Darmerkrankungen "Einen so schweren Ehec-Ausbruch hat es noch nicht gegeben"
In Deutschland grassiert eine mitunter lebensgefährliche Darmerkrankung. Das Team des Hygienikers Helge Karch versucht derzeit, den Erreger zu identifizieren.
ZEIT ONLINE: Herr Karch, seit vergangenem Freitag mehren sich rasant Meldungen über Menschen, die sich mit dem Darmbakterium Enterohämorrhagische Escherichia coli (Ehec) infiziert haben. Zudem nehmen die Erkrankungen einen besonders schweren Verlauf, derzeit leiden mehr als 40 Personen am hämolytisch-urämischen Syndrom (HUS), das zu Blutarmut und Nierenversagen führt und in Einzelfällen sogar tödlich enden kann. Wie schätzen Sie die Lage ein?
Helge Karch: Ich erforsche das Krankheitsbild seit fast 30 Jahren, aber so etwas habe ich noch nie erlebt. Normalerweise sind solch schwere Verläufe extrem selten. Das Ausmaß hat mich schon erschüttert.

Der Mikrobiologe und Hygieniker Helge Karch leitet das Institut für Hygiene am Universitätsklinikum in Münster. Das Institut ist zugleich Konsiliarlabor für das Hämolytisch-urämische Syndrom (HUS). Hier werden die Erreger des EHEC-Ausbruchs derzeit analysiert und identifiziert. Karch forscht seit rund 30 Jahren an EHEC-Bakterien und hat zusammen mit Kollegen einige Stämme des Erregers als erster beschrieben.
ZEIT ONLINE: Was ist an diesem Ehec-Ausbruch so besonders? In den vergangen Jahren sind immer wieder Menschen nach einer Infektion an dem Erreger erkrankt, jährlich schwanken die gemeldeten Fälle zwischen 900 und 1200.
Karch: In Deutschland hatten wir bisher zahlreiche Ausbrüche vor allem bei Kindern mit einem Durchschnittsalter von etwa drei Jahren. Nun sind vor allem Erwachsene erkrankt, darunter überwiegend Frauen. Das allein ist schon sehr ungewöhnlich. Hinzu kommt der rasche Anstieg der Zahl der Erkrankten und die Schwere. Bereits bei mehreren Patienten kam es zu blutigen Entzündungen, und es mussten Teile des Dickdarms entfernt werden. Die Menschen, die derzeit akut erkrankt sind, werden mit Dialyse und Blutreinigung behandelt. Folgeschäden der Nieren und Bluthochdruck durch zum Teil zerstörte Gefäße sind wahrscheinlich.
ZEIT ONLINE: Wie löst der Keim derartige Erkrankungen aus?

Wie gefährlich ist der Erreger, der lebensgefährliche Darmerkrankungen auslösen kann? Was sie über Ehec wissen sollten.
Karch: Das Besondere an Ehec-Erregern ist, dass sie Giftstoffe produzieren, die die innere Wand von Gefäßzellen angreifen. Diese Shigatoxine allein können einen derart schweren Ausbruch jedoch nicht verursachen. Bislang kennen wir in Deutschland 42 Stämme. Ich vermute, dass wir es mit einem neuen Typ Ehec-Bakterien zu tun haben. Die aktuellen Krankheitsverläufe sind so aggressiv, mit zerstörten Darmschleimhäuten und Blutgerinnseln in Nieren- und Hirngefäßen, dass der Erreger wohl einen besonderen Giftcocktail mitbringt. Antibiotika helfen gegen Ehec-Bakterien wenig, wenn sich die Erreger in einer losen Schleimschicht im Darm eingenistet haben. Im Gegenteil kann die Gabe von Antibiotika mitunter die Toxinproduktion sogar erhöhen.
ZEIT ONLINE: Woran merke ich, ob ich mich infiziert habe?
Karch: Sobald sich der Erreger im Körper befindet, kommt es nach etwa zwei bis drei Tagen zu wässrigen Durchfällen. Nach weiteren zwei bis drei Tagen scheiden etwa 60 Prozent der Erkrankten blutigen Stuhl aus. Zudem leiden sie an Unterleibsschmerzen. Erst eine Woche nach Beginn der Durchfälle beginnt das eigentliche hämolytisch-urämische Syndrom. Dann folgt Nierenversagen, wenn Patienten kein Wasser mehr lassen können.
- Datum 23.05.2011 - 18:28 Uhr
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... endlich ist es wieder soweit.
nach all den existenzbedrohenden seuchen -zuletzt machte das koch-institut doch in panik zum thema 'schweinpest'?! - mal wieder ein neuer anlaß, um für panik zu sorgen.
laßt uns gemeinsam - und mit der notwendigen gelassenheit - diese erneute schwere herausforderung einfach überleben ,-)
1. Der Erreger hat sich sehr schnell ausgebreitet und zeigt einen bisher nicht gekannten, schweren Verlauf der Erkrankung.
2. Im Gegensatz zur Schweinegrippe geht es nicht um einen Virus der mit einem gut zu vermarktendem Serum / Impfung zu bekämpfen ist.
3. Es geht um ein wohl mutiertes, besonders agressives Bakterium das mit Antiobitika aufgrudf vorhandener Resitenzen nur schwer zu bekämpfen ist.
4. Es gibt gemäß Zeit Artikel Bakterien Stämme die nur bei Schweinen oder Rindern auftreten. Es ist die geanaue Quelle bisher nicht bekannt, es wird Salat/Gemüse vermutet, das wohl massenhaft in den Verkauf und in den Verzehr gelangt ist.
5. Mögliche Ursachen, wie der Erreger in den Salat/Gemüse gekommen ist wäre Gülle von Schweinen oder Rindern aus Massentierhaltung, die massenhaft anfällt und auf die Felder aufgebracht wird.
6. Die Zusammenhänge von Massentierhaltung, leichtfertigem Antibiotika Einsatz u.a. in der Massentierhaltung und daraus reslutierenden Resistenzen sind nicht neu. Die "moderne " Agrarindustrie wird aber weiter von großen Teilen der Politik gehätschelt.
7. Das die Ausbreitung ausgerechnet im dichtesten Nutztierbesrand Europas in Norddeutschland ausgebrochen ist dürfte kein Zufall sein.
Quellen:
http://www.open-report.de...
http://albert-schweitzer-...
Die Agrarlobby möchte diese Zusammenhänge lieber verschweigen.
1. Der Erreger hat sich sehr schnell ausgebreitet und zeigt einen bisher nicht gekannten, schweren Verlauf der Erkrankung.
2. Im Gegensatz zur Schweinegrippe geht es nicht um einen Virus der mit einem gut zu vermarktendem Serum / Impfung zu bekämpfen ist.
3. Es geht um ein wohl mutiertes, besonders agressives Bakterium das mit Antiobitika aufgrudf vorhandener Resitenzen nur schwer zu bekämpfen ist.
4. Es gibt gemäß Zeit Artikel Bakterien Stämme die nur bei Schweinen oder Rindern auftreten. Es ist die geanaue Quelle bisher nicht bekannt, es wird Salat/Gemüse vermutet, das wohl massenhaft in den Verkauf und in den Verzehr gelangt ist.
5. Mögliche Ursachen, wie der Erreger in den Salat/Gemüse gekommen ist wäre Gülle von Schweinen oder Rindern aus Massentierhaltung, die massenhaft anfällt und auf die Felder aufgebracht wird.
6. Die Zusammenhänge von Massentierhaltung, leichtfertigem Antibiotika Einsatz u.a. in der Massentierhaltung und daraus reslutierenden Resistenzen sind nicht neu. Die "moderne " Agrarindustrie wird aber weiter von großen Teilen der Politik gehätschelt.
7. Das die Ausbreitung ausgerechnet im dichtesten Nutztierbesrand Europas in Norddeutschland ausgebrochen ist dürfte kein Zufall sein.
Quellen:
http://www.open-report.de...
http://albert-schweitzer-...
Die Agrarlobby möchte diese Zusammenhänge lieber verschweigen.
... wären mein Tipp als Infektionsquelle. Erdbeeren werden exakt in dieser Zeit häufig gegessen und zur Düngung ordentlich mit Mist überhäuft.
Spargel wäre gleichfalls eine Möglichkeit, da er nur kurz erhitzt wird - und sich bevorzugt Frauen an der Schälerei abarbeiten müssen. Allerdings wird hier kein Dünger direkt aufgetragen:
http://www.spargel.net/du...
Welche Agrar-Güter verkaufen also Erdbeeren in einer derart großen Region, dass sie in Hessen und Norddeutschland gleichermaßen Märkte beliefern?
1. Der Erreger hat sich sehr schnell ausgebreitet und zeigt einen bisher nicht gekannten, schweren Verlauf der Erkrankung.
2. Im Gegensatz zur Schweinegrippe geht es nicht um einen Virus der mit einem gut zu vermarktendem Serum / Impfung zu bekämpfen ist.
3. Es geht um ein wohl mutiertes, besonders agressives Bakterium das mit Antiobitika aufgrudf vorhandener Resitenzen nur schwer zu bekämpfen ist.
4. Es gibt gemäß Zeit Artikel Bakterien Stämme die nur bei Schweinen oder Rindern auftreten. Es ist die geanaue Quelle bisher nicht bekannt, es wird Salat/Gemüse vermutet, das wohl massenhaft in den Verkauf und in den Verzehr gelangt ist.
5. Mögliche Ursachen, wie der Erreger in den Salat/Gemüse gekommen ist wäre Gülle von Schweinen oder Rindern aus Massentierhaltung, die massenhaft anfällt und auf die Felder aufgebracht wird.
6. Die Zusammenhänge von Massentierhaltung, leichtfertigem Antibiotika Einsatz u.a. in der Massentierhaltung und daraus reslutierenden Resistenzen sind nicht neu. Die "moderne " Agrarindustrie wird aber weiter von großen Teilen der Politik gehätschelt.
7. Das die Ausbreitung ausgerechnet im dichtesten Nutztierbesrand Europas in Norddeutschland ausgebrochen ist dürfte kein Zufall sein.
Quellen:
http://www.open-report.de...
http://albert-schweitzer-...
Die Agrarlobby möchte diese Zusammenhänge lieber verschweigen.
Das wird aber ein steiniger Weg zur Abhilfe!
Der Einsatz von Antibiotika ist ein viel zu gutes Geschäft, als das man zu Gesetzesänderungen bereit wäre, und zwar für
- Die Landwirtschaft, da Antibiotika die Massentierhaltung erst ermöglichen
- Und natürlich die Pharmaindustrie, die die Antibiotika vertreibt.
Zunächst wird man sich gegen Veränderungen wehren mit der Begründung, es gäbe keine „Beweise“ für die Verantwortung der Antibiotika für die Resistenz speziell dieses Erregers. Auch wenn die Wahrheit noch so offensichtlich ist.... Eine ähnliche Strategie wie die der Klimawandel-Leugner.
Und dann ist da keine Adresse, an die man sich wenden kann. In Berlin wird man mit den Achseln zucken – man sei an Beschlüsse und Weisungen aus Brüssel gebunden. Und in Brüssel fühlt man sich wie vor Kafkas „Gesetz“. Die EU ist in erster Linie für Lobbies geschaffen, nicht für die Bürger. Und die Agrarlobby ist eine der skrupellosesten, die pfeift auf die Demokratie.
(1) Bakterien mutieren permanent, egal was der Mensch tut oder lässt. Nicht selten steigern Mutationen deren Aggressivität.
(2) EHEC wird üblicherweise nicht mit Antbiotika bekämpft, weil dies deren Toxizität (Freisetzung bakterieller Gifte) erhöht. Daher ist das Thema Antibiotikaresistenz hier irrelevant.
(3) Fäkalien enthalten große Mengen an Bakterien. Dass das EHEC-Bakterium durch Düngung von Gemüsefeldern mit tierischen Fäkalien in die menschliche Nahrungskette gelangt ist, erscheint plausibel. Gleichwohl ist dies nicht die einzig denkbare Quelle für die Verbreitung der Infektion.
Wer den natürlichen Stoffkreislauf "tierische Fäkalien - organische Düngung - Lebensmittel" ablehnt, muss auf eine Landwirtschaft setzen, die auf den Einsatz von Mist und Gülle in der Nahrungskette verzichtet und statt dessen Mineraldünger verwendet. Das heißt: Verzicht auf BIO!
(4) Auch eine Landwirtschaft ohne Massentierhaltung, aber mit Tierhaltung nutzt tierische Fäkalien als Dünger. Die Fäkalien von großen und kleinen Betrieben unterscheiden sich nicht in der Menge der darin enthaltenen Bakterien.
Viele Betriebe ohne Tierhaltung setzen statt tierischen Düngers "menschlichen Dünger", sprich Klärschlamm aus Kläranlagen ein. Diese Form der organischen Düngung ist aufgrund des deutlich umfangreicheren Kontaminantenspektrums mit einem höheren gesundheitlichen Risiko verbunden als die der Verwendung tierischer Fäkalien.
Das wird aber ein steiniger Weg zur Abhilfe!
Der Einsatz von Antibiotika ist ein viel zu gutes Geschäft, als das man zu Gesetzesänderungen bereit wäre, und zwar für
- Die Landwirtschaft, da Antibiotika die Massentierhaltung erst ermöglichen
- Und natürlich die Pharmaindustrie, die die Antibiotika vertreibt.
Zunächst wird man sich gegen Veränderungen wehren mit der Begründung, es gäbe keine „Beweise“ für die Verantwortung der Antibiotika für die Resistenz speziell dieses Erregers. Auch wenn die Wahrheit noch so offensichtlich ist.... Eine ähnliche Strategie wie die der Klimawandel-Leugner.
Und dann ist da keine Adresse, an die man sich wenden kann. In Berlin wird man mit den Achseln zucken – man sei an Beschlüsse und Weisungen aus Brüssel gebunden. Und in Brüssel fühlt man sich wie vor Kafkas „Gesetz“. Die EU ist in erster Linie für Lobbies geschaffen, nicht für die Bürger. Und die Agrarlobby ist eine der skrupellosesten, die pfeift auf die Demokratie.
(1) Bakterien mutieren permanent, egal was der Mensch tut oder lässt. Nicht selten steigern Mutationen deren Aggressivität.
(2) EHEC wird üblicherweise nicht mit Antbiotika bekämpft, weil dies deren Toxizität (Freisetzung bakterieller Gifte) erhöht. Daher ist das Thema Antibiotikaresistenz hier irrelevant.
(3) Fäkalien enthalten große Mengen an Bakterien. Dass das EHEC-Bakterium durch Düngung von Gemüsefeldern mit tierischen Fäkalien in die menschliche Nahrungskette gelangt ist, erscheint plausibel. Gleichwohl ist dies nicht die einzig denkbare Quelle für die Verbreitung der Infektion.
Wer den natürlichen Stoffkreislauf "tierische Fäkalien - organische Düngung - Lebensmittel" ablehnt, muss auf eine Landwirtschaft setzen, die auf den Einsatz von Mist und Gülle in der Nahrungskette verzichtet und statt dessen Mineraldünger verwendet. Das heißt: Verzicht auf BIO!
(4) Auch eine Landwirtschaft ohne Massentierhaltung, aber mit Tierhaltung nutzt tierische Fäkalien als Dünger. Die Fäkalien von großen und kleinen Betrieben unterscheiden sich nicht in der Menge der darin enthaltenen Bakterien.
Viele Betriebe ohne Tierhaltung setzen statt tierischen Düngers "menschlichen Dünger", sprich Klärschlamm aus Kläranlagen ein. Diese Form der organischen Düngung ist aufgrund des deutlich umfangreicheren Kontaminantenspektrums mit einem höheren gesundheitlichen Risiko verbunden als die der Verwendung tierischer Fäkalien.
gebe meinem vorposter recht. das robert koch institut scheint sehr stark zu populismus zu neigen, sobald auch nur ein geringer anreiz besteht.
dass hier von "verunreinigtem gemüse" gesprochen wird, ist vollkommener schwachsinn. selbstverständlich können im gemüse bakterien enthalten sein, aber das sind sie immer. in diesem fall war es fleisch aus einer quelle und das ist längst nachgewiesen worden, kommt nur aus bestimmten gründen nicht an die öffentlichkeit.
ich habe auch das gefühl, dass die medien diesen relativ kleinen fall höher aufspielen, als er ist (erst recht, weil sich die bakterien nicht durch tröpfcheninfektion verbreiten können und auch nicht in jedem fall zu dem hämolytisch-uränischen syndrom führen, was bei den gemeldeten personen der fall ist). und das problem daran ist, dass die ärzte mehr darauf achten, in den medien präsent zu sein, als für die patienten. denn da jetzt alle den namen der bakterien wissen, fühlen sie sich sicher. warum es allerdings zu den unterschiedlichsten neben-symptomen kommt und die behandlung der patienten nicht reibungslos verläuft, weiß niemand und will auch niemand mehr wissen. die patienten sind ja "sicher" im krankenhaus und die ärzte haben ja alles getan und ganz viele leben gerettet. oder haben sie das etwa?
als sohn eines 49-jährigen opfers der krankheit kann ich zwar nicht von gelassenheit reden, aber definitiv sagen, dass es der meiste quatsch zur panikmache vom koch insitut gehört.
Ich stelle hier mal ganz frei und ohne viel Fachwissen die These auf, dass sich die Bakterien einfach an den härter werdenden Konkurrenzkampf mit uns Menschen einstellen und ebenfalls einen Gang zulegen.
Ganz so abwegig muss das nicht mal sein, schließlich liest man in Bezug auf Antibiotika ständig von der Gefahr der Resistenz-Entwicklung.
Das wird aber ein steiniger Weg zur Abhilfe!
Der Einsatz von Antibiotika ist ein viel zu gutes Geschäft, als das man zu Gesetzesänderungen bereit wäre, und zwar für
- Die Landwirtschaft, da Antibiotika die Massentierhaltung erst ermöglichen
- Und natürlich die Pharmaindustrie, die die Antibiotika vertreibt.
Zunächst wird man sich gegen Veränderungen wehren mit der Begründung, es gäbe keine „Beweise“ für die Verantwortung der Antibiotika für die Resistenz speziell dieses Erregers. Auch wenn die Wahrheit noch so offensichtlich ist.... Eine ähnliche Strategie wie die der Klimawandel-Leugner.
Und dann ist da keine Adresse, an die man sich wenden kann. In Berlin wird man mit den Achseln zucken – man sei an Beschlüsse und Weisungen aus Brüssel gebunden. Und in Brüssel fühlt man sich wie vor Kafkas „Gesetz“. Die EU ist in erster Linie für Lobbies geschaffen, nicht für die Bürger. Und die Agrarlobby ist eine der skrupellosesten, die pfeift auf die Demokratie.
wird nicht nur steinig werden, der endete für engagierte Leute auch schonmal tödlich. Vor cirka 15 Jahren (können 2-3 Jahre mehr oder weniger sein) wurde ein belgischer Veterinär vor seiner Haustür erschossen. Dieser Mann hatte den Pharmakonzernen wegen der unglaublichen hohen Mengen Antibiotika, die in der Tierhaltung unnötigerweise zum Einsatz kommen, den Kampf angesagt.
EHEC gibt nun aber keinen Anlass dazu, den Pharmakonzernen Panikmache zu unterstellen - "noch" haben sie ja nichts anzubieten und genau aus dem Grund nehme ich die Meldung über diese Erkrankung auch ernst.
Vielleicht könnte man mal das untypische Wetter der letzten Zeit, wie fehlender Regen, fehlende Fröste zu den Eisheiligen und das trotzdem erfolgte obligatorische Düngen in die Suche nach den möglichen Ursachen miteinbeziehen.
Alle denen, die mit Mühe dabei sind die Ursache zu finden, wünsche ich gutes und schnelles Gelingen.
wird nicht nur steinig werden, der endete für engagierte Leute auch schonmal tödlich. Vor cirka 15 Jahren (können 2-3 Jahre mehr oder weniger sein) wurde ein belgischer Veterinär vor seiner Haustür erschossen. Dieser Mann hatte den Pharmakonzernen wegen der unglaublichen hohen Mengen Antibiotika, die in der Tierhaltung unnötigerweise zum Einsatz kommen, den Kampf angesagt.
EHEC gibt nun aber keinen Anlass dazu, den Pharmakonzernen Panikmache zu unterstellen - "noch" haben sie ja nichts anzubieten und genau aus dem Grund nehme ich die Meldung über diese Erkrankung auch ernst.
Vielleicht könnte man mal das untypische Wetter der letzten Zeit, wie fehlender Regen, fehlende Fröste zu den Eisheiligen und das trotzdem erfolgte obligatorische Düngen in die Suche nach den möglichen Ursachen miteinbeziehen.
Alle denen, die mit Mühe dabei sind die Ursache zu finden, wünsche ich gutes und schnelles Gelingen.
(1) Bakterien mutieren permanent, egal was der Mensch tut oder lässt. Nicht selten steigern Mutationen deren Aggressivität.
(2) EHEC wird üblicherweise nicht mit Antbiotika bekämpft, weil dies deren Toxizität (Freisetzung bakterieller Gifte) erhöht. Daher ist das Thema Antibiotikaresistenz hier irrelevant.
(3) Fäkalien enthalten große Mengen an Bakterien. Dass das EHEC-Bakterium durch Düngung von Gemüsefeldern mit tierischen Fäkalien in die menschliche Nahrungskette gelangt ist, erscheint plausibel. Gleichwohl ist dies nicht die einzig denkbare Quelle für die Verbreitung der Infektion.
Wer den natürlichen Stoffkreislauf "tierische Fäkalien - organische Düngung - Lebensmittel" ablehnt, muss auf eine Landwirtschaft setzen, die auf den Einsatz von Mist und Gülle in der Nahrungskette verzichtet und statt dessen Mineraldünger verwendet. Das heißt: Verzicht auf BIO!
(4) Auch eine Landwirtschaft ohne Massentierhaltung, aber mit Tierhaltung nutzt tierische Fäkalien als Dünger. Die Fäkalien von großen und kleinen Betrieben unterscheiden sich nicht in der Menge der darin enthaltenen Bakterien.
Viele Betriebe ohne Tierhaltung setzen statt tierischen Düngers "menschlichen Dünger", sprich Klärschlamm aus Kläranlagen ein. Diese Form der organischen Düngung ist aufgrund des deutlich umfangreicheren Kontaminantenspektrums mit einem höheren gesundheitlichen Risiko verbunden als die der Verwendung tierischer Fäkalien.
Danke für ihren Kommentar. Ein Lichtblick in diesem zunehmenden Wust aus Schnellschüssen und Inkompetenz.
wie viele Leute einfach reflexartig irgendwas daherbrabbeln, ohne den Artikel offensichtlich überhaupt richtig gelesen haben.
Die Düngung mit Mist ist ja nicht das Problem, sondern wo der Mist herkommt.
Und da es nunmal so ist, dass die Massentierhaltung die besten Vorraussetzungen für die Vermehrung von Bakterien aller Art schafft, ist sie das eigentliche Problem! Alle wussten es, nie wurde etwas dagegen unternommen.
Und da die Firmen an einer weiteren Steigerung ihrer Rendite interessiert sind, wird das Problem beständig größer werden, da hier ein kausaler Zusammenhang besteht!
MFG
als Dünger ist nicht mehr erlaubt.
Deshalb wird er verbrannt.
1. mag so sein
2. da würde ich mich nicht so pauschal festlegen in jedem Fall ist der zunehmende Anstieg von Resistenzen ein großen Problem.
3. Schön das sie das endlich einsehen. Biobauern sind nicht pauschal gegen Düngung mit Mist etc., aber entscheidend ist die Herkunft !
4. Natürlich unterscheiden sich die Fäkalien von großen Massentierbetrieben und kleinen (Bio)bauernhöfen.
a. in der Menge und b. auch in den Inhalten umd möglichen Erregern. Denn die Gefahr von Krankheitserregern ist in dicht gedrängten Massentierfarmen weitaus größer als auf kleinen Höfen mit wenigen Tieren ohne Enge etc. !
5. Unbehandelter KLärschlanmm als Dünger ist wegen der kritischen Inhaltsstoffe längst verboten. Mal informieren würde helfen...es gibt einen KLärschlammverordnung dazu, die regelt was erlaubt ist und was nicht !
http://de.wikipedia.org/w...
Auf Flächen für Obst- und Gemüseanbau ist Klärschlamm demnach als Dünger übrigens verboten !
6. Fazit, immerhin leugnen Sie inzwischen den Zusammnenhang von Massentierhaltung, erhöhter Infektionsgefahr und Keimbildung nicht mehr grundsätzlich und auch den massiven Einsatz von Antiobitika in der Agrarindustrie.
Zwei mächtige Lobbies nämlich die Agrar- und die Pharmalobby machen so gute Geschäft auf Kosten der Verbraucher.
Um schlimme Entwicklungen zu minimieren wäre ein Umdenken in der Agrarindustrie dringend nötig, aber es fehlt der politische Wille sowohl in Deutschland und erst Recht in der EU !
Der Thema Antibiotikaresistenz ist bei EHEC irrelevant, auch wenn sie die EHEC-Infektionen gerne als Anlass nutzen, um dieses Thema bzw. das Thema Massentierhaltung zu spielen.
Der Darm von (gesunden) Rindern und kleinen Wiederkäuern ist das natürliche Reservoir für EHEC-Keime. Das sind nicht die Nutztierarten, die man üblicherweise mit Massentierhaltung verbindet.
Die Übertragung auf den Menschen kann (außer durch rohe, ungewaschene lebensmittel) auch durch direkten Kontakt mit Tieren und deren Ausscheidungen, z.B. in einem Streichelzoo geschehen. Außerdem können auch gesunde Menschen, die den Erreger in sich tragen, diesen direkt auf andere Menschen übertragen - besonders in Gemeinschaftseinrichtungen. Schließlich kommen noch kontaminiertes Trink- und Badewasser als mögliche Infektionsquellen in Bedtracht.
Bitte nennen Sie mir Untersuchungen, die den von Ihnen behaupteten höheren Gehalt von Gülle aus Massentierhaltung mit pathogenen Keimen belegen. Ansonsten ist eine solche Aussage unseriös.
Biobaueren sind grundsätzlich für die Düngung mit tierischen Exkrementen und lehnen Mineraldünger (reine Mineralsalze wie Kalkammonsalpeter) kategorisch ab.
Ich habe die mit intensiver Tierhaltung verbundenen Probleme nie geleugnet, bin aber davon überzeugt, dass diese gelöst und vermindert oder gar beseitigt werden können und dass wir weltweit ohne intensive Tierhaltung nicht auskommen werden. Außerdem schätze ich deren ökologische Vorteile gegenüber der extensiven Tierhaltung.
Danke für ihren Kommentar. Ein Lichtblick in diesem zunehmenden Wust aus Schnellschüssen und Inkompetenz.
wie viele Leute einfach reflexartig irgendwas daherbrabbeln, ohne den Artikel offensichtlich überhaupt richtig gelesen haben.
Die Düngung mit Mist ist ja nicht das Problem, sondern wo der Mist herkommt.
Und da es nunmal so ist, dass die Massentierhaltung die besten Vorraussetzungen für die Vermehrung von Bakterien aller Art schafft, ist sie das eigentliche Problem! Alle wussten es, nie wurde etwas dagegen unternommen.
Und da die Firmen an einer weiteren Steigerung ihrer Rendite interessiert sind, wird das Problem beständig größer werden, da hier ein kausaler Zusammenhang besteht!
MFG
als Dünger ist nicht mehr erlaubt.
Deshalb wird er verbrannt.
1. mag so sein
2. da würde ich mich nicht so pauschal festlegen in jedem Fall ist der zunehmende Anstieg von Resistenzen ein großen Problem.
3. Schön das sie das endlich einsehen. Biobauern sind nicht pauschal gegen Düngung mit Mist etc., aber entscheidend ist die Herkunft !
4. Natürlich unterscheiden sich die Fäkalien von großen Massentierbetrieben und kleinen (Bio)bauernhöfen.
a. in der Menge und b. auch in den Inhalten umd möglichen Erregern. Denn die Gefahr von Krankheitserregern ist in dicht gedrängten Massentierfarmen weitaus größer als auf kleinen Höfen mit wenigen Tieren ohne Enge etc. !
5. Unbehandelter KLärschlanmm als Dünger ist wegen der kritischen Inhaltsstoffe längst verboten. Mal informieren würde helfen...es gibt einen KLärschlammverordnung dazu, die regelt was erlaubt ist und was nicht !
http://de.wikipedia.org/w...
Auf Flächen für Obst- und Gemüseanbau ist Klärschlamm demnach als Dünger übrigens verboten !
6. Fazit, immerhin leugnen Sie inzwischen den Zusammnenhang von Massentierhaltung, erhöhter Infektionsgefahr und Keimbildung nicht mehr grundsätzlich und auch den massiven Einsatz von Antiobitika in der Agrarindustrie.
Zwei mächtige Lobbies nämlich die Agrar- und die Pharmalobby machen so gute Geschäft auf Kosten der Verbraucher.
Um schlimme Entwicklungen zu minimieren wäre ein Umdenken in der Agrarindustrie dringend nötig, aber es fehlt der politische Wille sowohl in Deutschland und erst Recht in der EU !
Der Thema Antibiotikaresistenz ist bei EHEC irrelevant, auch wenn sie die EHEC-Infektionen gerne als Anlass nutzen, um dieses Thema bzw. das Thema Massentierhaltung zu spielen.
Der Darm von (gesunden) Rindern und kleinen Wiederkäuern ist das natürliche Reservoir für EHEC-Keime. Das sind nicht die Nutztierarten, die man üblicherweise mit Massentierhaltung verbindet.
Die Übertragung auf den Menschen kann (außer durch rohe, ungewaschene lebensmittel) auch durch direkten Kontakt mit Tieren und deren Ausscheidungen, z.B. in einem Streichelzoo geschehen. Außerdem können auch gesunde Menschen, die den Erreger in sich tragen, diesen direkt auf andere Menschen übertragen - besonders in Gemeinschaftseinrichtungen. Schließlich kommen noch kontaminiertes Trink- und Badewasser als mögliche Infektionsquellen in Bedtracht.
Bitte nennen Sie mir Untersuchungen, die den von Ihnen behaupteten höheren Gehalt von Gülle aus Massentierhaltung mit pathogenen Keimen belegen. Ansonsten ist eine solche Aussage unseriös.
Biobaueren sind grundsätzlich für die Düngung mit tierischen Exkrementen und lehnen Mineraldünger (reine Mineralsalze wie Kalkammonsalpeter) kategorisch ab.
Ich habe die mit intensiver Tierhaltung verbundenen Probleme nie geleugnet, bin aber davon überzeugt, dass diese gelöst und vermindert oder gar beseitigt werden können und dass wir weltweit ohne intensive Tierhaltung nicht auskommen werden. Außerdem schätze ich deren ökologische Vorteile gegenüber der extensiven Tierhaltung.
einfach eine Knolle Knoblauch essen! Das ist kein Witz besser als jede Medizin.
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