Martin Luther King : Gefeiert, gejagt, getötet

Er war ein gläubiger Familienmensch, der ahnte, dass er den Kampf für Millionen Schwarze in Amerika nicht überleben würde. Stationen des Lebens von Martin Luther King

"Ich glaube nicht, dass ich diese Revolution überleben werde", sagt King zu seiner Frau, als ihn im November 1963 die Nachricht von der Ermordung John F. Kennedys erreicht. Der US-Präsident hatte den schwarzen Bürgerrechtler und Pfarrer aus Atlanta im Kampf gegen die Rassentrennung unterstützt. Trotz dieser Angst macht King weiter. Er erhält schließlich den Friedensnobelpreis für seinen Traum von Gleichheit und Versöhnung. King erstritt viel, Ungleichheit blieb. Und am Ende bezahlte er doch mit dem Leben.

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Kommentare

7 Kommentare Seite 1 von 2 Kommentieren

"I have a dream."

"King beginnt am 27. August 1963 seine Rede mit den Worten "I have a dream"." - dies stimmt nicht.

Nach einem einleitenden:" "I am happy to join with you today in what will go down in history as the greatest demonstration for freedom in the history of our nation." begann Martin Luther King seine Rede mit: ""Five score years ago, a great American, in whose symbolic shadow we stand signed the Emancipation Proclamation." - eine Anspielung - auch in der Wortwahl - auf Abraham Lincolns Gettysburg Address.

"I have a dream." kommt spät in der Rede, war nicht im vorbereiteten Text und könnte eine spontane Antwort auf einen Zwischenruf von Mahalia Jackson gewesen sein.

http://abcnews.go.com/Pol...

http://en.wikipedia.org/w...

Man möchte es nicht wahrhaben …

… aber wie passt nun das zum „gläubigen Familienmenschen“ – oder hat eine andere Ikone – Jacky Kennedy in ihrem Buch Unwahrheiten verbreitet?

Zitat:

Jacky Kennedy packt aus: Martin Luther King ein "Heuchler"

Der Bürgerrechtler Martin Luther King, dem Washington kürzlich ein Denkmal errichtet hat, sei ein „Heuchler“, der Sexorgien in Hotels arrangiert.

Quelle:

http://www.tagesspiegel.d...

William F Pepper : Die Hinrichtung des MLK

Der Verteidiger des von der amerikanischen Staatsanwaltschaft des Mordes an Martin Luther King beschuldigten Mannes hat dessen Freispruch erwirkt.
Im Zuge seiner Recherchen hat er vieles aufgedeckt und veröffentlicht.
Der ehemalige US Justizminister Ramsey Clark ( 1967 - 69 ) hat dem Buch bescheinigt, daß es " die wahren Hintergründe zur Ermordung des Martin Luther King ans Licht gebracht hat " .
Darin hat William F. Pepper, der sich auch als Freund des Martin Luther King verpflichtet gefühlt hat diese Hintergründe aufzudecken, entsprechend dem Buchtitel nachgewiesen und dokumentiert, daß Martin Luther King in " einem Komplott von US - Regierung , Militär, FBI und CIA beseitigt wurde".
Er war für die US Regierung wegen der von ihm ausgelösten breiten Bewegung zur Gleichberechtigung der Schwarzen, des Kampfes gegen die Armut und als Kämpfer gegen den Vietnamkrieg zu einer echten Bedrohung geworden.
Diese Recherchen und die Durchsetzung neuer Verfahren haben 20 Jahre seiner intensiven Arbeit gekostet, um die Justiz zur Nennung der wahren Schuldigen zu zwingen.
Ihr , liebe Zeitredaktion solltet als letzte solche Rechercheergebnisse eines Rechtsanwaltes, die einen Unschuldig angeklagten James Earl Ray vom Tatvorwurf befreit und die wahren Verantwortlichen - durch die US Justiz bestätigt - benannt hat , nicht als Verschwörungstheorie brandmarken. Das vielleicht nur deshalb, weil es in dem Bewusstsein der US - Amerikaner nicht angekommen oder nicht verankert ist.