In der Nacht zum 4. Juni 1989 schlägt das Militär in Peking zu: Nach sieben Wochen friedlicher Studentenproteste für demokratische Reformen lässt die Armee Panzer auf den Platz des Himmlischen Friedens rollen und das Feuer eröffnen. Auch 25 Jahre nach dem Massaker auf dem Tiananmen ist unklar, wie viele Menschen starben. Die Regierung hält die Zahlen unter Verschluss, Menschenrechtsorganisationen gehen von Hunderten Opfern aus. Noch heute ist keine Diskussion über die Ereignisse erlaubt. Wer darüber spricht, wird verhaftet oder unter Hausarrest gestellt.