Als Ostberliner Hinterhöfe noch poetisch waren
Heute ist der Prenzlauer Berg ein Austragungsort der Gentrifizierungsdebatte. In dem Ostberliner Stadtteil wurden viele alte Häuser herausgeputzt. Ihre einstigen, oft ärmeren Bewohner sind verschwunden. Zugezogene haben sie verdrängt, die höhere Mieten zahlen können. Vor mehr als 30 Jahren, ein Jahrzehnt vor dem Mauerfall, sah es im Bezirk ganz anders aus. Manfred Paul hat Stille und Schlichtheit der Hinterhöfe und Straßenzüge damals festgehalten. Seine Fotos sind im Buch Berlin Nordost erschienen und bis Mai 2013 in der Collection Regard ausgestellt.
- Datum 03.03.2013 - 15:57 Uhr
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Was um Himmels Willen soll an diesen trostlosen und verrotteten Hinterhöfen "poetisch" sein?? Klar, dem Zille sein "Milljöh" kommt nach wie vor gut an, aber heutzutage sind diese Hinterhöfe begrünt, voller Kinderlachen und Leben. Man trifft sich mit Nachbarn, hat seine kleine Grünparzelle. Frühstück auf der Terrasse oder Schlummertrunk auf dem Balkon ist mit Sicherheit "poetischer" als Ruinen und Verfall.
Ich selber wohne seit 10 Jahren im Prenzlauer Berg, in exakt solchen Wohnungen, die früher so aussahen wie auf den Fotos, und nun schön saniert sind. Sehnsucht nach der Vergangenheit hat wohl kaum einer der jetzigen (neuen) Bewohner des Viertels. Das Problem, dass alteingesessene Mieter die horrenden Mieten nicht zahlen können gibt es überall. Überall in Berlin und in vielen anderen Städten Deutschlands. Also bitte keine falsche Nostalgie nach dem Motto "Früher war alles so schön poetisch".
Diese Hinterhöfe sind mir 100mal lieber, als die Schar der Gentrifizierer. Klar, gibt es überall in Deutschland hohe Mieten. Na, und? Wenn das der Beitrag in einer Diskussion ist, dass es ja immer irgendwo genauso oder gar schlimmer ist, dann erkennt man nicht das Problem und vor allen Dingen wird es dadurch auch nicht gelöst. Fest steht, dass der Anteil der ehemaligen Bewohner des Prenzels bei 81% liegt, die nicht mehr dort wohnen. Weil sie sich die Mieten nicht mehr leisten können. In einer Stadt, die man vom Verdienstlevel eben nicht mit einer anderen Großstadt in Deutschland vergleichen kann. Musikclubs und Kneipen schließen, weil Zugezogene sich gestört fühlen. Wie hat schon mal jemand treffend gesagt: "Weil die ihre Kehrwoche mit nach Berlin bringen."
Und Ihre top sanierten Häuser, mit Rauchglasbalkon und goldenen Briefkästen. Neee, das ist nicht Berlin. Und vor allen Dingen keine Poesie. Und ich sage Ihnen noch was: Ein Hinterhof kann noch so dreckig und verlaust sein: Kinder gabs dort auch schon vor "Ihrer Berlinzeit". Und auch in dem versifften Hinterhof saß man zusammen und hat einen gepitched. Tun Sie also bitte nicht so, als hätten Sie den Prenzel zivilisiert und lebendig gemacht. Das ist mehr als peinlich.
PS: Die Bilder sind großartig! Und sie zeigen das, was Berlin eigentlich ist. Dreckig voller Poesie.
cheers
...von Vati gepäppelt und immer schön artig ziehen jetzt eben in Scharen nach Berlin. Oft genug als Bewohner von Vatis Wertanlage Eigentumswohnung im angesagten Kiez. Sie leben dann ihre Zeit in Berlin aus, die nur sie für wild halten, studieren BWL und machen anschließend dieselben Fehler mit ihren Kindern. Berlin allerdings haben sie nie begriffen, aber Berlin wird auch sie mit Größe und gelassener Würde überstehen...
Trostlos, sehr richtig ! Es war noch immer die Melancholie des Augenblicks, die die Poesie befeuerte. Und nicht ein Kinderlachen oder ein Schlummertrunk auf dem Balkon.
Wem die Ästhetik des Verfalls völlig abgeht, mag über alles reden können, aber nicht über den künstlerischen Wert dieser Fotos.
"...aber heutzutage sind diese Hinterhöfe begrünt, voller Kinderlachen und Leben. Man trifft sich mit Nachbarn, hat seine kleine Grünparzelle. Frühstück auf der Terrasse oder Schlummertrunk auf dem Balkon ist mit Sicherheit "poetischer" als Ruinen und Verfall."
Das hat mit der Wirklichkeit natürlich nichts zu tun.
Diese sieht so aus, dass die Innenhöfe anonym grau und mit Autos vollgeparkt sind, die Nachbarn sich im besten schwäbisch anblöcken, endlich ruhig zu sein, weil man sonst die Polizei hole und der Schlummertrunk könnte bestenfalls der übliche Latte macchiato sein, wenn man denn an den ganzen Kinderwagen vorbei käme.
Dieses Bild mag etwas übertrieben stilisiert sein, aber es trifft die Wirklichkeit ungleich mehr als Ihre Behauptung.
Ich bin in Berlin geboren und aufgewachsen und kenne diese Gegend natürlich sehr gut. Die gezeigten Fotos sind fast alle in den 70ern entstanden und schon zu dieser Zeit eher Ausnahmen. In den 80ern und 90ern waren die Innenhöfe oftmals bemalt und gestaltet und mit vielen Topf- und Kübelplanzen begrünt. In einigen gab es sogar recht alte Bäume. Von Trostlosigkeit war keine Reden.
Als die Luxussanierungen begannen, wurden alle Bemalungen, jede Hinterhofkunst und jede Individualität abgerissen, die Bäume gefällt und die Innenhöfe zu Baustellen. War die Sanierung fertig, wurden die Innenhöfe zubetoniert, grau gestrichen und Parkplätze oder Abstellflächen für hippe Fahrräder und Kinderwagen.
Von Leben und Kinderlachen keine Spur.
dazu, dass Sie zu den Glücklichen gehören, die sich noch eine Wohnung in Prenzlauer Berg leisten können. Etwas befremdlich, dass Sie auch noch stolz darauf sind, Berlinern ihre Stadt wegzunehmen.
Schade, dass Sie nach 10 Jahren immer noch nicht wissen, dass Sie nicht im und auch nicht auf dem, sondern in Prenzlauer Berg wohnen. Aber dafür hat es wahrscheinlich zu wenig Eingeborene im Umfeld gegeben, die Ihnen dieses hätten beibringen können. Aber genießen Sie nur weiter Ihre Zeit in der eingelullten schwäbischen Exklave, die nichts, aber auch gar nichts mehr mit dem Berlin gemein hat, in dem ich geboren wurde.
Diese Hinterhöfe sind mir 100mal lieber, als die Schar der Gentrifizierer. Klar, gibt es überall in Deutschland hohe Mieten. Na, und? Wenn das der Beitrag in einer Diskussion ist, dass es ja immer irgendwo genauso oder gar schlimmer ist, dann erkennt man nicht das Problem und vor allen Dingen wird es dadurch auch nicht gelöst. Fest steht, dass der Anteil der ehemaligen Bewohner des Prenzels bei 81% liegt, die nicht mehr dort wohnen. Weil sie sich die Mieten nicht mehr leisten können. In einer Stadt, die man vom Verdienstlevel eben nicht mit einer anderen Großstadt in Deutschland vergleichen kann. Musikclubs und Kneipen schließen, weil Zugezogene sich gestört fühlen. Wie hat schon mal jemand treffend gesagt: "Weil die ihre Kehrwoche mit nach Berlin bringen."
Und Ihre top sanierten Häuser, mit Rauchglasbalkon und goldenen Briefkästen. Neee, das ist nicht Berlin. Und vor allen Dingen keine Poesie. Und ich sage Ihnen noch was: Ein Hinterhof kann noch so dreckig und verlaust sein: Kinder gabs dort auch schon vor "Ihrer Berlinzeit". Und auch in dem versifften Hinterhof saß man zusammen und hat einen gepitched. Tun Sie also bitte nicht so, als hätten Sie den Prenzel zivilisiert und lebendig gemacht. Das ist mehr als peinlich.
PS: Die Bilder sind großartig! Und sie zeigen das, was Berlin eigentlich ist. Dreckig voller Poesie.
cheers
...von Vati gepäppelt und immer schön artig ziehen jetzt eben in Scharen nach Berlin. Oft genug als Bewohner von Vatis Wertanlage Eigentumswohnung im angesagten Kiez. Sie leben dann ihre Zeit in Berlin aus, die nur sie für wild halten, studieren BWL und machen anschließend dieselben Fehler mit ihren Kindern. Berlin allerdings haben sie nie begriffen, aber Berlin wird auch sie mit Größe und gelassener Würde überstehen...
Trostlos, sehr richtig ! Es war noch immer die Melancholie des Augenblicks, die die Poesie befeuerte. Und nicht ein Kinderlachen oder ein Schlummertrunk auf dem Balkon.
Wem die Ästhetik des Verfalls völlig abgeht, mag über alles reden können, aber nicht über den künstlerischen Wert dieser Fotos.
"...aber heutzutage sind diese Hinterhöfe begrünt, voller Kinderlachen und Leben. Man trifft sich mit Nachbarn, hat seine kleine Grünparzelle. Frühstück auf der Terrasse oder Schlummertrunk auf dem Balkon ist mit Sicherheit "poetischer" als Ruinen und Verfall."
Das hat mit der Wirklichkeit natürlich nichts zu tun.
Diese sieht so aus, dass die Innenhöfe anonym grau und mit Autos vollgeparkt sind, die Nachbarn sich im besten schwäbisch anblöcken, endlich ruhig zu sein, weil man sonst die Polizei hole und der Schlummertrunk könnte bestenfalls der übliche Latte macchiato sein, wenn man denn an den ganzen Kinderwagen vorbei käme.
Dieses Bild mag etwas übertrieben stilisiert sein, aber es trifft die Wirklichkeit ungleich mehr als Ihre Behauptung.
Ich bin in Berlin geboren und aufgewachsen und kenne diese Gegend natürlich sehr gut. Die gezeigten Fotos sind fast alle in den 70ern entstanden und schon zu dieser Zeit eher Ausnahmen. In den 80ern und 90ern waren die Innenhöfe oftmals bemalt und gestaltet und mit vielen Topf- und Kübelplanzen begrünt. In einigen gab es sogar recht alte Bäume. Von Trostlosigkeit war keine Reden.
Als die Luxussanierungen begannen, wurden alle Bemalungen, jede Hinterhofkunst und jede Individualität abgerissen, die Bäume gefällt und die Innenhöfe zu Baustellen. War die Sanierung fertig, wurden die Innenhöfe zubetoniert, grau gestrichen und Parkplätze oder Abstellflächen für hippe Fahrräder und Kinderwagen.
Von Leben und Kinderlachen keine Spur.
dazu, dass Sie zu den Glücklichen gehören, die sich noch eine Wohnung in Prenzlauer Berg leisten können. Etwas befremdlich, dass Sie auch noch stolz darauf sind, Berlinern ihre Stadt wegzunehmen.
Schade, dass Sie nach 10 Jahren immer noch nicht wissen, dass Sie nicht im und auch nicht auf dem, sondern in Prenzlauer Berg wohnen. Aber dafür hat es wahrscheinlich zu wenig Eingeborene im Umfeld gegeben, die Ihnen dieses hätten beibringen können. Aber genießen Sie nur weiter Ihre Zeit in der eingelullten schwäbischen Exklave, die nichts, aber auch gar nichts mehr mit dem Berlin gemein hat, in dem ich geboren wurde.
ja ne is klar...und was war das erst mal um 1900 gemütlich, mit 15 Leuten in der Mini-Wohnung.
Aber im Ernst, abgerockt sind die Buden. Da riecht man beim Betrachten schon den Schimmel an der Wand.
immer noch genügend "abgerockte buden" und die zahlen trotzdem +/- 5€ kalt. der preis ist heiss und die bude mit gasaussenwandheizer ist kalt und der sechste eigentümer seit der wende hat ohne eigenkapital seinen schnitt auf unsere kosten gemacht. wir flicken schon selber das dach und die regenrinne. aber WBA > http://commonman.de/wp/?p...
dafür haben wir lage, lage, lage, viele kinder und eine echte, gewachsene hausgemeinschaft. und leben damit, das manchmal in die durchfahrt gepinkelt wird.
immer noch genügend "abgerockte buden" und die zahlen trotzdem +/- 5€ kalt. der preis ist heiss und die bude mit gasaussenwandheizer ist kalt und der sechste eigentümer seit der wende hat ohne eigenkapital seinen schnitt auf unsere kosten gemacht. wir flicken schon selber das dach und die regenrinne. aber WBA > http://commonman.de/wp/?p...
dafür haben wir lage, lage, lage, viele kinder und eine echte, gewachsene hausgemeinschaft. und leben damit, das manchmal in die durchfahrt gepinkelt wird.
Diese Hinterhöfe sind mir 100mal lieber, als die Schar der Gentrifizierer. Klar, gibt es überall in Deutschland hohe Mieten. Na, und? Wenn das der Beitrag in einer Diskussion ist, dass es ja immer irgendwo genauso oder gar schlimmer ist, dann erkennt man nicht das Problem und vor allen Dingen wird es dadurch auch nicht gelöst. Fest steht, dass der Anteil der ehemaligen Bewohner des Prenzels bei 81% liegt, die nicht mehr dort wohnen. Weil sie sich die Mieten nicht mehr leisten können. In einer Stadt, die man vom Verdienstlevel eben nicht mit einer anderen Großstadt in Deutschland vergleichen kann. Musikclubs und Kneipen schließen, weil Zugezogene sich gestört fühlen. Wie hat schon mal jemand treffend gesagt: "Weil die ihre Kehrwoche mit nach Berlin bringen."
Und Ihre top sanierten Häuser, mit Rauchglasbalkon und goldenen Briefkästen. Neee, das ist nicht Berlin. Und vor allen Dingen keine Poesie. Und ich sage Ihnen noch was: Ein Hinterhof kann noch so dreckig und verlaust sein: Kinder gabs dort auch schon vor "Ihrer Berlinzeit". Und auch in dem versifften Hinterhof saß man zusammen und hat einen gepitched. Tun Sie also bitte nicht so, als hätten Sie den Prenzel zivilisiert und lebendig gemacht. Das ist mehr als peinlich.
PS: Die Bilder sind großartig! Und sie zeigen das, was Berlin eigentlich ist. Dreckig voller Poesie.
cheers
das den Verdacht nahelegt, dass Sie nie so wohnen mussten.
Aber Sie sollten wieder so wohnen dürfen, wo es doch sooo schööön war.
"Und auch in dem versifften Hinterhof saß man zusammen und hat einen gepitched." und die Menschen "hielten"
natürlich zueinander (wie man es gerade in Situationen der Not und des gemeinsamen Mangels tut. Habe ich in der Nachkriegszeit in Westdeutschland genauso erlebt.Nur das mit dem "pitchen" ist mir nicht mehr so gegemwärtig). Das erzeugt in der Erinnerung ein Gefühl der Wärme (so schlecht war es doch nicht).
Ich gebe mal eines zu bedenken, bevor Sie und auch einige
andere in nostalgischer Schwärmerei versinken:
"Wenn die SED der DDR solche Verhältnisse und solche "Fotofakten" großflächig in Westdeutschland "gefunden" hätte, wäre die sozialistische Propagandamaschinerie angeworfen mit den Worten:"Hier sieht man die Verelendung der Massen im kapitalistischen Westen,die in unmenschlichen, krankmachenden Verhältnissen bei unsäglichen hygienischen Bedingungen in verrotteten Wohnungen leben müssen. Die Lebenserwartung der Kleinkinder ... usw.usw." "So zeigt der Kapitalismus in der BRD seine menschenverachtende Fratze!"
Meine Freunde( und Verwandten)jedenfalls, die dort im
versifften Hinterhof zusammensaßen und pitchten, waren
froh und glücklich, als sie endlich in die "Platte"
ziehen konnten. Auf diese "Glück" musste man als junge Famiele seinerzeit jahrelang warten.
das den Verdacht nahelegt, dass Sie nie so wohnen mussten.
Aber Sie sollten wieder so wohnen dürfen, wo es doch sooo schööön war.
"Und auch in dem versifften Hinterhof saß man zusammen und hat einen gepitched." und die Menschen "hielten"
natürlich zueinander (wie man es gerade in Situationen der Not und des gemeinsamen Mangels tut. Habe ich in der Nachkriegszeit in Westdeutschland genauso erlebt.Nur das mit dem "pitchen" ist mir nicht mehr so gegemwärtig). Das erzeugt in der Erinnerung ein Gefühl der Wärme (so schlecht war es doch nicht).
Ich gebe mal eines zu bedenken, bevor Sie und auch einige
andere in nostalgischer Schwärmerei versinken:
"Wenn die SED der DDR solche Verhältnisse und solche "Fotofakten" großflächig in Westdeutschland "gefunden" hätte, wäre die sozialistische Propagandamaschinerie angeworfen mit den Worten:"Hier sieht man die Verelendung der Massen im kapitalistischen Westen,die in unmenschlichen, krankmachenden Verhältnissen bei unsäglichen hygienischen Bedingungen in verrotteten Wohnungen leben müssen. Die Lebenserwartung der Kleinkinder ... usw.usw." "So zeigt der Kapitalismus in der BRD seine menschenverachtende Fratze!"
Meine Freunde( und Verwandten)jedenfalls, die dort im
versifften Hinterhof zusammensaßen und pitchten, waren
froh und glücklich, als sie endlich in die "Platte"
ziehen konnten. Auf diese "Glück" musste man als junge Famiele seinerzeit jahrelang warten.
das den Verdacht nahelegt, dass Sie nie so wohnen mussten.
Aber Sie sollten wieder so wohnen dürfen, wo es doch sooo schööön war.
Auf Wunsch des Users entfernt. Die Redaktion/ls
Auf Wunsch des Users entfernt. Die Redaktion/ls
...von Vati gepäppelt und immer schön artig ziehen jetzt eben in Scharen nach Berlin. Oft genug als Bewohner von Vatis Wertanlage Eigentumswohnung im angesagten Kiez. Sie leben dann ihre Zeit in Berlin aus, die nur sie für wild halten, studieren BWL und machen anschließend dieselben Fehler mit ihren Kindern. Berlin allerdings haben sie nie begriffen, aber Berlin wird auch sie mit Größe und gelassener Würde überstehen...
Trostlos, sehr richtig ! Es war noch immer die Melancholie des Augenblicks, die die Poesie befeuerte. Und nicht ein Kinderlachen oder ein Schlummertrunk auf dem Balkon.
Wem die Ästhetik des Verfalls völlig abgeht, mag über alles reden können, aber nicht über den künstlerischen Wert dieser Fotos.
Ja, die Seele war voll vor Wut über die vergammelten, versifften und verkommenen Häuser, Höfe und Wohnungen. Habe lange genug in diesem grauen "Ossialltag" gewohnt. Die Fotos sind Dokumente, wie ein Staat in unwürdiger Weise seine Bevölkerung hat wohnen lassen. Verstopfte Toiletten auf halber Treppe, nasse Wände, kaputte Dächer und, und, und. Nein danke - poetisch habe ich das nie empfunden, nur trostlos.
hätten Sie alles gehabt, das Ihnen wichtig erscheint.
hätten Sie alles gehabt, das Ihnen wichtig erscheint.
Auf Wunsch des Users entfernt. Die Redaktion/ls
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