Als er im Mai 1937 die Stadt besuchte, schlug "dem Schöpfer Groß-Hamburgs ein unbeschreiblicher Jubel" entgegen, berichtete der Völkische Beobachter, ein Nazi-Propaganda-Blatt. Ein Jahr später schrieb ein Journalist des Hamburger Tageblatts zu einem weiteren Aufenthalt Hitlers in der Stadt: Er "wird heute bei uns sein, in dieser großen Stadt am Meer, der er erst ihre Größe gab".
Nach dem verlorenen Weltkrieg erinnerte sich die Hamburger Bevölkerung nicht mehr gern daran, wem sie das Wachstum zu verdanken hatte. Zehn Jahre nach dem Inkrafttreten des Hamburg-Gesetzes stellte der Nachkriegsbürgermeister Rudolf Petersen 1947 fest, dass in seiner Heimatstadt "während der Zeit der Naziherrschaft" die Verhältnisse ein wenig günstiger gelegen hätten als im übrigen Deutschland. Die Hamburger Bevölkerung habe einen mäßigenden Einfluss auf die von außen kommende Radikalität gehabt. Später hieß es, Hitler habe Hamburg gemieden, weil es zu "hanseatisch" war.
Tatsächlich besuchte Hitler zwischen 1925 und 1939 Hamburg 33 Mal. In keiner Stadt außer München, Nürnberg mit dem Reichsparteitagsgelände und Berlin, das als "Germania" die Hauptstadt eines utopischen, sogenannten Tausendjährigen Reiches werden sollte, hielt er sich häufiger auf. Der Diktator wollte Hamburg zu einem Wahrzeichen des Nationalsozialismus in Norddeutschland machen. Mit seinem "Federstich" unter das Groß-Hamburg-Gesetz wuchs die Fläche der Stadt in der Nacht auf den 1. April vor 75 Jahren von 415 auf die heutigen 755 Quadratkilometer. Die Zahl der Einwohner stieg mit einem Schlag um fast 500.000 Menschen auf 1,68 Millionen.
Vom Vierstädtegebiet hatten die Norddeutschen bis 1937 gesprochen und meinten damit Hamburg und seine eigenständigen Nachbarn: Altona, Harburg und Wandsbek. Mit dem Groß-Hamburg-Gesetz wurden auch die drei Städte eingemeindet. Nach einem Jahr Übergangszeit verloren sie ihre Autonomie. Verlierer der Gebietsreform war der Freistaat Preußen, zu dem große Teile des Hamburger Umlands gehörten. Außerdem kamen mehrere Gemeinden der Landkreise Stormarn und Pinneberg zum Stadtgebiet dazu. Der Landkreis Harburg wurde zugunsten Hamburgs geteilt. Die Hansestadt gab lediglich Cuxhaven und einige kleine Orte in Schleswig-Holstein wie Geesthacht, Großhansdorf und Schmalenbek ab.
Nach dem Krieg wurden die neuen Grenzen von Groß-Hamburg nicht mehr verändert. Die britische Militärregierung überlegte zwar nach der Befreiung, ob die unter Zwang eingemeindeten Städte wieder unabhängig werden sollten. Nachkriegsbürgermeister Rudolf Petersen überredete die Militärregierung aber, dass ein Wiederaufbau Hamburgs unter einer gemeinsamen Regierung stattfinden müsse. Der ehemalige Altonaer Oberbürgermeister Max Brauer vertrat denselben Standpunkt. Der SPD-Politiker war 1924 Bürgermeister in Altona geworden und 1933 hatten ihn die Nazis abgesetzt. Er übernahm nach Petersen die Amtsgeschäfte in Hamburg. Die Forderungen nach mehr Selbstständigkeit bestehen in Harburg und Altona bis heute.









immer wieder, was alles in 12 Jahren aufgebaut
und zerstört wurde.
Vielleicht wäre es doch besser gewesen, diesen Vorgang mit Schweigen zu übergehen, denn der in diesem Artikel hergestellte Zusammenhang mit Hitlers Holocaustplänen und seiner Lebensraum-im-Osten-Politik wirkt doch derart bemüht und konstruiert, dass er eher kontraproduktiv ist.
Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf rein provokative Beiträge. Danke, die Redaktion/jz
Ich bin nun kein Freund der Nazis. Aber viele Menschen scheinen zu übersehen, dass unter den Nationalsozialisten Deutschland auch einen großen Modernisierungsschub erfuhr, Dinge die die Bundesrepublik mit Recht nicht rückgängig gemacht hat.
Das Groß-Hamburg-Gesetz gehörte wohl dazu (auch München wurde durch die Zwangseingemeindung der Nazis 1938 größer, ebenfalls später nicht rückgängig gemacht), so wie die zu Tode zitierten Autobahnen. Der VW-Käfer ist nur ein Beispiel für eine enorme Technisierung (auch natürlich durch die Rüstung). Eine oft übersehene Entwicklung war die Entwertung des Adels: in der Weimarer Zeit war er zwar theoretisch abgeschafft, aber gesellschaftlich von enormer Bedeutung, in der Bundesrepublik nach 1948 war dies in dieser Form keinesfalls mehr der Fall.
Man braucht die Nazis deshalb nicht gutzuheißen: die Errungenschafen der Nazizeit entschuldigen die Verbrechen nicht, und viele Dinge wären vermutlich früher oder später auch ohne Nazis gekommen.
Auch wenn ein Volk sich über 12 Jahre seiner Geschichte zu Recht schämt - man kann die Zeit nicht zurückdrehen, und in einigen Fällen wäre das auch absolut unsinnig. Das Groß-Hamburg-Gesetz hat die segensreiche Einheit von wirtschaftlichem und politischem Plaungsgebiet gebracht. Von heute aus gesehen wäre es vermutlich gut gewesen, Hamburg wäre noch größer ausgefallen - ginge es bis zur Elbmündung, hätten wir vielleicht sogar einen Tiefwasser-Nordseehafen integriert in die Infrastruktur Hamburgs.
prinzipiell geben ich Ihnen Recht, allerdings waren ganz viele Pläne damals schon lange in der Planung und wurden teilweise auch schon umgesetzt.
siehe Autobahn, die sogar Anfangs gar nicht auf Begeisterung seitens der Nationalsozialisten stieß
http://de.wikipedia.org/w...
selbst das Reichsparteitagsgelände in Nürnberg baute auf schon bestehenden Plänen und Gebäuden auf
http://de.wikipedia.org/w...
Hier haben die Nazis viel mehr ganz viele Projekte aus propagandistischen Zwecken an sich gerissen
prinzipiell geben ich Ihnen Recht, allerdings waren ganz viele Pläne damals schon lange in der Planung und wurden teilweise auch schon umgesetzt.
siehe Autobahn, die sogar Anfangs gar nicht auf Begeisterung seitens der Nationalsozialisten stieß
http://de.wikipedia.org/w...
selbst das Reichsparteitagsgelände in Nürnberg baute auf schon bestehenden Plänen und Gebäuden auf
http://de.wikipedia.org/w...
Hier haben die Nazis viel mehr ganz viele Projekte aus propagandistischen Zwecken an sich gerissen
prinzipiell geben ich Ihnen Recht, allerdings waren ganz viele Pläne damals schon lange in der Planung und wurden teilweise auch schon umgesetzt.
siehe Autobahn, die sogar Anfangs gar nicht auf Begeisterung seitens der Nationalsozialisten stieß
http://de.wikipedia.org/w...
selbst das Reichsparteitagsgelände in Nürnberg baute auf schon bestehenden Plänen und Gebäuden auf
http://de.wikipedia.org/w...
Hier haben die Nazis viel mehr ganz viele Projekte aus propagandistischen Zwecken an sich gerissen
"Hier haben die Nazis viel mehr ganz viele Projekte aus propagandistischen Zwecken an sich gerissen"
Danke für diesen Hinweis, das war mir nicht bewusst. Aber vielleicht machten sie diese Projekte auch, weil sie einsahen, dass sie wirtschaftlich und technisch sinnvoll waren - die Nazis brauchten ein wirtschaftlich und technisch starkes Deutschland für ihre Kriegspläne. Die Nazis hatten dann auch die Durchsetzungskraft der Diktatur: wenn Hitler etwas wollte, brauchte er sich nicht mit den Gremien auseinandersetzen, die Demokratien so mit sich bringen.
Mir geht jedenfalls das gedruckste Umgehen mit den positiven Dingen aus der Nazizeit auf die Nerven. Anstatt sie zu übergehen, sollte man sie vielleicht benutzen, um die Verbrechen der Nazis im Kontrast um so stärker herauszuarbeiten.
.. ist weder die Bibel, noch ersetzt es seriöse, UNABHÄNGIGE Geschichtsfakten. Also sind Zitate aus dieseer Quelle zuimindest mit Vorsicht zu geniesen.
"Hier haben die Nazis viel mehr ganz viele Projekte aus propagandistischen Zwecken an sich gerissen"
Danke für diesen Hinweis, das war mir nicht bewusst. Aber vielleicht machten sie diese Projekte auch, weil sie einsahen, dass sie wirtschaftlich und technisch sinnvoll waren - die Nazis brauchten ein wirtschaftlich und technisch starkes Deutschland für ihre Kriegspläne. Die Nazis hatten dann auch die Durchsetzungskraft der Diktatur: wenn Hitler etwas wollte, brauchte er sich nicht mit den Gremien auseinandersetzen, die Demokratien so mit sich bringen.
Mir geht jedenfalls das gedruckste Umgehen mit den positiven Dingen aus der Nazizeit auf die Nerven. Anstatt sie zu übergehen, sollte man sie vielleicht benutzen, um die Verbrechen der Nazis im Kontrast um so stärker herauszuarbeiten.
.. ist weder die Bibel, noch ersetzt es seriöse, UNABHÄNGIGE Geschichtsfakten. Also sind Zitate aus dieseer Quelle zuimindest mit Vorsicht zu geniesen.
"Hier haben die Nazis viel mehr ganz viele Projekte aus propagandistischen Zwecken an sich gerissen"
Danke für diesen Hinweis, das war mir nicht bewusst. Aber vielleicht machten sie diese Projekte auch, weil sie einsahen, dass sie wirtschaftlich und technisch sinnvoll waren - die Nazis brauchten ein wirtschaftlich und technisch starkes Deutschland für ihre Kriegspläne. Die Nazis hatten dann auch die Durchsetzungskraft der Diktatur: wenn Hitler etwas wollte, brauchte er sich nicht mit den Gremien auseinandersetzen, die Demokratien so mit sich bringen.
Mir geht jedenfalls das gedruckste Umgehen mit den positiven Dingen aus der Nazizeit auf die Nerven. Anstatt sie zu übergehen, sollte man sie vielleicht benutzen, um die Verbrechen der Nazis im Kontrast um so stärker herauszuarbeiten.
...das ging dann natürlich alles Hand in Hand.
Alles was sich in irgendeiner Form propagandistisch auschlachten ließ oder, eigentlich noch viel wichtiger, militärisch sinnvoll war wurde dann unterstützt, gefördert oder gleich unter Eigenregie umgesetzt.
Aber das alles erklärt dann natürlich auch wie es möglich war ein Land bzw. halb Europa in 12 Jahren so extrem zu verändern.
"wenn Hitler etwas wollte, brauchte er sich nicht mit den Gremien auseinandersetzen, die Demokratien so mit sich bringen."
Und das war ja das Problem. Er überging damit die Bürgervertretungen.
"Mir geht jedenfalls das gedruckste Umgehen mit den positiven Dingen aus der Nazizeit auf die Nerven."
Naja. Das einzig positive war rückblickend wohl die bedingungslosen Kapitulation.
Bei allem, was als von Nazis geschaffenes "positives" dargestellt werden könnte, zeigt sich letztlich doch, dass es zum einen gar nicht auf dem Mist der Nazis gewachsen ist, und zum anderen nur deshalb von den Nazis genehmigt wurde, weil es seinerzeit dem destruktiven Handeln dienlich war. Dies darzustellen, wie es ist, hat nichts mit "gedruckstem Umgehen" zu tun.
Genau das Umgekehrte ist doch der Fall. Alle erfreuen sich an den Autobahnen und rasen wie die verrückten. Der VW Käfer wird immer noch als Kultwagen angesehen wie der Trabant, usw.
Jedoch verdrängen viele: http://de.wikipedia.org/w...
Auch er diente - wie die gesamte(!) Politik der Nazis - letztlich nur dazu, die Kriegstüchtigkeit zu verbessern.
All die Produkte und Reformen wurden erst nach dem Krieg mit friedlicher Motivation nutzbar gemacht.
...das ging dann natürlich alles Hand in Hand.
Alles was sich in irgendeiner Form propagandistisch auschlachten ließ oder, eigentlich noch viel wichtiger, militärisch sinnvoll war wurde dann unterstützt, gefördert oder gleich unter Eigenregie umgesetzt.
Aber das alles erklärt dann natürlich auch wie es möglich war ein Land bzw. halb Europa in 12 Jahren so extrem zu verändern.
"wenn Hitler etwas wollte, brauchte er sich nicht mit den Gremien auseinandersetzen, die Demokratien so mit sich bringen."
Und das war ja das Problem. Er überging damit die Bürgervertretungen.
"Mir geht jedenfalls das gedruckste Umgehen mit den positiven Dingen aus der Nazizeit auf die Nerven."
Naja. Das einzig positive war rückblickend wohl die bedingungslosen Kapitulation.
Bei allem, was als von Nazis geschaffenes "positives" dargestellt werden könnte, zeigt sich letztlich doch, dass es zum einen gar nicht auf dem Mist der Nazis gewachsen ist, und zum anderen nur deshalb von den Nazis genehmigt wurde, weil es seinerzeit dem destruktiven Handeln dienlich war. Dies darzustellen, wie es ist, hat nichts mit "gedruckstem Umgehen" zu tun.
Genau das Umgekehrte ist doch der Fall. Alle erfreuen sich an den Autobahnen und rasen wie die verrückten. Der VW Käfer wird immer noch als Kultwagen angesehen wie der Trabant, usw.
Jedoch verdrängen viele: http://de.wikipedia.org/w...
Auch er diente - wie die gesamte(!) Politik der Nazis - letztlich nur dazu, die Kriegstüchtigkeit zu verbessern.
All die Produkte und Reformen wurden erst nach dem Krieg mit friedlicher Motivation nutzbar gemacht.
...das ging dann natürlich alles Hand in Hand.
Alles was sich in irgendeiner Form propagandistisch auschlachten ließ oder, eigentlich noch viel wichtiger, militärisch sinnvoll war wurde dann unterstützt, gefördert oder gleich unter Eigenregie umgesetzt.
Aber das alles erklärt dann natürlich auch wie es möglich war ein Land bzw. halb Europa in 12 Jahren so extrem zu verändern.
zu dem jetzigen braunen Gesocks waren die Nazis ja keine Komplettidioten und haben technisch sinnvolles auch diktatorisch durchgesetzt und dieses auch können.
So auch Stalin und andere Diktatoren.
So hat Hitler Hamburg vergrössert und Deutschland verkleinert nebst Millionen Toten.
Hitler hatte die Holocaustpläne laut Artikel bereits 1937 geschmiedet. Worauf stützt sich diese These? In diesem Jahr intensivierte sich erneut das Bemühen der Nazis, die Juden aus Deutschland durch Diskriminierung zu vertreiben. Das ergibt keinen Sinn, wäre die "Endlösung" bereits beschlossene Sache gewesen.
Ob Adolfnazi den Holocaust bereits 1933, 1937 oder erst 1942 in der letzten Feinheit im Kopf hatte, ist doch völlig nebensächlich. Die Dynamik hat er von Beginn an angestoßen. Daher bleibt er, nicht allein, aber hauptverantwortlich und -schuldig.
Aber zum eigentlichen Thema: Das Groß-Hamburg-Gesetz, wie auch z.B. die gleichzeitige Eingemeindung der Stadt Pasing in die Hauptstadt der Bewegung München darf man dabei auch nicht singulär betrachten. Im Rahmen der „Strukturveränderung“ zum Zentralstaat ist auch die faktische Entkernung der Länder und die Einführung und zunehmende Bedeutungs-Aufblähung der neuen Gaueinheiten zu sehen. Die Zielsetzung, unter Mitnahme positiver wirtschaftlicher Effekte durch Ausschaltung historisch ge- und auch verwachsener Einheiten, ist sehr eindeutig: Schaffung direkt steuerbarer Substrukturen in einem zentralistischen Staat.
Das eigentliche Bedenken im 21. Jahrhundert ergibt sich eigentlich auch den völlig abgekoppelt stattfindenden Überlegungen und Entwicklungen bezüglich einer Zusammenfassung von Bundesländern und dem Ausbau von Metropolregionen, wie auch der Metropolregion Hamburg.
Rein betriebswirtschaftlich rechnet sich ein starker Zentralstaat mit normierten Substrukturen vermutlich, besser steuerbar wäre er wohl auch.
Man sollte daher auch heute immer sehr genau darauf achten, dass aus einzeln sinnvoll wirkenden Maßnahmen kein solcher dem Diktatorentraum entsprechender Staatsklon werden kann und wird.
Ob Adolfnazi den Holocaust bereits 1933, 1937 oder erst 1942 in der letzten Feinheit im Kopf hatte, ist doch völlig nebensächlich. Die Dynamik hat er von Beginn an angestoßen. Daher bleibt er, nicht allein, aber hauptverantwortlich und -schuldig.
Aber zum eigentlichen Thema: Das Groß-Hamburg-Gesetz, wie auch z.B. die gleichzeitige Eingemeindung der Stadt Pasing in die Hauptstadt der Bewegung München darf man dabei auch nicht singulär betrachten. Im Rahmen der „Strukturveränderung“ zum Zentralstaat ist auch die faktische Entkernung der Länder und die Einführung und zunehmende Bedeutungs-Aufblähung der neuen Gaueinheiten zu sehen. Die Zielsetzung, unter Mitnahme positiver wirtschaftlicher Effekte durch Ausschaltung historisch ge- und auch verwachsener Einheiten, ist sehr eindeutig: Schaffung direkt steuerbarer Substrukturen in einem zentralistischen Staat.
Das eigentliche Bedenken im 21. Jahrhundert ergibt sich eigentlich auch den völlig abgekoppelt stattfindenden Überlegungen und Entwicklungen bezüglich einer Zusammenfassung von Bundesländern und dem Ausbau von Metropolregionen, wie auch der Metropolregion Hamburg.
Rein betriebswirtschaftlich rechnet sich ein starker Zentralstaat mit normierten Substrukturen vermutlich, besser steuerbar wäre er wohl auch.
Man sollte daher auch heute immer sehr genau darauf achten, dass aus einzeln sinnvoll wirkenden Maßnahmen kein solcher dem Diktatorentraum entsprechender Staatsklon werden kann und wird.
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