Theologe: Unbekannte Origenes-Predigten in München entdeckt
In der Staatsbibliothek München wurden unbekannte Predigten des urchristlichen Theologen Origenes entdeckt. Beobachter sprechen von der Entdeckung des Jahrhunderts.
© Bayerische Staatsbibliothek/dpa

Eine Seite der Predigten des Origenes
Eine italienische Philologin hat bisher unbekannte Predigten des wichtigen christlichen Theologen Origenes entdeckt. Wie die Vatikanzeitung L'Osservatore Romano berichtete, fand die Forscherin Marina Molin Pradel in der Bayerischen Staatsbibliothek in München 29 Predigten des Gelehrten aus dem dritten Jahrhundert. Nach Angaben der Zeitung könnte es sich um "die Entdeckung des Jahrhunderts" handeln.
Dem Bericht zufolge entdeckte Pradel im April beim Lesen eines byzantinischen Kodexes aus dem elften Jahrhundert, dass einige der darin enthaltenen Predigten denen von Origenes entsprachen, die in der ersten Hälfte des dritten Jahrhunderts geschriebenen und im fünften Jahrhundert ins Lateinische übersetzt wurden. Laut der Zeitung kam die Philologin daraufhin zu dem Schluss, dass alle in dem Kodex enthaltenen Predigten von dem christlichen Gelehrten stammten.
Der gegen 185 in Ägypten geborene Origenes wird als einer der ersten bedeutenden christlichen Philosophen und als Vater der Bibel-Exegese betrachtet, da er alle Bücher des Alten und Neuen Testaments kommentierte. Er lehrte zunächst in Alexandria, bevor er eine eigene theologische Schule in Caesarea in Palästina gründete. Origenes starb im Jahr 253.








Dass in der Kirche und von ihr gedeckt viele Verbrechen geschahen, ist unbestritten. Trotz muss man sich hier nicht den Mund schaumig reden, weil es mit dem Thema nichts zu hat.
"lebte in strenger Askese. Diese ging so weit, dass er Matthäus 19,12 (Mt 19,12 EU) buchstäblich Folge geleistet und sich entmannt haben soll; von der heutigen Forschung wird dies allerdings bezweifelt. Vermutlich stammt diese Behauptung von den Gegnern des Origenes, wie z. B. Demetrius."
http://de.wikipedia.org/w...
sorgfältiger lesen sollen:
"Kastration war laut Journalist Dohmen keine exklusiv katholische Methode. Der Irrglaube, durch Kastrationen Homosexualität "heilen" zu können, war damals nicht nur innerhalb der katholischen Kirche verbreitet. "Es ist ein Problem der Zeit gewesen", sagt Martin Dinges vom Stuttgarter Institut für Geschichte der Medizin. Kastration sei "in der Psychiaterschaft eine praktizierte Form der Bekämpfung von Homosexualität" gewesen."
http://www.spiegel.de/pan...
Was wollen Sie damit sagen? Daß andere es auch gemacht haben und nicht nur die katholische Kirche, entlastet jene?
Im Übrigen fallen wir seit Jahrhunderten bis auf den heutigen Tag auf die Behauptungen der katholischen Kirche herein, sie sei der Hort der Ethik und Moral.
Sie ist der Hort "ihrer" Ethik und Moral - und die hat uns in Europa 2000 Jahre kujoniert und das Denken über das menschliche Miteinander und auch die Einstellung zur Sexualität geprägt.
Einer der großen Auflärer (in doppelter Hinsicht) zum Thema Sexualität, Siegmund Freud, konnte vor rund 100 Jahren erleben, wie ihn die Kirche bekämpfte - nicht nur wegen seiner Forschungen und Theorien, sondern auch weil er als Jude sich erdreistete die Wahrheit über Sexualität und Moral zu sagen.
Es gilt sehr wohl einmal zu bedenken, mit welchen Vorurteile, welchem Haß und welcher Selbstgerechtigkeit die katholische KIrche die Sexualmoral des Abendlandes geprägt hat und noch immer versucht zu prägen.
Darum ist es nicht abwegig, zu fragen, welches die Quellen von Homophobie, Frauenhaß und Antisemitismus sind. Deshalb haben die erwähnten Kastrationen sehr viel mit der aus Dummheit und Halsstarrigkeit erwachsenen Moral der Kirche zu tun. - Und jene Quellen findet man eben bei Origines, der es nicht zum Kirchenvater gebracht hat, bei Paulus und Augustinus usw. usf. - Und noch immer verbreitet der aktuelle Papst den gleichen Unsinn wie sine Vorgänger und die von iohm so gerühmten Theologen.
"Was wollen Sie damit sagen? Daß andere es auch gemacht haben und nicht nur die katholische Kirche, entlastet jene?"
Keineswegs. es legt nur Ihre Doppelmoral bloß,
mit der Sie rigide Sexualmoral, respektive Kastration als spezifischen Ausdruck des der Kirchen darzustellen versuchen.
Das ist nicht nur in demagogischer Weise falsch, sondern auch völlig geschichtsblind, angesichts der Kastrationskulte in der griechisch-römischen Antike, etwa zu Ehren der Göttin Kybele,
angesichts des noch bis ins 20ste Jahrhundert fortdauernden Eunuchentums im chinesischen Kaiserkult oder, in der Moderne, der Kastrationsexperimente und -praktiken der neuheidnischen Nazis an angeblich rassisch Minderwertigen.
"Was wollen Sie damit sagen? Daß andere es auch gemacht haben und nicht nur die katholische Kirche, entlastet jene?"
Keineswegs. es legt nur Ihre Doppelmoral bloß,
mit der Sie rigide Sexualmoral, respektive Kastration als spezifischen Ausdruck des der Kirchen darzustellen versuchen.
Das ist nicht nur in demagogischer Weise falsch, sondern auch völlig geschichtsblind, angesichts der Kastrationskulte in der griechisch-römischen Antike, etwa zu Ehren der Göttin Kybele,
angesichts des noch bis ins 20ste Jahrhundert fortdauernden Eunuchentums im chinesischen Kaiserkult oder, in der Moderne, der Kastrationsexperimente und -praktiken der neuheidnischen Nazis an angeblich rassisch Minderwertigen.
"Was wollen Sie damit sagen? Daß andere es auch gemacht haben und nicht nur die katholische Kirche, entlastet jene?"
Keineswegs. es legt nur Ihre Doppelmoral bloß,
mit der Sie rigide Sexualmoral, respektive Kastration als spezifischen Ausdruck des der Kirchen darzustellen versuchen.
Das ist nicht nur in demagogischer Weise falsch, sondern auch völlig geschichtsblind, angesichts der Kastrationskulte in der griechisch-römischen Antike, etwa zu Ehren der Göttin Kybele,
angesichts des noch bis ins 20ste Jahrhundert fortdauernden Eunuchentums im chinesischen Kaiserkult oder, in der Moderne, der Kastrationsexperimente und -praktiken der neuheidnischen Nazis an angeblich rassisch Minderwertigen.
Werter,
natürlich gibt es auch in anderen Religionen die institutionalisierte Abscheu vor der Sexualität bis zum selbstverstümmelnden Masochismus. Das Thema Kastration im Christentum ist nur ein Mosaikstein, da gebe ich Ihnen Recht.
Es ist aber ganz typisch, daß Sie mal wieder die Nazis und ihre Verbrechen anführen und sie neuheidnisch, also im christlichen Sinne gottlos, nennen. Es hängt mir mittlerweile zum Halse heraus, daß die Diktaturen des 20. Jahrhunderts als gottlos dargestellt werden. Wie oft muß man wiederholen, daß das ganze "Neuheidentum" der NS-Zeit eine esoterische Pose war; tatsächlich waren die meisten Verbrecher christlich verankert. Ihren Antisemitismus hatten sie u.a. im christlichen Religionsunterricht erlernt und in den katholischen Messen nach dem alten Ritus!
Wichtig ist mir dies: alle totalitären Systeme versuchen über sexualpathologische Vorstellungen und Vorschriften, die Menschen besser unter KOntrolle zu bringen. Die Vorbilder dafür fanden politische Totalitarismen in den Religionen. Wer die intimsten Regungen der Menschen kontrolliert, der hat Herrschaft über sie.
Die Dummheiten, die in allen drei monotheistischen Religionen zum Thema Sexualität verbreitet werden, führen letztendlich zu diesen eigentlichen Perversionen: Verstümmelungen (ganz abscheulich noch immer die islamisch abgesegnete Verstümmelung junger Mädchen oder die Vorhautschnippelei im Judentum), Frauenfeindschaft und Homophobie usw.usf..
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