US-Präsidenten zu Besuch : Winken für eine bessere Welt

In der Menge baden, Cabrio fahren, dem Kalten Krieg den Kampf ansagen: Zu Zeiten von Kennedy und Reagan glichen US-Staatsbesuche Volksfesten. Bilder der größten Auftritte

Wenn Barack Obama am 19. Juni vor dem Brandenburger Tor seine Rede hält, dürfen nur 4.000 ausgewählte Gäste dabei sein. Seinen Amtsvorgängern – etwa John F. Kennedy oder Richard Nixon – jubelten Zehntausende auf den Straßen zu. Obwohl bis 1999 der Regierungssitz in Bonn war, suchten viele amerikanische Staatsoberhäupter den Auftritt in Berlin. Nixon fuhr winkend durch die Straßen, Reagan forderte von Gorbatschow den Fall der Mauer, Clinton gedachte der Luftbrücke. Ein kleines Fotoalbum mit US-Präsidenten.

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Kommentare

5 Kommentare Kommentieren

^^ Die Mauer fiel natürlich durch die Abriegelung Kreuzbergs ^^

Während 50.000 handverlesene Landesbedienstete, rekrutiert aus den Bezirksämtern, den Berliner Verkehrsbetrieben, der Gasag und der Stadtreinigung, als Ersatz für 'das Volk' (politisch unzuverlässig) Ronald Reagan am Brandenburger Tor zujubelten, war Kreuzberg 36 für einen halben Tag vom Rest Westberlins abgeschnitten, selbst Schulkinder konnten nicht nach Hause. Nachdem bereits am Tag zuvor eine zunächst friedliche Demonstration gegen den Reagan-Besuch am Nollendorfplatz über 5 Stunden eingekesselt worden war - zwei weitere Ruhmesblätter des Herrn Innensenators Kewenig - nach der Stürmung eines friedlichen, von Familien besuchten Straßenfests auf dem Lausitzer Platz am 1. Mai 1987 http://bit.ly/16HVIQt

Am 17. Juni 1987 wurde dann auf der Kottbusser Brücke der Anti-Kreuzberger Schutzwall errichtet und Passierscheine http://upload.wikimedia.o... ausgegeben: das Freiwild-Gehege SO36 wird auf eigene Gefahr betreten - eine der großartigen Kunstaktionen + gleichzeitig die Gründung des *Büro für ungewöhnliche Maßnahmen* http://bit.ly/11Yx6Sz

Heutzutage denkt man in Berlin aber lieber über die Würdigung des us-amerikanischen Mauerstürmers mittels Benennung eines Ronald-Reagan-Platzes nach, dazu 'Die Wahrheit': 'Ronald Reagans Erbe. Zeitgeschichte: Berlin braucht dringend einen Mudschaheddin-Platz.' http://bit.ly/14hWxxd