Suchtverhalten Deutlich weniger Jugendliche rauchen
Präventionskampagnen und schärfere Gesetze zeigen offenbar Wirkung: Innerhalb von zehn Jahren hat sich der Anteil von jugendlichen Rauchern mehr als halbiert.
Der Anteil von Rauchern unter Jugendlichen hat sich in den vergangenen zehn Jahren mehr als halbiert. Einer Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zufolge rauchten 2001 noch 28 Prozent der 12- bis 17-Jährigen. 2010 waren es noch 12,9 Prozent, im vergangenen Jahr weniger als 12 Prozent. Gleichzeitig habe sich der Anteil derjenigen erhöht, die noch nie in ihrem Leben geraucht haben, zitiert die Neue Osnabrücker Zeitung aus der Studie: von 40,5 auf 70,8 Prozent.
Die Bundeszentrale erklärte die Entwicklung vor allem mit Präventionsmaßnahmen wie der 2003 gestarteten Rauchfreikampagne. Zudem hätten neue Gesetze Wirkung gezeigt. Durch die Erhöhung der Tabaksteuer könnten sich viele Jugendliche nicht mehr so leicht Zigaretten leisten. Außerdem habe das Rauchverbot in Schulen und Gaststätten bewirkt, dass sich die Teenager stärker mit den gesundheitlichen Problemen des Nikotinkonsums beschäftigten.
Allerdings werden viele Kinder in ihrer Umgebung mit Suchtproblemen konfrontiert. Die Interessenvertretung für Kinder aus Suchtfamilien (Nacoa) schätzt, dass fast jedes sechste Kind in Deutschland in einer suchtkranken Familie aufwächst. Über 2,6 Millionen Kinder und Jugendliche lebten mit alkoholkranken Eltern zusammen, weitere 40.000 Kinder hätten Eltern, die drogenabhängig sind.
Eine bundesweite Aktionswoche, mitinitiiert von Nacoa, soll vom 12. bis 18 Februar auf die Situation dieser Kinder und Jugendlichen aufmerksam machen. In etwa 30 Städten gibt es mehr als 40 Aktionen und Veranstaltungen.
- Datum 10.02.2012 - 10:16 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa
- Kommentare 31
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warum wird die Gruppe der 12-17 jährigen nicht weiter differenziert. Vielleicht ist es so, dass heute wegen der Preise eher später angefangen wird und dann ist der ganze "Erfolg" schneller verblasst als ein Wölkchen Zigarrettenqualm.
Es dürfte um die 15 Jahre her sein, seit ich in der 3. Klasse war. Damals hatten wir schon eine echte Rauchergruppe, die regelrecht täglich geraucht hat. Jeder Schüler hat es gewusst, denn die besagte Gruppe traf sich in der Pause immer am Jugendzentrum, welches direkt neben der Schule liegt. Die Lehrer haben sie dort mehrmals weggeholt. Aber am Rauchen hat sich nichts geändert. Ich glaube daher nicht, dass Prävention und andere Maßnahmen irgendetwas bringen, wenn die Eltern nicht mitziehen.
Und für meine damalige Grundschule kann ich Rauchergrüppchen nicht bestätigen.
Und für meine damalige Grundschule kann ich Rauchergrüppchen nicht bestätigen.
dass es schlichtweg am Preis liegt. Trotzdem: toller Erfolg!
ich glaube es liegt daran, dass eine Hand schon ständig durch das Handy belegt ist.
...super, pyramidonal, expialegorisch !
Dafür fangen sie früher mit dem Saufen an ! Und dem Kiffen! Und dem Extasy ! Oder besorgen sich irgendwelche abgefahrenen Teesorten aus dem Internet, die völlig stoned und total abhängig machen ! So ein Mist, dass man da den Preis nicht auch hoch setzen kann !!
Manno !!
Bitte achten Sie auf einen angemessenen Diskussionston und einen sachlich argumentierten Beitrag. Danke, die Redaktion/lv
ich glaube es liegt daran, dass eine Hand schon ständig durch das Handy belegt ist.
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Dafür fangen sie früher mit dem Saufen an ! Und dem Kiffen! Und dem Extasy ! Oder besorgen sich irgendwelche abgefahrenen Teesorten aus dem Internet, die völlig stoned und total abhängig machen ! So ein Mist, dass man da den Preis nicht auch hoch setzen kann !!
Manno !!
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ich glaube es liegt daran, dass eine Hand schon ständig durch das Handy belegt ist.
...super, pyramidonal, expialegorisch !
Dafür fangen sie früher mit dem Saufen an ! Und dem Kiffen! Und dem Extasy ! Oder besorgen sich irgendwelche abgefahrenen Teesorten aus dem Internet, die völlig stoned und total abhängig machen ! So ein Mist, dass man da den Preis nicht auch hoch setzen kann !!
Manno !!
Bitte achten Sie auf einen angemessenen Diskussionston und einen sachlich argumentierten Beitrag. Danke, die Redaktion/lv
Leider fehlt ihnen dazu aber der Beleg. Außerdem fehlt ihnen der Beleg dass der Konsum von Ecstasy etc. verheerender ist als rauchen...
Leider fehlt ihnen dazu aber der Beleg. Außerdem fehlt ihnen der Beleg dass der Konsum von Ecstasy etc. verheerender ist als rauchen...
Und für meine damalige Grundschule kann ich Rauchergrüppchen nicht bestätigen.
„Außerdem habe das Rauchverbot in Schulen und Gaststätten bewirkt, dass sich die Teenager stärker mit den gesundheitlichen Problemen des Nikotinkonsums beschäftigten.“
Möglicherweise. Vielleicht beschäftigen sie sich auch deshalb weniger mit Zigaretten an sich, weil sie nicht ständig damit konfrontiert werden. So müssten sich, um eine Zigaretten angeboten zu bekommen, die viele früher zum anfangen verleitet hat, mit den Rauchern in die ausgewiesenen Bereiche begeben, die nicht selten wegen beengter Räumlichkeiten, Kälte oder schlechter Luft wenig zum Verweilen einladen.
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