DarmkeimSpanische Behörden suchen nach dem Herd des Ehec-Erregers

Wurden die Ehec-Gurken in Spanien kontaminiert – oder in Deutschland, wie eine betroffene Firma behauptet? Das Gesundheitsministerium in Madrid untersucht jetzt den Fall.

Das spanische Gesundheitsministerium hat wegen des Verdachts kontaminierter Gurken eine Untersuchung eingeleitet. Die Behörden hätten sich mit zwei Agrarbetrieben in den Provinzen Málaga und Almería in Verbindung gesetzt, aus denen die Gurken stammen könnten. Allerdings könne auch nicht ausgeschlossen werden, dass die Gurken in Deutschland verunreinigt worden seien, so das Ministerium.

Einer der Betriebe, aus dem eine der belasteten Gurken stammen soll, setzte sich gegen die Vorwürfe zur Wehr. "Ich habe das Gefühl, wir müssen als Sündenbock herhalten", sagte der Geschäftsführer in Málaga. Nach seinen Worten gehöre die Gurke zu einer Lieferung, die auf dem Hamburger Großmarkt zu Boden gestürzt sei. Möglicherweise sei die Gurke dabei verunreinigt worden.

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Ehec-Ausbruch
Wie gefährlich ist der Erreger, der lebensgefährliche Darmerkrankungen auslösen kann? Was sie über Ehec wissen sollten.

Wie gefährlich ist der Erreger, der lebensgefährliche Darmerkrankungen auslösen kann? Was sie über Ehec wissen sollten.

Experten des Hamburger Hygiene-Instituts hatten am Donnerstag Gurken aus Spanien als Träger des Ehec-Erregers identifiziert. Hamburgs Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks (SPD) warnte aber, es sei nicht auszuschließen, dass auch andere Lebensmittel als Infektionsquelle infrage kämen. Das Bundesinstitut für Risikobewertung gab keine Entwarnung für andere Gurken, Tomaten und Blattsalate. Wer sicher gehen wolle, sollte zunächst ganz auf den Verzehr verzichten. Nach Angaben der EU-Kommission wird eine weitere mögliche Infektionsquelle – Gurken aus den Niederlanden – untersucht.

Bundesweit gibt es mehr als 700 Verdachts- und bestätigte Fälle der gefährlichen Darminfektion – die meisten davon in Norddeutschland. An den Folgen starben bisher drei Frauen. Auch in anderen Ländern Europas gab es Ansteckungen: Schweden hat zehn Erkrankungen, Dänemark vier, Großbritannien drei und die Niederlande eine gemeldet.

Ehec-Bakterien

Im menschlichen Darm wimmelt es von Mikroorganismen und Bakterien. Das ist nicht ungewöhnlich. Viele Keime unterstützen möglicherweise die Verdauung von Nahrung oder die Abwehr von Krankheitserregern. Sehr häufig sind Escherichia coli im Darm zu finden.

Infografik Ehec
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Ehec-Bakterien (enterohämorrhagische Escherichia coli) hingegen bilden einen mitunter gefährlichen Stamm von E.coli. Sie können Giftstoffe, vor allem das Shigatoxin, produzieren. Nisten sich Ehec-Keime im Darm ein, etwa in der Schleimhaut, dringt das Gift in die Zellen der inneren Darmwand ein und zerstört Gefäße. In Deutschland sind derzeit 42 Stämme des Ehec-Erregers bekannt.

Der Ausbruch im Frühjahr 2011 verlief sehr ungewöhnlich. Der umgehende Keim ähnelt bekannten Ehec-Erregern kaum. Normalerweise erkranken vor allem Kleinkinder im Alter von durchschnittlich drei Jahren. Schwere Krankheitsverläufe sind sehr selten.

Der durch verkeimte Sprossen verbreitete Erreger vom Typ O104:H4 (HUSEC041) ist besonders aggressiv und löst relativ häufig das hämolytisch-urämischen Syndrom (Hus) aus – die schwerste Komplikation der Darminfektion.

Erkrankung

Wer sich mit Ehec-Bakterien infiziert, muss nicht zwangsläufig erkranken. Oft kommt es aber etwa drei Tage nach der Ansteckung zu wässrigen Durchfällen. Zwei Drittel der Erkrankten scheiden nach weiteren zwei bis drei Tagen blutigen Stuhl aus.

Begleitet wird die Erkrankung von Übelkeit, Erbrechen und Bauchschmerzen. Auch Fieber ist möglich, aber seltener.

Während vergangener Ehec-Ausbrüche entwickelten etwa zehn bis zwanzig Prozent der Erkrankten einen schweren Verlauf. Wer unter Durchfall und Blut im Stuhl leidet, sollte sofort einen Arzt aufsuchen.

Eine Woche nach Beginn der Durchfälle kann es zum gefährlichen hämolytisch-urämischen Syndrom (Hus) kommen. Blutige Entzündungen der Darmschleimhaut treten auf, die für die Blutgerinnung notwendigen Thrombozyten verringern sich, Giftstoffe sammeln sich im Körper, Gefäße werden zerstört. Im schlimmsten Fall versagen die Nieren, es kommt zu Blutgerinnseln im Hirn. Hus trifft in der Regel nur etwa jeden zehnten Erkrankten. Die Sterberate liegt in dieser Akutphase bei zwei Prozent der Betroffenen.

Ansteckung

Ehec-Bakterien gibt es überall auf der Welt. Infektionen mit dem Erreger sind seit dem Jahr 2001 in Deutschland meldepflichtig, sofern sie bemerkt werden. Seither übermittelten die Gesundheitsämter bundesweit jährlich zwischen 925 und 1183 Ehec-Erkrankungen an das zuständige Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin.

Ehec-Erreger kommen vor allem im Darm von Wiederkäuern wie Rindern, Schafen und Ziegen vor. Allerdings wurden sie auch schon im Darmtrakt von Schweinen, Hirschen und Rehen nachgewiesen. Der jetzt grassierende Stamm wurde bisher aber nicht in Tieren nachgewiesen.

Die Erreger sind sehr umweltresistent und können bis zu ein Jahr lang außerhalb des Darms überleben. Zudem reichen nur wenige Dutzend Keime aus, um sich zu infizieren.

Für Ehec-Ausbrüche kommen zahlreiche Infektionsquellen in Betracht: Rohmilch und Rohmilchkäse sowie rohe Wurstprodukte oder zu kurz gegartes Fleisch. Verunreinigtes Obst und Gemüse kann die Quelle sein, oder andere ungekochte Lebensmittel.

Ehec-Bakterien können auch beim Düngen mit Gülle auf Nahrungsmittel gelangen. Bei den meisten bisherigen Krankheitsausbrüchen konnte die Infektionsquelle nicht gefunden werden.

Im aktuellen Fall waren Sprossen mit dem Erreger kontaminiert. Die Spur der Samen führt nach Ägypten. Wie der Keim aus dem Darm von Tieren auf diese Samen gelangt sein kann, ist noch immer unbekannt.

Behandlung

Mediziner behandeln derzeit bei leichten Verläufen vor allem die Symptome der Ehec-Erkrankung. Menschen scheiden die Bakterien oft von selbst aus. Das kann mitunter ein paar Wochen dauern.

Antibiotika helfen gegen Ehec-Bakterien wenig, im Gegenteil: "Die Gabe kann mitunter die Toxinproduktion (der Keime) sogar erhöhen", sagt der Hygieniker Helge Karch, der den Erreger genetisch analysiert hat. Daher raten Ärzte dringend davon ab, eine Ehec-Infektion mit Antibiotika zu behandeln.

Die Menschen, die derzeit akut erkrankt sind, werden mit Dialyse und Blutreinigung behandelt. So werden die Giftstoffe aus dem Körper gewaschen. Nicht immer erholt sich die Niere von der Infektion, sodass einige Patienten dauerhaft eine Dialyse brauchen oder auf ein Spenderorgan warten müssen.

In der Anfangsphase von Hus brauchen Patienten dringend Flüssigkeit, etwa über Kochsalzinfusionen. So lässt sich die schwerste Form der Erkrankung, das Nierenversagen, verhindern. Andernfalls könnte eine Nierentransplantation notwendig werden oder eine lebenslange Dialyse.

In besonders schweren Fällen setzten Mediziner eine noch kaum erforschter Therapie ein: Sie gaben einigen Patienten die Antikörperlösung Eculizumab. Zum Teil verbesserte sich der Zustand danach.

Schutz

Nur strenge Hygiene kann vor einer Ansteckung mit Ehec und ähnlichen Keimen schützen. Gemüse und Obst müssen gründlich gereinigt werden. In der Küche sollten Messer und Schneidebretter für jedes Lebensmittel separat verwendet und anschließend gründlich gesäubert werden.

Fleisch und Gemüse sollte man im Kühlschrank getrennt voneinander lagern und auch getrennt zubereiten. Putz- und Spüllappen sollten in kurzen Abständen gewechselt oder ausgekocht werden.

Lebensmittel sollten vor dem Verzehr ausreichend erhitzt werden. Ehec-Erreger wie auch ihre Giftstoffe sind sehr hitzelabil. Ab 60 bis 70 Grad werden die Keime und ihre Toxine zerstört.

Das Robert Koch-Institut empfiehlt allen Menschen mit Durchfall, sich stets gründlich die Hände zu waschen und/oder sie zu desinfizieren, insbesondere wenn Kleinkinder oder immungeschwächte Menschen in der Nähe sind.

Sollte ein Familienmitglied erkranken, sollten die Toilette und Flächen, die der Erkrankte anfasst, regelmäßig gereinigt und desinfiziert werden.

Der Chef des Bauernverbandes, Gerd Sonnleitner, forderte unterdessen schärfere Regeln für Import-Gemüse. "Wir fordern, dass es in der EU einheitliche Standards gibt", sagte er. "Diese Regeln müssen auch für Drittländer gelten, die zu uns liefern." Im Gegensatz zu den sehr strengen Regeln in Deutschland würden Importe wesentlich lascher geprüft. Unterstützung erhielt er vom verbraucherschutzpolitischen Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Erik Schweickert. "Es kann nicht sein, dass in Spanien bei der Lebensmittelkontrolle geschlampt wird und in Deutschland dadurch Menschen krank werden", sagte er. "Das europaweite Schnellwarnsystem für Lebensmittel muss effizienter werden."

Die Gemüsebauern im Norden zeigten sich nach den neuesten Erkenntnissen erleichtert. "Das schafft hoffentlich etwas Entspannung", sagte der Geschäftsführer der Fachgruppe Gemüsebau Norddeutschland, Axel Boese. Das Robert-Koch-Institut (RKI) hatte zuletzt vor dem Verzehr von Salatgurken, Blattsalaten und rohen Tomaten, insbesondere in Norddeutschland, gewarnt. Ehec-Erkrankte hätten dieses Gemüse häufiger verzehrt als gesunde Vergleichspersonen. Zahlreiche Restaurants, Kantinen, Krankenhäuser und Kindergärten hatten daraufhin Gemüse vom Speiseplan gestrichen.

Derweil haben Wissenschaftler der Universität Münster den Darmkeim genau identifiziert. Es handele sich um eine seltene und veränderte Variante des Erregers, die gegen viele Medikamente resistent sei, berichtete der Mikrobiologe Helge Karch. Er leitet das Konsiliarlabor für das hämolytisch-urämische Syndrom (HUS), das zu tödlichem Nierenversagen führen kann.

Der derzeitige Ausbruch – der stärkste je in Deutschland registrierte – ist nach Einschätzung des Experten sehr ungewöhnlich. Der Keim sei zwar bekannt, habe weltweit aber noch nie einen Ausbruch der Durchfall-Krankheit verursacht. Ungewöhnlich sei auch, dass viele Erwachsene erkrankten – und drei Viertel von ihnen jüngere Frauen seien. Zudem sei bei ihnen die Zeit zwischen dem anfänglichen Durchfall und dem bedrohlichen Hus-Syndrom kürzer als bei Männern. In wenigen Tagen soll ein Schnelltest für die Bakterien zur Verfügung stehen.

 
Leserkommentare
  1. Hier in Madrid ist bisher keiner erkrankt. Gestern sprach einer der Verantwortliche der Bauerngenossenschaft im Fersehn und sagte seine Gurken wären sauber , keiner seiner Kunden wäre ausserhalb Deutschlands erkrankt. Die Behörden untersuchen z.Zeit die Äcker und Betriebe , man rechnet nächste Woche mit ein Abschlussbericht.

    2 Leserempfehlungen
    • tom310
    • 27.05.2011 um 9:05 Uhr

    Natürlich werden die spanischen Behörden feststellen, dass bei ihnen niemand Schuld ist, denn in Spanien arbeitet man nach Gesetz und Ordnung!
    Man fragt sich nur, wie das Clenbuterol in Contators Schnitzel geriet?

    Eine Leserempfehlung
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    • Furzl
    • 27.05.2011 um 9:25 Uhr

    Wer selber z.B. mit Gammelfleisch oder Dioxin Eier Skandalen zu kämpfen hatte, sollte lieber nicht so leichtfertig den Finger gen Spanien richten. Noch ist gar nicht abschließend geklärt, woher die Verunreinigungen stammen.

    • Furzl
    • 27.05.2011 um 9:25 Uhr

    Wer selber z.B. mit Gammelfleisch oder Dioxin Eier Skandalen zu kämpfen hatte, sollte lieber nicht so leichtfertig den Finger gen Spanien richten. Noch ist gar nicht abschließend geklärt, woher die Verunreinigungen stammen.

    • Furzl
    • 27.05.2011 um 9:25 Uhr

    Wer selber z.B. mit Gammelfleisch oder Dioxin Eier Skandalen zu kämpfen hatte, sollte lieber nicht so leichtfertig den Finger gen Spanien richten. Noch ist gar nicht abschließend geklärt, woher die Verunreinigungen stammen.

    4 Leserempfehlungen
    Antwort auf "Eine Polemik"
  2. wird immer dubioser, die ganze angelegenheit...

    erst findet man tagelang nichts, jetzt sind es 4 gurken. 3 davon aus spanien (wo ist die andere her?), und eine der drei ist in hamburg auf den boden gefallen...

    menschen die sich wirklich um ihre gesundheit gesorgt haben wird damit wohl kaum geholfen sein.

    klingt für mich eher nach

    "wir haben nach wie vor keine ahnung aber jetzt müssen wir so langsam mal was konkretes sagen sonst hält man uns noch für inkompetent oder gar korrupt..."

    mein persönlicher rat an alle verunsicherten menschen:

    obst und gemüse zu waschen macht sinn!
    hände waschen auch!

    und, auch wenn es den spaniern vermutlich nicht gefällt:

    spanisches obst und gemüse esse ich sowieso nicht (nicht mehr seit einem sehr informativen gespräch mit einem mitarbeiter eines lebensmitteltechnischen labors in dem es um belastete proben, deren nationale herkunft und die art und höhe der grenzwertüberschreitungen ging...)

    2 Leserempfehlungen
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    >>spanisches obst und gemüse esse ich sowieso nicht (nicht mehr seit einem sehr informativen gespräch mit einem mitarbeiter eines lebensmitteltechnischen labors in dem es um belastete proben, deren nationale herkunft und die art und höhe der grenzwertüberschreitungen ging...)<<<

    Meine Worte. Dort werden ja auch öfter Chemikalien aus China verwendet. Gibt es in der EU schon lange nicht mehr zu kaufen... Wirkt aber halt wirklich gut.

    Außerdem: Die Spanier sind keine großen Gurkenesser. Die Gurken werden höchstens in den Gazpacho verschnippelt. Die waren wohl eher für den Export bestimmt.

    >>spanisches obst und gemüse esse ich sowieso nicht (nicht mehr seit einem sehr informativen gespräch mit einem mitarbeiter eines lebensmitteltechnischen labors in dem es um belastete proben, deren nationale herkunft und die art und höhe der grenzwertüberschreitungen ging...)<<<

    Meine Worte. Dort werden ja auch öfter Chemikalien aus China verwendet. Gibt es in der EU schon lange nicht mehr zu kaufen... Wirkt aber halt wirklich gut.

    Außerdem: Die Spanier sind keine großen Gurkenesser. Die Gurken werden höchstens in den Gazpacho verschnippelt. Die waren wohl eher für den Export bestimmt.

  3. "Es kann nicht sein, dass in Spanien bei der Lebensmittelkontrolle geschlampt wird und in Deutschland dadurch Menschen krank werden[...]"

    Schnellschußpaule! Peinlich wirds, wenn die Untersuchungen ein anderes Ergebnis haben. Dann kann man ja mal eine Mail an den Herrn Schweickert schicken....

    • Karl63
    • 27.05.2011 um 9:34 Uhr

    Selbstverständlich muss jetzt so genau wie möglich geklärt werden, wie die Keime auf das Gemüse gelangt sind.
    Dies ändert jedoch nichts daran, dass diese Keime in der Massentierhaltung weiter präsent sind. Meines Wissens nach gab es schon in den siebziger Jahren die ersten Anzeichen dafür, dass der kontinuierliche Einsatz von Antibiotika in der Massentierhaltung zur Entstehung von Keimen führt, die auch für den Menschen sehr gefährlich werden können.
    Es ist mitnichten ein Problem der Hygiene, sondern eines der Methoden der Tiermast.

    Eine Leserempfehlung
    • HLWT
    • 27.05.2011 um 9:39 Uhr

    Wie weit Europa noch auseinander ist. Wäre es nicht vom Robert Koch Institut besser gewesen, sich sofort mit den spanischen Behörden in Verbindung zu setzen? Statt dessen werden die deutschen Hausfrauen wild gemacht!

  4. Nach dem Lesen einiger Kommentare zu diesem Artikel möchte ich kurz darauf hinweisen, dass selbst das gründlichste Waschen von betroffenem Gemüse nicht vor einer möglichen Infektion schützen kann.

    Das Gemüse nimmt die Erreger während des Pflanzenwachstums auf und wird so von innen über den pflanzeninternen Stoffwechsel befallen. Waschen der Außenhaut oder tieferes Schälen bringt also gar nichts!

    Ist das Gemüse betroffen, hilft nur es zu kochen. Nach einem Bericht des ZDF können die Erreger ab einer Temperatur von 60° C zerstört werden.

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