Prenzlauer Berg : Als Ostberliner Hinterhöfe noch poetisch waren

Karg, menschenleer, urban: Manfred Paul hat in den Siebzigern und Achtzigern den Stadtteil Prenzlauer Berg porträtiert. Seine Fotos halten Alltagsgeschichte fest.

Heute ist der Prenzlauer Berg ein Austragungsort der Gentrifizierungsdebatte. In dem Ostberliner Stadtteil wurden viele alte Häuser herausgeputzt. Ihre einstigen, oft ärmeren Bewohner sind verschwunden. Zugezogene haben sie verdrängt, die höhere Mieten zahlen können. Vor mehr als 30 Jahren, ein Jahrzehnt vor dem Mauerfall, sah es im Bezirk ganz anders aus. Manfred Paul hat Stille und Schlichtheit der Hinterhöfe und Straßenzüge damals festgehalten. Seine Fotos sind im Buch Berlin Nordost erschienen und bis Mai 2013 in der Collection Regard ausgestellt.

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Kommentare

26 Kommentare Seite 1 von 4 Kommentieren

es gibt in berlin

immer noch genügend "abgerockte buden" und die zahlen trotzdem +/- 5€ kalt. der preis ist heiss und die bude mit gasaussenwandheizer ist kalt und der sechste eigentümer seit der wende hat ohne eigenkapital seinen schnitt auf unsere kosten gemacht. wir flicken schon selber das dach und die regenrinne. aber WBA > http://commonman.de/wp/?p...

dafür haben wir lage, lage, lage, viele kinder und eine echte, gewachsene hausgemeinschaft. und leben damit, das manchmal in die durchfahrt gepinkelt wird.