Nachkriegszeit : Im zerbombten Berlin fotografieren üben

Trümmerhaufen und viel Leere: Mit seinen Bildern zeigte der Fotograf Ernst Hahn die Nachkriegsszenerie in Berlin um 1950. Die Aufnahmen entstanden fast zufällig.

Kaum Verwüstung, dafür erschreckende Leere: Der Bildband Berlin um 1950 zeigt Berlin nach dem Zweiten Weltkrieg. Anstatt Nachkriegschaos sieht man aufgeräumte Straßen, sorgfältig aufgetürmte Backsteinhaufen und fein gekleidete Menschen. Die Bilder nahm der damals 23-jährige Fotografiestudent Ernst Hahn Berlin bei seinem ersten Berlinbesuch nach dem Krieg auf – eigentlich nur zur Übung. Mehr als 60 Jahre lagen sie ungesehen in einer Blechbüchse, bis Verleger Hahn im vergangenen Jahr dazu überredeten, sie zu veröffentlichen.

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Wie überall in Deutschland

Nicht anders als in Berlin sah es in allen deutschen Großstädten aus. Trümmer und Menschen, die weiterleben mussten und wollten. Menschen, die arbeiteten und feierten. Menschen, die flanierten, und andere, die den Krieg mit ihrer Gesundheit bezahlten. Ein neuer Fotoband, der uns nichts Neues erzählt! Leider!