Die Aufklärungskampagne zur Impfkampagne ist ein Desaster
Die Aufklärungskampagne zur Impfkampagne, soviel steht jetzt schon fest, ist ein Desaster. Welcher Schaden droht, wenn auch die Impfung zum Fiasko gerät?
Darauf gibt es keine Antwort. Generell gilt: Vorhersehbar ist nur, dass die Grippe unvorhersehbar ist. Auch das Verhalten des Erregers A/H1N1/09 kann niemand voraussagen, im Moment scheint er genetisch stabil zu sein, er verursacht bei uns überwiegend milde Verläufe.
Beides kann sich schlagartig ändern. In dieser unwägbaren Situation haben die Pandemiewächter von der Weltgesundheitsorganisation WHO bis zu den nationalen Gesundheitsbehörden die Pflicht zu handeln. Selbst um den Preis, dass die Investitionen sich im Nachhinein als obsolet erweisen
und die Aktionäre der Pharmaunternehmen die einzigen Profiteure bleiben.
Die inzwischen gründlich verwirrten Bürger fragen sich nun, ob die Aktion trotz wankender Staatshaushalte nur dazu dient, die leeren Produktpipelines der Pharmabranche mit Milliardenbeträgen zu füllen.
Sachgerecht sind solche Unterstellungen nicht. Wenn A/H1N1 im Winter doch hart zuschlägt, drohe Deutschland ein gesamtwirtschaftlicher Schaden von 40 Milliarden Euro, stellten die Allianz und das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung fest. In einer geimpften Republik wäre der Betrag halb so groß.
Zu den unbequemen Wahrheiten der Gesundheitsvorsorge gehört eben auch, dass die Impfung nicht nur den Einzelnen wappnet, sondern vor allem die Allgemeinheit schützt: vor infizierten Virusträgern. Hier, und das sollten die Verantwortlichen künftig klar sagen, trägt jeder Bürger Verantwortung für das Ganze.
Wie schnell angesichts von 100 grippetoter Kindern die Stimmung umschlagen kann, zeigt der Blick in die Vereinigten Staaten. Dort stehen die Menschen vor den Impfstellen Schlange. Und die Behörden müssen den Bürgern erklären, warum beim Impfstoff der Nachschub stockt.
- Datum 28.10.2009 - 16:13 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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... wenn die Krankheiten so gefährlich sind, dass man leicht daran sterben kann und wenn es ein nennenswertes Infektionsrisiko gibt, wäre es auch vernünftig, sich impfen zu lassen.
Ansonsten haben wohl die meisten den Kanal vom medialen Geschwurbel um die Schweinegrippe gestrichen voll. Immerhin, bisher hat uns die Schweinegrippe vor der allwinterlich durch Europa wütenden Vogelgrippe bewahrt.
Warum werden solche Berichte wie "der Brief von Jean Jacques Crèvecoeur" im Netz zu finden nicht veröffentlicht??
oder gar zurückgehalten
genauso die Seite „ alles schall und rauch „ auch unter google zu finden
danach kann sich jeder sein Urteil bilden
Es lohnt sich schon, einen Blick auf die Seite von "Alles Schall und Rauch" zu werfen, wenn man etwas für Verschwörungstheorien übrig hat. Der sachlichen Diskussion nützt das aber kaum. Und der der Brief von Jean Jacques Crèvecoeur wirft doch wohl auch definitiv mehr (Suggestiv-) Fragen auf, als er beantwortet.
Es lohnt sich schon, einen Blick auf die Seite von "Alles Schall und Rauch" zu werfen, wenn man etwas für Verschwörungstheorien übrig hat. Der sachlichen Diskussion nützt das aber kaum. Und der der Brief von Jean Jacques Crèvecoeur wirft doch wohl auch definitiv mehr (Suggestiv-) Fragen auf, als er beantwortet.
... bei ihrer Dauerkampagne für den Impfstoff.
Ich wüsste gerne, ob der Herr Autor sich hat impfen lassen.
Die meisten Menschen stört wohl, dass in nur 6 Monaten ein neuer Impfstoff entwickelt und millionenfach produziert wurde, selbst wenn der Impfstoff nicht den Qualitätsstandards entsprechen würde, müssten die Pharmaunternehmen diesen vertreiben, weil sie sonst Verluste machen würden.
Das manche Pharmaunternehmen zu so etwas fähig wären, zeigt die Geschichte, siehe Contergan.
Und solange selbst Ärzte und medizinisches Personal sich nicht impfen lassen, hab ich kein Vertrauen in den Impfstoff...
... aber ich bin sicher der Herr Autor argumentiert hier mit medizinischen, wissenschaftlichen Argumenten. Ach, Moment, waren Ärzte die Leute mit einem Medizinstudium oder waren es Zeitungsreporter?
mfg
Lieber f.zillo,
ZEIT ONLINE und DIE ZEIT betreiben natürlich keine Kampagne für eine H1N1-Impfung. Warum auch? Vielmehr versuchen wir als unabhängige Journalisten, die unterschiedlichen Fakten und Argumente zum Thema darzustellen und einzuordnen - was nicht immer einfach ist, da auch die Wissenschaft sich in vielen Punkten zu H1N1 nicht einig ist. Hinzu kommt, dass der neue Erreger erst noch gründlich erforscht werden muss.
Der Autor, übrigens promovierter Mikrobiologe und seit 2001 Wissenschaftsredakteur der ZEIT, möchte sich tatsächlich impfen lassen: Das geht nur leider noch nicht. Erst sind die Risikogruppen dran.
An Fachkompetenz mangelt es den Redaktionen von ZEIT und ZEIT ONLINE selbstverständlich nicht – neben promovierten Medizinern und Biologen arbeiten bei uns Redakteure aus nahezu allen naturwissenschaftlichen Disziplinen.
Herzliche Grüße aus der Wissenschaftsredaktion.
Lieber f.zillo,
ZEIT ONLINE und DIE ZEIT betreiben natürlich keine Kampagne für eine H1N1-Impfung. Warum auch? Vielmehr versuchen wir als unabhängige Journalisten, die unterschiedlichen Fakten und Argumente zum Thema darzustellen und einzuordnen - was nicht immer einfach ist, da auch die Wissenschaft sich in vielen Punkten zu H1N1 nicht einig ist. Hinzu kommt, dass der neue Erreger erst noch gründlich erforscht werden muss.
Der Autor, übrigens promovierter Mikrobiologe und seit 2001 Wissenschaftsredakteur der ZEIT, möchte sich tatsächlich impfen lassen: Das geht nur leider noch nicht. Erst sind die Risikogruppen dran.
An Fachkompetenz mangelt es den Redaktionen von ZEIT und ZEIT ONLINE selbstverständlich nicht – neben promovierten Medizinern und Biologen arbeiten bei uns Redakteure aus nahezu allen naturwissenschaftlichen Disziplinen.
Herzliche Grüße aus der Wissenschaftsredaktion.
Es lohnt sich schon, einen Blick auf die Seite von "Alles Schall und Rauch" zu werfen, wenn man etwas für Verschwörungstheorien übrig hat. Der sachlichen Diskussion nützt das aber kaum. Und der der Brief von Jean Jacques Crèvecoeur wirft doch wohl auch definitiv mehr (Suggestiv-) Fragen auf, als er beantwortet.
Lieber f.zillo,
ZEIT ONLINE und DIE ZEIT betreiben natürlich keine Kampagne für eine H1N1-Impfung. Warum auch? Vielmehr versuchen wir als unabhängige Journalisten, die unterschiedlichen Fakten und Argumente zum Thema darzustellen und einzuordnen - was nicht immer einfach ist, da auch die Wissenschaft sich in vielen Punkten zu H1N1 nicht einig ist. Hinzu kommt, dass der neue Erreger erst noch gründlich erforscht werden muss.
Der Autor, übrigens promovierter Mikrobiologe und seit 2001 Wissenschaftsredakteur der ZEIT, möchte sich tatsächlich impfen lassen: Das geht nur leider noch nicht. Erst sind die Risikogruppen dran.
An Fachkompetenz mangelt es den Redaktionen von ZEIT und ZEIT ONLINE selbstverständlich nicht – neben promovierten Medizinern und Biologen arbeiten bei uns Redakteure aus nahezu allen naturwissenschaftlichen Disziplinen.
Herzliche Grüße aus der Wissenschaftsredaktion.
Dann möchte ich mich für meine Polemik entschuldigen.
Leider ist die Debatte um den Impfstoff weniger eine Abwägung von wissenschaftlichen Fakten, sondern vielmehr ein Streit zwischen den Interessengruppen Industrie, Politik und Ärzten.
Ich denke, reale Daten zu den Impfstoffstudien würden eine objektivere Meinungsbildung fördern.
mfg
Liebe Zeitredaktion,
da Sie das versammelte Fachwissen in der Zeitredaktion so hervorheben frage ich mich wie es dazu kommen konnte dass ein Kommentar veröffentlicht wird wie der von Irene Berres am 03.09.2009. (Wenn Sie nicht eine so selbstbewusste Aussage gemacht hätten, hätte ich mir wahrscheinlich diesen Beitrag gespart.)
Ich hätte nicht gedacht, dass ich eine solche billige Stimmungsmache von
der Zeit präsentiert bekomme. Ein Beispiel für einen konstruktiven
interessanten Kommentar zum Thema Schweinegrippe und Massenimpfungen finden Sie bei Nature unter folgendem link
http://www.nature.com/nat...
Dann möchte ich mich für meine Polemik entschuldigen.
Leider ist die Debatte um den Impfstoff weniger eine Abwägung von wissenschaftlichen Fakten, sondern vielmehr ein Streit zwischen den Interessengruppen Industrie, Politik und Ärzten.
Ich denke, reale Daten zu den Impfstoffstudien würden eine objektivere Meinungsbildung fördern.
mfg
Liebe Zeitredaktion,
da Sie das versammelte Fachwissen in der Zeitredaktion so hervorheben frage ich mich wie es dazu kommen konnte dass ein Kommentar veröffentlicht wird wie der von Irene Berres am 03.09.2009. (Wenn Sie nicht eine so selbstbewusste Aussage gemacht hätten, hätte ich mir wahrscheinlich diesen Beitrag gespart.)
Ich hätte nicht gedacht, dass ich eine solche billige Stimmungsmache von
der Zeit präsentiert bekomme. Ein Beispiel für einen konstruktiven
interessanten Kommentar zum Thema Schweinegrippe und Massenimpfungen finden Sie bei Nature unter folgendem link
http://www.nature.com/nat...
Die Impfempfehlung beruht doch nur auf Annahmen. Wenn die Annahmen eintreffen, kann man sich immer noch impfen lassen.
Wenn das Virus sich zum bösartigen ändert, wenn die Nebenwirkungen bei der Massenimpfung sich als harmlos herausstellen und wenn es klar ist, dass der Impfstoff auch gegen das mutierte Virus hilft, dann kann man sich immer noch impfen lassen.
Vorher ist die Impfung sinnlos. So einfach ist das!
Schweinegrippe ist unter Menschen ansteckend, sekundär. Influenza wird aber primär durch kaltes Trinkwasser ausgelöst. Menschen scheiden das Schweinegrippevirus mit Erbrochenem und Durchfall aus, via Abwasser in Gewässer. Schweine sind im Winter bis zu 90% mit Influenza durchseucht. Tiere verschmutzen durch Fäkalien und Ausscheidungen aus Nase und Maul/Schnabel das Wasser. Alle Menschen haben Kontakt zum Trinkwasser. Alle Gewässer sind mit Viren belastet. Viren bleiben im kalten Wasser lange ansteckend. Deshalb treten Influenzaepidemien im Winter auf. Kleine Viren werden im Wasserwerk unzureichend oder gar nicht gefiltert. Im Winter wird uns die Schweinegrippe via Trinkwasser anstecken.
Die Erde ist eine Scheibe, die Sonne dreht sich um die Erde, Cholera kommt mit Tröpfchen wie die Influenza, abweichende Meinungen verfolgt die Inquisition der staatlich verordneten Wissenschaft!
soddemann-aachen@t-online.de
http://sites.google.com/s...
Dann möchte ich mich für meine Polemik entschuldigen.
Leider ist die Debatte um den Impfstoff weniger eine Abwägung von wissenschaftlichen Fakten, sondern vielmehr ein Streit zwischen den Interessengruppen Industrie, Politik und Ärzten.
Ich denke, reale Daten zu den Impfstoffstudien würden eine objektivere Meinungsbildung fördern.
mfg
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