Schweinegrippe EU-Gesundheitsrat fordert breite Impfkampagne
Die H1N1-Grippe hat Europa noch nicht so stark getroffen, wie befürchtet. Während einige Forscher die empfohlene Vakzine kritisieren, wird weiter für die Impfung geworben
© Justin Sullivan/Getty Images

Eine Impfung gegen den Erreger der pandemischen Grippe, H1N1/09, soll Ende Oktober auch in Deutschland verfügbar sein
Die Vorsitzende des EU-Gesundheitsrats, Maria Larsson, hat die Bevölkerung zur Impfung gegen die als Schweinegrippe bekannt gewordene Influenza H1N1 aufgerufen. Die Pandemie habe Europa weniger stark getroffen als befürchtet. "Aber wir hoffen, dass sich die Menschen trotzdem impfen lassen wollen", sagte die schwedische Gesundheitsministerin vor einem Treffen mit ihren europäischen Amtskollegen am Montag in Luxemburg. "Experten haben uns gesagt, dass die Pandemie noch einige Jahre anhalten wird. Wenn Sie sich schützen, wird dieser Schutz also nicht nur für heute und die nächsten Monate, sondern auch für die nächsten Jahre sein."
Die Minister wollen auch beraten, wie den gut zehn Mitgliedstaaten geholfen werden kann, die noch nicht über ausreichend Impfstoff verfügen. "Wir werden heute versuchen, die EU-Kommission zu ermächtigen, ihnen zu helfen", sagte Larsson. Hintergrund ist, dass einige Mitgliedstaaten rasch Optionen für Impfdosen kauften, während andere eher auf antivirale Medikamente wie Tamiflu setzten.
"Realistisch" ist EU-Diplomaten zufolge, dass Länder mit großen Mengen an Impfdosen Teile ihrer Vorräte verkaufen. In Deutschland sind dafür allerdings die Bundesländer zuständig. Mit flächendeckenden Impfungen soll Ende Oktober begonnen werden; danach wird sich auch erst abzeichnen, ob es Engpässe gibt. In Deutschland soll die Vakzine gegen das H1N1-Virus am 26. Oktober oder wenig später beginnen. Die EU-Länder wollen sich angesichts der anstehenden Impfkampagnen gegen die besser Amerikagrippe genannte Influenza solidarisch mit ärmeren Mitgliedstaaten zeigen. Die europäischen Gesundheitsminister beauftragten am Montag in Luxemburg die EU-Kommission mit der Ausarbeitung einer gemeinsamen Beschaffung der benötigten Impfstoffe.
Fünf EU-Staaten verfügen jedoch über keine oder nicht ausreichende Einkaufsoptionen. Die Brüsseler Behörde soll für diese Länder den Einkauf bei den Pharma-Konzernen oder ausreichend versorgten Mitgliedstaaten koordinieren. Die Impfungen sollen in gut zwei Wochen beginnen. "Wir haben immer dafür geworben, dass wir als EU eine gemeinsame Verantwortung haben für Entwicklungsländer, aber auch ärmere Länder innerhalb Europas", sagte Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD).
Unterdessen hat der Virologe Alexander Kekulé der Bundesregierung und den Ländern vorgeworfen, den falschen Impfstoff gegen die Amerikagrippe eingekauft zu haben. Der Direktor des Instituts für Medizinische Mikrobiologie des Universitätsklinikums Halle sagte am Montag dem Radiosender MDR Info, die Vakzine enthalte Wirkverstärker, dessen Bestandteile erhebliche Nebenwirkungen habe. Genaueres sagte Kekulé dazu aber nicht.
- Datum 15.10.2009 - 19:41 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE, dpa
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50 Millionen Impfdosen...
reicht für ein Drittel der Bevölkerung...
ähem------ ??
heidejuergen
Schon lange denken DIE in Brüssel und Berlin nicht mehr an die Bürger, sondern ihre industrielle Klientel.
und ich kenne niemanden der es freiwillig ebenfalls mit sich machen lässt.
das der ganze unsinn mist ist, wurde schon oft gesagt, nur die pharmalobby freut sich. bin einmal gespannt wie der tenor im nächsten sommer sein wird, wenn klar wird, das viele impfdosen im keller vergammelt sind, weil sich trotz medienrummel nur wenig bereitwillige impffreunde gefunden haben - impfungen sind grundsätzlich sinnvoll, aber nicht in diesem fall
Jetzt soll de H1N1 Grippewelle plötzlich mehrere Jahre anhalten?
Wer will sich hier blamieren? ...
Zuerst wird von der WHO die Pandemie umdefiniert nur damit eine Grippewelle zur Pandemie erklärt werden kann (es gab ja lange genug keine Grippepandemie mehr...)
Dann versuchen die Politiker jeden Menschen zu impfen - wobei der Impstoff im Eilverfahren getestet wurde - und insofern gar nicht so sicher ist. Ob es zum Beispiel in ein paar Jahren Nebenwirkungen zeigt weiß niemand...
(Der neue Impstoff wurde auf Zellkulturen herangezüchtet, tradtionell werden rohe Hühnereier benutzt - weiß aber nicht ob das mit den Zellkulturen für alle neuen Impfstoffe gilt)
Gleichzeitig sagen Ärzte laut und deutlich dass eine Flächenimpfung nicht sinnvol ist.Klar - es gibt Personen die höhergefährdet sind - diese sollte sich dann auch eventuel (Rat vom Mediziner einholen) impfen - aber flächendeckend? Bei was bisher eine normale Grippe ist?
Und mutiert das Virus könnte der Impfstoff nutzlos werden...
Des weiteren, in den USA hat sich mindestens ein Unternehmen schriftlich/vertraglich abgesichert dass es bei Nebenwirkungen nicht belangt werden kann.
Dazu das Tamiflu Debakel in England wo jeder der auch nur Grippezeichlein vorweisen konnte Tamiflu erhalten konnte... (ich weiß nicht ob das mitlerweile gestoppt wurde)
Wieder haben Mediziner protestiert denn für Menschen mit einem gesunden Imunsystem ist das Blödsinn.
Natürlich gab es Menschen denen Tamiflu verabreicht werden sollte - und die haben es dann auch von Medizinern bekommen - so wie es sein sollte.
(Vorausgesetzt der Mediziner wird nicht von der Pharmaindustrie "unterstüzt")
Die ganze Zeit scheint es als ob Behörden und Regierungen nur darauf drängen Produkte der Pharmaindustrie zu kaufen...
Und zwar so schnell wie möglich, dann auch schön brav allen verabreichen...
Zum Thema Grippewelle über mehrere Jahre - das ich nicht lache.
Entweder ich sage es gibt saisonale Grippe - dann its diese hier eine Ausnahme weil sie im Sommer auftrat, aber das wars.
Oder aber ich sage Grippe ist nicht saisonal, sondern eine dauerhaft präsente Krankheit die saisonal verstärkt auftritt - was ja eigentlcih eher passt da das Virus mutiert und die ganze Zeit um die Erde herumwandert. Aber eine Grippewelle übere mehrere Jahre gab es meines Wissens nach noch nie - oder wurde kurzerhand die Grippewelle umdefiniert?
Ist jetzt die bloße existenz des Virus eine Grippewelle?
Ich schlage einfach vor dass alle Menschen schlicht und einfach die Regierung und diverse Behörden ignorieren - sollen sie ihren Unsinn verbreiten.
Wer besorgt ist sollte sich an den Arzt seines Vertrauens wenden - und wenn der eine Impfung empfiehlt wird er das auch sicherlich begründen können und nicht böse sein falls Sie als Patient wissen möchten warum er eine solche Empfehlung ausspricht.
(Eine Ausnahme wären da wohl aber von der Pharmaindustrie bezahlte Ärzte...)
Auch die Impfneigung meiner Umgebung hält sich doch sehr in Grenzen.
Als medizinische Laie habe ich allerdings eine Frage: Es wird gesagt der Virus kann mutieren oder sich mit einem anderen Virus verbinden. Hilft der Impstoff dann überhaupt? Er ist doch immer auf einen bestimmten Virus zugeschnitten.
Falls das jemand weiß: Für eine Antwort bin ich dankbar.
Also meines Wissens nach, ja das Virus mutiert jedes Jahr und in dieser Hinsicht verliert die Impfung einen Teil ihrer Wrikung.
Aber:
Je nachMuation kann ein Teil der Wirkung erhalte bleiben.
Es ist möglich das eine Impfung nach 2 Jahren noch eine Wirkung zeigt, es ist möglich dass sie gar keine Wirkung mehr zeigt.
Je nach Mutation des Virus.
Solange noch DNA des ursprünglichen Virus enthalten ist sollte eine alte Impfung noch Wirkung zeigen.
Aber am Besten wenden sie sich hierfür an den Mediziner ihres Vertrauens.
Also meines Wissens nach, ja das Virus mutiert jedes Jahr und in dieser Hinsicht verliert die Impfung einen Teil ihrer Wrikung.
Aber:
Je nachMuation kann ein Teil der Wirkung erhalte bleiben.
Es ist möglich das eine Impfung nach 2 Jahren noch eine Wirkung zeigt, es ist möglich dass sie gar keine Wirkung mehr zeigt.
Je nach Mutation des Virus.
Solange noch DNA des ursprünglichen Virus enthalten ist sollte eine alte Impfung noch Wirkung zeigen.
Aber am Besten wenden sie sich hierfür an den Mediziner ihres Vertrauens.
Also meines Wissens nach, ja das Virus mutiert jedes Jahr und in dieser Hinsicht verliert die Impfung einen Teil ihrer Wrikung.
Aber:
Je nachMuation kann ein Teil der Wirkung erhalte bleiben.
Es ist möglich das eine Impfung nach 2 Jahren noch eine Wirkung zeigt, es ist möglich dass sie gar keine Wirkung mehr zeigt.
Je nach Mutation des Virus.
Solange noch DNA des ursprünglichen Virus enthalten ist sollte eine alte Impfung noch Wirkung zeigen.
Aber am Besten wenden sie sich hierfür an den Mediziner ihres Vertrauens.
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