Weltaidstag Der Traum von einer Generation ohne Aids
Schon in fünf Jahren soll kein Kind mehr mit HIV zur Welt kommen. Diese Aussage der Organisation Unaids ist allerdings eher eine Hoffnung als ein realistisches Ziel.
© Roberto Schmidt/AFP/Getty Images

Joan (6) und Michel (5) leben im Kibera-Slum im Südwesten von Nairobi. Ihre Eltern sind an Aids gestorben
Die Vereinten Nationen haben sich in der Aids-Bekämpfung viel vorgenommen. Anlässlich des Weltaidstages hat das Kinderhilfswerk Unicef nun ein neues Ziel formuliert: Schon in fünf Jahren soll kein Baby mehr mit dem Aids-Erreger HIV zur Welt kommen.
Die Übertragung des Virus von Mutter zu Kind lasse sich bis 2015 weltweit eliminieren, heißt in einem Bericht, der am Dienstag in New York vorgestellt wurde. Wenn die Anstrengungen jetzt verstärkt würden, könne dies gelingen, betonen die Autoren von Unicef und anderer UN-Organisationen. "Jeden Tag werden 1000 Babys mit HIV geboren", sagte Unicef-Deutschland-Geschäftsführer Christian Schneider in Köln. "Diese Zahl sollte Null sein."
- Das Virus
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Aids (Acquired Immunodeficiency Syndrome) ist eine Viruserkrankung, die das Immunsystem des Menschen angreift und dauerhaft schwächt. Ausgelöst wird die Erkrankung durch das Virus HIV (Human immunodeficiency virus).
Vermutlich erreichte das Virus Deutschland erstmals Ende der siebziger Jahre. Erste Fälle wurden in den Achtzigern bekannt. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) erkrankten seit dem Ausbruch der Epidemie in Deutschland rund 86.500 Menschen an HIV und 36.500 an Aids.
- In Deutschland
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In Deutschland leben derzeit rund 70.000 Menschen mit HIV oder Aids. Etwa 57.000 davon sind Männer, 13.000 Frauen. Der Anteil derer, die sich mit der Immunschwäche-Krankheit angesteckt haben, ist mit 42.000 Betroffenen unter homosexuellen Männern am größten. Im Jahr 2010 haben sich nach der aktuellen Schätzung des RKI 3000 Menschen neu mit HIV infiziert, ähnlich viele wie in den Vorjahren.
Seit dem Ausbruch der Krankheit sind in Deutschland bisher 29.000 Menschen an Aids gestorben, 550 davon in diesem Jahr. Jährlich am 1. Dezember findet der Weltaidstag statt, um auf die Vorbeugung durch Safer Sex aufmerksam zu machen und Betroffenen zu gedenken.
- In der Welt
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Im Weltaidsbericht der Vereinten Nationen wurden zuletzt 33,4 Millionen Menschen mit dem Virus erfasst – darunter 2,1 Millionen Kinder unter 15 Jahren. 2009 haben sich 2,6 Millionen neu infiziert, 1,8 Millionen sind im gleichen Jahr an den Folgen der Krankheit gestorben. Die Zahl der Aids-Toten nimmt vor allem dort ab, wo durch Hilfsprogramme Medikamente zur Verfügung stehen. Sie können das Leben HIV-Infizierter deutlich verlängern. Eine Heilung gibt es bis heute aber nicht.
Das am schlimmsten betroffene Gebiet ist nach wie vor Afrika. Allein südlich der Sahara infizierten sich im Jahr 2009 1,8 Millionen Menschen.
Bis dahin ist es der Weg noch weit. Zwar können Mediziner heute schon verhindern, dass das HI-Virus auch das ungeborene Kind befällt, doch dafür sind unter anderem Medikamente und anschließend eine moderne Geburtshilfe nötig. Diese Verfahren stehen vor allem in den armen Ländern Afrikas meist nicht zur Verfügung. Zudem wissen in vielen Teilen der Erde nur wenige, dass eine Ansteckung während der Schwangerschaft nicht unausweichlich ist. Noch immer infizieren sich 90 Prozent aller Kinder, die den Aids-Erreger in sich tragen über die eigene Mutter. Schätzungsweise 370.000 Kinder wurden allein im Jahr 2009 vor, während oder nach der Geburt infiziert – denn auch das Stillen ist ein Problem. Mehr als die Hälfte der Kinder mit diesem Schicksal stirbt vor dem zweiten Lebensjahr.
Die Aussage des Kinderhilfswerks ist damit eher eine Forderung denn eine realistische Einschätzung, wie es gegen die Aids-Epidemie vorangehen soll. Für den obersten UN-Aidsbekämpfer Michel Sidibé sei "eine Generation ohne Aids" erst in Reichweite, wenn bestimmte Bedingungen sich erfüllen. Zunächst müsse die Mutter-Kind-Übertragung eliminiert werden, die Ansteckungen unter jungen Menschen weiter konsequent bekämpft sowie alle infizierten Kinder und Jugendlichen früh und dauerhaft behandelt werden.
- Datum 01.12.2010 - 12:34 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE, dpa
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Es steckt sehr viel Profit in dem Dogma 'HIV ist die Ursache von AIDS'. Wenn nur 37 Prozent der HIV-Infizierten Medikamente bekommen, dann beträgt die mögliche Kundschaft 63 Prozent der "Infizierten".
Das Problem ist: die Zahl der Infizierten wird produziert durch Nachweisverfahren, die nicht mit dem "HI-Virus" standardisiert wurden. Was also weisen sie nach?
In Afrika werden viele der "AIDS"-Infizierten nicht einmal getestet. Die Diagnose AIDS wird ihnen vom Gesicht abgelesen oder durch Fragen ermittelt. Länger anhaltender Durchfall gilt als Kriterium für die Diagnose von "AIDS".
Woran leiden diese Menschen, wenn nicht an "AIDS"? Wie seit Jahrzehnten bekannt an den Folgen von Unterernährung und verschmutztem Wasser. Kann man die Folgen von Unterernährung oder verschmutztem Wasser mit antiretroviralen Mitteln heilen? Man kann nicht. Genaus so wenig wie man die Unterversorgung mit Mikronährstoffen in "entwickelten" Ländern mit Arzneimitteln heilen kann. Zehntausendfach bei den sog. "Chronikern" zu beoabachten.
Wenn wir uns wieder darauf besinnen, womit der menscnliche Körper "funktioniert" - Tipp: nicht mir Produkten aus Erdöl - dann werden wir in der Lage sein alle Symptome zum Verschwinden zu bringen, die heute noch als lebensbedrohliche Krankheiten diagnostiziert werden. Erzählen Sie das bloss nicht weiter.
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