Washington: Welt-Aids-Konferenz endet mit geteiltem Fazit
Die weltgrößte Aids-Konferenz ist in Washington zu Ende gegangen. Politiker feiern das Treffen als Erfolg, Hilfsorganisationen fehlt der Durchbruch im Kampf gegen Aids.
© Shawn Thew/dpa

Ein Mann protestiert während der Welt-Aids-Konferenz in Washington vor dem Weißen Haus.
Zum Ende der Welt-Aids-Konferenz in Washington haben Politiker, Prominente und Hilfsorganisationen neue Anstrengungen im Kampf gegen Aids eingefordert. Der frühere US-Präsident Bill Clinton rief zu einem effizienteren Einsatz der Mittel auf. "Ich glaube, dass Regierungen auf der ganzen Welt auch in diesen schwierigen Zeiten mehr für die Bekämpfung von HIV ausgeben werden, wenn wir die Auswirkungen des Geldes maximieren", sagte Clinton am Freitagnachmittag (Ortszeit) auf der Abschlussveranstaltung. "Wenn wir weiterhin gute Resultate erreichen, wird das Geld da sein."
Voraussetzungen seien ein transparenterer Umgang mit der Finanzierung, Investitionen, die nicht auf Basis von politischem Willen, sondern von wissenschaftlichen Beweisen gefällt werden, und mehr Verantwortung für nationale Regierungen und lokale Hilfsorganisationen. "Manche internationale Berater verdienen bis zu 600 Dollar am Tag. Davon könnte man drei Menschen je ein Jahr lang mit Medikamenten versorgen." Clinton, der bereits zum vierten Mal bei einer Aids-Konferenz sprach, setzt sich mit einer von ihm gegründeten Stiftung seit Jahren unter anderem im Kampf gegen HIV ein.
"Ein enormer Erfolg"
Zuvor hatte bereits Oscar-Preisträgerin Whoopi Goldberg zu mehr Engagement in der Bekämpfung der Epidemie aufgerufen. "Mir scheint es lächerlich, dass wir dieses Problem nicht lösen können", sagte die Schauspielerin. "Wir haben doch schon so viel erreicht und wir sprechen stundenlang mit Menschen aus aller Welt, aber trotzdem fällt es uns schwer, Millionen von Leben zu retten?"
Auf der Konferenz in Washington hatten etwa 25.000 Teilnehmer aus mehr als 180 Ländern sechs Tage lang über Fortschritte und Rückschritte im Kampf gegen Aids diskutiert.
Das Treffen sei ein "enormer Erfolg gewesen", sagte die Fraktionschefin der Demokraten im US-Repräsentantenhaus, Nancy Pelosi. Die neue Präsidentin der Internationalen Aids-Gesellschaft (IAS), Françoise Barré-Sinoussi, sprach von einer "großartigen und wegweisenden" Konferenz. Die französische Nobelpreisträgerin hatte das Präsidentenamt auf dem von der IAS organisierten Treffen von Elly Katabira übernommen.
"Kein großer Durchbruch"
Hilfsorganisationen zeigten sich weniger zufrieden mit den Ergebnissen der Konferenz. Das Treffen habe noch keine großen Durchbrüche erzielt, sagte Carsten Schatz, Vorstandsmitglied der Deutschen Aids-Hilfe. Er forderte außerdem mehr deutsche Forschungsanstrengungen zur Heilung von HIV. "Wenn Deutschland bei der Finanzierung der Forschung so zurückhaltend bleibt wie bisher, laufen wir Gefahr, abgehängt zu werden." Die 20. Welt-Aids-Konferenz soll im Juli 2014 in Melbourne in Australien stattfinden. Es werden mehr als 14.000 Teilnehmer erwartet.








"Wenn Deutschland bei der Finanzierung der Forschung so zurückhaltend bleibt wie bisher, laufen wir Gefahr, abgehängt zu werden"
Wovon?
Was soll denn noch "erforscht" werden???
Mediziner Prof. Luc Montagnier, der 2008 den Nobelpreis für die Entdeckung des HIV
in einem Interview mit Brent W. Leung
Video "House of Numbers"
"Leung:
Wenn man über ein gutes Immunsystem verfügt, kann der Körper auf natürliche Weise mit dem HI-Virus fertig werden?
Montagnier:
Ja.
Leung:
Interessant. Sollte man sich Ihrer Ansicht nach in Afrika stärker für Antioxidantien und andere Dinge dieser Art als für Medikamente gegen Retroviren einsetzen?
Montagnier:
Wir sollten uns für eine Kombination von Maßnahmen einsetzen: Antioxidantien, Ernährungsberatung, Ernährung, Bekämpfung anderer Infektionen – Malaria, Tuberkulose, Parasitenbefall, Wurmbefall – und natürlich Bildung und Aufklärung"
Es ist immer wieder notwendig darauf hinweisen, und das gilt für alle sogen. Krankheiten bzw. Krisen, ob am Menschen, Tier, der Gesellschaft, Wirtschaft:
1) Schluss mit dem "Herumdoktern" am Symptom!
2) Ursachen angehen.
Harald Münzhardt
Gesundheits- und Ernährungsberatung
Bisher liegt der Erfolg lediglich auf Seiten der Pharmaunternehmen und Forschungseinrichtungen die kräftig abkassieren. Für die "Behandlung" von AIDS in "3.-Welt-Ländern" geben die Steuerzahler z.B. weltweit Milliarden aus, die einfach an die eigenen Pharmakonzerne umverteilt werden.
Das führt zu dem kuriosen Zustand, das z.B. die Südafrikaner inzwischen teure AIDS-Medikamente haben, aber nach wie vor weder genug zu Essen, noch eine ausgewogene Ernährung und grösstenteils auch immer noch keimverseuchtes Wasser trinken müssen. Unter dieser Mangelernährung mit "Virencocktails" bricht das Immunsystem zwangsläufig irgendwann zusammen. Das kann man nun wirklich keinem HI-Virus anlasten.
Hierzulande sterben beispielsweise Frauen mit Anorexia nervosa im Endstadium auch an einem Aufgrund von Mangelernährung zusammenbrechenden Immunsystem bzw. wegen des nicht mehr handlungsfähigen Immunsystems an jeder Erkältung, die ihren Weg kreuzt.
Sollen sich die Südafrikaner von immunschwächenden Zellgiften ernähren, nur weil damit für unsere Unternehmen mehr Geld zu verdienen ist als mit Brunnenbau, Nahrungsmittellieferungen und Bewirtschaftung von Agrarflächen? 30.000 Hungertote auf der Welt AM TAG und wir geben Milliarden für immunschwächendes Zellgift aus, welches das von Mangelernährung geschwächte Immunsystem der Menschen in der 3. Welt gänzlich zerstört! Wir bringen Leute um, damit unsere Pharmaindustrie weiter schöne Gewinne verbuchen kann.
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