HerzinfarktLebenswandel hat mehr Einfluss auf Infarktrisiko als gedacht

Eine großangelegte Studie zeigt: Faktoren wie Rauchen oder Diabetes haben unerwartet starken Einfluss auf das Risiko, einen Schlaganfall oder Herzinfarkt zu erleiden. von 

Das individuelle Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko wird bisher nur für die nächsten fünf oder zehn Jahre geschätzt. "Das ist ein viel zu enger Fokus", sagt Donald Lloyd. Der Kardiologe von der Northwestern University in Chicago hat gemeinsam mit Kollegen ausgerechnet, wie wahrscheinlich Menschen irgendwann in ihrem Leben einen Infarkt oder Schlaganfall erleiden – je nachdem, wie sie sich verhalten.

"Viele Menschen unterschätzen ihr Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen drastisch", sagt Lloyd. Schon einer der großen vier Risikofaktoren – Rauchen, Diabetes, zu hoher Blutdruck oder Cholesterinspiegel – könne das normale Risiko auf etwa das Zehnfache steigern. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Mensch, auf den keiner der Risikofaktoren zutrifft, im Laufe seines Lebens einen Infarkt erleidet, liegt bei unter fünf Prozent. Die Ergebnisse der Studie veröffentlichte das Forscherteam im Magazin New England Journal of Medicine .

Anzeige

Sowohl in Deutschland als auch in den USA gehören Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu den häufigsten Todesursachen. Mehr als 250.000 Menschen erleiden pro Jahr in Deutschland einen Herzinfarkt. "Inzwischen sind die Behandlungsmethoden zwar so gut, dass beinahe jeder Herzinfarktpatient, der ins Krankenhaus gebracht wird, überlebt", sagt Florian Krackhardt, Kardiologe an der Berliner Charité . Doch oft bleibt eine Herzschwäche oder eine Rhythmusstörung zurück, die irgendwann zum Tode führen.

Das Risiko kann ein Prozent oder auch 40 Prozent betragen

Ein männlicher Nichtraucher ohne Diabetes mit unauffälligem Blutdruck (nicht über 80 zu 120) und einem normalen Cholesterinspiegel (maximal 180 Milligramm pro Deziliter) hat nach Lloyds Berechnungen nur ein Herz-Kreislauf-Erkankungsrisiko von 1,4 Prozent. Jemand, bei dem einer dieser Werte stark erhöht ist, der raucht oder Diabetiker ist, muss dagegen zu 40 Prozent im Laufe seines Lebens mit einem Infarkt rechnen.

Für diese Zahlen haben die Forscher 18 verschiedene Studien analysiert, für die insgesamt mehr als 250.000 Männer und Frauen untersucht wurden. Die Personen, alle im Alter von 45 bis 75 Jahre, wurden mindestens zehn Jahre lang begleitet. Jeder Vorfall an Herz oder Kreislauf wurde dokumentiert: von der Arteriosklerose bis zum tödlichen Infarkt. Aus diesen Daten errechneten die Forscher die Wahrscheinlichkeit, mit der ein Mensch – je nach Alters- und Risikogruppe – irgendwann in seinem Leben zum Herz-Kreislauf-Patienten wird. In ihre Kalkulation bezogen die Forscher natürlich auch mit ein, dass einige Menschen an anderen Ursachen sterben, noch bevor eine Herz-Kreislauf-Erkrankung auftritt.

"Das faszinierende an unseren Ergebnissen war: Man kann sein persönliches Risiko, an Herzinfarkt oder Schlaganfall zu sterben, fast abschaffen. Falls man es schafft, diese vier Faktoren zu vermeiden", sagt Lloyd.

Leserkommentare
    • sphere
    • 26. Januar 2012 18:15 Uhr

    Zuerst kommt die Systole, dann die Diastole. 120/80.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    "Zuerst kommt die Systole, dann die Diastole. 120/80."

    Und was ist von dem Folgenden zu halten:
    männlicher (!) Nichtraucher ohne Diabetes ...und einem normalen Cholesterinspiegel (maximal (???) 180 Milligramm pro Deziliter)?

    Außerdem wird den medial aufschreckten Lesern und Leserinnen nicht näher erläutert, dass nicht die Höhe des GESAMT-Cholesterinspiegel in erster Linie das Entscheidende ist, sondern das anteilige Verhältnis von HDL ("gutes" Ch.) und LDL ("schlechtes" Ch.),wobei Letzteres maßgeblich für die Bildung von Arteriosklerose verantwortlich ist.
    Deshalb kann ein grenzwertig hoher Ch-sp.noch ein durchaus "guter" sein, hat mir meine Internistin auf Nachfrage erklärt.

    Wäre schön, wenn ein seriöser Mediziner hier im Forum fachkompetent diesen ins Auge springenden mangelhaften Bericht über diese "Studie aller Studien" um einiges differenzierter ergänzen könnte!

    Im übrigen ist es natürlich nie verkehrt die alte Großmutter-Weisheit so zu wiederholen, als ob das Rad mit jeder top-aktuellsten US-studie neu erfunden wird:
    "Lebenswandel hat mehr Einfluss auf Infarktrisiko als gedacht"
    Aber "unerwartet" scheint doch mehr als übertrieben.

    Seien wir ehrlich,
    das Leben ist immer lebensgefährlich!
    (Erich Kästner)

  1. und wie schaffe ich Diabetes ab?

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    geht ganz gut mit demselben Rezept: gesünder leben. Sowohl experimentelle Studien als auch statistische Erhebungen innerhalb von Ländern und über mehrere Länder hinweg zeigen sehr deutlich, dass Typ-2-Diabetes (macht ca. 90-95% der Fälle aus) im wesentlichen durch den Lebensstil bedingt ist. Die stärkste Korrelation mit Typ-2-Diabetes hat der Risikofaktor Übergewicht. Es kommt nicht von ungefähr, daß man früher "Altersdiabetes" sagte und heute nicht mehr - weil unser Lebenswandel mittlerweile schon Kinder an Diabetes erkranken läßt.

    Durch eine gesunde Ernährung kann man diese Krankheit - wie so viele "Zivilisationskrankheiten" - nicht nur vermeiden, sondern auch erfolgreich wieder loswerden.

    Bei Typ-1-Diabetes schaut es etwas anders aus, weil hier die insulinproduzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse zerstört sind. Aber erstens betrifft das nur ca. 5-10% der Diabetespatienten, und zweitens haben selbst bei Typ-1-Diabetikern experimentelle Studien gezeigt, dass sich ihr Zustand (und der Insulinbedarf) bei entsprechenden Änderungen am Lebensstil (v.a. kohlehydrat- und faserreiche, und gleichzeitig fett- und eiweißarme Nahrung) stark bessert.

    wirkt vorbeugend gegen all diese sog."Zivilisationskrankheiten"!Es gibt jede Menge Studien, die beweisen, daß in Ländern, wo am meisten tierische Lebensmittel zu sich genommen werden, diese Krankheitsraten am höchsten sind! (Siehe z.B. "Ernährung für ein neues Jahrtausend", John Robbins und "China-Study", T.Colin Campbell u. Thomas M. Campbell). Wobei das Vorkommen gerade bei Herzkrankheiten/zu hoher Blutdruck und Diabetes
    besonders signifikant ist. Bei einer der(älteren)Studien über Diabetes z.B.steht USA an der Spitze und Japan am Ende.
    Daß bei Häufigkeit von Herzerkrankungen U.S.A. die Spitzenreiter sind, weiß glaub ich fast jeder.

    • Gerry10
    • 26. Januar 2012 19:00 Uhr

    "Das faszinierende an unseren Ergebnissen war: Man kann sein persönliches Risiko, an Herzinfarkt oder Schlaganfall zu sterben, fast abschaffen"
    Jetzt kann ich also mit 100, Dank Alzheimer ans Bett gefesselt, in meinem eigenen Kot - unterbezahlte Krankenpfleger sind ja bei der Anzahl von alten Menschen Mangelware - an Wasser in meiner Lunge ersticken.
    Was für ein Leben in dem man nichts darf das einem das Leben schön macht.
    Liebe Leute dem Tod kann man nicht entkommen .
    Ich hoffe ich sterbe an einem Herzinfarkt denn das ging bei meinen Großeltern ziehmlich schnell.
    (Eigenlich hoffe ich das ich im Bett sterbe, nachdem ich den letzten Cent meines zukünftigen Lottogewinns ausgegeben habe :-) )

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Als Raucher hat man ja noch viel mehr, bisher ungenannte Vorteile. Man braucht sich nicht um Altersvorsorge zu kümmern, bekommt man statistisch eh nicht. Der Geschmack von Essen ist egal, Geschmack ist eh nur noch Einbildung. Man braucht kein Deo oder Mundwasser mehr, man stinkt eh. Nur Vorteile!

    • fanta4
    • 26. Januar 2012 20:49 Uhr

    Nierensteine, Blasentee - ständig tut der Rücken weh.
    Klosterfrau Melissengeist - Vigara, oder wie das heißt.

    Auf dem Kopf sitzt ein Toupet, 'ne Brille,
    weil ich sonst nichts seh.
    Die Zähne machen richtig Spaß,
    sie schlafen nachts im Wasserglas.
    Falten schlägt der dicke Hals,
    auch ein Zeichen des Verfalls.
    Es muss Dir nicht genauso gehn,
    hör auf mich, dann bleibst Du schön.

    Stirb jung! Stirb, so früh es geht.
    Stirb jung - an besten vor der Pubertät.
    Stirb jung - für mich ist es leider schon zu spät -
    aber Du: stirb jung!

  2. geht ganz gut mit demselben Rezept: gesünder leben. Sowohl experimentelle Studien als auch statistische Erhebungen innerhalb von Ländern und über mehrere Länder hinweg zeigen sehr deutlich, dass Typ-2-Diabetes (macht ca. 90-95% der Fälle aus) im wesentlichen durch den Lebensstil bedingt ist. Die stärkste Korrelation mit Typ-2-Diabetes hat der Risikofaktor Übergewicht. Es kommt nicht von ungefähr, daß man früher "Altersdiabetes" sagte und heute nicht mehr - weil unser Lebenswandel mittlerweile schon Kinder an Diabetes erkranken läßt.

    Durch eine gesunde Ernährung kann man diese Krankheit - wie so viele "Zivilisationskrankheiten" - nicht nur vermeiden, sondern auch erfolgreich wieder loswerden.

    Bei Typ-1-Diabetes schaut es etwas anders aus, weil hier die insulinproduzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse zerstört sind. Aber erstens betrifft das nur ca. 5-10% der Diabetespatienten, und zweitens haben selbst bei Typ-1-Diabetikern experimentelle Studien gezeigt, dass sich ihr Zustand (und der Insulinbedarf) bei entsprechenden Änderungen am Lebensstil (v.a. kohlehydrat- und faserreiche, und gleichzeitig fett- und eiweißarme Nahrung) stark bessert.

    Antwort auf "Doll, "
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Da ich Diabetes Typ 1 bin, habe ich ihren Ausführungen sehr aufmerksam gefolgt. Sie schrieben : "...bei entsprechenden Änderungen am Lebensstil (v.a. kohlehydrat- und faserreiche, und gleichzeitig fett- und eiweißarme Nahrung) stark bessert."
    Sie wissen schon, dass der Zucker nur in den Kohlehydraten steckt ? Ihre Aufforderung mehr kohlehydrat- und faserreiche Kost aufzunehmen, bedeutet dass ihre Insulinwerte durch die Decke gehen. Fett und Eiweiss sind uninteressant, jedenfalls für die Krankheit Diabetes 1. Sie werden ganz normal verdaut ! Also bitte, nicht jeden Mist glauben, der erzählt wird !
    Ansonsten bin ich der Meinung von Mitforist Gerry 10 !

    ...den haben sie vergessen, gelle. Sowohl mein Vater als auch der Vater meiner Ehefrau sind schlank, sportlich, ernähren sich gut usw usw.
    Beiden haben aber im Alter einen relativen Insulinmangel entwickelt. Ihr Insulinbedarf ist also wie bei gesunden Menschen normal, die Insulinproduktion aber zu gering. Beide sind mit Tabletten nicht besonders weit gekommen, müssen jetzt Insulin spritzen. Der Hausarzt gibt solchen Menschen schnell da Etikett, Typ-2-Diabetes, obwohl das nicht exakt ist, das die Patienten einen relativen Insulinmangel haben, allerdings keinen absoluten wie die Typ-1-Diabetiker.

  3. minimieren jegliches Risiko, dass sie wie neu sterben....

    Toll, darauf wären diese Ärzte bestimmt stolz und wozu?

    Wir sind mittlerweile, wie mir scheint eine Gesellschaft von Phobikern, die vor allem den Tod scheuen, ohne es auszusprechen. Jede Tätigkeit und jede Form von Hedonismus wird abgeklopft, ob sie lebensverkürzend wirken könnte und wir übersehen bei all dem angstmotiviertem Sporteln, Vermeiden von Lebensrisiken, dass es ohnehin immer gleich endet und das vollkommen unvermeidbar ist.

    Schade, denn gesund gestorben ist das gleiche Ergebnis wie geraucht, getrunken, Fleisch und Kuchen gegessen, wild gelebt und gestorben... beide sind einfach nur tot!

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • kerle51
    • 26. Januar 2012 19:39 Uhr

    Es kommt auf das Davor an: wenn das "Davor" mit jahrelangem Lungenenphysem oder Dauerhusten und ewiger Müdigkeit auftaucht, sollte man doch in Erwägung ziehen, sich was Vernünftiges zu kochen aus frischen Zutaten und auf das Rauchen zu verzichten. Freunde macht man sich heute ohnehin kaum noch durch das Rauchen. Betrunken nach Hause kommen macht auch keinen Spaß. Also lernen wir doch, Spaß zu haben, ohne uns kaputt zu machen. Das geht, ich mache es seit ich 18 bin, also seit 42 Jahren. Spaß hat man im Kopf, es ist eine Frage der Einstellung.
    Also: der Tod ist nicht die Frage, sondern das, was davor kommt. Möglichst gesund sein oder jahrelang siechen oder eingeschränkt leben, das ist die Frage.

    Sie tun, als ob ein gesunder Lebenswandel total spaßbefreit ist. Ich treibe Sport, weil es mir Spaß macht. Ich esse gesund, weil es mir schmeckt, ich rauche nicht, weil es mir nicht schmeckt, ich trinke wenig Alkohol, weil es mir danach, bei übermäßigen Verzehr, dreckig geht. Kurz, ich fühle mich sehr wohl so wie ich lebe.

    Ich kenne allerdings genug Menschen, die einen ungesunden Lebenswandel pflegen und zum einen ständig am Jammern sind (ich bin zu dick, ich komm die Treppen nicht hoch, mir tut dies weh und das weh) und obendrein auch noch ständig mit einem schlechten Gewissen durch die Gegend rennen, weil sie eigentlich sehr genau wissen, dass sie totalen Raubbau an ihrem Körper betreiben.

    Ja, sterben müssen wir alle mal. Es kommt aber zum einen auf das Wie an (da gibt es natürlich keine Garantie) und zum anderen, wie man sich die Jahre davor eigentlich fühlt. Uns bisher fühle ich micht mit Mitte vierzig sehr gut, so wie ich lebe. Kein schlechtes Gewissen, keine Malessen.

    Klar, jeder kennt irgendjemand, der trotz Kettenrauchen steinalt wird. Aber steinalt werden nur die wenigsten, die so leben. Menschen mit gesundem Lebenswandel dafür statistisch gesehen öfter.

    mit 45 an einen Herzinfarkt zu erleiden um dann noch zehn Jahre im NYHA Stadium 3-4 weiter zu leben ist sicher nicht erbaulicher als zwischen 70 und 80 zu sterben. Sie werden es nicht glauben: der Lebensstil beeinflusst auch die Wahrscheinlichkeit wann Sie den Infarkt bekommen.

    • kerle51
    • 26. Januar 2012 19:39 Uhr

    Es kommt auf das Davor an: wenn das "Davor" mit jahrelangem Lungenenphysem oder Dauerhusten und ewiger Müdigkeit auftaucht, sollte man doch in Erwägung ziehen, sich was Vernünftiges zu kochen aus frischen Zutaten und auf das Rauchen zu verzichten. Freunde macht man sich heute ohnehin kaum noch durch das Rauchen. Betrunken nach Hause kommen macht auch keinen Spaß. Also lernen wir doch, Spaß zu haben, ohne uns kaputt zu machen. Das geht, ich mache es seit ich 18 bin, also seit 42 Jahren. Spaß hat man im Kopf, es ist eine Frage der Einstellung.
    Also: der Tod ist nicht die Frage, sondern das, was davor kommt. Möglichst gesund sein oder jahrelang siechen oder eingeschränkt leben, das ist die Frage.

    Eine Leserempfehlung
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    "All you can eat" Restaurants oder all inklusive Reisen sind doch der Renner für viele.

    Mit wirklichem Genuss und einem "schönen" Leben hat das rein gar nicht zu tun, sondern nur mit sinnlosen "vollstopfen" mit Nahrung und Getränken.

    Dazu dann noch keine Bewegung und "extrem Couching" die Folgen sind nicht nur in Deutschland unübersehbar, selbst Kinder und Jugendliche werden immer früher von Herz- Kreislaufbeschwerden Zucker Typ 2 etc. heimgesucht.

    Wenn wundert es noch bei den zahlreichen schlechten Vorbildern.

    Zeit zum aufwachen, Zeit die faulen und fadenscheinigen Ausreden zu entlarven. Das was diese Mediziner belegen können wollen nicht nur viele Menschen nicht hören, es geht auch um massive Wirtschaftsinteressen.

    Die überbordende Agrar- und Lebensmittelindustrie lebt sehr gut mit diesem völlig falschen Lebenswandel. Dewshalb hat Sie kein Interesse an derartigen Aufklärungskampagnen.

    Ich kann nur sagen, wirklicher genuss hat mit maßlosem Konsum egal wovon nicht zu tun.

    Verzicht?

    Also ich kenne das anders und Genuss ist Alkohol, Zigaretten, genussvolles Essen auch mit Fleisch (sic!) mit Freude und Freunden????

    Und das geht ganz angstfrei, denn gestorben wird immer, das ist sicher.

  4. "(v.a. kohlehydrat- und faserreiche, und gleichzeitig fett- und eiweißarme Nahrung) "

    Sorry, so ist es richtig:
    Kohlehydrat arm, Faser-reich, Fett relativ arm.
    Schlimm für die Bauchspeicheldrüse sind die schnellen Kohlehydrate in Limonaden, Gebäck, Fertigmüslis usw..
    Vorzugsweise sollte auf Teigwaren jeder Art und stark behandelte Kartoffeln (Pommes) verzichtet werden. Schnelle Kohleh. bewirken einen Insulinstoss, dieser bewirkt Heisshunger, schon dreht sich die Spirale.

    Eine Leserempfehlung
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • redon
    • 27. Januar 2012 8:26 Uhr

    und der wird stark durch Insulin reguliert. Insulin wiederum stark durch Kohlenhydrate, besonders Zucker. Kurz gesagt: Ist der Insulinspiegel hoch wird mehr Fett eingelagert, ist er niedrig wird Fett verbrannt. Also Kohlenhydrate stark runter und Zucker ganz weg, dafür mehr Fett und Eiweiß. Siehe Gary Taubes.

  5. "All you can eat" Restaurants oder all inklusive Reisen sind doch der Renner für viele.

    Mit wirklichem Genuss und einem "schönen" Leben hat das rein gar nicht zu tun, sondern nur mit sinnlosen "vollstopfen" mit Nahrung und Getränken.

    Dazu dann noch keine Bewegung und "extrem Couching" die Folgen sind nicht nur in Deutschland unübersehbar, selbst Kinder und Jugendliche werden immer früher von Herz- Kreislaufbeschwerden Zucker Typ 2 etc. heimgesucht.

    Wenn wundert es noch bei den zahlreichen schlechten Vorbildern.

    Zeit zum aufwachen, Zeit die faulen und fadenscheinigen Ausreden zu entlarven. Das was diese Mediziner belegen können wollen nicht nur viele Menschen nicht hören, es geht auch um massive Wirtschaftsinteressen.

    Die überbordende Agrar- und Lebensmittelindustrie lebt sehr gut mit diesem völlig falschen Lebenswandel. Dewshalb hat Sie kein Interesse an derartigen Aufklärungskampagnen.

    Ich kann nur sagen, wirklicher genuss hat mit maßlosem Konsum egal wovon nicht zu tun.

    Antwort auf "Das Davor ist wichtig"

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren

Service