Hätte sich die Welt nicht gewappnet, würde man ihr Fahrlässigkeit vorwerfen
Im Nachhinein lässt sich all dies natürlich wunderbar konstruieren. Zwar ist es richtig, dass die Impfstoff- und Medikamentenhersteller ein gutes Geschäft gemacht haben. Und auch ZEIT ONLINE hat über die zweifelhaften Kriterien der WHO berichtet, die eine Infektionskrankheit zur Pandemie, also einer weltumspannenden Gefahr erklären. Doch eine Panikmache ist den Verantwortlichen nicht vorzuwerfen, geschweige denn, dass sie mit den Pharmakonzernen unter einer Decke stecken.
Solche Beschuldigungen kommen stets von denjenigen, die nach dem Auftauchen eines neuen Virus beschwichtigen. Doch nachträgliche Betrachtungen helfen herzlich wenig, wenn ein Erreger sich ausbreitet. In Deutschland reagierte das zuständige Robert-Koch-Institut (RKI) und insbesondere der Leiter Jörg Hacker mit Vorsicht und Transparenz. Ihnen nun im Abstand von ein paar Monaten falsches Handeln zu unterstellen ist heuchlerisch. Nicht zuletzt das RKI hat stets betont, dass der Verlauf der Schweinegrippe milde ist, eine gefährlichere Entwicklung des neuen Erregers aber nicht auszuschließen sei. Das liegt in der Natur der Keime, deren Wandlungsfähigkeit sie unberechenbar macht.
Hätte sich die Welt nicht mit Impfstoff gewappnet und die Schweinegrippe hätte sich als nicht so milde im Verlauf gezeigt wie bislang, stünde nun der Vorwurf der Fahrlässigkeit im Raum. So bestellten die Bundesländer auch keine Vakzine für die gesamte Bevölkerung, sondern entschlossen sich vorerst, nur das gefährdetste Drittel der Bevölkerung zu schützen. Das letztlich eine Impfdosis pro Person gegen das H1N1-Virus ausreichte, war nicht abzusehen.
Sich nun wie Wolfgang Wodarg hinzustellen und zu urteilen ist einfach. Wenngleich es berechtigt ist, das Grippemanagement kritisch zu hinterfragen und daraus Lehren für die Zukunft zu ziehen. Doch Besserwisserei und blanke Polemik haben einer sachlichen Diskussion noch nie geholfen.
- Datum 27.01.2010 - 17:16 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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-auch schon längs die Menschheit halb ausgerottet haben, wenn es nach den Angstmachern ginge.
Es ist nun mal so, daß Menschen krank werden und sterben. Aber auch die 8000 Grippetoten, die es bis jetzt jedes Jahr regelmäßig gegeben haben soll, dürfen angezweifelt werden: warum? Eben weil sie dieses Jahr nicht auftraten, angeblich haben Schweinegrippe-Erreger die normalen Erreger ersetzt. Was für ein Unsinn! Wie soll das gehen?
Wahrscheinlich ist es so, daß es auch die "normale" Grippe nicht in dem angegebenen Ausmaß nicht regelmäßig gegeben hat, also auch keine 8000 Grippetoten. Was ist also real, was ist Propaganda um des Geldes wegen? Vertrauen habe ich nicht, weil es um viel Geld geht.
"-auch schon längs die Menschheit halb ausgerottet haben, wenn es nach den Angstmachern ginge."
ich lese hier immer häufiger von Angstkampagnen und Angstmachern usw...
Könnte es sein, dass diejenigen, die das posten, einfach ein bissl zu ängstlich sind? Bitte nicht persönlich nehmen. Ich wundere mich nur, denn ich nehme bestimmte Themen durchaus Ernst, aber Angst hat bei mir irgendetwas in der Richtung bislang noch nicht hervorgerufen...?
"-auch schon längs die Menschheit halb ausgerottet haben, wenn es nach den Angstmachern ginge."
ich lese hier immer häufiger von Angstkampagnen und Angstmachern usw...
Könnte es sein, dass diejenigen, die das posten, einfach ein bissl zu ängstlich sind? Bitte nicht persönlich nehmen. Ich wundere mich nur, denn ich nehme bestimmte Themen durchaus Ernst, aber Angst hat bei mir irgendetwas in der Richtung bislang noch nicht hervorgerufen...?
...schlecht gelaufen. Man hat die falsche Gruppen bezielt und Ärger mit einer Besserstellung der Beamte durch anderen Impfstoff hervorgerufen. Es wurde mehr Impfstoff bestellt, als die dann harmlose Grippe erforderte.
Aber es war eine gute Vorbereitung auf eine sicherlich irgendwann viel gefährlichere Pandemie und man hat viel lernen können. Hoffentlich lernt man nicht, dass Pandemien auf die leichte Schulter genommen werden müssen und vorsorgende Impfstoffproduktion nur Scherereien bedeutet.
Was die Menschen gelernt haben, ist folgendes: wenn mal wieder eine Epidemie angekündigt wird, gehen sie nicht mehr zur Impfung.
Man weiß jetzt, daß es nur ums Geld geht; Ernst der Lage kann jetzt nicht mehr bekannt gemacht werden, das ist das Ergebnis.
So unvorhersehbar wie der Autor behauptet, war die relative Ungefährlichkeit der 'Schweine'-Grippe nicht.
Viren töten entweder schnell, dann haben die Infizierten kaum Zeit sie zu verbreiten ('Ebola Typ'), oder sie töten langsam bzw gar nicht, dann fällt die massenhafte Infektion lange Zeit nicht auf ('Aids' Typ) un die Menschen leben lange Zeit relativ unbeeinträchtigt. Im ersten Fall sind wenige Menschen schwer betroffen, im zweiten Fall sind viele Menschen weniger schwer betroffen. Die Kombination viele Menschen schwer betroffen gibt das System kaum her.
Nehmen wir an, ein Virus, das schnell tötet wäre unterwegs. Warum wird eine Pandemie ausgerufen und Flugzeuge dürfen starten und landen wie gewohnt?
Bei einer ernsthaften epidemischen Bedrohung müssten als erstes alle Flieger am Boden bleiben. Quarantäne wie im 17 Jahrhundert. Selsbt wenn das die Ausbreitung nicht verhindert, kauft man sich damit wertvolle Reaktionszeit. Wenn man vor einer totalen Einstellung des Überträgertransportes aus wirtschaftlichen Erwägungen zurückschreckt, ist des wohl nicht wirklich todernst.
Sawicki ( Chef der Komission für Arzneimittelsicherheit) muss im August seinen Hut nehmen. Er war unbestechlich. Er sprach von der Beeinflussung von Politikern, Ärzteverbändern, Kassen usw. durch die Pharma-Industrie.Auch an ihn selbst sei man herangetreten. Er war der meistgehasste Mann der Pharmabranche.
Rösler hat gehorcht.
"-auch schon längs die Menschheit halb ausgerottet haben, wenn es nach den Angstmachern ginge."
ich lese hier immer häufiger von Angstkampagnen und Angstmachern usw...
Könnte es sein, dass diejenigen, die das posten, einfach ein bissl zu ängstlich sind? Bitte nicht persönlich nehmen. Ich wundere mich nur, denn ich nehme bestimmte Themen durchaus Ernst, aber Angst hat bei mir irgendetwas in der Richtung bislang noch nicht hervorgerufen...?
Die Wirtschaft beruht zum größten Teil auf Angst, Angst zu versagen, Angst keine Anerkennung zu bekommen, Angst alt zu werden, Angst fett zu werden etc.
Solche Kampagnen wie mit den vermeintlichen aber konkret nicht vorhandenen Epidemien der vergangenen Jahre würden ohne Angst niemals funktionieren, zumal in Deutschland, wo sich jeder vorsorglich gleich operieren läßt, wenn mal ein Pups klemmt.
Die Wirtschaft beruht zum größten Teil auf Angst, Angst zu versagen, Angst keine Anerkennung zu bekommen, Angst alt zu werden, Angst fett zu werden etc.
Solche Kampagnen wie mit den vermeintlichen aber konkret nicht vorhandenen Epidemien der vergangenen Jahre würden ohne Angst niemals funktionieren, zumal in Deutschland, wo sich jeder vorsorglich gleich operieren läßt, wenn mal ein Pups klemmt.
Der Funktions und Entscheidungsträger, der sich dem Opportunismusvorwurf stellen muss oder im Abseits der Macht stehende Kritiker, dem auch dieser Vorwurf gemacht wird ?
Die Wirtschaft beruht zum größten Teil auf Angst, Angst zu versagen, Angst keine Anerkennung zu bekommen, Angst alt zu werden, Angst fett zu werden etc.
Solche Kampagnen wie mit den vermeintlichen aber konkret nicht vorhandenen Epidemien der vergangenen Jahre würden ohne Angst niemals funktionieren, zumal in Deutschland, wo sich jeder vorsorglich gleich operieren läßt, wenn mal ein Pups klemmt.
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