Krankheitswelle Essenslieferant Sodexo will erkrankte Schüler entschädigen
Verdorbene Erdbeeren sollen Schuld sein an den Brechdurchfall-Erkrankungen. Das Catering-Unternehmen Sodexo hat sich nun entschuldigt und Entschädigungen angekündigt.
Der Essenslieferant Sodexo hat sich angesichts des massenhaften Brechdurchfalls in Ostdeutschland bei den Erkrankten entschuldigt. "Wir sind über diesen Sachverhalt bestürzt. Wir entschuldigen uns in aller Form bei den betroffenen Kindern und Familien und hoffen, dass es allen Kindern inzwischen wieder gut geht", teilte Sodexo mit. Zudem sei eine Entschädigung geplant. Einzelheiten würden in den nächsten Tagen bekannt gegeben.
Zuvor hatten die Behörden mitgeteilt, dass tiefgefrorene Erdbeeren die "wahrscheinlichste Ursache" für die Erkrankungswelle seien. Ein Großhändler habe sie tiefgekühlt an Großküchen der Firma Sodexo und zwei weitere Anbieter von Kantinenessen geliefert. Ein Labor-Nachweis steht allerdings noch aus.
Sodexo hatte bislang die Verantwortung für die Erkrankungen zurückgewiesen. Nun heißt es in der schriftlichen Mitteilung: Bereits nach Bekanntwerden der ersten Erkrankungen habe es bei firmeninternen Ermittlungen Indizien gegeben, dass Tiefkühl-Erdbeeren als Ursache in Betracht kommen. Diese seien daraufhin vorsorglich und unverzüglich in allen Sodexo-Küchen "gesperrt" worden.
Das Unternehmen sprach von "einem höchst bedauerlichen Einzelfall" und kündigte Konsequenzen an. So sollten Lieferanten künftig "noch strikter" ausgewählt werden. Der Kriterienkatalog dafür werde mit den aus dem Vorfall gezogenen Erkenntnissen noch einmal erweitert und verschärft.
Von der Krankheitswelle waren vor allem Schulen und andere Betreuungseinrichtungen in Sachsen, Brandenburg, Berlin, Thüringen und Sachsen-Anhalt betroffen, die von der Cateringfirma beliefert wurden. Insgesamt sind nach den jüngsten Zahlen des Robert-Koch-Instituts etwa 11.200 Menschen an Brechdurchfall erkrankt, vorwiegend Kinder und Jugendliche. Bei den meisten Patienten verlief die Infektion unkompliziert. 32 Patienten kamen allerdings in ein Krankenhaus, die meisten in Brandenburg (19). Das RKI wertet den Ausbruch insgesamt als die bisher größte lebensmittelbedingte Krankheitswelle in Deutschland.
- Datum 06.10.2012 - 08:33 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa, Reuters
- Kommentare 22
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...- wie oder mit was bitte kann man jemanden für Brechdurchfall entschädigen? - sollte Sodexo lieber versprechen regionale Produkte zu kaufen. Und wenn das nicht geht aus Ländern die den EURO verwenden, Geld dringend brauchen und sich an EU Richtlinen halten müssen - was ja ein Grund ist warum sie teurer sind als die Chinsesen.
Also Erdbeeren aus China. Auch wenn sie nicht verseucht wären, stellt sich doch die Frage, ob das noch gesund sein kann. Immerhin ist das ein Schulessen und es sollte doch möglich sein, zumindest für Kinder ein halbwegs gesundes Essen anzubieten. Aber so wie es aussieht, ist McDonald im Vergleich zu Sodexo Vollwerternährung. Muß die Schulernährung wirklich so industrialisiert und zentralisiert sein, daß ein Abieter zehntausende Kinder bekocht?
Mich würde interessieren, ob die Erdbeeren aus konventionellem oder biologischem Anbau stammen. Schließlich ist laut Philipp Weber ("Streng verdaulich") China Vize-Weltmesister im Bio-Anbau.
Sodexo wurde kurz nach bekannt werden der Erkrankungen als Schuldiger ausgemacht. Noch bevor Labore mit ihrer Analyse begonnen haben. Hat jemand schon mal an einer Schuld anderer Beteiligter (zB Zulieferer) gedacht? Auch hier im Artikel steht "wahrscheinlichste Ursache". Wenn eine andere Firma die Schuld trägt, wurde der Namen einen Unternehmens zu unrecht zerstört.
....anderer Beteiligter(zB Zulieferer) gedacht?
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Das interessiert nicht! Wenn in meiner Wohnung die Heizung defekt ist, ist dass das Problem des Vermieters. Verlier ich am Auto ein Rad, haftet die Werkstatt oder der Hersteller......
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Wie die das im Innerverhältniss mit ihren Lieferanten klären, ist für den Endkunden nicht von Belang!
.
Waren, vor allen Dingen im Lebensmittelbereich, müssen verkehrsfähig sein!
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Die Eisdiele in einer Stadt, die Kantine in einem Betrieb/Heim... kann sich auch nicht zurücklehnen und auf den Eierlieferanten verweisen, wenn sie ihre Kunden mit Samonellen infiziert hat.
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Der Hersteller hat eine Prüfpflicht für Zutaten die er nutzt. Wenn er der nicht nachkommt, SEIN Problem.
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Sagt
Sikasuu
....anderer Beteiligter(zB Zulieferer) gedacht?
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Das interessiert nicht! Wenn in meiner Wohnung die Heizung defekt ist, ist dass das Problem des Vermieters. Verlier ich am Auto ein Rad, haftet die Werkstatt oder der Hersteller......
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Wie die das im Innerverhältniss mit ihren Lieferanten klären, ist für den Endkunden nicht von Belang!
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Waren, vor allen Dingen im Lebensmittelbereich, müssen verkehrsfähig sein!
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Die Eisdiele in einer Stadt, die Kantine in einem Betrieb/Heim... kann sich auch nicht zurücklehnen und auf den Eierlieferanten verweisen, wenn sie ihre Kunden mit Samonellen infiziert hat.
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Der Hersteller hat eine Prüfpflicht für Zutaten die er nutzt. Wenn er der nicht nachkommt, SEIN Problem.
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Sagt
Sikasuu
Wir leben in Rostock und unser Kind 2,5 Jahre seit 2 Wochen krank, Brechen und Durchfall
bis jetzt sehe ich nicht 1 Krankenfall in Mecklenburg Vorpommern, hier ist alles anderes, man verschweigt lieber.
Bis jetzt dachte ich kommt Industrie aus China, aber wie dem auch sei Geld verdienen ist heute wichtiger als Kinder.
Heute man entschuldigt sich und macht weiter, Hauptsache man gibt welche Arbeit für 400 Euro im Monat.
über Bio und regionale Produkte nachzudenken. Aber wie im Fall von den ägyptischen Sprossen, wird es keinerlei Konsequenzen geben. Ich habe das schon lange gemacht und kaufe zuerst regionale ökologische Produkte ein und danach regionale konventionelle Produkte. Lieber Tomaten aus Deutschland als ökologische Tomaten aus Spanien oder Marokko. Nicht aus irgendwelcher kleingeistiger Überzeugung sondern einfach wegen solchen negativen Nachrichten (schlechte Arbeitsbedingungen, schlechte hygienische Bedingungen,...). Aber wir leben in einem freien Land. Jeder kann die produkte kaufen, die er für richtig hält. In Deutschland heißt das wohl, wer den billigsten Preis anbietet. Na dann Mahlzeit.
...ueber bio und regionale produkte nachzudenken' -> und sich vielleicht mal die frage stellen, ob ebenso die 'opfer und angehoerigen' seitens des 'biohofes' aus bienenbuettel ebenso 'grosszuegig' entschaedigt wurden?
was, wenn die erdbeeren aus china aus biologischem anbau stammen? und wenn sie es nicht tun, 'bio' bedeutet nicht: 'wir enthalten ''keine'' keime respektive viren'!!! wenn lebensmittel unsachgemaess gelagert oder transportiert werden, hat die differenzierung konventionell/bio 'im anbau' keine bedeutung...
cheers
p.s. ehec hat 'damals' 53 todesfaelle hervorgerufen und das rki spricht 'heute', auf vorliegenden fall bezogen, von 'der bisher groessten lebensmittelbedingten krankheitswelle in deutschland'? darf, selbst wenn 'bio toetet', nicht am 'image' gekratzt werden...?
Bio Lebensmittel sind mikrobiologisch nicht gesunder als konventionelle Nahrungsmittel. Wenn ich Erdbeeren, Fleisch oder was auch immer falsch lagere, nicht richtig gekühlt transportiere oder die verarbeitenden Produktionsstandorte nicht steril sind, dann kann das überall passieren.
Dem Schimmelpilz oder dem Virus ist es völlig egal, ob das Produkt im Gewächshaus in China angebaut wurde oder beim Bauer Müller in der Altmark.
Aber prinzipiell kann man schon die Frage stellen, warum es denn Erdbeeren aus China sein müssen.
...ueber bio und regionale produkte nachzudenken' -> und sich vielleicht mal die frage stellen, ob ebenso die 'opfer und angehoerigen' seitens des 'biohofes' aus bienenbuettel ebenso 'grosszuegig' entschaedigt wurden?
was, wenn die erdbeeren aus china aus biologischem anbau stammen? und wenn sie es nicht tun, 'bio' bedeutet nicht: 'wir enthalten ''keine'' keime respektive viren'!!! wenn lebensmittel unsachgemaess gelagert oder transportiert werden, hat die differenzierung konventionell/bio 'im anbau' keine bedeutung...
cheers
p.s. ehec hat 'damals' 53 todesfaelle hervorgerufen und das rki spricht 'heute', auf vorliegenden fall bezogen, von 'der bisher groessten lebensmittelbedingten krankheitswelle in deutschland'? darf, selbst wenn 'bio toetet', nicht am 'image' gekratzt werden...?
Bio Lebensmittel sind mikrobiologisch nicht gesunder als konventionelle Nahrungsmittel. Wenn ich Erdbeeren, Fleisch oder was auch immer falsch lagere, nicht richtig gekühlt transportiere oder die verarbeitenden Produktionsstandorte nicht steril sind, dann kann das überall passieren.
Dem Schimmelpilz oder dem Virus ist es völlig egal, ob das Produkt im Gewächshaus in China angebaut wurde oder beim Bauer Müller in der Altmark.
Aber prinzipiell kann man schon die Frage stellen, warum es denn Erdbeeren aus China sein müssen.
...ueber bio und regionale produkte nachzudenken' -> und sich vielleicht mal die frage stellen, ob ebenso die 'opfer und angehoerigen' seitens des 'biohofes' aus bienenbuettel ebenso 'grosszuegig' entschaedigt wurden?
was, wenn die erdbeeren aus china aus biologischem anbau stammen? und wenn sie es nicht tun, 'bio' bedeutet nicht: 'wir enthalten ''keine'' keime respektive viren'!!! wenn lebensmittel unsachgemaess gelagert oder transportiert werden, hat die differenzierung konventionell/bio 'im anbau' keine bedeutung...
cheers
p.s. ehec hat 'damals' 53 todesfaelle hervorgerufen und das rki spricht 'heute', auf vorliegenden fall bezogen, von 'der bisher groessten lebensmittelbedingten krankheitswelle in deutschland'? darf, selbst wenn 'bio toetet', nicht am 'image' gekratzt werden...?
Ist mir egal ob Lebensmittel aus dem Ausland bio sind. Dachte das ich das deutlich genug gesagt habe. Ich kaufe dann doch lieber konventionell hergestellte Lebensmittel aus dem Umland. Eben weil es genug schlechte Nachrichten zu diesem Thema gegeben hat. Bio ist natürlich gut, ich stelle die Qualität aber über alles. Den Skandal bezüglich ökologisch hergestellte Tomaten aus Italien, die nur Billigtomaten aus Rumänien waren, haben mich nicht überrascht. Die Ökotomaten aus der Dose waren einfach viel schlechter als Qualitätstomaten von Markenherstellern. Also habe ich auf die gefälschten Tomaten schon lange vorher verzichtet, bevor bekannt wurde, das sie nicht bio sind.
Die verseuchten Sprossen mit Ehec waren übrigens aus Ägypten und habe ich in meinen ersten Artikel bereits angesprochen. Da gönne ich mir doch lieber ein paar Gurken von "Mein Land" und kaufe mir Milch von Berchtesgardener Land. Ich glaube das mit Ökoprodukten viel Schindluder betrieben wird. Wenn bio draufsteht, kann man es sofort für das doppelte verkaufen. Da habe ich meine Zweifel ob das in Deutschland ausreichend kontrolliert werden kann. Bei dem fernen Ausland in Asien und Afrika hört mein Vertrauen endgültig auf.
Ist mir egal ob Lebensmittel aus dem Ausland bio sind. Dachte das ich das deutlich genug gesagt habe. Ich kaufe dann doch lieber konventionell hergestellte Lebensmittel aus dem Umland. Eben weil es genug schlechte Nachrichten zu diesem Thema gegeben hat. Bio ist natürlich gut, ich stelle die Qualität aber über alles. Den Skandal bezüglich ökologisch hergestellte Tomaten aus Italien, die nur Billigtomaten aus Rumänien waren, haben mich nicht überrascht. Die Ökotomaten aus der Dose waren einfach viel schlechter als Qualitätstomaten von Markenherstellern. Also habe ich auf die gefälschten Tomaten schon lange vorher verzichtet, bevor bekannt wurde, das sie nicht bio sind.
Die verseuchten Sprossen mit Ehec waren übrigens aus Ägypten und habe ich in meinen ersten Artikel bereits angesprochen. Da gönne ich mir doch lieber ein paar Gurken von "Mein Land" und kaufe mir Milch von Berchtesgardener Land. Ich glaube das mit Ökoprodukten viel Schindluder betrieben wird. Wenn bio draufsteht, kann man es sofort für das doppelte verkaufen. Da habe ich meine Zweifel ob das in Deutschland ausreichend kontrolliert werden kann. Bei dem fernen Ausland in Asien und Afrika hört mein Vertrauen endgültig auf.
Ist mir egal ob Lebensmittel aus dem Ausland bio sind. Dachte das ich das deutlich genug gesagt habe. Ich kaufe dann doch lieber konventionell hergestellte Lebensmittel aus dem Umland. Eben weil es genug schlechte Nachrichten zu diesem Thema gegeben hat. Bio ist natürlich gut, ich stelle die Qualität aber über alles. Den Skandal bezüglich ökologisch hergestellte Tomaten aus Italien, die nur Billigtomaten aus Rumänien waren, haben mich nicht überrascht. Die Ökotomaten aus der Dose waren einfach viel schlechter als Qualitätstomaten von Markenherstellern. Also habe ich auf die gefälschten Tomaten schon lange vorher verzichtet, bevor bekannt wurde, das sie nicht bio sind.
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