Schweinegrippe H1N1 ist die neue Allerweltsgrippe

Wen interessiert noch die Schweinegrippe? Weil Medien Panik schüren, nehmen Bürger die wahren Risiken einer Grippesaison nicht mehr ernst.

Eine Frau Ende Dezember am Trafalgar Square in London. In Großbritannien ist die Anzahl der registrierten H1N1-Fälle zum Jahresende angestiegen

Eine Frau Ende Dezember am Trafalgar Square in London. In Großbritannien ist die Anzahl der registrierten H1N1-Fälle zum Jahresende angestiegen

"3 Tote in Deutschland. Schweinegrippe zurück!" titelt die Bild-Zeitung am Dienstag. Auch andere Medien berichten von den neuen Todesfällen. Die Meldungen klingen alarmierend. Ein dreijähriges Mädchen starb am 28. Dezember im Universitätskrankenhaus Göttingen nachweislich an dem Grippevirus vom Typ A/H1N1, Subtyp A/California/7/2009. Ein 51-jähriger Mann, der den Erreger ebenfalls in sich trug, hatte zu viele weitere Erkrankungen, um eindeutig sagen zu können, ob der Erreger die Ursache für seinen Tod war. Schon Anfang Dezember war nach Informationen des Robert-Koch-Instituts eine 20-jährige Deutsche an der Schweinegrippe gestorben.

Ist die hoch ansteckende Seuche wieder da? Ist Panik angebracht?

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Oder doch alles ganz harmlos? Hatte sich die Schweinegrippe nicht ohnehin als ungefährlich erwiesen und die Impfung als unnötig?

Nein, nein und nochmals nein. Alles falsch.

Wie heißt die Grippe?

Schweinegrippe? Nordamerikanische Grippe? Mexikanische Grippe? Amerikanische Grippe? Unter Experten herrscht noch immer Uneinigkeit wie die Viruserkrankung durch den neuen Erreger vom Typ A/H1N1 denn nun korrekt bezeichnet werden soll.

Bundesregierung und EU-Kommission entschieden sich für die die Bezeichnung "novel flu" (Neue Grippe).

In der Öffentlichkeit hat sich der Begriff Schweinegrippe durchgesetzt. Der ist deshalb irreführend, weil er suggeriert, die Grippe befalle vornehmlich Schweine oder stamme von diesen.

Der aktuelle Erreger vom Typ A/H1N1 (Subtyp A/California/7/2009) ist allerdings nicht in Tieren isoliert worden. Lediglich das Erbgut des Virus enthält genetisches Material von Erregern, die neben dem Menschen auch Schweine und Vögel befallen.

Richtiger ist im Vergleich der Begriff Vogelgrippe für Erreger, die hauptsächlich Vögel befallen. Allerdings können alle Grippeviren mutieren, um sich stärker an andere Wirte anzupassen und Artgrenzen zu überspringen. So kommt es selten zu einer Übertragung von Vogelgrippeviren auf Menschen, die dann jedoch lebensgefährlich erkranken. Zuletzt wurden erneut Fälle aus Indonesien und Ägypten bekannt, wo sich Menschen mit einem H5N1-Virus angesteckt hatten.

Pandemie 2009/2010

Im Frühjahr 2009 tauchte in Nordamerika der bis dahin unbekannte Grippeerreger A/H1N1 auf. Da die Bevölkerung keine Immunität gegen die neue Influenza-Variante besaß, konnte sich die Schweinegrippe schnell über Amerika bis in weite Teile der Welt ausbreiten.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO erklärte die globale Grippewelle zur Pandemie und ließ die nationalen Notfallpläne anlaufen. Die neue Grippe erwies sich als extrem ansteckend. Allerdings verlief sie bei weniger Menschen tödlich als zunächst befürchtet.

Wie viele Menschen sich im Laufe der Pandemie mit H1N1 infiziert haben, ist unbekannt. Offizielle Stellen registrierten Hunderttausende Fälle und rund 18.500 Tote. Die tatsächliche Zahl dürfte deutlich höher liegen, da die Infrastruktur zur Erfassung von Grippefällen in vielen Ländern unzureichend ist. Ab Herbst 2009 stand ein wirksamer Impfstoff gegen den Erreger zur Verfügung, der allerdings in Deutschland kaum angenommen wurde.

Im Sommer 2010 ebbte die Pandemie ab. Im Winter 2010/2010 begann eine normale saisonale Grippewelle. A/H1N1 wurde bisher bei etwa einem Drittel der Erkrankten nachgewiesen.

Die Schweinegrippe war nie weg. Der Grippeerreger H1N1, der im Frühjahr 2009 erstmals im amerikanischen Raum bei Menschen nachgewiesen wurde, hat sich unter den herkömmlichen Influenza-Viren etabliert, die jährlich die saisonalen Epidemien auslösen. Auf der Südhalbkugel haben die Menschen den Winter bereits hinter sich – dort kam es zu einer herkömmlichen saisonalen Grippewelle – auch das Schweinegrippe-Virus war unter den Erregern. In Großbritannien waren allein in der letzten Woche des alten Jahres 268 Fälle von Schweinegrippe gemeldet worden – insgesamt starben dort Ende Dezember 39 Menschen an unterschiedlichen Grippeerregern.

Grund zur Panik besteht trotzdem nicht. Und der Erreger ist auch nicht gefährlicher als andere. Auch wenn nicht alle Todesfälle erfasst und nicht jede Grippeerkrankung gemeldet wurde: An A/H1N1 sind im Verhältnis nicht mehr Menschen gestorben als an anderen Grippeviren.

Mit der Grippewelle, die nun auch in Deutschland beginnt, war also zu rechnen. Damit, dass unter den Kranken auch solche mit Schweinegrippe sein werden, ebenfalls. Weil man dies wusste, wurde das Serum gegen A/H1N1 in den allgemeinen Grippe-Impfstoff integriert, der wie jedes Jahr an die aktuellen Erreger angepasst ist. In diesem Jahr sind das A/H3N2, verschiedene Typen von Influenza B und eben A/H1N1.

Leser-Kommentare
  1. 1. Danke

    Ein Kommentar, wie mir selbst von der Seele geschrieben.
    Drei Menschen sterben an der Schweinegrippe, was sicherlich schlimm ist, doch wie viele Menschen sterben am normalen Grippevirus? Ich denke, diese Zahl liegt höher.
    Irgendwie fühle ich mich durch die im Artikel beschriebene "Bild" Schlagzeile in der Zeit zurückgeworfen.
    Ähnliche Schlagzeilen gab es bereits zu Zeiten der ersten Schweinegrippewelle, allerdings erst dann, als die Pharmaindustrie merkte, dass die Grippemittel und somit Millionen Euros in den Regalen der Apotheken vergammelten.
    Nun ja, aus Schaden wird man bekanntlich klug...

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    Das H1N1-Virus ist ein normales Virus und eine Grippe durch H1N1 ist eine normale Grippe. Aber ob Menschen durch Schaden (Grippeschäden) wirklich klug werden? Ich habe da Zweifel.

    Jährlich sterben etwa 10.000 Menschen an der sogenannten "normalen" Grippe. Im Winter 2004/2005 zählte das Robert-Koch-Institut (RKI) sogar 15.000 bis 20.000 Grippe-Tote in Deutschland.

    http://www.stern.de/gripp...

    Das H1N1-Virus ist ein normales Virus und eine Grippe durch H1N1 ist eine normale Grippe. Aber ob Menschen durch Schaden (Grippeschäden) wirklich klug werden? Ich habe da Zweifel.

    Jährlich sterben etwa 10.000 Menschen an der sogenannten "normalen" Grippe. Im Winter 2004/2005 zählte das Robert-Koch-Institut (RKI) sogar 15.000 bis 20.000 Grippe-Tote in Deutschland.

    http://www.stern.de/gripp...

  2. 2. Schade

    Was im Anreisser einen Hauch von medialer Selbstkritik verspach, blubbert am Ende nur leise vor sich hin.
    Wie ein Politiker gesprochen, Frau Lüdemann.
    Wissenschaftler sind nicht das Problem, es sind die Journalisten und Redaktionen die aus Angst vor Auflagen- oder Siteview-verlusten ins gleiche Horn blasen "müssen" wie alle andern.
    Man findet in Deutschland zu jedem beliebigen Thema, jede mögliche Meinung. Die Medien sind es, die entscheiden was davon als "Expertenmeinung" Aufmerksamkeit bekommt und was nicht.
    Medien machen Meinung.
    Schlimm nur das mittlerweile die BILD das Maß aller Dinge ist. Anstatt eine Gegenkultur zum marktschreierischen Boulevard zu erhalten, schwenken immer mehr Redaktionen (die einen mehr, die anderen weniger) auf deren Linie ein.
    Und erzählt mir nicht, das es das sei was der Leser will. Die Schweinegrippestory zeigt sehr schön das diese das ganze deutlich nüchterner gesehen haben als ihr Journalisten. Ihr werdet so langsam aber sicher immer mehr wie die Politiker und verspielt so das Vetrauen der Menschen.
    Aber hey, Hauptsache die Auflage stimmt.

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    sondern die klassischen Zeitungen haben ein Absatzproblem und finden daher auch nur noch schwer Anzeigenkunden und daher gibts nur noch wenig investigatives/kritisches sondern lieber Entertainment und alles andere wo man nicht viel Zeit und Geld reinstecken muss und wenn man dasselbe schreibt wie die Konkurrenz hat man zB auch weniger Begründungslast.

    Redaktion

    Ich verstehe Ihren Kommentar so, dass Sie auch die Berichterstattung bei uns für einseitig halten. Dazu einige Worte.

    ZEIT ONLINE hat von Anfang an sehr bedacht und ausgewogen über die so genannte Schweinegrippe berichtet. Bei uns wurde keine Panik geschürt, es wurden keine Horrorszenarien entworfen und wir haben uns immer bemüht - und tun das weiterhin – über Falschinformationen in der Öffentlichkeit aufzuklären.

    Bei uns finden Sie zwar mehrere Meinungen, sei es nun zur Risikoeinschätzung der Grippe oder zu Nebenwirkungen von Impfungen, denn wir wollen die Meinungspluralität seriöser Forscher durchaus abbilden. Aber Sie finden bei uns keine reißerischen Berichte.

    Außerdem kommen hier stets Fachleute zu Wort, die eine professionelle Einschätzung geben können. Wir überprüfen Zahlen von Institutionen ordnen sie ein und hinterfragen sie kritisch. Das machen bei uns naturwissenschaftlich ausgebildete Redakteure. Auch den Aspekt, dass Impfstoffhersteller Profit mit der Grippe machen, konnten Sie beispielsweise bei uns lesen.

    Eine Übersicht neuerer Artikel zum Thema finden Sie hier: http://www.zeit.de/schlag...

    Informationen aus 20009 unter anderem hier:
    http://www.zeit.de/online...

    Ich hoffe, bei genauerem Hinsehen bekommen Sie doch noch ein anderes Bild. Natürlich machen auch wir Fehler. Deshalb sind wir dankbar für Ihre Tipps und Anregungen.

    Herzliche Grüße aus der Wissenschaftsredaktion.

    Dies war ein rein sachlicher und notwendiger Beitrag zur Situation. Dies kam auch in der Überschrift treffend zum Ausdruck.
    Es gibt noch immer kritikwürdige Medien, darauf hinzuweisen ist richtig und nötig. Daraus folgt aber keine Verpflichtung zur Selbstkritik.

    sondern die klassischen Zeitungen haben ein Absatzproblem und finden daher auch nur noch schwer Anzeigenkunden und daher gibts nur noch wenig investigatives/kritisches sondern lieber Entertainment und alles andere wo man nicht viel Zeit und Geld reinstecken muss und wenn man dasselbe schreibt wie die Konkurrenz hat man zB auch weniger Begründungslast.

    Redaktion

    Ich verstehe Ihren Kommentar so, dass Sie auch die Berichterstattung bei uns für einseitig halten. Dazu einige Worte.

    ZEIT ONLINE hat von Anfang an sehr bedacht und ausgewogen über die so genannte Schweinegrippe berichtet. Bei uns wurde keine Panik geschürt, es wurden keine Horrorszenarien entworfen und wir haben uns immer bemüht - und tun das weiterhin – über Falschinformationen in der Öffentlichkeit aufzuklären.

    Bei uns finden Sie zwar mehrere Meinungen, sei es nun zur Risikoeinschätzung der Grippe oder zu Nebenwirkungen von Impfungen, denn wir wollen die Meinungspluralität seriöser Forscher durchaus abbilden. Aber Sie finden bei uns keine reißerischen Berichte.

    Außerdem kommen hier stets Fachleute zu Wort, die eine professionelle Einschätzung geben können. Wir überprüfen Zahlen von Institutionen ordnen sie ein und hinterfragen sie kritisch. Das machen bei uns naturwissenschaftlich ausgebildete Redakteure. Auch den Aspekt, dass Impfstoffhersteller Profit mit der Grippe machen, konnten Sie beispielsweise bei uns lesen.

    Eine Übersicht neuerer Artikel zum Thema finden Sie hier: http://www.zeit.de/schlag...

    Informationen aus 20009 unter anderem hier:
    http://www.zeit.de/online...

    Ich hoffe, bei genauerem Hinsehen bekommen Sie doch noch ein anderes Bild. Natürlich machen auch wir Fehler. Deshalb sind wir dankbar für Ihre Tipps und Anregungen.

    Herzliche Grüße aus der Wissenschaftsredaktion.

    Dies war ein rein sachlicher und notwendiger Beitrag zur Situation. Dies kam auch in der Überschrift treffend zum Ausdruck.
    Es gibt noch immer kritikwürdige Medien, darauf hinzuweisen ist richtig und nötig. Daraus folgt aber keine Verpflichtung zur Selbstkritik.

  3. sondern die klassischen Zeitungen haben ein Absatzproblem und finden daher auch nur noch schwer Anzeigenkunden und daher gibts nur noch wenig investigatives/kritisches sondern lieber Entertainment und alles andere wo man nicht viel Zeit und Geld reinstecken muss und wenn man dasselbe schreibt wie die Konkurrenz hat man zB auch weniger Begründungslast.

    Antwort auf "Schade"
  4. Das H1N1-Virus ist ein normales Virus und eine Grippe durch H1N1 ist eine normale Grippe. Aber ob Menschen durch Schaden (Grippeschäden) wirklich klug werden? Ich habe da Zweifel.

    Antwort auf "Danke"
  5. 5. Gähn!

    Da sind doch tatsächlich drei Menschen in Deutschland gestorben. Also auf, auf zum Doktor und sich noch schnell impfen lassen!

    Wer so gesund durch den Winter kommt, liegt vielleicht spätestens im Frühjahr wieder flach, wenn ihn das Asthma plagt. Und wer an den mörderischen Killerviren nicht gestorben ist, verendet möglicherweise kläglich am anaphylaktischen Schock nach dem nächsten Wespenstich.

    Irgendwas ist immer und alle Medaillen haben zwei Seiten...

  6. Jährlich sterben etwa 10.000 Menschen an der sogenannten "normalen" Grippe. Im Winter 2004/2005 zählte das Robert-Koch-Institut (RKI) sogar 15.000 bis 20.000 Grippe-Tote in Deutschland.

    http://www.stern.de/gripp...

    Antwort auf "Danke"
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    Fragen Sie doch bitte mal beim RKI nach, wie denn diese "Zählungen" durchgeführt werden: Es sind keineswegs tatsächlich an Grippe- oder auch nur an Schnupfenviren Verstorbene, es handelt sich lediglich um die saisonale Schwankung der Sterbeziffern, für die genausogut die Kälte allein, die trockene Heizungsluft oder bislang noch unerkannte Faktoren verantwortlich sein können. Glauben Sie nicht? In Deutschland sterben jedes Jahr ca. 5.000 Personen im Straßenverkehr. Fast jeder kennt jemanden, der bei einem Verkehrsunfall ums Leben kam. Kennen Sie einen (1!)an "Grippe" verstorbenen? Die Impfmüdigkeit von Patienten (und zunehmend auch von Ärzten) resultiert aus einer Panikmache, die von Saison zu Saison unglaubwürdiger wird. Vogelgrippe, FSME, Schweinegrippe: Krankheiten, die in der Praxis kaum eine Rolle spielen. Mit denen sich aber Millionen verdienen lassen.

    Fragen Sie doch bitte mal beim RKI nach, wie denn diese "Zählungen" durchgeführt werden: Es sind keineswegs tatsächlich an Grippe- oder auch nur an Schnupfenviren Verstorbene, es handelt sich lediglich um die saisonale Schwankung der Sterbeziffern, für die genausogut die Kälte allein, die trockene Heizungsluft oder bislang noch unerkannte Faktoren verantwortlich sein können. Glauben Sie nicht? In Deutschland sterben jedes Jahr ca. 5.000 Personen im Straßenverkehr. Fast jeder kennt jemanden, der bei einem Verkehrsunfall ums Leben kam. Kennen Sie einen (1!)an "Grippe" verstorbenen? Die Impfmüdigkeit von Patienten (und zunehmend auch von Ärzten) resultiert aus einer Panikmache, die von Saison zu Saison unglaubwürdiger wird. Vogelgrippe, FSME, Schweinegrippe: Krankheiten, die in der Praxis kaum eine Rolle spielen. Mit denen sich aber Millionen verdienen lassen.

  7. Jetzt hat die Pharmalobby ihr Grippe-Mittel (dank der Panikmache u.a. der Regierung) im vergangenen Jahr auch kräftig verkauft und gut verdient. Dann reicht's jetzt wohl - bis die nächste Sau durchs Dorf getrieben wird und die Pharmakonzerne wieder Geld verdienen möchten.

  8. Well done, Frau Lüdemann!(Ich begreife nicht die Kommentarschreiber, die jetzt noch meckern.) Jetzt fehlt noch, dass die Chefs Der Zeit sie freistellen, um zu recherchieren, wieso eine Grippe, die in den USA entstand und identifiziert wurde (California), plötzlich in Mexiko auftauchte und innerhalb von zwei bis drei Tagen ohne jeden Grund eine weltweite Hysterie unter interessierten Ärzten, Pharmazeuten,Politikern und Journalisten erzeugte. Statt "interessierten" könnte man wahrscheinlich in sehr vielen Fällen auch "bezahlten" schreiben. Und Sie könnten auch recherchieren, wie die gesamte Kampagne von der WHO und ihrer Generalsekretärin bzw. deren Stellvertretern gesteuert wurde. Und schließlich, wie viel Steuergeld diverse Pharmakonzerne einsackten.

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    Die Warnung vor der Schweinegrippe war ausgesprochen worden (wenn mich hier mein Gedächtnis nicht trügt), weil in kurzer Zeit mehrere junge, gesunde und eigentlich widerstandsfähige Menschen an ihr gestorben waren. Daraus schloss die Weltgesundheitsorganisation WHO, dass diese Grippe besonders gefährlich sei, denn normalerweise rafft die Grippe die Alten und Geschwächten hin.

    Im Nachhinein war diese Besorgnis nicht berechtigt. Aber zu Verschwörungstheorien (der böse Kapitalismus als Gesamtkunstwerk oder die böse Pharmaindustrie hätten die Gefährlichkeit der Schweinegrippe nur erfunden) sehe ich bei jetzigem Informationsstand keinen Anlass. Der WHO steht halt die Grippeepidemie von 1918 mit 50 bis 100 Millionen Toten, ~3% der Weltbevölkerung von damals 1,8 Milliarden (Quelle: http://en.wikipedia.org/w...), vor Augen und warnt lieber einmal zu viel als zu wenig.

    Ich mache mir nun nicht nur um die Schweinegrippe Sorgen, sondern auch darüber, dass sich hier in den Kommentaren ein Ausmaß von Misstrauen gegenüber jedweder Obrigkeit zeigt, das ich bedenklich finde. Einerseits erklären die Kommentatoren, dass die Verantwortlichen alle entweder korrupt oder unfähig seien, andererseits erwarten sie, dass alles perfekt läuft. Das geht aber nicht zusammen und macht sehr unglücklich.

    "... erklären die Kommentatoren, dass die Verantwortlichen alle entweder korrupt oder unfähig seien..."

    .....dazu noch Geldgierig und Menschenverachtend.... erinnern sie sich doch an die Neurodermitis Salbe, die seit den 80er Jahren von keinem Pharmakonzern hergestellt wurde weil die Gewinne zu niedrig erschienen... ueber Aids Mittel will ich gar nicht reden...Bei der WHO sitzt die Lobby der Pharmas... und die Regierungskompetenz besteht seit Jahrzehnten durch A...kriechen in den Millionaers - Allerwertesten . Gerne verteilt man das Geld der Arbeiter wenn sichs rentiert.

    Die Warnung vor der Schweinegrippe war ausgesprochen worden (wenn mich hier mein Gedächtnis nicht trügt), weil in kurzer Zeit mehrere junge, gesunde und eigentlich widerstandsfähige Menschen an ihr gestorben waren. Daraus schloss die Weltgesundheitsorganisation WHO, dass diese Grippe besonders gefährlich sei, denn normalerweise rafft die Grippe die Alten und Geschwächten hin.

    Im Nachhinein war diese Besorgnis nicht berechtigt. Aber zu Verschwörungstheorien (der böse Kapitalismus als Gesamtkunstwerk oder die böse Pharmaindustrie hätten die Gefährlichkeit der Schweinegrippe nur erfunden) sehe ich bei jetzigem Informationsstand keinen Anlass. Der WHO steht halt die Grippeepidemie von 1918 mit 50 bis 100 Millionen Toten, ~3% der Weltbevölkerung von damals 1,8 Milliarden (Quelle: http://en.wikipedia.org/w...), vor Augen und warnt lieber einmal zu viel als zu wenig.

    Ich mache mir nun nicht nur um die Schweinegrippe Sorgen, sondern auch darüber, dass sich hier in den Kommentaren ein Ausmaß von Misstrauen gegenüber jedweder Obrigkeit zeigt, das ich bedenklich finde. Einerseits erklären die Kommentatoren, dass die Verantwortlichen alle entweder korrupt oder unfähig seien, andererseits erwarten sie, dass alles perfekt läuft. Das geht aber nicht zusammen und macht sehr unglücklich.

    "... erklären die Kommentatoren, dass die Verantwortlichen alle entweder korrupt oder unfähig seien..."

    .....dazu noch Geldgierig und Menschenverachtend.... erinnern sie sich doch an die Neurodermitis Salbe, die seit den 80er Jahren von keinem Pharmakonzern hergestellt wurde weil die Gewinne zu niedrig erschienen... ueber Aids Mittel will ich gar nicht reden...Bei der WHO sitzt die Lobby der Pharmas... und die Regierungskompetenz besteht seit Jahrzehnten durch A...kriechen in den Millionaers - Allerwertesten . Gerne verteilt man das Geld der Arbeiter wenn sichs rentiert.

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