Eine Paradontitis-Behandlung ersetzt die Zahnreinigung nicht
Zu den Aufgaben der Prophylaxe-Assistentinnen gehört es allerdings nicht, auch diese Zahnfleischtaschen zu reinigen. Das ist eine Spezialbehandlung, die Menschen mit Parodontitis aber dringend brauchen. Dentalhygienikerinnen, die das können und dürfen, müssen zusätzlich noch eine einjährige Fortbildung aufstocken, die ebenfalls im Philipp-Pfaff-Institut angeboten wird. Sie sind in Deutschland noch Mangelware. Ein Parodontaler Screening Index (PSI), dessen Erhebung allen Erwachsenen beim Zahnarztbesuch alle zwei Jahre zusteht, klärt, ob sich schon tiefere, behandlungsbedürftige Zahnfleischtaschen gebildet haben. Nach Puruckers Erfahrung wird das allerdings nicht in allen Praxen regelmäßig untersucht. "Viele entdecken eine Parodontitis erst, wenn sich ein Zahn lockert."
Menschen, die erblich bedingt ein erhöhtes Risiko für Parodontitis haben oder bei denen der PSI besorgniserregend ausfällt, brauchen spezielle Betreuung. Sie sollten auf jeden Fall regelmäßig eine PZR machen lassen. Dabei werden auch bakterielle Beläge unter dem Zahnfleischrand, sogenannte Konkremente, entfernt. An die kommt der Betroffene beim besten Willen selbst nicht heran.
Was aber ist mit den anderen? Mit denjenigen, die lange kein Loch im Zahn hatten und auch nicht unter Parodontitis leiden? Das Meiste können sie nach Ansicht von Purucker selbst zu Hause tun. Natürlich sollte man richtig und gründlich putzen, zwischen den Mahlzeiten nicht zu oft Süßes essen und die Zähne – vor allem, wenn man zu Karies neigt – zweimal in der Woche mit fluoridhaltigem Gelee verwöhnen.
Darüber hinaus hängt ihre Erhaltung im wahrsten Sinne des Wortes am seidenen Faden: "Es hilft enorm, wenn man ein erotisches Verhältnis zur Zahnseide aufbaut", rät Purucker. Denn die ist für Feinheiten zuständig, für die Ablagerungen in den Zwischenräumen. Wer geschickt genug sei, könne zwischen zwei PZR auch festeren Belägen selbst mit Instrumenten zu Leibe rücken. Solche Scaler, die Zahnärzte zur Zahnsteinentfernung benutzen, entdecken dentalhygienisch interessierte Laien manchmal sogar beim Bummel über den Flohmarkt. "80 Prozent des Langzeiterfolgs gehen auf das Konto der eigenen Mundhygiene", resümiert Purucker.
Im Umkehrschluss heißt das: Für immerhin 20 Prozent des Erfolgs ist die Zahnarztpraxis zuständig. Prophylaxe kann keine Wunder bewirken. Aber sie kann unterstützen und Anregungen zur Selbstpflege liefern. "Außerdem muss selbst der Super-Zahnputz-Profi immer wieder neu motiviert werden", meint Zahnärztin Kronfeld. Die Abstände zwischen zwei Prophylaxen sollten ihrer Ansicht nach aber nicht dogmatisch für alle festgelegt, sondern individuell gewählt werden.
- Datum 23.08.2010 - 11:20 Uhr
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- Quelle Tagesspiegel
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heute einen Termin, den ich wahrnehme.
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für Ihre Mitteilung.
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Als ich Kind war hat sich der Zahnarzt mit Bohren und Plomben Villa und Porsche verdient. Leider auch an meinen Zähnen.
Vor 15 Jahren habe ich dann diesen ganzen Amalgam Dreck entfernen lassen und je nachdem (nur hintere Zähne) Inlays, Onlays bzw. Teilkronen (immer soviel eigenen Zahn erhalten wie es geht) aus Keramik machen lassen.
Selbst auf den Kauflächen (da allerdings mit etwas weicherer Goldunterlage, was man aber nicht sieht)
Das war schon damals ziemlich teuer, allerdings hat die Kasse einen erheblichen Teil übernommen - was heute sicher nicht mehr so wäre, so wie das System den Bach runter gegangen ist.
Zweimal im Jahr fahre ich mehrere hundert Kilometer zu meiner wunderbaren Zahnärztin und ihren Kolleginnen um diese Reinigung machen zu lassen. Das kostet inzwischen in der Tat jedes Mal 150 €, aber ich habe so laufende Kontrolle und seit 15 Jahren weder Zahnschmerzen noch sonstige Probleme oder Karies.
Das hat für mich auch etwas mit der Würdigung der hervorragenden Leistung des damaligen Zahntechnik Labors und dessen Mitarbeitern zu tun und der Leistung meiner Ärztin und ihres Teams.
Mir ist es ganz recht, wenn die Praxis an Reinigung und Prophylaxe verdient, weil es bei
mir nichts zu Bohren gibt. Wie im Artikel beschrieben, wird man jedes Mal wieder zu guter Eigenpflege animiert und es gibt neue Tips oder neue sinnvolle Pflegeinstrumente, welche man sonst nicht entdeckt hätte.
Ich finde es aber völlig verfehlt, dass die KK das nicht finanzieren.
"Gesunde Zähne sind zu 80 Prozent das Ergebnis der eigenen Hygiene am Waschbecken zu Hause" - Gibt es für diese These eine Begründung? 1. Gegenthese: Die wachsende Zahl von Paradontosefällen ist eine Folge dieser üblichen Zahnhygiene, verursacht durch Tenside in der Zahnpasta. 2. Gegenthese: Die Gesundheit der Zähne ist stark erblich bedingt. 3. Gegenthese: Eine unzureichende Einlagerung von Mineralien in die Zähne aufgrund einer fehlerhaften Ernährung lässt die Widerstandskraft sinken. 5. Gegenthese: Der Verzehr raffinierter Kohlenhydrate ...
Dass Zahnpasta eher hilft, als schädlich ist, kann man getrost als Wahrheit empfinden (für den Großteil der Menschen bei empfohlener Benutzung). Auch erblich bedingte schlechte Zähne sind bei guter Zahnpflege gesünder sind als bei schlechter Zahnpflege. Das Thema Ernährung wird im Artikel leider tatsächlich zuwenig erörtert und hat wohl auch einen großen Einfluss auf die Gesundheit der Zähne. Raffinierte Kohlenhydrate sind nix anderes als die erwähnten Süßspeisen.
Ich persönlich finde den Artikel sehr gut und aufschlussreich, es gibt viel zu wenige unabhängige Stimmen über Zahnversorgung. Krankenkassen loben alles, was billig ist, und Ärzte teils das Lobenswerte und teils das, was viel Geld kostet. Und ich finde es auch grob fahrlässig, dass die Krankenkassen die Prophylaxe so wenig bis gar nicht unterstützen. Man bekommt zwar ohne über 10 Jahre ausgefülltes Bonusheft Abstriche bei der Erstattung der nächsten Behandlung, aber für die nötige Vorsorge gibts nix.
Dass Zahnpasta eher hilft, als schädlich ist, kann man getrost als Wahrheit empfinden (für den Großteil der Menschen bei empfohlener Benutzung). Auch erblich bedingte schlechte Zähne sind bei guter Zahnpflege gesünder sind als bei schlechter Zahnpflege. Das Thema Ernährung wird im Artikel leider tatsächlich zuwenig erörtert und hat wohl auch einen großen Einfluss auf die Gesundheit der Zähne. Raffinierte Kohlenhydrate sind nix anderes als die erwähnten Süßspeisen.
Ich persönlich finde den Artikel sehr gut und aufschlussreich, es gibt viel zu wenige unabhängige Stimmen über Zahnversorgung. Krankenkassen loben alles, was billig ist, und Ärzte teils das Lobenswerte und teils das, was viel Geld kostet. Und ich finde es auch grob fahrlässig, dass die Krankenkassen die Prophylaxe so wenig bis gar nicht unterstützen. Man bekommt zwar ohne über 10 Jahre ausgefülltes Bonusheft Abstriche bei der Erstattung der nächsten Behandlung, aber für die nötige Vorsorge gibts nix.
Dass Zahnpasta eher hilft, als schädlich ist, kann man getrost als Wahrheit empfinden (für den Großteil der Menschen bei empfohlener Benutzung). Auch erblich bedingte schlechte Zähne sind bei guter Zahnpflege gesünder sind als bei schlechter Zahnpflege. Das Thema Ernährung wird im Artikel leider tatsächlich zuwenig erörtert und hat wohl auch einen großen Einfluss auf die Gesundheit der Zähne. Raffinierte Kohlenhydrate sind nix anderes als die erwähnten Süßspeisen.
Ich persönlich finde den Artikel sehr gut und aufschlussreich, es gibt viel zu wenige unabhängige Stimmen über Zahnversorgung. Krankenkassen loben alles, was billig ist, und Ärzte teils das Lobenswerte und teils das, was viel Geld kostet. Und ich finde es auch grob fahrlässig, dass die Krankenkassen die Prophylaxe so wenig bis gar nicht unterstützen. Man bekommt zwar ohne über 10 Jahre ausgefülltes Bonusheft Abstriche bei der Erstattung der nächsten Behandlung, aber für die nötige Vorsorge gibts nix.
Da ist wohl eine Zahnarztlobby richtig aktiv! Der sorgt für entsprechende "Untersuchungen" und das Platzieren passender Berichte in den Medien. Kommentare folgen automatisch. Dabei ist es schon schlimm genug mit der Werbung in der Praxen. An den Wänden begrüßen den Patienten gleich einige Plakate, die den Nutzen solcher Leistungen propagieren. Kaum sitzt er danach im Behandlungsstuhl und ein "Arbeitsplan" wird entworfen, folgt die Ansprache über die professionelle Zahnreinigung. Bei einer Vertretung meines Zahnarztes habe ich dabei schon vor drei Jahren den schlimmsten Fall kennen gelernt: Dort wurde dieser Punkt nicht vorgeschlagen, er steht automatisch im Behandlungsplan! Und wer sich weigert, der erhält nur Notfallversorgung. Das ist auch kein Wunder, ist doch diese professionelle Zahnreinigung ein gutes Einkommen für die Praxen, meist ausgeführt durch irgend welche Lehrkräfte oder billige Angestellte.
Und wieder einmal fragt sich keiner, wer das bezahlen soll. Oder welche Menschen es nicht können. Übrigens, die Praxis des Vertretungsarztes war ein rund 200 qm großes Gelände in bester Gegend, exquisit eingerichtet wie eine Nobel-Boutique. Keine Frage, dieser Arzt hatte sich schon diese Fragen gestellt und für sich beantwortet: Seine Dienste richten sich an eine wohlhabende Klientel.
Und wie erklärst du dir, dass mein jetziger Zahnarzt der allererste war, der mir überhaupt eine prof. Zahnreinigung vorgeschlagen hat? Von meinen anderen habe ich nie was gehört. Dass passt nicht so richtig zu deinem Bild eines raffgierigen Zahnarztes.
Bitte bleiben Sie auch in Ihrer Überschrift höflich. Danke. Die Redaktion/km
finden.
Daher fahre ich ja auch diese vielen Kilometer. Als ich vor zwei Jahren im Winter auf Glatteis ausgerutscht bin, in jeder Hand eine Einkaufstüte, deren Inhalt ich mit erhobenen Händen rette, haben mein einer Schneidezahn und der daneben liegende Zahn mein ganzes Gewicht auf dem Bordstein abgefangen- sich dabei aber durch die Unterlippe gebohrt.
Klar, Zähne gelockert, Sprünge und ziemlich viel Blut. Laut einem angeblich recht guten von mir aufgesuchten Zahnarzt hätten beide Zahne entfernt werden müssen und Implantate rein, oder wie auch immer.
Ich bin heulend rückwärts aus der Praxis, habe mich ins Auto gesetzt und bin die knapp 300 km zu meiner Zahnärztin gefahren.
Kurze Untersuchung, beruhigende Worte, einige Tips zum Kauverhalten der nächsten Zeit.
Genauso zur Versorgung der Sprünge an der Oberfläche - also wie putzen, wie oft Elmex gelé (oder Entsprechendes)
Die Zähne stehen heute wie ne eins, ich kann damit an Knochen knabbern wie ich lustig bin und wer keine Lupenaugen hat bewundert meine schönen Zähne.
Das wichtigste aber war, dass ich meiner Zahnärztin total vertraue. Und wer sich die Panik vorstellen kann, welche einen erfasst, wenn man kurzzeitig glaubt zwei Vorderzähne zu verlieren, kann diesen wichtigen Faktor gar nicht unterschätzen.
Sie hat an mir bestimmt nicht soviel verdient, wie der zuvor aufgesuchte Kollege gerne hätte.
Die macht ihren Beruf nämlich mit Berufung. Und wenn sie damit gutes Geld verdient, hat sie es verdient. Gerne.
Mir ist letztes Jahr eine Zahnwand abgebrochen, nachdem ich kurz zuvor, mittels Zahnseide mein Inlay rausgezogen hatte. Da ich frisch umgezogen war, habe ich mir einen neuen Zahnarzt gesucht, der mir mitteilte, dass er, bevor er sich darum kümmern könne, erst einmal eine professionelle Zahnpflege durchführen müsse ( Kostenpunkt 210,-€ ) Das sind 400,- DM in echter Währung für eine 3/4 h Zahnsteinentferung und ein bisschen Polierwatte / Schmiergelpapier ! Ich habs dann sein lassen, da es sich um einen der hinteren Backenzähne handelte. Ein solcher Service ist leider nicht finanzierbar !
Und wie erklärst du dir, dass mein jetziger Zahnarzt der allererste war, der mir überhaupt eine prof. Zahnreinigung vorgeschlagen hat? Von meinen anderen habe ich nie was gehört. Dass passt nicht so richtig zu deinem Bild eines raffgierigen Zahnarztes.
Bitte bleiben Sie auch in Ihrer Überschrift höflich. Danke. Die Redaktion/km
finden.
Daher fahre ich ja auch diese vielen Kilometer. Als ich vor zwei Jahren im Winter auf Glatteis ausgerutscht bin, in jeder Hand eine Einkaufstüte, deren Inhalt ich mit erhobenen Händen rette, haben mein einer Schneidezahn und der daneben liegende Zahn mein ganzes Gewicht auf dem Bordstein abgefangen- sich dabei aber durch die Unterlippe gebohrt.
Klar, Zähne gelockert, Sprünge und ziemlich viel Blut. Laut einem angeblich recht guten von mir aufgesuchten Zahnarzt hätten beide Zahne entfernt werden müssen und Implantate rein, oder wie auch immer.
Ich bin heulend rückwärts aus der Praxis, habe mich ins Auto gesetzt und bin die knapp 300 km zu meiner Zahnärztin gefahren.
Kurze Untersuchung, beruhigende Worte, einige Tips zum Kauverhalten der nächsten Zeit.
Genauso zur Versorgung der Sprünge an der Oberfläche - also wie putzen, wie oft Elmex gelé (oder Entsprechendes)
Die Zähne stehen heute wie ne eins, ich kann damit an Knochen knabbern wie ich lustig bin und wer keine Lupenaugen hat bewundert meine schönen Zähne.
Das wichtigste aber war, dass ich meiner Zahnärztin total vertraue. Und wer sich die Panik vorstellen kann, welche einen erfasst, wenn man kurzzeitig glaubt zwei Vorderzähne zu verlieren, kann diesen wichtigen Faktor gar nicht unterschätzen.
Sie hat an mir bestimmt nicht soviel verdient, wie der zuvor aufgesuchte Kollege gerne hätte.
Die macht ihren Beruf nämlich mit Berufung. Und wenn sie damit gutes Geld verdient, hat sie es verdient. Gerne.
Mir ist letztes Jahr eine Zahnwand abgebrochen, nachdem ich kurz zuvor, mittels Zahnseide mein Inlay rausgezogen hatte. Da ich frisch umgezogen war, habe ich mir einen neuen Zahnarzt gesucht, der mir mitteilte, dass er, bevor er sich darum kümmern könne, erst einmal eine professionelle Zahnpflege durchführen müsse ( Kostenpunkt 210,-€ ) Das sind 400,- DM in echter Währung für eine 3/4 h Zahnsteinentferung und ein bisschen Polierwatte / Schmiergelpapier ! Ich habs dann sein lassen, da es sich um einen der hinteren Backenzähne handelte. Ein solcher Service ist leider nicht finanzierbar !
Und wieso bin ich so negativ eingestellt gegenüber der Maßnahme? Wieder einmal eigene Erfahrung.
Erstens ein Blick in die eigene Verwandtschaft. Da gab es zum Teil noch längst nicht all diese modischen Notwendigkeiten. Und das persönliche Verhalten kann durchschnittlich angenommen werden. Einige meiner Ahnen hatte mit 40 ihre dritten Zähne, andere waren bis zur Rente nie beim Zahnarzt. Offensichtlich sind erbliche, vielleicht noch äußere Einflüsse viel maßgeblicher.
Zweitens meine Erfahrung mit dieser Reinigung. Dreimal erlebt. Nach solch einer Reinigung habe ich ein bis zwei Wochen äußerst schmerzempfindliche Zähne, danach schwindet es rasch. Ein naheliegender Grund für das Abklingen gab mir der Zahnarzt nach dem dritten Versuch, bei dem ich 20 Tage nach der Reinigung einen Folgetermin hatte: Er meinte, eine Zahnreinigung wäre bei mir auch sinnvoll, speziell zur Entfernung der Ablagerungen und Zahnsteins. Nach nur drei Wochen also die selbe Einschätzung? Offensichtlich ist Zahnreinigung nicht das, was sie sein will. Womöglich ist die Diagnose sogar falsch und die Erscheinungen haben auch positive Effekte. Verblüffend ist nämlich auch, dass ich die letzten Fälle von Karies stets rund ein halbes Jahr nach den Reinigungen hatte.
Nun verweigere ich mich permanent. Keine Schmerzen nach der Reinigung, keine Kosten und seltsamerweise kein weiteres Löchlein.
"Zweitens meine Erfahrung mit dieser Reinigung. Dreimal erlebt. Nach solch einer Reinigung habe ich ein bis zwei Wochen äußerst schmerzempfindliche Zähne, danach schwindet es rasch."
Ich könnte sofort danach alles Kauen und Essen, was ich wollte (halte mich aber zumindest an die eine Stunde - meistens jedenfalls)
Da schmerzt nichts.
Und die Damen, welche die Reinigung machen (ich gehe aber meist zu jener, welche mich seit Jahren betreut) sind extrem gut ausgebildet (irgendwer hier schrieb, sie seien es nicht)
Genauso, wie meine Zahnärztin nehmen sie regelmässig an Fortbildungen teil und nach jeder Behandlung schaut die Zahnärztin noch einmal drauf.
Wie in meinem ersten und vorherigen Beitrag bereits angesprochen, bin ich fest davon überzeugt, dass es schlechte (ja sogar kriminelle) Zahnärzte gibt. Ob die nun Prophylaxe anbieten oder nicht.
Aber nur weil es diese gibt, die Sinnhaftigkeit von Zahnärzten und Zahnbürsten an sich zu bezweifeln, ist schon verstiegen.
Jenen, die ohne all das hundertjährig mit knackgesunden eigenen Zähnen ins Grab beissen, sei es von Herzen gegönnt - genauso wie den Übrigen das Finden eines guten Zahnarztes.
Ich hatte einfach Glück.
"Zweitens meine Erfahrung mit dieser Reinigung. Dreimal erlebt. Nach solch einer Reinigung habe ich ein bis zwei Wochen äußerst schmerzempfindliche Zähne, danach schwindet es rasch."
Ich könnte sofort danach alles Kauen und Essen, was ich wollte (halte mich aber zumindest an die eine Stunde - meistens jedenfalls)
Da schmerzt nichts.
Und die Damen, welche die Reinigung machen (ich gehe aber meist zu jener, welche mich seit Jahren betreut) sind extrem gut ausgebildet (irgendwer hier schrieb, sie seien es nicht)
Genauso, wie meine Zahnärztin nehmen sie regelmässig an Fortbildungen teil und nach jeder Behandlung schaut die Zahnärztin noch einmal drauf.
Wie in meinem ersten und vorherigen Beitrag bereits angesprochen, bin ich fest davon überzeugt, dass es schlechte (ja sogar kriminelle) Zahnärzte gibt. Ob die nun Prophylaxe anbieten oder nicht.
Aber nur weil es diese gibt, die Sinnhaftigkeit von Zahnärzten und Zahnbürsten an sich zu bezweifeln, ist schon verstiegen.
Jenen, die ohne all das hundertjährig mit knackgesunden eigenen Zähnen ins Grab beissen, sei es von Herzen gegönnt - genauso wie den Übrigen das Finden eines guten Zahnarztes.
Ich hatte einfach Glück.
Und wie erklärst du dir, dass mein jetziger Zahnarzt der allererste war, der mir überhaupt eine prof. Zahnreinigung vorgeschlagen hat? Von meinen anderen habe ich nie was gehört. Dass passt nicht so richtig zu deinem Bild eines raffgierigen Zahnarztes.
Bitte bleiben Sie auch in Ihrer Überschrift höflich. Danke. Die Redaktion/km
Wenn es um die Wirkung geht, dann belegt dies doch meine Aussage. Entweder ist der Schokobär "anders" als Zahnpatient oder sein Zahnarzt sieht es anders. Das unterstreicht in jedem Fall die Fragwürdigkeit solcher "Prophylaxe". Ich sprach übrigens von den Negativebeispielen von Zahnärzten, die, die es offensiv propagieren. Ausnahmen verhindern da nicht deren Existenz, die Lobby-Arbeit oder die Tendenz. Auch mein alter Zahnarzt (bis vor einem Umzug damals) hatte nie von Reinigung gesprochen.
Wenn es um die Wirkung geht, dann belegt dies doch meine Aussage. Entweder ist der Schokobär "anders" als Zahnpatient oder sein Zahnarzt sieht es anders. Das unterstreicht in jedem Fall die Fragwürdigkeit solcher "Prophylaxe". Ich sprach übrigens von den Negativebeispielen von Zahnärzten, die, die es offensiv propagieren. Ausnahmen verhindern da nicht deren Existenz, die Lobby-Arbeit oder die Tendenz. Auch mein alter Zahnarzt (bis vor einem Umzug damals) hatte nie von Reinigung gesprochen.
finden.
Daher fahre ich ja auch diese vielen Kilometer. Als ich vor zwei Jahren im Winter auf Glatteis ausgerutscht bin, in jeder Hand eine Einkaufstüte, deren Inhalt ich mit erhobenen Händen rette, haben mein einer Schneidezahn und der daneben liegende Zahn mein ganzes Gewicht auf dem Bordstein abgefangen- sich dabei aber durch die Unterlippe gebohrt.
Klar, Zähne gelockert, Sprünge und ziemlich viel Blut. Laut einem angeblich recht guten von mir aufgesuchten Zahnarzt hätten beide Zahne entfernt werden müssen und Implantate rein, oder wie auch immer.
Ich bin heulend rückwärts aus der Praxis, habe mich ins Auto gesetzt und bin die knapp 300 km zu meiner Zahnärztin gefahren.
Kurze Untersuchung, beruhigende Worte, einige Tips zum Kauverhalten der nächsten Zeit.
Genauso zur Versorgung der Sprünge an der Oberfläche - also wie putzen, wie oft Elmex gelé (oder Entsprechendes)
Die Zähne stehen heute wie ne eins, ich kann damit an Knochen knabbern wie ich lustig bin und wer keine Lupenaugen hat bewundert meine schönen Zähne.
Das wichtigste aber war, dass ich meiner Zahnärztin total vertraue. Und wer sich die Panik vorstellen kann, welche einen erfasst, wenn man kurzzeitig glaubt zwei Vorderzähne zu verlieren, kann diesen wichtigen Faktor gar nicht unterschätzen.
Sie hat an mir bestimmt nicht soviel verdient, wie der zuvor aufgesuchte Kollege gerne hätte.
Die macht ihren Beruf nämlich mit Berufung. Und wenn sie damit gutes Geld verdient, hat sie es verdient. Gerne.
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