Diät-MythenDie Abnehm-Anleitung für alle gibt es nicht

Es mag schlimm klingen: Wer Kilos verlieren will, dem hilft keine Diät nach Schema F. Nur wer eigene Gewohnheiten und Vorlieben berücksichtigt und angeht, hat Erfolg.

So klar strikte Regeln auch sein können, für Diäten sind sie oft weder sinnvoll noch zielführend. "Wir haben in den letzten 30 Jahren zu dogmatische Spielregeln aufgestellt", sagt der Ernährungsmediziner und Internist Volker Schusdziarra vom Klinikum rechts der Isar in München selbstkritisch. Nur wer seine Mahlzeiten individuell auf Körper, Vorlieben und Gewohnheiten abstimmt, wird langfristig sein Wohlfühlgewicht erreichen und halten können.

Serie: Diät-Mythen

Bikinifigur in drei Wochen, abnehmen durch Sport oder lieber auf Light-Produkte umsteigen? Viele Menschen leiden unter ihrem Gewicht oder wollen ein paar Kilos abnehmen. Doch was hilft wirklich und was sagen Wissenschaftler und Ernährungsexperten? ZEIT ONLINE räumt in einer Serie mit Diät-Mythen auf und gibt Tipps, um gelassener mit dem eigenen Gewicht umzugehen.

Beiträge der Serie

Der Mythos von der Bikinifigur in ein paar Wochen

Abnehmen mit Light-Produkten ist nicht leicht

Die Abnehm-Anleitung für alle gibt es nicht

Sport allein lässt keine Kilos purzeln

Das Glück kommt nicht mit ein paar Kilos weniger

"Eine Diät, in der ich nur das esse, was ich eigentlich nicht gern mag, funktioniert natürlich – allerdings nicht langfristig", sagt auch Ernährungsphysiologin Susanne Klaus vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung (DIfE) in Potsdam-Rehbrücke. "Der Mensch will Abwechslung", ergänzt Schusdziarra. In seinen Augen sind auch die aktuellen Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) noch viel zu schematisch. Die wirken ebenso strikt wie unpraktisch.

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So rät DGE in einer Broschüre allen, die abnehmen wollen, zu einer energiereduzierten, fettarmen, aber ausgewogenen, kohlenhydrat- und ballaststoffreichen Ernährung. 15 bis 20 Prozent Eiweiß, 25 bis 30 Prozent Fett und 50 bis 60 Prozent Kohlenhydrate sind die Richtschnur, dazu reichlich Bewegung im Alltag. Zudem sollte man das Abnehmen langsam und in Etappen angehen, pro Monat sollten nur ein bis zwei Kilo fallen, die Ziele sollten realistisch sein. Was das für jeden im Einzelnen bedeutet, lässt sich kaum ohne Ernährungsberater filtern.

"Im Alltag wird das praktisch von keinem punktgenau getroffen", sagt Schusdziarra. Auch mit den Kalorienvorgaben sei es schwierig: "Sie beruhen auf Berechnungen des individuellen Grundumsatzes, die nur bei 30 Prozent der Bevölkerung stimmen. Außerdem essen wir alle ja nicht konstant, sondern haben zwischen verschiedenen Tagen Schwankungsbreiten von über 1.000 Kilokalorien." Ganz abgesehen davon, dass es eine ziemliche Arbeit ist, jeden Tag genau zu berechnen, was und wie viel man essen darf. "Wir sind bei unserer Beratung von diesem ganzen Schnickschnack abgerückt und gehen nur noch nach der Energiedichte", sagt Schusdziarra. Er selbst hat darüber ein Buch geschrieben – Satt essen und abnehmen. Individuelle Ernährungsumstellung ohne Diät.

Serie: Diät-Mythen
Klicken Sie auf das Bild, um alle Artikel aus der Serie "Die größten Diät-Mythen" zu lesen.

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Doch was ist die Energiedichte eines Lebensmittels? Darunter versteht man lediglich die Anzahl der Kilokalorien pro Gramm (kcal/g). Eine hohe Energiedichte haben Nahrungsmittel, die in geringen Mengen schon viele Kilokalorien beinhalten. Für das Gefühl, satt zu sein, sei zu 80 Prozent die Dehnung der Magenwand, also das Volumen der Mahlzeit maßgeblich, sagt Schusdziarra. Ein dünn mit Leberwurst bestrichenes Brötchen macht zunächst genauso satt wie ein üppiger belegtes. Da Fett eine hohe Energiedichte von 9 kcal/g hat, Kohlenhydrate aber nur 4 kcal/g, nimmt man im zweiten Fall aber deutlich mehr Energie auf.

Wie Susanne Klaus empfiehlt auch Volker Schusdziarra allen Menschen, die abnehmen wollen, zunächst in einem Ernährungstagebuch über ein paar Wochen aufzuzeichnen, was sie wirklich essen und trinken. Welches sind die gewichtigsten Kalorienquellen? Worauf möchte ich nur ungern verzichten? Wo ist der Kompromiss am leichtesten zu schließen? An diesen Stellen, wo es leichter fällt, sollte man ansetzen. "Die Analyse unserer erfolgreichen Langzeitabnehmer zeigt: Sie haben das Prinzip verstanden und gönnen sich trotzdem das, was ihnen wichtig ist", sagt Schusdziarra.

Bäckereien sind die größte Fastfood-Kette

Problematisch findet er aber die große Liebe der Deutschen zu Backwaren: Brot, das man schön belegen kann, Kuchen und süße Teilchen. "Die Bäcker sind Deutschlands größte Fastfoodkette", sagt Schusdziarra. Dabei seien warme Hauptmahlzeiten tendenziell günstiger, weil sie meist auch Bestandteile mit niedrigerer Energiedichte wie Gemüse und Salat enthalten. "Auch Fertigmahlzeiten sind nicht immer so schlecht wie sie geredet werden. Besser ein Fertiggericht als drei Wurstsemmeln."

Und noch ein Mythos, den der Ernährungsmediziner anhand der Forschungen seiner eigenen Arbeitsgruppe ausräumen kann: Man muss nicht frühstücken "wie ein König", um schlank zu werden oder zu bleiben. Man sollte sogar, wenn man morgens noch keine Lust dazu und auch keinen Hunger hat, überhaupt nicht frühstücken. In ihrer Studie, deren Ergebnisse im letzten Jahr in der Fachzeitschrift Nutrition Journal veröffentlicht wurden, haben die Münchner anhand von Ernährungsprotokollen stark Übergewichtiger und Normalgewichtiger festgestellt: Wer nicht oder nur wenig frühstückt, holt das Versäumte keineswegs später doppelt und heißhungrig nach. Sondern er isst tendenziell über den Tag verteilt eher weniger.

 
Leserkommentare
  1. ist der Abschied von der Bewegungsarmut.

    Nicht weniger Energiezufuhr, sondern mehr Energieverbrennung ist der Schlüssel zu einem Wohlbefinden.

    Sportliche Betätigung setzt zudem Dopamine frei, die das Lustgefühl an der Nahrungszufuhr ersetzen können und so die Schleife des Jo-Jo-Effects durchbrechen.

    Das ist allerdings nicht unbedingt mit eine Gewichtsabnahme verbunden, denn Muskelmasse bringt mehr als Körperfett auf die Wage.

    Also, hoch den Arsch und auf die Piste oder ins Schwimmbecken!

    8 Leserempfehlungen
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    "Sportliche Betätigung setzt zudem Dopamine frei, die das Lustgefühl an der Nahrungszufuhr ersetzen können..."
    Ich habe in meiner Jugend und auch anschliessend im Erwachsenenalter Sport im Verein betrieben, wozu auch ein sonntäglicher Lauf über 10 km gehörte (Berg und Tal, bevor jemand wieder unkt !!).Und das über Jahre hinweg ! Bei mir hat sich nie ein "Rausch des Laufens"eingestellt ! Man war verschwitzt, meistens auch verdreckt und hatte am nächsten Tag einen prächtigen Muskelkater und im Winter tat einem der Hals weh, das wars !
    Wenn das bei jemanden Dorpamine freisetzt, kann der sich auch bei einer Domina den Popo hauen lassen. Zugegeben Ersteres ist natürlich günstiger !

    Das belegten erst zu Beginn des Jahres verschiedene Studien der Universität von Pittsburgh und Glasgow.
    Auch auf BBC Online gibt es dazu eine gute Doku:
    The Truth about Exercise.

    Wer sich zu mehr Bewegung "zwingt" also, eigentlich garnicht Sport betreiben bzw. sich bewegen will, wird sich, so die Studien, mit mehr nichts tun "belohnen" was Sport/Bewegung, was das abnehmen betrifft, nutzlos macht.
    Das soll nicht bedeuten das Sport/Bewegung sinnlos ist.
    Es hilft gegen Diabetes, Bluthochdruck und sogar manche Arten von Krebs.
    Wem Bewegung Spass macht, dem bringt es natürlich was, aber wer nicht will, wer ein "fauler Hund" ist, der kanns auch gleich bleiben lassen, dem helfen eine kalorienreduzierte Diät bzw die Essgewohnheiten langfristig umzustellen wahrscheinlich eher.

    Von daher hat der Artikel genau ist Schwarze getroffen, jeder muss selbst herausfinden wie er/sie am besten abnimmt.

    Mit oder ohne Dopamin, im Sommer fahre ich mit dem Fahrrad zur Arbeit und bin schlank, und im Winter fahre ich Auto und bin fett.

    "Sportliche Betätigung setzt zudem Dopamine frei, die das Lustgefühl an der Nahrungszufuhr ersetzen können..."
    Ich habe in meiner Jugend und auch anschliessend im Erwachsenenalter Sport im Verein betrieben, wozu auch ein sonntäglicher Lauf über 10 km gehörte (Berg und Tal, bevor jemand wieder unkt !!).Und das über Jahre hinweg ! Bei mir hat sich nie ein "Rausch des Laufens"eingestellt ! Man war verschwitzt, meistens auch verdreckt und hatte am nächsten Tag einen prächtigen Muskelkater und im Winter tat einem der Hals weh, das wars !
    Wenn das bei jemanden Dorpamine freisetzt, kann der sich auch bei einer Domina den Popo hauen lassen. Zugegeben Ersteres ist natürlich günstiger !

    Das belegten erst zu Beginn des Jahres verschiedene Studien der Universität von Pittsburgh und Glasgow.
    Auch auf BBC Online gibt es dazu eine gute Doku:
    The Truth about Exercise.

    Wer sich zu mehr Bewegung "zwingt" also, eigentlich garnicht Sport betreiben bzw. sich bewegen will, wird sich, so die Studien, mit mehr nichts tun "belohnen" was Sport/Bewegung, was das abnehmen betrifft, nutzlos macht.
    Das soll nicht bedeuten das Sport/Bewegung sinnlos ist.
    Es hilft gegen Diabetes, Bluthochdruck und sogar manche Arten von Krebs.
    Wem Bewegung Spass macht, dem bringt es natürlich was, aber wer nicht will, wer ein "fauler Hund" ist, der kanns auch gleich bleiben lassen, dem helfen eine kalorienreduzierte Diät bzw die Essgewohnheiten langfristig umzustellen wahrscheinlich eher.

    Von daher hat der Artikel genau ist Schwarze getroffen, jeder muss selbst herausfinden wie er/sie am besten abnimmt.

    Mit oder ohne Dopamin, im Sommer fahre ich mit dem Fahrrad zur Arbeit und bin schlank, und im Winter fahre ich Auto und bin fett.

  2. Hatten wir das Thema nicht gestern gerade ? Oder hab ich das nur geträumt: Wiederhole sicherheitshalber noch mal meine Meinung: Essen, sobald man hungrig ist. Aufhören zu essen, sobald man satt ist. Kalorienarme/lose Getränke. Nichts zwischendurch. Und gelegegentliche Ausnahmen von diesen Regeln, damit das Leben noch Spaß macht. Dann hat jeder ziemlich schnell sein persönliches Wohlfühlgewicht.

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    aufhören mit essen, wenn man satt ist, ist schon zu spät.

    aufhören mit essen, wenn man satt ist, ist schon zu spät.

  3. Mit einer Diät alleine abzunehmen funktioniert in den meisten Fällen nicht. Für die effektive Gewichtsabnahme ist ein ausreichendes & konstantes Bewegungsprogramm genauso bedeutend.
    Aber auch im Kopf muss es stimmen! Um langfristige Erfolge zu erzielen bedarf es eine Veränderung der Sicht auf das eigene Leben. Ein großes Wort? Viele Menschen mit Gewichtsproblemen haben sich auf eine passive Konsumentenrolle zurückgezogen und die Wahrnehmungsfähigkeit für ihren eigenen Körper verloren. Auch der Blick auf die materiellen Dinge, ein verbreitet falscher Ehrgeiz - z B unbedingtes Streben nach Reichtum - der nicht selten sich in Gier und Neid erschöpft, stehen einem bewussten Leben entgegen. Sie fördern die Vernachlässigung des eigenen Körpers.
    Und nicht zu vergessen: Viele Kinder lernen heute am schlechten Beispiel. Sie sehen nicht, wie Essen zubereitet wird, kennen nur Nahrungsmittel in Plastikverpackung, eine Hülle, die man nur aufzureissen braucht, gefüllt mit junk food, durchsetzt mit Geschmacksverbesserern, leicht verzehrbar vor Fernseher, PC. Diese Kinder verfetten, werden bewegungsarm, haben nach wenigen Jahren Plattfüße & Haltungsschäden, falsches Selbstbewusstsein durch Vernachlässigung oder Verwöhnung. Zweifel? Dann schauen Sie sich mal in einem Schwimmbad um ...
    Bei dem verbreiteten Übergewicht darf allerdings nicht ausgeblendet werden, dass es eine genetisch bedingte Fettleibigkeit mit einer guten körperlichen Fitness und Gesundheit gibt. Allerdings als Ausnahme.

    Eine Leserempfehlung
  4. Klar reagiert jeder Körper anders und man muss auf Erkrankungen und den vorhandenen Stoffwechsel eingehen. Der Körper lässt sich nicht so leicht überlisten. Aber es gibt dennoch eine mathematisch, physikalische Grundregel, die sehrwohl für alle gilt. Es muss mehr Energie verbrannt werden, als zugeführt wird.

    Der Körper funktioniert fast genauso wie ein Ofen. Er verbrennt Energie in Form von Fett und Zucker. Wobei Zucker der Brennstoff ist, um Fette in Energie umzuwandeln. Was der Körper jedoch nicht verbrennt ist künstlicher Zucker der als Energiereserve dann auf den Hüften landet. Natürlicher Zucker, nicht im Übermaß genossen, und bei hinreichender Bewegung hilft dem Körper, sein Energiepolster zu verbrennen.

    Nehme ich 1000 kKalorien zu mir zu, und bewege mich kaum, also ist mein Energiebedarf viel geringer, landet der Überschuß der 1000 kKalorien auf den Hüften. Setze ich meinen Körper jedoch darüber hinaus ein, so werden nicht nur die 1000 kKalorien verbrannt, sondern es geht auch ans Depot. Wichtig zu wissen wäre auch, dass der Körper i.d.R. an diese Reserven erst ab dem fünften Tag geht. Somit sollte man in der ersten Woche seine Ergebniswünsche doch etwas reduzieren.

    Schweiß und Ausdauer benötigt man, will man ans Ziel kommen. Abnehmen gleicht einem Marathon über längere Zeit für den Körper. Und wie jeder Marathon, sollte sollte auch das Abnehmen unter ärztlicher Aufsicht stattfinden. Denn der "Ofen" Körper muss auch erst eingestellt werden.

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    >>Denn der "Ofen" Körper muss auch erst eingestellt werden.<<

    Von wem? Natürlich von jedem selbst. Dafür braucht man Körperwahrnehmung, Verstand und Denkvermögung und schließlich Einsicht, aus der sich Wille bildet. Einen Behauptungswillen und Überzeugung aus Gewißheit - wichtige Voraussetzungen für den Marathon. Oftmals auch "Entkopplung" und Negation des verbreiteten Konsumismus.

    1. Was ist kuenstlicher Zucker?
    2. Warum wird Zucker benoetigt um Fett zu verbrennen?

    Antwort zu 1.: Wenn mit Zucker Glukose gemeint ist so gibt es keinen kuenstlichen Zucker. Glukose wird im Organismus in Form von Glykogen gespeichert, sozusagen als tierische Staerke. Bei sportlicher Betaetigung wird Glykogen abgebaut, d.h. Glukose wird freigesetzt welche in der Glykolyse zu Pyruvat und dann zu Acetyl-CoA umgesetzt wird. Diese wird in den Zitratsaeurezyklus eingespeisst und zu CO2 abgebaut. Dabei entsteht NADH+ welches in den Mitochondrien durch die Elektronentransportkette genutzt wird um aus 4H+ und einem O2 nen H2O zu erzeugen. Dabei werden Protonen zwischen die Doppelmembran der Mitochondrien gepumpt was einen Protonenkonzentrationsgradienten zwischen Intermembranbereich und Mitochondrieninneren erzeugt. Beim Rueckfluss der Protonen durch die ATP-Synthase wird dann der Grossteil an ATP erzeugt, der universalen Energiewaehrung im Metabolismus.

    Antwort zu 2.: Es wird kein Zucker benoetigt um Fett zu verbrennen. Fett selbst ist eine Speicherform von Energie. Fett wird durch die Betaoxidation verstoffwechselt, dabei wandern die Produkte direkt in den Zitratsaeurezyklus, die Glykolyse wird nicht angetastet, sonst wie in 1.

    >>Denn der "Ofen" Körper muss auch erst eingestellt werden.<<

    Von wem? Natürlich von jedem selbst. Dafür braucht man Körperwahrnehmung, Verstand und Denkvermögung und schließlich Einsicht, aus der sich Wille bildet. Einen Behauptungswillen und Überzeugung aus Gewißheit - wichtige Voraussetzungen für den Marathon. Oftmals auch "Entkopplung" und Negation des verbreiteten Konsumismus.

    1. Was ist kuenstlicher Zucker?
    2. Warum wird Zucker benoetigt um Fett zu verbrennen?

    Antwort zu 1.: Wenn mit Zucker Glukose gemeint ist so gibt es keinen kuenstlichen Zucker. Glukose wird im Organismus in Form von Glykogen gespeichert, sozusagen als tierische Staerke. Bei sportlicher Betaetigung wird Glykogen abgebaut, d.h. Glukose wird freigesetzt welche in der Glykolyse zu Pyruvat und dann zu Acetyl-CoA umgesetzt wird. Diese wird in den Zitratsaeurezyklus eingespeisst und zu CO2 abgebaut. Dabei entsteht NADH+ welches in den Mitochondrien durch die Elektronentransportkette genutzt wird um aus 4H+ und einem O2 nen H2O zu erzeugen. Dabei werden Protonen zwischen die Doppelmembran der Mitochondrien gepumpt was einen Protonenkonzentrationsgradienten zwischen Intermembranbereich und Mitochondrieninneren erzeugt. Beim Rueckfluss der Protonen durch die ATP-Synthase wird dann der Grossteil an ATP erzeugt, der universalen Energiewaehrung im Metabolismus.

    Antwort zu 2.: Es wird kein Zucker benoetigt um Fett zu verbrennen. Fett selbst ist eine Speicherform von Energie. Fett wird durch die Betaoxidation verstoffwechselt, dabei wandern die Produkte direkt in den Zitratsaeurezyklus, die Glykolyse wird nicht angetastet, sonst wie in 1.

  5. >>Denn der "Ofen" Körper muss auch erst eingestellt werden.<<

    Von wem? Natürlich von jedem selbst. Dafür braucht man Körperwahrnehmung, Verstand und Denkvermögung und schließlich Einsicht, aus der sich Wille bildet. Einen Behauptungswillen und Überzeugung aus Gewißheit - wichtige Voraussetzungen für den Marathon. Oftmals auch "Entkopplung" und Negation des verbreiteten Konsumismus.

  6. 6. Nenene

    aufhören mit essen, wenn man satt ist, ist schon zu spät.

    Antwort auf "deja-vu ?"
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    • Puki
    • 02.06.2012 um 11:11 Uhr

    eine unfundierte Bauernweisheit. Ich hab mit der beschriebenen Methode "Essen wenn hungrig, aufhören wenn satt" im letzten Jahr über 50 Kilo abgenommen. Der Trick dabei ist satt nicht mit ich kann keinen Bissen mehr reinbekommen zu verwechseln.

    Genauso diese dämliche Kalorienzählerei, die einige immer vorschlagen... da jeder einen anderen Grundverbrauch hat, allein durch Körpergröße und Volumen bedingt und nicht nur durch Tätigkeiten, paßt das alles hinten und vorne nicht und man hat ratzfatz den Jojoeffekt weil der Körper dann nämlich anfängt einzulagern, falls wieder schlechte Zeiten kommen.

    ... dann passt es auch mit dem Sättigungsgefühl. Wer zu schnell isst, futtert unbemerkt über den Sättigungspunkt hinaus.

    • Puki
    • 02.06.2012 um 11:11 Uhr

    eine unfundierte Bauernweisheit. Ich hab mit der beschriebenen Methode "Essen wenn hungrig, aufhören wenn satt" im letzten Jahr über 50 Kilo abgenommen. Der Trick dabei ist satt nicht mit ich kann keinen Bissen mehr reinbekommen zu verwechseln.

    Genauso diese dämliche Kalorienzählerei, die einige immer vorschlagen... da jeder einen anderen Grundverbrauch hat, allein durch Körpergröße und Volumen bedingt und nicht nur durch Tätigkeiten, paßt das alles hinten und vorne nicht und man hat ratzfatz den Jojoeffekt weil der Körper dann nämlich anfängt einzulagern, falls wieder schlechte Zeiten kommen.

    ... dann passt es auch mit dem Sättigungsgefühl. Wer zu schnell isst, futtert unbemerkt über den Sättigungspunkt hinaus.

    • Puki
    • 02.06.2012 um 11:11 Uhr

    eine unfundierte Bauernweisheit. Ich hab mit der beschriebenen Methode "Essen wenn hungrig, aufhören wenn satt" im letzten Jahr über 50 Kilo abgenommen. Der Trick dabei ist satt nicht mit ich kann keinen Bissen mehr reinbekommen zu verwechseln.

    Genauso diese dämliche Kalorienzählerei, die einige immer vorschlagen... da jeder einen anderen Grundverbrauch hat, allein durch Körpergröße und Volumen bedingt und nicht nur durch Tätigkeiten, paßt das alles hinten und vorne nicht und man hat ratzfatz den Jojoeffekt weil der Körper dann nämlich anfängt einzulagern, falls wieder schlechte Zeiten kommen.

    2 Leserempfehlungen
    Antwort auf "Nenene"
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    Hier spielt ihrer Erfahrung, wie ihre Bewertung eine eintscheidende Rolle.
    Der Einwurf als vermeintlicher Gegenentwurf, dient nicht meiner Positionierung, sondern einer Berwertungsfindung durch Vergleich.
    Also essen nicht nur als essentiellen Teil unseres Lebens zu sehen, sondern auch als Denk- und Empfindungsprozess. Hunger und Sattsein sind ja keine Bauchentscheidungen, sondern laufen im Gehirn ab.

    Sie haben ja diesen Bewusstwerdungsprozess auch erlebt. Und das geht nur durch Vergleich. Mein Einwurf, dient somit nicht der von ihnen empfunden Negierung ihrer Aussage, sondern als Möglichkeit der Selbstbeobachtung.
    Nicht das Ergebnis als Maxime weiterzugeben, sondern den Prozess.

    dämliche Kalorienzählerei....

    Stimmt sicher, wie es auch kaum ungehbar ist, außer man kann sich tatsächlich jemanden leisten der das als Ernährungsberater übernimmt; also verschieben.

    Zu dem anderen Artikel hatte ich von meinen abgenommen 4 kg von 7:00 - 13:00 Uhr geschrieben, während ich sogar 2,5-3 kg Flüssigkeit zum mir nahm. Eigentlich waren es sogar nur 4 Stunden in denen ich das schaffte, weil 2h Fahrzeit nicht gezählt werden können.

    Sowas geht nur wenn man sich schon recht gut mit Kalorienzählerei und "Zusammensetzung des Brennmaterials" für den körpereigenen "Ofen" auskennt. Die Zusammensetzung änderts ich sehr bei Belastung, darum ist eine "Einstellung des Ofens" an sich falsch beschrieben.
    Ich habe damals auch wenige Monate danach aufgehört mich zu wiegen, stand so schon über Zehn Jahre nicht mehr auf einer Waage. Die sagt einfach nichts aus von dem was man wissen muß. Aber man kann erst auf sie verzichten wenn man sie gut versteht und all das Zeug weiß das einen dazu brachte, wie das sicher kaum mehr wie echte 400gr an dem Vormittag abgenommen haben kann. Und wer aus Fett Muskeln macht, der nimmt zu und nicht ab. Was dann wieder mit der "Bewegung" zu tun hat, die ja allgemein als unerlässlich angesehen wird.
    Der "Grundverbrauch" ist einfach was der Ruhepuls über 24h an Energiewert darstellt. Wer den nicht deck muß abnehmen. Die Frage nach was und wo, beantworten die Kalorienangaben sicher nicht. Allgemein reicht's zum abnehmen, aber ohne zählen ?

    Hier spielt ihrer Erfahrung, wie ihre Bewertung eine eintscheidende Rolle.
    Der Einwurf als vermeintlicher Gegenentwurf, dient nicht meiner Positionierung, sondern einer Berwertungsfindung durch Vergleich.
    Also essen nicht nur als essentiellen Teil unseres Lebens zu sehen, sondern auch als Denk- und Empfindungsprozess. Hunger und Sattsein sind ja keine Bauchentscheidungen, sondern laufen im Gehirn ab.

    Sie haben ja diesen Bewusstwerdungsprozess auch erlebt. Und das geht nur durch Vergleich. Mein Einwurf, dient somit nicht der von ihnen empfunden Negierung ihrer Aussage, sondern als Möglichkeit der Selbstbeobachtung.
    Nicht das Ergebnis als Maxime weiterzugeben, sondern den Prozess.

    dämliche Kalorienzählerei....

    Stimmt sicher, wie es auch kaum ungehbar ist, außer man kann sich tatsächlich jemanden leisten der das als Ernährungsberater übernimmt; also verschieben.

    Zu dem anderen Artikel hatte ich von meinen abgenommen 4 kg von 7:00 - 13:00 Uhr geschrieben, während ich sogar 2,5-3 kg Flüssigkeit zum mir nahm. Eigentlich waren es sogar nur 4 Stunden in denen ich das schaffte, weil 2h Fahrzeit nicht gezählt werden können.

    Sowas geht nur wenn man sich schon recht gut mit Kalorienzählerei und "Zusammensetzung des Brennmaterials" für den körpereigenen "Ofen" auskennt. Die Zusammensetzung änderts ich sehr bei Belastung, darum ist eine "Einstellung des Ofens" an sich falsch beschrieben.
    Ich habe damals auch wenige Monate danach aufgehört mich zu wiegen, stand so schon über Zehn Jahre nicht mehr auf einer Waage. Die sagt einfach nichts aus von dem was man wissen muß. Aber man kann erst auf sie verzichten wenn man sie gut versteht und all das Zeug weiß das einen dazu brachte, wie das sicher kaum mehr wie echte 400gr an dem Vormittag abgenommen haben kann. Und wer aus Fett Muskeln macht, der nimmt zu und nicht ab. Was dann wieder mit der "Bewegung" zu tun hat, die ja allgemein als unerlässlich angesehen wird.
    Der "Grundverbrauch" ist einfach was der Ruhepuls über 24h an Energiewert darstellt. Wer den nicht deck muß abnehmen. Die Frage nach was und wo, beantworten die Kalorienangaben sicher nicht. Allgemein reicht's zum abnehmen, aber ohne zählen ?

    • Klaue
    • 02.06.2012 um 11:23 Uhr
    Eine Leserempfehlung
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    Entfernt. Verzichten Sie auf diffamierende Äußerungen. Die Redaktion/mak

    Entfernt. Verzichten Sie auf diffamierende Äußerungen. Die Redaktion/mak

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