Demenz : Forscher entdecken Genmutation, die vor Alzheimer schützt

Bewahrt eine seltene Genvariante manche Menschen nicht nur vor Alzheimer, sondern auch vor geistigem Verfall im Alter? Die Mutation könnte therapeutisch von Nutzen sein.
Eine Alzheimerpatientin läuft durch einen Flur in ihrem Wohnheim in Frankreich. © Sebastien Bozon/AFP/Getty Images

Kári Stefánsson besitzt einen ungeheuren Schatz. In den Datenbanken seiner Firma deCODE Genetics in Reykjavík lagern die genetischen und medizinischen Daten von rund einer halben Milliarde Menschen. Der Neurologe durchforstet in Islands Hauptstadt das Erbgut auf der Suche nach Mutationen, Genschnipseln und Hinweisen auf die Geißeln der modernen Gesellschaft. Bis heute haben er und seine Mitarbeiter Risikofaktoren für Leiden wie Diabetes, Asthma, Krebs und Schlaganfall aufgetan. Nun scheint der Genetikpionier, den das amerikanische TIME Magazine 2007 als einen der 100 einflussreichsten Persönlichkeiten der Erde führte, erneut fündig geworden zu sein.

"Es wurde immer wieder postuliert, dass es so etwas geben müsste", sagt Christian Haass von der Münchener Ludwig-Maximilians-Universität . Er sei selten so euphorisch, betont der Biochemiker: "Aber das habe ich nicht zu träumen gewagt." Haass spricht von dem, was die Erbgutleseapparate in Stefánssons Laboren aufgespürt haben und worauf viele Alzheimer-Forscher seit Langem warten: Der Fund belege nicht nur die Ursache des zerstörerischen Vergessens. Er offenbare auch, dass ein seit Jahren verfolgter Therapieansatz theoretisch funktionieren sollte.

Tief versteckt in der DNA von 1.795 Isländern stießen Stefánsson und seine Mitarbeiter auf eine Mutation im Gen des sogenannten Amyloid-Vorläuferproteins (APP). Das Eiweiß ist der Hauptakteur, der für Alzheimer verantwortlich ist: Verklumpt das Protein zu Plaques, tötet es die Nervenzellen des Gehirns. "Wir haben eine Genvariante von APP entdeckt, die sehr stark vor Alzheimer schützt", sagt Stefánsson. Die Ergebnisse haben die Forscher im Magazin Nature veröffentlicht .

Neuer Aufwind für die Medikamentenforschung

Weltweit leiden mehr als 35 Millionen Menschen an Demenz, schätzen Experten der Weltgesundheitsorganisation . Rund zwei Drittel davon sind an Alzheimer erkrankt. Ihre Zahl wird sich in den nächsten zwanzig Jahren verdoppeln. In den Industrieländern sind schon mehr als fünf Prozent der über Sechzigjährigen dement. Sie verlieren zunehmend ihre geistigen und sozialen Fähigkeiten. Erkrankte wirken vergesslich , können sich immer weniger orientieren und erkennen oft ihnen vertraute Menschen nicht mehr.

Sven Stockrahm

Sven Stockrahm ist Redakteur im Ressort Wissen von ZEIT ONLINE. Seine Profilseite finden Sie hier.

Wer die nun aufgespürte Genvariante mit dem technischen Namen A673T in sich trägt, scheint hingegen kaum anfällig für eine Demenz zu sein. "Im Labor verringerte A673T die Bildung der gefährlichen Amyloid-Plaques um 40 bis 50 Prozent", sagt Stefánsson. Damit die destruktiven Klumpen entstehen, stutzt ein Enzym namens BACE-1 Amyloid-Vorläuferproteine auf ihre schädliche Wirkung zu. Die Mutation A673T verhindert diesen Zuschnitt. "Therapien, die Amyloidablagerungen zu reduzieren helfen, sind damit sehr wohl vielversprechend", sagt der Alzheimerforscher Haass. "Das ganze Geunke der letzten Jahre, dass das nicht funktionieren wird, sollte nun verstummen."

"Unsere Studie liefert den Machbarkeitsnachweis der Natur selbst", sagt Stefánsson. Einige Pharmakonzerne forschen seit fast 20 Jahren an Arzneistoffen, die BACE-1 das Handwerk legen sollen. Bislang ohne großen Erfolg. Das Enzym ist zu speziell und die Furcht vor gravierenden Nebenwirkungen, sollte es attackiert werden, ist zu groß. Schließlich hilft es auch entscheidend dabei, dass Nervenzellen ihre unverzichtbare filigrane Schutzhülle erhalten. Bis heute hat es kein Medikament auf BACE-1-Basis bis in die klinische Testphase geschafft. Die Entdeckung von A673T könnte dem Forschungszweig nun neuen Aufwind geben.

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Kommentare

83 Kommentare Seite 1 von 5 Kommentieren

Verlust emotionaler Fähigkeiten?

Entschuldigung, aber wo haben Sie das denn her, dass Menschen mit einer Demenz ihre emotionalen Fähigkeiten verlieren? Grade auf der emotinalen Ebene können Menschen mit Demenz angesprochen werden. Ebenso können sie unterdrückte Emotionen ihrer Interaktionspartner meist sehr gut wahrnehmen.

Medikamente mit sogen. Nebenwirkungen für Alzheimer?

"...könne man darüber nachdenken, jedem Menschen eines Tages ein Medikament zu geben, dass die Produktion von Amyloid verhindert..."

Und da ist sie wieder, die Medikamenten-orierntierte Denkweise!
Solange nicht eine Gesundheitsforschung einsetzt, die nach den Ursachen forscht, wird es immer wieder "Durchbrüche" geben, die dann weiterer "Forschungen" bedürfen etc.

Es ist doch inzwischen schon ein altern Hut, dass Körper und Geist und damit die Gene von einer gesunden Lebensweise abhängen, dazu gehört auch Arbeit, die wieder Spaß macht, gehören natürliche Nahrung, frei von Chemikalien, reichlich zusätzliche Vitalstoffe, Freiheit von giftigem Amalgam, Freiheit von gifitgen Medikamenten!

Solche Beiträge gehen an den Ursachen vorbei, und alles was an den Ursachen vorbei geht, ist mindestens überflüssig, außer das man mal wieder per Kommentar aufklären darf.
Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf Werbung. Danke, die Redaktion/se

Re: Medikamente mit sogen. Nebenwirkungen für Alzheimer?

Warum hat es mich nach dem Lesen Ihres Beitrages bloß nicht verwundert, als ich auf Ihrer Profilseite unter "Interessen" dann "ganzheitliche Gesundheit, Quantenheilung, Frequenz- und Magnetfeldanwendung" gefunden habe?
Ich habe meinen Zivildienst in einem Altenheim abgeleistet und weiß, was Demenz und Alzheimer aus einem Menschen machen. Sollte es mit mir einmal soweit kommen (ich weiß leider nicht, inwieweit ich erblich vorbelastet bin; ob ich nicht vorher an einem Herzinfarkt o.ä. sterbe), wäre ich sehr froh über ein solches Medikament. Sollte es keines geben, werde ich wohl so lange wie möglich durchhalten, um dann in die Schweiz zu gehen und mir mein Becherchen Tabletten zu holen (vorausgesetzt, Deutschland hat bis dahin immer noch kein vernünftiges Gesetz zur Sterbehilfe / Beihilfe zur Selbsttötung). Den jahrelangen Anblick eines sabbernden Etwas, das außer der äußeren Erscheinung nichts mehr mit mir gemein hat, möchte ich meinen Nachkommen nämlich gerne ersparen.

Es geht konkret um Vorbeugung von Demenz/Alzheimer, oder?

@ porph 11.07.2012 um 20:45 Uhr
5. Erfreuen Sie sich Ihrer Gesundheit... eine medikamentöse Behandlung abzulehnen .. Leider wird die evidenzbasierte Medizin vor allem so lange verteufelt, wie man sie nicht braucht..."

1) "Forscher entdecken Genmutation, die vor Alzheimer schützt"

a) Hier geht es ja wohl um Vorbeugung und nicht um Behandlung, oder?

b) Vorbeugung funktioniert nun mal NICHT dauerhaft mit künstlichen Medikamenten, oder Sie erklären natürliche Vitalstoffe zu Medikamenten

c) Wie gut natürliche Vitalstoffe funktionieren, hat sich mittlerweile herumgesprochen, auch bezüglich der Vorbeugung von Alzheimer

2) "evidenzbasierte Medizin"

Ob sich die Schulmedizin nun Schulmedizin nennt, oder evidenzbasierte Medizin,
ist im Endeffekt schnuppe, solange nicht die Ursachen behandelt werden, wird sie bei der Behandlung chronischer Krankheiten hinsichtlich wirklicher Lebensqualität jämmerlich versagen.

3) Wenn ich einen Unfall habe, nehme ich selbstverständlich meinen Anspruch auf chirurgische Versorgung wahr, dafür ist ja i.d.R. auch die KV zuständig, richtiger wäre aber eine Unfallversicherung.
Begleiten würde ich den Heilvorgang immer naturheilkundlich.
Ansonsten meide ich das Krankenhaus, wo immer es geht, auch meine angebrochene Kniescheibe habe ich selbst auskuriert.

Aber dann informieren Sie sich doch einfach vorbeugend

@ Nine of Thirteen 11.07.2012 um 21:12 Uhr
7. Re: Medikamente mit sogen. Nebenwirkungen für Alzheimer?...
...Den jahrelangen Anblick eines sabbernden Etwas, das außer der äußeren Erscheinung nichts mehr mit mir gemein hat, möchte ich meinen Nachkommen nämlich gerne ersparen"

Na dann informieren Sie sich doch vorbeugend und handeln Sie, statt auf irgendwelche Versprechungen zu hoffen,
bis Sie dann doch anfangen zu Sabbern!

"Die wahre Ursache von Alzheimer"
http://naturheilt.com/blo...

Harald Münzhardt
Gesundheits- und Ernährungsberatung

Jeder ist für seine Gesundheit selbst verantwortlich!

@ ami-Des 11.07.2012 um 21:42 Uhr
11. Sie haben recht

Zumindest habe ich einige Belege angeführt, die mancher kennt, mancher nicht,
machen interessieren, manchen (noch) nicht.

Ganzheitliche Gesundheit hat nichts mit Hokuspokus zu tun.
Ich wünsche Ihnen, dass auch Sie das möglichst bald erkennen und nehmen
Sie Ihre Gesundheit in die eigenen Hände!

Harald Münzhardt
Gesundheits- und Ernährungsberatung

Medikamente als Forschungsziel

@ tuxman 11.07.2012 um 23:20 Uhr
18. Ja, ...

„...sie haben Belege angeführt, aber leider Belegen die nicht ihre Aussage, dass Alzheimer durch Parasiten hervorgerufen wird“

Es ging um die Frage der Ansteckungsmöglichkeit bei Demenz/Alzheimer und nicht um die Frage, ob Demenz/Alzheimer durch Parasiten hervorgerufen wird.

Ich habe den möglichen Zusammenhang der Ansteckung über Parasiten dargestellt und mit einigen Quellen unterlegt.

Parasiten sind nun mal nachgewiesene Überträger z.B. für Krebs,
Damit sind sie aber nicht automatisch die generelle Ursache für Krebs.

Sie sollten schon genau lesen, dann brauchen Sie auch nicht kritisieren!

Entscheidend ist immer, ob die Forschung nach der Ursache sucht, und gemäß diesem Artikel wird wie zu erwarten, nach Medikamenten gesucht.

Die Ursache von Krankheit liegt aber nicht im Fehlen von Medikamenten!

Wenn die Anwendung von giftigen Medikamenten bei chronisch Kranken schon durch die sogen. Nebenwirkungen schädlich bis tödlich ist, dann ist der Gedanke, giftige Medikamente bei Gesunden anzuwenden, als pervers zu bezeichnen!

Harald Münzhardt
Gesundheits- und Ernährungsberatung

Die Vorbeugung durch Medikamente...

...kann selbstverständlich funktionieren. Beispielhaft seien hier Blutdruck- oder Fettsenker genannt, die durch das Einpegeln der Werte auf Normalmaß völlig unstrittig schwere Folgeerkrankungen verhindern können. Präparate, die das Blut verdünnen, sind ebenfalls prohylaktisch bei einer Vielzahl von Erkrankungen angezeigt. Das Gerede der Ursachenbehebung von Krankheiten ist zwar sehr populistisch, macht aber nur dann Sinn, so weit Ursachen überhaupt bekannt oder behandelbar sind, was sie oftmals - ob wir das akzeptieren oder nicht - eben nicht sind. Patienten aber hier mit esoterisch verbrämten Argumenten die gefährliche Illusion zu geben, ich könne alles heilen, solange ich nur die Ursachen fände, ist verantwortungslos und - im Fall von dadurch ausgelöster Fehleinnahme oder sogar Absetzen von wichtigen Medikamenten - gegebenenfalls lebensgefährlich.

Pharmanaziimperialistenkommunistenzombieroboter sind böse

"Es ging um die Frage der Ansteckungsmöglichkeit bei Demenz/Alzheimer und nicht um die Frage, ob Demenz/Alzheimer durch Parasiten hervorgerufen wird.

Ich habe den möglichen Zusammenhang der Ansteckung über Parasiten dargestellt und mit einigen Quellen unterlegt."

Soll das Wort "möglich" sagen, dass es sich um einen von ihnen persönlich aufgestellte, nicht überprüfte These handelt?

Danke für die Aufklärung

@harald Münzhardt

Der Artikel zeigt eine mögliche Ursache (!) für Alzheimer auf und zwar ein Basenaustausch A zu T an der Stelle 673...dass bei gegebener genetischer Prädisposition eine gesunde Lebensweise Einfluss auf diese Erkrankung nehmen kann, wird ja niemand bestreiten....

Für die später von ihnen erwähnte "Parasitentheorie" von Lebedewa (http://de.wikipedia.org/w...)
...die allein Parasiten für viele unterschiedliche Erkrankungen verantwortlich macht (krebs,alzheimer, MS) empfehle ich ihnen sich in ihrer nächsten Forschungseinrichtungen mal ein Bild von Krebszellen und Amyloidplaques zu machen und selbst zu entscheiden wie das entsteht...

Zu der von ihnen erwähnten "wahren Ursache von Alzheimer" muss man glaub ich nichts sagen, dort Kommentiert nur ein Naturheilpraktiker einen "wissenschaftlichen" Beitrag in einer Fernsehzeitschrift....(btw....entzündungshemmende Mittel kann man übrigens nicht alle über einen Kamm scheren!)

Ernährungsberatung in allen Ehren ich bitte sie nur verschonen sie ihre Kunden mit abstrusen Ideen und Halbwissen zur Krankheitsentstehung von sehr ernsten Krankheiten...das kann ziemlich gefährlich werden!

Kollosaler Unsinn

"Wie gut natürliche Vitalstoffe funktionieren, hat sich mittlerweile herumgesprochen, auch bezüglich der Vorbeugung von Alzheimer"

Nein, Herr Münzhard, das hat sich nicht "herumgesprochen".
Herumgesprochen hat sich aber inzwischen die Vitaminlüge, die von der Nahrungsmittelergänzungsindustrie und ihren Profiteuren fröhlich weiterverbreitet wird und zu ernsthaften Gesundheitsgefahren führt, da ein Vitaminmangel in unserer Gesellschaft nur bei sehr wenigen medizinischen Indikationen auftritt, eine Überdosierung aber ernsthafte Risiken birgt.

Ihre "natürlichen Vitalstoffe" sind nämlich keineswegs ungefährlich, wie etliche Studien belegen. Ihre Behauptung, diese "Vitalstoffe" können Alzheimer vorbeugen, ist einfach nur substanzlos und lächerlich.

"Vorbeugung funktioniert nun mal NICHT dauerhaft mit künstlichen Medikamenten, oder Sie erklären natürliche Vitalstoffe zu Medikamenten"

Eine ebenso absurde Behauptung, die eigentlich nur belegt, dass Sie von Medizin nicht die geringste Ahnung haben. Waren Sie schon mal beim Inpfen oder lutschen sie natürliche Vitalstoffe gegen Polio?

Schluckimpfung ist süß, ihre Kommentare machen mich angesichts der Ernsthaftigkeit der Thematik eher sauer. Ich habe viele Jahre mit dementen Menschen gearbeitet und finde es schlimm, dass diese Thematik von medizinischen Laien für Eigenwerbung, Geschäftemachertei und Selbstinszenierung mit abstrusen Ideologien missbraucht wird.

Wenns Gott nicht mehr tut muss eine neue Religion her

Ich weiß ja nicht, warum sie die Tatsachen nicht wahr haben wollen, aber ich finde es nicht nur gruselig was sie hier verbreiten sondern auch im höchsten Maße unverantwortlich und lebensgefährlich.
Ich hoffe, dass "Dr. Tobias Fünke" nicht nur ein Nickname in einem Forum ist sondern einen wirklichen Doktortitel wiederspeigelt. Das würde seinem so schon scharfen und absolut zutreffenden Kommentar noch mehr Gewicht verleihen.
Aber sie würden ihn wahrscheinlich sowieso nur zu einem verschwörerischen Konglumerat der kapitalistisch, faschistischen Pharmaindustrie zuordnen.

Aber Alzheimer ist genausowenig ansteckend wie Krebs. Genausowenig lassen sich Aids und Krebs durch die Einnahme von Vitaminen oder "Vital-Stoffen" heilen.
Ich habe nichts gegen einen gesunden Lebenswandel. Man bleibt länger fit und hat mit Sicherheit eine höhere Lebensqualität wenn man sich ausgewogen ernährt als nur durch ungesunde und einseitige Kost, aber bitte..bitte hören sie mit den unhaltbaren Thesen auf, man könnte damit schwere bis schwerste Krankheiten heilen!
Das ist wie gesagt unverantwortlich und lebensgefährlich!

Die Pharma-Konzerne wollen nur unser Bestes: Unser Geld!

Es geht nur darum, welcher Konzern ein neues, patentiertes Medikament auf den Markt bringt!

Nur dann gehen die Aktienkurse durch die Decke.

Es gibt übrigens bereits eine Studie, die ein wirksames Medikament gegen Alzheimer bestätigt hat.
Das Medikament: Ibuprofen

http://www.heise.de/tp/ar...

"Um herauszufinden, wie Ibuprofen genau wirkt und ob, für wen, ab wann und in welcher Dosierung es als Alzheimer-Vorbeugemedikament empfohlen werden könnte, wären weitere Studien vom Nöten, die aber nur sehr zögerlich anlaufen. Patrick McGeer, einer der renommiertesten Alzheimer-Forscher, würde solche Studien gerne durchführen, beklagt aber, dass Firmen trotz Anfragen keine Gelder dafür zur Verfügung stellen.

Seiner Auskunft nach liegt dies daran, dass Pharmakonzerne die Forschung, die sie finanzieren oder bezuschussen, nicht nach den Erfolgsaussichten für die Patienten, sondern für die Aktionäre auswählen. Und Medikamente, die schon länger auf dem Markt sind, versprechen keine Monopolrenditen mehr – auch wenn sie wirken."

Auch hier:
http://www.aerzteblatt.de...
http://www.naturheilt.com...

Ökonomie und Wissenschaft trennen!

Sie sind leider nicht in der Lage Betriebswirtschaft und Wissenschaft zu trennen.
Was auf der ökonomischen Seite der Pharmaindustrie abläuft ist eine Sache und es liegt dort auch einiges im Argen um es mal schön zu formulieren.

Aber das hat doch absolut nichts mit den Wirkmechanismen und er Wichtigkeit von Medikamenten zu tun.
Nur weil diese Medikamente von Pharmafirmen vertrieben werden heißt das doch nicht, dass diese Medikamente unwirksam oder schlecht sind.
Oder würden sie sagen, dass Aspirin nicht funktioniert weil es von Bayer verkauft wird und deswegen die Einnahme schädlich ist?! (und kommen sie mir jetzt bitte nicht mit der Leberschädlichkeit und den Magengeschwüren nach Langzeiteinnahme!!! Es handelt sich hier um ein Medikament und nicht um Smarties!!!)

Was allerdings ganz Sicher nicht funktioniert sind Vitamine und gesunde Ernährung gegen Krebs, Aids, etc.
Das hilft bestenfalls gegen das ein oder andere Hüftpolsterchen.

Natürliche Vitalstoffe sind erste Wahl, auch gegen Alzheimer!

@ Jami-Des 11.07.2012 um 21:42 Uhr
11. Sie haben recht...

1) "...wer braucht schon Medikamente zur Vorbeugung"

Stimmen wir also darin überein!

Oder meinen Sie das ironisch?

Falls Sie es ironisch meinen,

a) nennen Sie mir Medikamente, und damit meine ich typ. synthetische Medikamente mit typ. sogen. Nebenwirkungen, keine natürlichen Vitalstoffe, die bisher erfolgreich auf Dauer zu allgemeiner Vorbeugung bei Gesunden eingesetzt wurden!

b) erklären Sie, welche entscheidenden Vorteile typ. synthetische Medikamente mit typ. sogen. Nebenwirkungen im Vergleich zu natürlichen Vitalstoffen bei dauerhafter, insbesondere angestrebter lebenslanger Einnahme zur Vorbeugung von Alzheimer besitzen sollen.

2) "Wer braucht beispielsweise Impfungen?"

Stimmen wir auch darin überein!

Oder meinen Sie das ironisch?

Bitte näher erläutern.

Zu "Ernährung und ein wenig Hokuspokus" hatte ich ja bereits zwei Antworten geschrieben.

Harald Münzhardt
Gesundheits- und Ernährungsberatung

Krebsprävention durch natürliche Nahrungsergänzung

@ DerDude 14.07.12
74. Da sind sie doch, Ihre geliebten Vitalstoffe...

1) Hochwertiges Obst, wie Goji-Beeren, mit hohen Orac-Werten, reichlich Nährstoffen, Gemüse wie Broccoli, Süßkartoffel, ganz sicher!

2) Zur Studie fehlen nähere Angaben zum Obst, Gemüse und in welcher Kombination gegessen wurde, genauso unkonkret ist Herr Jost.

3) http://www.dife.de/de/pub...
Die Schrift aus dem Institut, in dem Herr Jost tätig ist, ist sehr allgemein und an vielen Stellen schädlich, z.B. ist viel Obst wegen des Zuckers schädlich, Hinweise auf native und Omega3- Öle fehlen, bei Salz wird nicht zwischen Koch- und Vollsalz unterschieden, 10% an raffiniertem Zucker zur Energiezufuhr nein, er ist völlig zu streichen, was ist z.B. mit Selen- und Q10-Mangel, beim Würzen kein Hinweis auf das wichtige Kurkuma, von Nahrungsergänzung wird an 3 (!) Stellen abgeraten.
S. 27 „Die Verzehrsempfehlungen zur Krebsverhütung sollten - wenn möglich - ohne Nahrungsergänzungsmittel erreicht werden.

Begründung?
Weil Prof. Hansen, der das Vorwort schrieb, Impfen gegen Krebs propagiert?

Frage
Haben die Menschen Krebs, weil der Schöpfer die Spritze vergessen hat?

Oder ist der Mensch heute Bedingungen ausgesetzt,
für die natürliche Nahrungsergänzung eine bedeutende Hilfe darstellt?

Krebs-Prävention:
http://www.vitalstoff-jou...

Harald Münzhardt
Gesundheits- und Ernährungsberatung

Medikamente als Forschungsziel und Krokodilstränen

@ Dr. Tobias Fünke 12.07.12 3:50
23. Es gibt auch...

"keine Belege dafür, dass Alzheimer nicht durch Krokodilstränen oder Einhörnern verursacht wird"

1) Ihre überraschenden Feststellung

a) entspricht mit hoher Wahrscheinlichkeit den Tatsachen,
b) hat für Erheiterung gesorgt und
c) Ihnen aktuell 7 Bienchen eingebracht.

Sie stellt aber zur Frage "Medikamente oder Krankheitsursache" als Forschungsziel keinen wirklich konstruktiven Beitrag dar.

2) "Drei Millionen Tote durch Arzneimittel"
http://www.zentrum-der-ge...

Bitte diskutieren Sie das Fazit:
Anmerkung: Sogen. Nebenwirkungen sind die Folge von
Vergiftungserscheinungen durch i.d.R. giftige Medikamente!

"Ein gesundes Leben beschützt Sie vor Medikamenten

Medikamente bergen ein höheres Todesrisiko als Auto zu fahren.
Während unfallfreies Autofahren jedoch völlig gesund ist, birgt die Einnahme von Medikamenten - auch wenn sie nicht zum Tode führt - das Risiko von gleich mehreren schädlichen Nebenwirkungen.
Medikamente möglichst zu vermeiden, gehört daher zu einer gewissenhaften modernen Gesundheitsvorsorge"

Harald Münzhardt
Gesundheits- und Ernährungsberatung

Oh je..

wenn ich Zustände und Erkrankungen, die es gar nicht gibt/an denen niemand leidet mit wirkungslosen odlner harmlosen Substanzen (Beispiel: Schüssler-Salze, Bach-Blütentherapie, Vitaminpräparaten) behandle wird dabei niemandem etwas zustoßen. Wenn ich ernsthafte, gefährliche Zustände wie Vorhofflimmern oder Tumoren mit hochwirksamen (aber dabei auch immer mit Nebenwirkungen behafteten) Medikamenten behandle sieht die Sache natürlich ganz anders aus. Das beweist: nichts.
Gesunder Mensch + wirkungsloses Medikament = alles gut. Hurra!

..und was war jetzt nochmal mit Salz und Zucker?

Was wollen Sie damit ausdrücken? Info Zucker und Salz

@ Dr. Tobias Fünke 17.07.2012 um 14:05 Uhr

80. Oh je..

1) Richtig, "Oh je" ist alles, was mir auf Ihr Durcheinander einfällt.

Nachfolgend das Konzentrat:

a) "Erkrankungen ...an denen niemand leidet mit wirkungslosen odlner harmlosen Substanzen (...Vitaminpräparaten) behandle wird dabei niemandem etwas zustoßen"

b) "... gefährliche Zustände wie Vorhofflimmern oder Tumoren mit hochwirksamen (aber dabei auch immer mit Nebenwirkungen behafteten) Medikamenten behandle sieht die Sache natürlich ganz anders aus"

c) "Gesunder Mensch + wirkungsloses Medikament = alles gut"

Können Sie das mal ins Reine übersetzen?

Bisher entnehme ich folgende These:
Ein gesunder Mensch braucht zur Vorbeugung von Alzheimer
ein "wirkungsloses Medikament",
weil mit „...Vitaminen" niemandem etwas zustoßen" kann.

2) Zucker und Salz

a) Kochsalz ist die raffinierte Form von Vollsalz, die natürliche Zusammensetzung ist dadurch nicht mehr gegeben. Der Körper braucht Vollsalz zur Versorgung mit Mineralien. Als Konzentrat führt es auf Dauer zu Störungen im Stoffwechsel.

b) Zucker ist Zucker, ob nun separat oder aus Früchten.
Er wird zu Säure verstoffwechselt. Bei raffiniertem Zucker kommt die unnatürliche Form zusätzlich zum Tragen. Fabrikzucker schädigt auf Dauer nachweislich die Darmflora.
Lit. u.a. "Zucker, nein Danke!"
Zum Süßen empfiehlt sich Stevia, auch Zimt, der dem Diabetes durch seinen Chromanteil entgegen wirkt.

Harald Münzhardt
Gesundheits- und Ernährungsberatung

Wikipedia verleugnet i.d.R. KrankheitsURSACHEN!

@ vincentvision 12.07.12 7:29
26. Die wahre Ursache von Alzheimer...

1) Bitte vermeiden Sie grundsätzlich Wikipedia, wenn es um die Diskussion über KrankheitsURSACHEN geht.
Die Darstellungen sind i.d.R. Regel Pharmazie-lastig und dann auch immer Esowatch-lastig.
Die Hintergründe esowatch.de

a) Zu den zweifelhaften "Erfolgen" der Pharmazie-gesteuerten Forschung:

„Drei Millionen Tote durch Arzneimittel“
Harald Münzhardt 16.07.12 22:10
79. Medikamente als Forschungsziel und Krokodilstränen

b) Zu den nachweislichen Erfolgen der naturheilkundlichen Forscherin Lebedewa im Gegensatz zur Diffamierung bei Wikipedia:

„Lebedewa ... überlebte bereits das Alter, in dem ihre Geschwister und Cousins starben...den an Magenkrebs verstorbenen jüngeren Bruder überlebte sie um 17 Jahre (2002) ...
die medizinische Untersuchung ergab, dass T. L. über die Gesundheit einer Zwanzigjährigen verfügt (geb. 1938!).“
Harald Münzhardt 12.07.12 19:37
56. Mit 64 Gesundheit einer 20jährigen durch Naturheilkunde

2) "Ernährungsberatung in allen Ehren ich bitte sie nur verschonen sie ihre Kunden mit abstrusen Ideen und Halbwissen zur Krankheitsentstehung von sehr ernsten Krankheiten...das kann ziemlich gefährlich werden!"

a) Gesunde Ernährung hat noch niemandem geschadet, außer den Umsätzen an denaturierter Nahrung!

b) Aufklärung über KrankheitsURSACHEN kann höchstens den Umsätzen der Pharmaindustrie gefährlich werden!

Harald Münzhardt
Gesundheits- und Ernährungsberatung

Die mögliche Übertragbarkeit von Alzheimer

sollte vorrangig geklärt werden, um eventuell weitere Ansteckungen zu vermeiden.

Der beängstigend hohe und steigende Anteil der Erkrankten, der Artikel nennt 5% der Ü60jährigen (allerdings bleibt unklar, ob Demenz allgemein oder nur Alzheimer) läßt durchaus ein Szenario befürchten, in dem ungeklärte Infektionswege eine Rolle spielen.

Es wäre tragisch, wenn diese Möglichkeit aus dem Blickfeld geriete zugunsten eine Forschung, die sich ausschließlich auf eine ferne Therapierbarkeit mit Medikamenten konzentriert, die selbstverständlich für Unternehmen wirtschaftlich viel lukrativer erscheint.

k.

Übertragbarkeit von Alzheimer ist durch Handeln auszuschließen

@ kassandra_k 11.07.2012 um 20:14 Uhr
4. Die mögliche Übertragbarkeit von Alzheimer

Personen mit Demenz/Alzheimer haben zwar Symptome im Gehirn und diese als Störungen u.a. des Gedächtnisses,
aber die Ursache hängt mit Sicherheit, wie bei allen chronischen Erkrankungen, mit einem gestörten Zellstoffwechsel zusammen.
Dieser hängt mit hoher Wahrscheinlichkeit wiederum mit einem Parasitenbefall zusammen.
Die Übertragung von Parasiten ist durchaus möglich, aber je nach Immunsystem und Anfälligkeit für Demenz/Alzheimer ist diese folgenlos, oder führt zu anderen Symptomen, wie z.B. Arthritis, oder hat irgendwann tatsächlich Demenz/Alzheimer zur Folge.
Diese Zusammenhänge sind gut u.a. durch die Forscherin Lebedewa beschrieben,
auch die Lösungen zur Beseitigung von Parasiten.

Es ist eigentlich müßig, die Ansteckung in Hinsicht auf Medikamenten-Entwicklung zu "erforschen", weil künstliche Medikamente NIE dauerhaft eine Lösung darstellen.
Parasiten haben eine natürliche Funktion und können nicht ausgetrixt werden!

Jeder Mensch ist bestens beraten, sich zu fragen, was kann ich vorbeugend max. Gutes tun für Körper, Psyche, Seele, Geist.

Die Ausrichtung auf Medikamente, die nun auch noch angeblich vorbeugen sollen, führen lediglich zur Fehlorientierung und verschleiern die wahren Ursachen!

Harald Münzhardt
Gesundheits- und Ernährungsberatung

Das könnte Sie vor Demenz/Alzheimer retten!

@ DerDude 11.07.2012 um 21:36 Uhr
10. So ein Unfug...Überflüssig, nach Belegen für diese krude Parasitentheorie zu fragen"

Na aber nicht so oberflächlich, das könnte Sie vor Alzheimer schützen!

1) "Wie Parasiten die Hirnchemie verändern" verändernsueddeutsche.de/wissen/verhaltensforschung-wie-parasiten-die-hirnchemie-veraendern-1.1182686

2) "Ein Vitamin-B12-Mangel äussert sich in hämatologischen, neurologischen und psychiatrischen Symptomen. Zu den möglichen Beschwerden gehören: Gedächtnisstörungen, Demenz...
...Eine Infektion mit Parasiten (Fischbandwurm) oder Bakterien reduziert das intestinale B12, da diese es für ihre eigenen Stoffwechselprozesse verbrauchen"
pharmawiki.ch/wiki/index.php?wiki=Vitamin_B12_Mangel

3) Tamara Lebedewa
"Krebserreger entdeckt" u.a.

Keine Sorge, ich mische mich nicht in verordnetet Medikamente ein.
Mein Ziel ist die vorbeugende Aufklärung.

Harald Münzhardt
Gesundheits- und Ernährungsberatung

Eigenes Handeln reicht nur manchmal leider nicht

@Harald Münzhardt:

Eine Erforschung der möglichen Übertragungswege von Alzheimer erscheint mir im Gegenteil ungemein wichtig.
Wenn zum Beispiel sicher wäre, daß beispielsweise eine Bluttransfusion die Krankheit übertragen könnte, würden Blutspenden nur bis zu einer Altersobergrenze zugelassen bis es einen sicheren Test gäbe.
Und auf eine Blutspende bin ich in einem Notfall ggfs angewiesen.

k.

Die generelle Lösung erfordert die Kenntnis der Ursachen

@ kassandra_k 11.07.2012 um 23:18 Uhr

17. "Eigenes Handeln reicht nur manchmal leider nicht...auf eine Blutspende bin ich in einem Notfall ggfs angewiesen"

Die URSACHE der drastischen Zunahme von Demenz/Alzheimer ist mit Sicherheit nicht in der Blutspende zu suchen.

Und es geht doch um die generelle Lösung, oder?
Übrigens werden auf Wunsch heute bereits OP`s mit Blut-Ersatz durchgeführt.

Harald Münzhardt
Gesundheits- und Ernährungsberatung

eieiei

Also als Student der Psychologie richten sich mir die Haare auf wenn ich lesen muss "Symptome" im Gehirn...
Ich kenne ihre Vorbildung nicht. Bei einer Demenz bzw im schlimmeren Fall Alzheimer geht es um knallharten Zellentod (massiv!) eben verursacht durch Plaques.
Eine gesunde Lebensweise (wobei da eher Fitness zählt - körperlich, sowie kognitiv) kann so einen Prozess verzögern, nicht aber verhindern.
Ansonsten bezweifle ich einige solcher Aussagen. Warum, wahrscheinlich fehlen mir signifikante Studien dazu (die bei so einem Umfang min. eine Dauer von 10-20 Jahren haben sollten). Ich bezweifle, dass sie solche finden.
So eine Diskussion erinnert mich immer wieder an Homöopathie - auch hier gibt es keine wissenschaftlich erwiesene Wirkung der Mittel. (Wenn ja, dann redet man über den gewöhnlichen Placebo-Effekt, der auch mit "normalen" Vitaminpillen eintreten würde)

Quatsch

1) Was haben denn Toxoplasmen mit Alzheimer zu tun? Absolut gar nichts, geht auch aus Ihrem SZ-Artikel in keiner Weise hervor. Zudem sind viele Aussagen dieses Artikels reine Spekulation, das sollte man nicht übersehen.
2) Kennen Sie die Epidemiologie von Fischbandwürmern? Ich habe auf die schnelle nichts gefunden, aber es würde mich nicht erstaunen, wenn in Westeuropa der Durchseuchungsgrad im Sub-Promillebereich liegen würde.
3) Frau Lebedewa wäre vor 100 Jahren vielleicht ein Star gewesen. Heute ist sie leider nur noch ein Ritter von der traurigen Gestalt, die Thesen zu beweisen versucht, die sich mit molekularbiologischen Methoden in nullkommanix widerlegen lassen.

Die Ursache der angeblichen Ursache ermitteln!

@ cagy 12.07.12 10:01

31. eieiei

1) „richten sich mir die Haare auf wenn ich lesen muss "Symptome" im Gehirn“

Damit steht zumindest eins ganz sicher fest:
Beim Lesen besaßen sie mindestens 2 Haare.

Aber was ist mit den Eiweißen im Gehirn?

Sind sie Ursache oder Symptom?

2) „Bei einer Demenz bzw im schlimmeren Fall Alzheimer geht es um knallharten Zellentod (massiv!) eben verursacht durch Plaques“

Zumindest mal gestehen Sie zu, dass es um Vorgänge auf Zellebene geht.

Zur Ursache liegen Sie aber falsch!
Wenn Zelltod in Verbindung mit Plaques steht, dann ist Plaques nicht zwangsläufig die Ursache, nur weil Sie die Ursache der Plaques nicht kennen, oder?

3) "Eine gesunde Lebensweise (wobei da eher Fitness zählt - körperlich, sowie kognitiv) kann so einen Prozess verzögern, nicht aber verhindern"

Falsch, sonst müssten alle Menschen an Demenz/Alzheimer sterben.

4) "Ansonsten bezweifle ich einige solcher Aussagen"

Nicht Zweifel in Form von Skepsis, sondern ständiges Hinterfragen, also Fragen nach den Ursachen von angeblichen Ursachen bringen weiter.

5) „fehlen mir signifikante Studien“

Lösen Sie sich von den angeblich allwissenden Studien, die sind eine Erfindung der Pharmaindustrie und oft gefälscht.

http://astrologieklassisc...

Harald Münzhardt
Gesundheits-und Ernährungsberatung

Sehr zu empfehlen!

Ich zitiere sinngemäß aus dem Buch "Der Darm denkt mit" von Klaus-Dietrich Runow:

Alzheimer entsteht durch schlechtes Fett, das Gehirn wird ranzig. Die Krankheit wird im wesentlichen von Aluminiumsalzen hervorgerufen.

Wenn sie also vorbeugen wollen, dann essen sie keine Fertignahrung, kein Salz mit Rieselhilfe, benutzen kein Backpulver etc.

Ein frischgepresster Gemüse/Obstsaft am Tag vermindert das Risiko von alzheimer um 75 v. H.. Ebenfalls Gelbwurz. Schon wenige Gerichte im Jahr, die z. B. mit Curry gewürzt sind, mindern das Risiko um 25 v. H..

Runow behandelt in seiner Klinik vorbeugend ausschliesslich mit körpereigenen Stoffen. Man sollte ihn gelesen haben, er zitiert aus den neuesten Studien weltweit.

Zu hoffen, man könne mit einer Chemo dem Alzheimer paroli bieten grenzt an Aberglaube. Bei dem Dreck, der heute oft als Lebensmittel verzehrt wird, wurdere ich mich über gar nichts mehr.

Essen ist die Grundlage unseres Lebens. Im Darm sitzt der Tod, das Gehirn hat nur eine untergeordnete Nebenfunktion. Man erkennt das leicht daran, wie die fähigsten Köpfe mit dem Problem umgehen.

Der Darm...

... denkt anscheinend nicht bei jedem Menschen weniger als das Hirn.

>>Alzheimer entsteht durch schlechtes Fett,
>>das Gehirn wird ranzig. Die Krankheit wird
>>im wesentlichen von Aluminiumsalzen hervorgerufen.

Man denke auch nur ein paar Sekunden nach, wie einfach ein solcher Zusammenhang nachzuweisen wäre, gäbe es ihn. Aber ja, da könnte ja die pöhse Pharmaindustrie nichts mehr verdienen, und deshalb wird dieses wertvolle Wissen unterdrückt. Nicht wahr?

Wissen Sie woran mich das erinnert?

Apropos ranziges Fett und Aluminium.... in Meyers Konversationslexikon (1894) steht unter dem Eintrag 'Geheimmittel' bspw. folgendes:

Augenwasser von White, ... "stellt bei kranken Augen die Sehkraft wieder her, erhält und stärkt solche bis in das höchste Alter und schützt sicher (!) vor Erblinden", eine Auflösung von 3 Teilen Zinkvitriol und 4 Teilen Honig in 80 Teilen Wasser, parfümiert mit Nelkenöl, kostet 1 M., Wert höchstens 6 Pf.

Bettnässer, Mittel für, von Kirchhoffer in Kappel, Pulver enthält 0,2 g kohlensaures Eisenoxydul, 0,4 g Mutterkorn und 0,03 g wässeriger Krähenaugentinktur, die Einreibung 120 g Quendelspiritus, 60 g Krähenaugentinktur und 15 g Salmiakspiritus. Das Mittel (Preis 15 M.) ist gut, auch den Ärzten schon lange bekannt, aber achtmal zu teuer.

Brauns Mittel gegen Kopf- und Nervenleiden, 1) Kopfwasser, ein mit Wasser verdünntes Kölnisches Wasser; 2) Tropfen homöopathischer Art, ohne wirksame Bestandteile.

Donats Brustkaramellen, gegen Husten, Schwindsucht, Schlaflosigkeit und Nervenschwäche, aus Eibisch- und Süßholzwurzel. Wirkungslos und viel zu theuer.

Edelweißsalbe, gegen Sommersprossen, Mitesser, Falten und Runzeln, besteht aus ranzigem Fett, Pottasche und Portugalöl; Preis 3 M., Wert höchstens 20 Pf.

Esprit d'Amaranth, gegen Sommersprossen, drei sehr gefährliche Lösungen von 3, 2 und 1 Teil Quecksilberchlorid in 30 Teilen Weingeist; Preis 6 M., Wert 60 Pf.

Hier gibts mehr: http://www.retrobibliothe...

Ach, wem sagen Sie das

Ich hatte leider den ironischen Unterton in meinem Kommentar nicht hinreichend herausgestrichen. Eigentlich fand ich auch nur Ihre Verkuerzung des Buchinhalts so drollig, ueber das Buch selbst kann ich mich nicht aeussern, da ich es nicht gelesen habe.

Aber es ist, allgemein gesprochen, eine weit verbreitete Unsitte, gerade in populaerwissenschaftlichen Buechern zum Thema Ernaehrung und Gesundheit, aus richtigen Praemissen (Wissen, das so gut fundiert ist, wie die Naturwissenschaft Wissen eben fundieren kann ... es gibt in der Naturwissenschaft keine Beweise im engeren Sinn) voreilige und damit falsche Schluesse zu ziehen. Problematisch ist das deshalb, weil man diese voreiligen Schluesse nur mit umfassender Vorbildung ueberhaupt erkennen kann. Der Pfad zwischen Aufklaerung und Volksverdummung ist in der Populaerwissenschaft haeufig ein sehr schmaler.

Therapie- und Präventionsmöglichkeiten durch Naturheilkunde

@ iblis 11.07.2012 um 23:14 Uhr
16. Der Darm...

"Man denke auch nur ein paar Sekunden nach, wie einfach ein solcher Zusammenhang nachzuweisen wäre, gäbe es ihn.
Aber ja, da könnte ja die pöhse Pharmaindustrie nichts mehr verdienen, und deshalb wird dieses wertvolle Wissen unterdrückt"

Sie bringen es mit dem zweiten Satz auf den Punkt!

Sie brauchen tatsächlich "nur ein paar Sekunden" Zeit investieren,
lesen Sie doch einfach noch mal einen Auszug aus Beitrag
48. Tiefe Wahrheiten und wissenschaftliche Zweifel
12.07.2012 um 16:56 Uhr

“Nach einem Bericht des Magazins „Technology Review“ bestehen WISSENSCHAFTLICHE Zweifel an den gängigen Theorien der Alzheimer- Forschung, für die jährlich zur Zeit etwa 50 Milliarden ausgegeben werden.
Neue Therapie- und Präventionsmöglichkeiten könnten aus dem Bereich der Naturheilkunde kommen“
heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/alzheimer-forschung-milliarden-verschwendet-1098.php

Überprüfen Sie einfach Ihren Standpunkt, dann kommen Sie nicht umhin,
Ihre anbändelnde Namensgebung "pöhse Pharmaindustrie"

abzulegen und die korrekte Bezeichnung, wie etwa
"raffgierige Pharmaindustrie" oder noch treffender,

da es um das höchste Gut der Menschen, um Gesundheit und Leben geht "kriminelle Pharma-Mafia"

zu verwenden.

Nehmen Sie Teil an einer Verbesserung der Welt, tun Sie Gutes für andere und sich, klären Sie mit auf, und Sie werden sich wesentlich besser fühlen.

Harald Münzhardt
Gesundheits- und Ernährungsberatung

Zum Komplex Gene

@ postit 13.07.2012 um 20:15 Uhr
69. Sehr geehrter Herr Münzhardt,

"...Arbeit von Kári Stefánsson, weit vorbeigehen. Ich halte es für schade, dass dieses Ihrer Selbstdarstellung inzwischen weitgehend zum Opfer fällt"

Ich schreibe mit Namen und Zusatz, weil ich für mein Hintergrundwissen einstehe.
Wenn einige das Thema Alzheimer zum Anlass nehmen, sich mit dem alleinigen Wahrheitsanspruch von Wissenschaft belustig über naturheilkundliche Lösungen zu äußern, dann werde ich schon etwas deutlicher und ausführlicher.

Wenn Sie wirklich interessiert sind, das Thema Gene/Demenz/Alzheimer zu
diskutieren, gern.
Ich nehme an, Sie haben sich bereits länger damit befasst?

Vielleicht stellen Sie Ihre Sicht kurz dar:

a) Wie beeinflussen Gene die Gesundheit allgemein und insbesondere Demenz/Alzheimer?

b) Sind die Ergebnisse von Kári Stefánsson bezüglich des aktuellen Wissensstandes wirklich neu?

c) Wodurch sind Gene in Bezug auf Gesundheit allgemein und insbesondere Demenz/Alzheimer im wesentlichen positiv zu beeinflussen?

d) Sind aus Ihrer Sicht vorbeugende Medikamente eine sinnvolle Zielstellung?

e) Können Sie sich vorstellen, dass natürliche Vitalstoffe Gene positiv beeinflussen?

f) Wenn Sie die Wahl hätten, Medikamente oder natürliche Vitalstoffe zur Vorbeugung von Demenz/Alzheimer einzunehmen, wofür würden Sie sich entscheiden?
Bitte auch Vorzüge und Bedenken begründen!

Viele Grüße

Harald Münzhardt
Gesundheits- und Ernährungsberatung