Apotheken: Verkauf von Schmerzmitteln soll eingeschränkt werden
Die regelmäßige Einnahme von Schmerzmitteln wie Aspirin kann zu starken Nebenwirkungen führen. Daher sollen sie ohne Rezept nur noch in kleinen Packungen verkauft werden.
Einige der gängigsten Schmerzmittel wie Aspirin sollen künftig rezeptfrei nur noch in kleinen Packungsgrößen verkauft werden. Eine entsprechende Empfehlung gab ein Sachverständigenausschuss des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) in Bonn. Begrenzt werden sollen die Packungsgrößen der freiverkäuflichen Schmerzmittel mit den Wirkstoffen Acetylsalicylsäure (ASS), Diclofenac, Ibuprofen und Naproxen. Verschreibungsfreie Packungen dieser Mittel sollen auf eine maximale Therapiedauer von vier Tagen begrenzt werden. Größere Packungen sollen dagegen verschreibungspflichtig werden, wie ein BfArM-Sprecher sagte.
Werden die Mittel über einen längeren Zeitraum ohne ärztliche Kontrolle eingenommen oder wird die zulässige Tagesdosis überschritten, kann es laut BfArM zu erheblichen Nebenwirkungen wie Magen-Darm-Blutungen kommen. Diskutiert wird über eine eingeschränkte Medikamentenabgabe bei Schmerzmitteln bereits seit längerem.
Der Präsident des Bundesinstituts, Walter Schwerdtfeger, nannte das Votum des Sachverständigenausschusses einen wichtigen Beitrag zur Stärkung des Verbraucherschutzes. Eine übermäßige Anwendung von Schmerzmitteln könne "im Einzelfall schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben", erklärte Schwerdtfeger. Vielen Patienten seien diese Risiken aber nicht ausreichend bewusst. "Eine Begrenzung der Packungsgrößen ist deshalb ein wichtiger Schritt für mehr Information und Sicherheit der Patienten", so der Behördenchef.
Nach Angaben des BfArM muss nun das Bundesgesundheitsministerium die Empfehlung prüfen. Auf der Tagesordnung des Ausschusses, in dem unter anderem Vertreter der Ärzte, Apotheker und Industrie sowie unabhängige Experten sitzen, stand auch der Antrag, Mittel mit dem Wirkstoff Paracetamol verschreibungspflichtig zu machen. Die Entscheidung stand zunächst noch aus.







"Der Präsident des Bundesinstituts, Walter Schwerdtfeger, nannte das Votum des Sachverständigenausschusses einen wichtigen Beitrag zur Stärkung des Verbraucherschutzes"
..und Zeit-Online-Gelegenheitskommentator a.bit nennt diese Verwendung des Wortes im Sinne des vermeintlichen Verbraucher-vor-sich-selbst-Schützens eine Vergewaltigung des Wortes "Verbraucherschutz".
....in Holland. Dort sind sie auch noch billiger.
....in Holland. Dort sind sie auch noch billiger.
...in verschiedenen Apotheken. Mein Gott, wann lernen diese Menschen, dass es ein Recht auf Selbstbestimmung gibt? Und zudem das Verbote stets nur dazu führen, dass das ganze in die Illegalität abdriftet.
Ich schätze, genau darum geht es, 2 kleine Packungen sind teurer als eine Großpackung. Das war vermutlich großartige Lobbyarbeit. Glückwunsch an die Pharmaindustrie. Aber Verbraucherschutz dürfte man das nicht nennen.
Dort gibt es die Regel bereits in anderer Form: Im Supermarkt darf ich je Einkauf nur zwei Päckchen kaufen und die pack ich ein und beim nächsten mal wieder zwei, wenn ich sie mitnehmen mag.
Absurd die ganze Sache.
Ich schätze, genau darum geht es, 2 kleine Packungen sind teurer als eine Großpackung. Das war vermutlich großartige Lobbyarbeit. Glückwunsch an die Pharmaindustrie. Aber Verbraucherschutz dürfte man das nicht nennen.
Dort gibt es die Regel bereits in anderer Form: Im Supermarkt darf ich je Einkauf nur zwei Päckchen kaufen und die pack ich ein und beim nächsten mal wieder zwei, wenn ich sie mitnehmen mag.
Absurd die ganze Sache.
Dann kaufen die Leute eben mehr kleinere Packungen. Zugleich sollten dann auch "Sonderangebote" in den Apotheken für Schmerzmittel untrsagt werden. Medikamente sind doch keine Lebensmittel.
Ich verstehe den Sinn manche Medikamente verschreibungspflichtig zu machen durchaus. Und das ist auch der richtige Weg.
Aber was bringen denn kleinere Packungen? Dann klicke ich in der Onlineapotheke einfach x10 an, anstatt x5...
Der Nurten ist, dass man durch solche Regulierungen Wettbewerb erschweren und vor allem höhere Preise länger hoch halten oder sogar gegen die Marktwirtschaft zu erhöhen.
Das sind typische Attacken der Marketing-Fuzzies auf unsere Geldbeutel - und das Schlimme ist, dass sich genügend Leute auf dem Weg dahin bestechen/korrumpieren lassen - die sich dann in der Öffentlichkeit einfach dumm stellen oder von den Lügen-Argumenten überzeugt zeigen. Ich sage nur "Mappus und EnBW" - üble aber nicht untypische, kriminelle Machenschaften von vorgeblichen Saubermännern und "konservativen, machtgeilen Machern" - das ist hier garantiert nicht anders ..
Der Nurten ist, dass man durch solche Regulierungen Wettbewerb erschweren und vor allem höhere Preise länger hoch halten oder sogar gegen die Marktwirtschaft zu erhöhen.
Das sind typische Attacken der Marketing-Fuzzies auf unsere Geldbeutel - und das Schlimme ist, dass sich genügend Leute auf dem Weg dahin bestechen/korrumpieren lassen - die sich dann in der Öffentlichkeit einfach dumm stellen oder von den Lügen-Argumenten überzeugt zeigen. Ich sage nur "Mappus und EnBW" - üble aber nicht untypische, kriminelle Machenschaften von vorgeblichen Saubermännern und "konservativen, machtgeilen Machern" - das ist hier garantiert nicht anders ..
...sich wieder mehr um das Volk kümmert. Wie ausgeglichene Arbeitszeiten, Sichere Rente, bezahlbare Gesundheitsfürsorge, feste Arbeitsplätze und Vorbildfunktion stattt Korruption in den Eliteetagen -
Dann bräuchten die Bürger auch kein Schmerzmittel, um diesen ganzen kranken Moloch zu ertragen...
Gekürzt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke, die Redaktion/ls
Ich schätze, genau darum geht es, 2 kleine Packungen sind teurer als eine Großpackung. Das war vermutlich großartige Lobbyarbeit. Glückwunsch an die Pharmaindustrie. Aber Verbraucherschutz dürfte man das nicht nennen.
...haben die Politniks ihre Paradelösung auf Alle im Täschen: Verbieten.
Es geht um Geld. Ja liebe Mitbürger, nur darum geht es. Es tut mir Leid, dieses Thema offen ansprechen zu müssen, aber leider geht es nicht anders. Kleinere Packungen = Teurere Tabletten
Schade, das der Autor dies nicht erkennt.
dass er es erkannt hat. Passt schon.
dass er es erkannt hat. Passt schon.
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren