Grippe-ImpfstoffeKeine Exklusivverträge mit Pharmakonzernen!

Erst konnte Novartis nicht liefern, nun flockt es in seinen Vakzinen. Doch Schuld am Grippe-Impfstoff-Chaos sind auch die sparwütigen Krankenkassen, meint Sven Stockrahm. von 

In einer Fabrik in Paris prüft ein Mitarbeiter 2009 die Herstellung eines Grippe-Impfstoffs.

In einer Fabrik in Paris prüft ein Mitarbeiter 2009 die Herstellung eines Grippe-Impfstoffs.  |  © Thomas Coex/AFP/Getty images

Bald wieder suchen sich Grippeviren in den kalten und feuchten Wintertagen ihre Opfer. Millionen Deutsche wappnen sich jedes Jahr gegen die Erreger mit einer Impfung. Nun wird es tatsächlich eng: Der Pharmakonzern Novartis , einer der größten Hersteller von Influenza-Vakzinen, konnte seine Bestellungen in drei Bundesländern nicht rechtzeitig ausliefern – insgesamt mehr als eine Million Dosen. Nun muss der Konzern auch noch insgesamt fünf Chargen seiner Seren Begripal und Fluad zurückrufen – die gleichen Impfstoffe waren im Produktionsland Italien negativ aufgefallen : Ihr Inhalt bildete Flocken. Nun fehlen in Hamburg , Schleswig-Holstein und Bayern die Ampullen.

Schuld daran ist aber weniger Novartis als die zuständigen Krankenkassen: 14 weitere Vakzinen anderer Hersteller sind in dieser Grippesaison in Deutschland zugelassen – vor der Rückrufaktion waren 14,2 Millionen Dosen freigegeben. Die Auswahl ist also groß. Allerdings diktieren Verträge den Hausärzten und Impfstellen, welches Serum sie verabreichen dürfen. Hamburg, Schleswig-Holstein und Bayern haben in diesem Jahr ihre Seren exklusiv bei Novartis geordert. Um zu sparen, wird der Arzneikauf der Bundesländer wie auf einer Auktion verhökert: Wer den besten Preis bietet, bekommt meist den Zuschlag.

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Mediziner werden dazu gedrängt, nur die eingekaufte Vakzine zu verwenden, ansonsten übernehmen die Krankenkassen die Kosten nicht. Die AOK Bayern freute sich in diesem Jahr besonders über den abgeschlossen Rabattvertrag mit Novartis. Gegen den hatten Konkurrenzhersteller erfolglos geklagt. Mit Novartis hätten die Kassen nun "einen leistungsstarken und hochqualifizierten Partner (...) gewinnen können", meldete die AOK Ende Juni . Man erwarte "Einsparungen in einstelliger Millionenhöhe".

Grippe: Die Symptome

Die durch das Influenza-Virus ausgelöste Grippe beginnt meist plötzlich mit Fieber, trockenem Reizhusten, Muskel- und/oder Kopfschmerzen. Weitere Symptome können allgemeine Schwäche, Schweißausbrüche, aber auch Übelkeit/Erbrechen und Durchfall sein. Die Krankheitsdauer liegt in der Regel bei fünf bis sieben Tagen.

Bei Weitem nicht alle Influenza-Infizierten erkranken so typisch. In den vergangenen drei Jahrzehnten starben im Schnitt geschätzt zwischen 8.000 und 11.000 Menschen pro Jahr in Deutschland an einer Influenza. Dabei können die Todesfälle von Jahr zu Jahr dramatisch schwanken. Dies hängt mit den unterschiedlichen Erregertypen zusammen. (Quelle: Robert Koch-Institut)

Ansteckung

Eine Ansteckung erfolgt überwiegend durch Tröpfchen, wie sie insbesondere beim Husten oder Niesen entstehen. Sie gelangen über eine geringe Distanz auf die Schleimhäute der Atemwege von gesunden Menschen. Darüber hinaus ist eine Übertragung auch über Hände und Oberflächen möglich, die durch virushaltige Sekrete verunreinigt sind.

Impfung für Risikogruppen

Die Ständige Impfkommission (STIKO) des Robert-Koch-Instituts (RKI) empfiehlt die Influenzaimpfung für alle Personen ab 60 Jahre, alle Schwangeren,  Personen mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung (z.B. Personen mit chronischen Krankheiten der Atmungsorgane, Herz- oder Kreislaufkrankheiten, Leber- oder Nierenkrankheiten, Diabetes oder andere Stoffwechselkrankheiten, Multiple Sklerose, angeborene oder erworbene Immundefizienz) sowie für Bewohner von Alters- oder Pflegeheimen.

Außerdem sollten Personen mit erhöhter Gefährdung (z.B. medizinisches Personal) und Personen geimpft werden, die von ihnen betreute Risikopersonen infizieren könnten. Ebenso geimpft werden sollten Personen mit direktem Kontakt zu Geflügel und Wildvögeln (die Impfung schützt zwar nicht vor der Vogelgrippe, aber es werden damit problematische Doppelinfektionen vermieden).

Nun ist das Desaster da, und anstatt zu sparen, werden die Kassen wohl draufzahlen. Teuer wird es ohnehin, denn im Schnitt kostet in Europa eine Ampulle Impfstoff etwa sechs Euro. Das hätte nicht sein dürfen. Impfstoffe herzustellen ist schwierig und riskant. Alljährlich wiederholt sich in den Produktionshallen der Impfstoffhersteller der Wettlauf gegen die Zeit. Grippeviren müssen zunächst vermehrt werden, meist in Hühnereiern oder speziellen Zellkulturen – anschließend werden sie mit weiteren Stoffen zu Seren verarbeitet. Lieferverzögerungen sind nicht selten, denn manche Virenstämme wachsen schlechter als andere.

Die Krux im Vakzinenmarkt: In jeder Grippesaison ändert sich der Inhalt der millionenfach befüllten Ampullen. Denn Influenzaviren sind gewieft: Rasant verändern sie sich und können so die menschliche Körperabwehr stets neu überlisten. Jedes Jahr empfiehlt die Weltgesundheitsbehörde daher andere Antigene im Kampf gegen die mutierenden Erreger.

Fällt Impfstoff flach, gibt es so rasch keinen Nachschub

Exklusivverträge über einzelne Impfstoffe widersprechen einer effizienten und wirtschaftlichen Grippevorsorge, die die Kassen gerne propagieren. Die Herstellung von Vakzinen ist kostspielig, zu viel will kein Konzern produzieren – wer soll für die Lagerung zahlen, wer für die Vernichtung überschüssiger Dosen? Die Margen sind genau berechnet. Und fällt der Impfstoff flach, gibt es so rasch keinen Nachschub: Gewöhnlich dauert es zwischen vier und sechs Monate, bis eine Vakzine in georderter Menge hergestellt ist. Für die Grippe-Saison 2012/2013 kommt eine Nachbestellung damit zu spät. Denn geimpft werden sollte in der Regel vor Beginn der Saison, die in den kommenden Wochen anlaufen wird.

Sven Stockrahm
Sven Stockrahm

Sven Stockrahm ist Redakteur im Ressort Wissen bei ZEIT ONLINE. Seine Profilseite finden Sie hier.

Deshalb ist es dieses Jahr ein schwacher Trost, dass Ärzte nun in Hamburg, Schleswig-Holstein und Bayern auch zu den 14 anderen Seren gegen die Grippe greifen können. Da die Länder meist etwas mehr Impfstoff ordern, als tatsächlich verabreicht wird, geht nun ein unnötiges Geschacher um überschüssige Impfdosen aus benachbarten Bundesländern los. In Hamburg und Schleswig-Holstein fehlen zusammen rund 300.000 Ampullen, berichtet das Hamburger Abendblatt , Bayern musste 800.000 Dosen neu beschaffen, heißt es in der Süddeutschen Zeitung .

Krankenkassen und Politik müssen die ausufernde und gefährliche Preistreiberei beenden, mit denen Arzneien wie Impfstoffe eingekauft werden. Wer seine Impfstoffbestellungen auf zwei oder drei Hersteller verteilt, handelt eher im Sinne der Millionen von Menschen, die sich jedes Jahr vor einer Infektion schützen wollen. Fällt ein Hersteller aus, kann dies leichter aufgefangen werden. Engpässe verschärfen sich nicht so rasch wie zurzeit. Vor allem Ältere, chronisch erkrankte Menschen sowie Schwangere, Kinder und medizinische Fachkräfte profitieren davon. Eine Influenza verläuft nicht immer glimpflich – die Vorsorge hat deshalb nichts unter dem Auktionshammer von Krankenkassen zu suchen.

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Leserkommentare
  1. sind die die sich impfen lassen.

    Eine gesunde Lebsensweise mit dem Ziel keine Grippe zu bekommen verhilft auch ohne böse Chemie zu einem Ergebniss.

    Apotheken und Ärzte lassen sich diesen kleinen Einstich teuer bezahlen und das auch mit einer Impfstoffqualität die uns fast vergiftet, wie medizinisch ist das denn?

    Wenn wir die Pharmakonzerne weiter stopfen mit solchen Selbstläufern dürfen wir uns nicht wundern.

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    Redaktion

    Liebe(r) tolerant,

    Sie schützen sich also mit einer gesunden Lebensweise vor einer Vireninfektion? Na dann hoffe ich aber, dass Sie sich niemals eine Grippe oder einen anderen gefährlicheren Erreger einfangen.

    Ihre Kritik entbehrt jeder faktischen Grundlage. Und kommen Sie mir jetzt nicht mit polemischen Attacken über grundsätzlich böse Pharmafirmen und allgemeinen Verschwörungstheorien zu "giftigen" Impfstoffen!

    ...das heißt in logischer Ergänzung ja dann auch, dass man Kindern Impfungen vorenthält, solange sie nur ausreichend gesund leben und sich gesund ernähren, oder?! Denn das müsste ja dann auch ausreichen, niemand würde vergiftet und Polio, Diphterie, Keuchhusten und Pocken werden von der gierigen Pharmaindustrie sowieso übertrieben dargestellt um ihre Umsätze zu sichern, stimmt's?!

    Da kann man noch so viel kalt duschen und gesund essen. Einen Virus wird das sicher nicht aufhalten. Vielleicht wird man damit besser fertig, aber erzählen Sie das Leuten die aus den verschiedensten Gründen nicht so fit sind wie Sie.

    ...Sie haben mit Ihrem Beitrag meine volle Unterstuetzung.Ich glaube mitlerweile an eine " Impfhysterie " in Deutschland. Erst wollen immer Alle, wenn es dann mal schief geht, haben es die Selben ja schon immer gleich gewusst, und sind froh, nichts bekommen zu haben. Wie haben wir nur frueher ueberlebt?

    • cb81
    • 26. Oktober 2012 18:37 Uhr

    Was für ein Blödsinn, dass Apotheker und Ärzte ja so toll an Impfstoffen verdienen! Sie kennen sich wirklich nicht aus. Wenn es uns nur darum ginge an Patienten Geld zu verdienen, dann würden wir uns doch wünschen, dass alle krank werden und wir ordentlich an der Therapie verdienen anstatt eine kostengünstige Prävention durchzuführen. Denken sie doch mal einen Schritt weiter und unterstellen sie Heilberuflern nicht gleich die monetäre und böse Absicht.

    • iblis
    • 27. Oktober 2012 9:43 Uhr

    bitte lesen Sie sorgfältig, welchen Blödsinn Herr tolerant hier verzapft, und wieviel Aufmerksamkeit er trotzdem dafür erhält. Und dann denken Sie in Ruhe drüber nach, ob der gefährliche Meinungs-Trend in der Bevölkerung ("Impfungen sind böse Chemie und machen krank") etwas mit den Ihren Kampagnen der vergangenen Jahre zu tun haben könnte. Wer in dieser Form auf Angst setzt, um ein Nischenprodukt in der Breite verkaufen zu können (Tamiflu) oder um einen mit unzureichend verstandenen Immunboostern gestreckten Impfstoff gegen "Schweinegrippe" durchzusetzen, braucht sich über emotionalisierte Debatten nicht zu wundern. Sie gefährden eine der größten Errungenschaften der Menschheit.
    Ich wünsche Ihnen von Herzen Grillfeuer von Finanz-Analysten, die den immensen Schaden solcher Quartalsdenke durchschauen und in ihren Kommentaren einpreisen.

    Hallo "tolerant",
    die Auswirkungen einer gesunden Lebensweise, angemessenem Sport, Lebensfreude, etc. habe ich an mir selbst mit Anfang zwanzig erlebt...

    Eine "echte" Grippe, die als Nebenwirkung eine Herzmuskelentzündung mit sich führte und mir anschließend (immer noch mit Anfang 20) einen Herzschrittmacher bescherte...

    Es ist in meinen Augen eine eklatante Verharmlosung der "echten" Grippe, wenn Sie der Auffassung sind, dass eine gesunde Lebensweise ausreichenden Schutz bietet.

  2. Redaktion

    Liebe(r) tolerant,

    Sie schützen sich also mit einer gesunden Lebensweise vor einer Vireninfektion? Na dann hoffe ich aber, dass Sie sich niemals eine Grippe oder einen anderen gefährlicheren Erreger einfangen.

    Ihre Kritik entbehrt jeder faktischen Grundlage. Und kommen Sie mir jetzt nicht mit polemischen Attacken über grundsätzlich böse Pharmafirmen und allgemeinen Verschwörungstheorien zu "giftigen" Impfstoffen!

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    doch Ihren Einwand teilen sicherlich interessierte Ärzte genauso wenig wie ich, ohne Verschwörungstheorien etc. wird weltweit empfohlen auf diese Impfung zu verzichten, den Körper zu nutzen auch einmal eine Grippe zu heilen ohne das.

    Namhafte Ärzte sgaen zudem das auch Grippeheilmittel überflüssig sind lieber eine Woche auskurieren.

    Das alles bezieht sich natürlich nur auf gesunde Menschen.

    Anstatt mir Ihre Klischeevorstellungen zu unterstellen sollten Sie einfach mal tiefer einsteigen, ich mache das im dreissigsten Jahr genau zu diesem Thema.

    Ich kann nicht erkennen, daß tolerant hier irgendwelchen Unsinn verbreitet. Jedes Jahr erleben wir dasselbe Theater; Panikmache ohne Ende vor der aufziehenden Grippewelle. Selbst meine Hausärztin hat nichts gegen meine Impfverweigerung. Ich arbeite seit 30 Jahren in ansteckungsbegünstigten Umfeldern, Schulen, und habe dementsprechend ständig mit irgendwelchen "kranken" Menschen Kontakt. Eine Grippe hat sich bis dato noch nie meiner bemächtigt. Vielmehr stelle ich in meinem Bekanntenkreis fest, daß gerade die impfgläubigen Kandidaten fast jährlich influenzamäßig unterwegs sind. Also ein wenig journalistische Distanz wäre in diesem Falle wohl wünschenswert; oder wird die ZEIT jetzt schon von der Pharmaindustrie alimentiert? Wer zwischen den Zeilen Ihres Artikels liest, kommt nicht umhin, zu vermuten, daß es hier mal wieder vordringlich um Geschäftemacherei geht.

    • DerDude
    • 26. Oktober 2012 17:22 Uhr

    Ihr Kommentar ärgert mich wirklich, denn für viele Menschen mit Vorerkrankung ist eine Grippe lebensgefährlich.
    Ich habe einen Angehörigen, für den derzeit eine Grippe den sicheren Tod bedeuten würde. Alte Menschen, Menschen mit Diabetes - um nur zwei große Gruppen zu nennen, sollten sich unter allen Umständen impfen lassen.

    Tolle Überschrift, hinter der ich voll und ganz stehe lieber Herr Stockrahm. Und wenn sie ihre Themen weiter so gut aufbereiten steht ihnen eine große Karriere bevor. Sicher nicht bei den Zeitungen, denn diese werden aufgrund der immer mehr fehlenden Objektivität immer weniger gelesen. Aber als Pressesprecher in der Pharmaindustrie oder bei medizinischen Lobbyverbänden haben sie eine große Zukunft! Etwas verwundert war ich über die sofort geschwungene Keule der "Verschwörungstheorie". Aber nachdem ich ihren Werdegang gelesen hatte, war mir dies auch klar. Korrespondent in A Amerika - naja, dort wurden und werden immer noch für Wirtschaft und/oder Regierung unangenehme oder bedrohliche Themen als Verschwörungstheorien angeprangert und ins Lächerliche gezogen. In Deutschland funktioniert dies leider noch nicht so gut, aber Leute wie sie arbeiten ja munter dran.
    Zur Grippeimpfung und auch anderen Impfungen bleibt nur zu sagen, das dies eigentlich jeder selber entscheiden können sollte. Das dies nicht möglich ist liegt allerdings an Leuten wie ihnen, der Pharma- und Medizinlobby, die permanent versuchen, die sogenannten Impfgegner an den Pranger zu stellen. Eigentlich kann ihnen das egal sein, denn sie sorgen durch die Impfung ja dafür, dass sie nicht krank werden ! Wenn die Werbung stimmen würde, müssten sie ja immun sein und dann kann ihnen doch nichts mehr passieren. Und was andere Leute tun, geht sie, mit Verlaub gesagt, einen feuchten Kehricht an !

    Ein gesunder Mensch geht kein unzumutbares Risiko ein, weil er auf eine Grippe-Impfung verzichtet. Als "faktische Grundlage" darf man ruhig auch einmal die allgemeine Lebenserfahrung anfuehren.

    Die Annahme, man koenne und muesse sich gegen alles Uebel der Zukunft versichern und impfen ist wohl Teil der deutschen Mentalitaet und ich habe mich sehr gefreut, dass auch andere Kommentatoren die Sichtweise des Autors nicht teilen.

    Und dass der Autor im Kommentarbereich dann auch noch die Empfehlungen der staendigen Impfkommission anfuehrt, das grenzt schon an Zynismus. Nichts als ein einziger Skandal ist diese Kommission, in der blosse sechzehn berufene Koepfe durch Ihre Empfehlungen indirekt darueber entscheiden duerfen, welche Impfstoffe von den Krankenkassen bezahlt werden muessen. Eine Verschwoerungstheorie ist in Anbetracht der Dimensionen ganz sicher nicht von Noeten, um sich auszumalen, was da alles laeuft. Eine ehrenwerte Gesellschaft.

    wie ein alter Haase, haben aber offensichtlich bis jetzt immer noch keine Ahnung, worin dieses Problem besteht bzw. daß es überhaupt eines gibt!
    Ich finde auch wie hier schon jemand vor mir, als Pharmasprecher wären Sie geeigneter denn als Journalist einer Zeitung, die bis jetzt immer noch den Anspruch auf wenigstens ausgeglichene Sichtweise erhebt!
    Ich habe mich übrigens noch nie freiwillig impfen lassen und schon garnicht gegen Grippe! Deshalb brauchte ich auch schon seit 20 Jahren nicht mehr zum Arzt und im Krankenhaus war ich nur ein einziges mal wegen eines Unfalls, um eine Wunde nähen zu lassen. Grippeerkrankungen, die ich früher problemlos gemütlich mit angenehmen Hitzewellen(=Fieber)und leckerem Hustensaft im Bettchen auskurierte, haben mich dann seit ich nicht mehr rauche und nichts tierisches mehr esse, auch nie mehr heimgesucht und das ist jetzt auch schon über 10 Jahre her.
    Klar kann man mit gesunder Lebensweise Infektions-und anderen Krankheiten vorbeugen! Mit was denn sonst?
    ich weiß übrigens auch von bekannten, die sich jedes Jahr impfen lassen, daß sie auch mit schöner Regelmäßigkeit jedes Jahr an Grippe erkranken! Was sagen Sie denn dazu? Glauben Sie nicht? Dann fragen Sie doch mal rum! Machen Sie doch mal ihrem Berufsstand wieder Ehre und recherchieren Sie selbst!

  3. ...das heißt in logischer Ergänzung ja dann auch, dass man Kindern Impfungen vorenthält, solange sie nur ausreichend gesund leben und sich gesund ernähren, oder?! Denn das müsste ja dann auch ausreichen, niemand würde vergiftet und Polio, Diphterie, Keuchhusten und Pocken werden von der gierigen Pharmaindustrie sowieso übertrieben dargestellt um ihre Umsätze zu sichern, stimmt's?!

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Grippeimpfung und sonst nichts.

  4. doch Ihren Einwand teilen sicherlich interessierte Ärzte genauso wenig wie ich, ohne Verschwörungstheorien etc. wird weltweit empfohlen auf diese Impfung zu verzichten, den Körper zu nutzen auch einmal eine Grippe zu heilen ohne das.

    Namhafte Ärzte sgaen zudem das auch Grippeheilmittel überflüssig sind lieber eine Woche auskurieren.

    Das alles bezieht sich natürlich nur auf gesunde Menschen.

    Anstatt mir Ihre Klischeevorstellungen zu unterstellen sollten Sie einfach mal tiefer einsteigen, ich mache das im dreissigsten Jahr genau zu diesem Thema.

    Antwort auf "Was für ein Käse!"
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    nicht um einen grippalen Infekt.

    Redaktion

    Ich muss Ihnen doch deutlich widersprechen. Es gibt keinerlei Empfehlungen, auf die Grippe-Impfung grundsätzlich zu verzichten. Genau das haben Sie jedoch suggeriert.

    Natürlich ist eine Impfung für chronisch Erkrankte, Ältere und immungeschwächte Menschen durchaus sinnvoll. Sie bietet einen erhöhten Schutz vor einer Infektion. Eine Grippe läuft nicht immer glimpflich ab.

    Das geht unter anderem aus den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission hervor:

    http://www.rki.de/DE/Cont...

    Das heißt nicht, dass viele Menschen eine Grippe auch auskurieren können ohne schwer zu erkranken. Wie Sie ja selbst auch schreiben.

  5. Grippeimpfung und sonst nichts.

    Antwort auf "Aha, tolerant..."
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • HorFe
    • 20. November 2012 13:19 Uhr

    wie Sie immer Dinge und Empfehlungen hinterfragen. Ob eine flächendeckende Grippe sinnvoll ist mag evtl sein. Welche Risiken sie bürgt , sollte wir schon hinterfragen. Viele Adjuvantien bzw. Booster in den Impfstoffen , zumal quechsilberhaltige , sind nicht unproblematisch. Ich halte eine Grippe-Impfung für sog Risikopersonen für sinnvoll. Für die Menschen ohne Risiko dürfte der Benefit durch die Grippeimpfung hinterfragt werden dürfen.

  6. Da kann man noch so viel kalt duschen und gesund essen. Einen Virus wird das sicher nicht aufhalten. Vielleicht wird man damit besser fertig, aber erzählen Sie das Leuten die aus den verschiedensten Gründen nicht so fit sind wie Sie.

  7. nicht um einen grippalen Infekt.

    Antwort auf "schön,"
  8. Redaktion

    Ich muss Ihnen doch deutlich widersprechen. Es gibt keinerlei Empfehlungen, auf die Grippe-Impfung grundsätzlich zu verzichten. Genau das haben Sie jedoch suggeriert.

    Natürlich ist eine Impfung für chronisch Erkrankte, Ältere und immungeschwächte Menschen durchaus sinnvoll. Sie bietet einen erhöhten Schutz vor einer Infektion. Eine Grippe läuft nicht immer glimpflich ab.

    Das geht unter anderem aus den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission hervor:

    http://www.rki.de/DE/Cont...

    Das heißt nicht, dass viele Menschen eine Grippe auch auskurieren können ohne schwer zu erkranken. Wie Sie ja selbst auch schreiben.

    Antwort auf "schön,"
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    sicherlich niemals meiner Meinung und ich nicht der Ihrigen, doch ein Stück Lebenserfahrung zwei großer Familien vermittelt mir mehr Glaubwürdigkeit als Studien und Empfehlungen von nie geprüften Empfehlenden ( damit sind nicht Sie gemeint) gepüft im Sinne von Lobbyismus unter dem unser ganzes Land ohnehin leidet.

    Jeder solle das gegen Grippe unternehmen was er für richtig hält und wenn es eine Impfung werden sollte, bitte auch die.

    Nur möchte ich an den afür entstehenden Kosten nicht beteiligt werden.

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  • Quelle ZEIT ONLINE
  • Schlagworte Novartis | AOK | Auktion | Grippevirus | Krankenkasse | Pharmakonzern
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