Ernährungspsychologie"Gesundes Essen zu mögen, kann man trainieren"
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Gesundes Essen ist nicht zwingend teurer

ZEIT ONLINE: Bioprodukte und Gemüse vom Markt mögen gesünder sein als Fast Food. Aber sie sind doch auch teurer.

Møller: Das stimmt nicht. Ein Freund von mir kocht in einer Kindertagesstätte für weniger als zwei Euro pro Kind und Mahlzeit. Das ist weniger, als Sie für ein Menü bei McDonald's zahlen. Er verwendet frisches Gemüse und probiert fast täglich ein neues Gericht aus. Wichtig ist ja nicht, dass das Essen besonders teuer ist, sondern, dass man den Geschmacksnerven der Kinder Abwechslung bietet und sie fordert. Wer sich an kreatives Essen gewöhnt, ist weniger gefährdet, eines Tages nur noch Pizza zu essen. Außerdem gibt es viele günstige und gesunde Lebensmittel, die unterschätzt werden. Essig zum Beispiel, darin kann man alles mögliche einlegen und schon schmeckt es besser.

ZEIT ONLINE: Was ist Ihr Lieblingsessen?

Møller: Ich liebe Indische Speisen, aber auch Pfannkuchen. Ein Lieblingsgericht habe ich nicht. Wenn ich morgen sterben müsste, würde ich nichts essen. Ich würde einen französischen Cognac trinken und eine kubanische Zigarre rauchen.

ZEIT ONLINE: Danke, dass Sie sich vom Wildschweinbraten haben ablenken lassen. Bestimmt haben Sie jetzt viel zu viel gegessen.

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Leserkommentare
  1. Kakao macht man am Besten aus dem Kakao zum Backen !
    Und Milch mit natürlichen Fettgehalt. Zum Süssen bleibt Honig, Karamel oder Süßstoff.
    Wer den einmal getrunken hat, fasst die fertige Trinkschokolade nicht mehr an.

    Eine Leserempfehlung
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    Richtig!
    So macht man Kakao. Das schmeckt einfach phantastisch :-)

    ...bitte zu den Chemieabfällen. Zum Entsorgen. Dann passt's!

    Zucker ist nicht ungesund.
    zuviel Zucker ist ungesund...

    • Nibbla
    • 14. November 2012 8:13 Uhr

    (bzw kleinere Mengen bestellen)

    Wenn ich eine Chipstüte aufmache, werde ich sie fast immer leer essen, egal wie groß sie ist.

    Und wenn man maximal eine 0,3 Flasche Cola am Tag trinken will, sollte man keinen Kasten zu hause haben. Es verlockt zu leicht. Wenn man schon eine zweite Flasche will, muss man halt nochmal das Haus verlassen und zur Tanke gehn.
    (Kann nicht jeder anwenden, aber mir hat es sehr geholfen)

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    ... wenn man da nur ein Joghurt pro Person einkauft, derjenige, der zuerst am Kuehlschrank ist, aber 3 davon verputzt, dann klappt das leider nicht.

  2. Richtig!
    So macht man Kakao. Das schmeckt einfach phantastisch :-)

    Antwort auf "Nur so nebenbei :"
    • Thems
    • 14. November 2012 9:08 Uhr

    Wie sieht es denn mit Erwachsenen aus? Kann man im höheren Alter sich so etwas auch noch antrainieren? Oder ist man zum hoffnungslosen Fall geworden?

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    • okmijn
    • 14. November 2012 10:36 Uhr

    kenne keine Studien, deshalb kann ich nur einen 'es existiert ein' Beweis bringen, der zumindest die Behauptung, es wäre generell nicht möglich widerlegt.

    Ich habe von einem auf den anderen Tag von zwei Litern Cola und abendlicher Bestellung von Pizza und Pasta auf Müsli miz Proteinpulver, Milch, Wasser, Schorle, Gemüse und Fleisch umgestellt. Mir hat es vom ersten Tag an geschmeckt - ich vermute deshalb, weil ich wusste, dass es gut für mich ist. Mein Körper hat auch danach verlangt, da ich gleichzeitig von no sports auf drei bis vier mal wöchentlich Krafttraining umgestellt habe.

    Mir ging es seit zwanzig Jahren körperlich nicht mehr so gut. Ich habe allerdings 17 Kilo in einem Jahr zugenommen an Muskelmasse - also nichts für Frauen auf der Suche nach der Barbie-Figur.

    • Nibbla
    • 14. November 2012 10:39 Uhr

    als Kind gehts leichter. da ist man offener für neues. Als erwachsener ist man festgefahrener. Aber was hilft ist einfach kleine Schritte.
    Man wird niemals hören (oder nur in Ausnahmne), dass jemand an Silvester mim Rauchen, Saufen und Müll futtern aufgehört hätte.

    Und wie auch geschrieben. Kombiniere absurdes mit bekannten um es auch gut erscheinen zu lassen. Burger selber machen. mit verschiedenen Gemüse. nicht nur tomate und salatblatt. evtl kommt was tolles bei raus.

    ...natürlich ihre Ernährungsgewohnheiten verändern, haben zwar den Nachteil von langer Gewohnheit, aber den Vorteil von erfahrener Erkenntnis.
    Aber mit Köpfchen die Stärken (Vernunft, Disziplin) nutzen und die Schwächen (Gewohnheit, Labilität) überlisten, dürfte zum Erfolg führen.

    Z.B. kein Zucker mehr in den Kaffee oder Tee. Nach einer Weile schmeckt der sogar besser, als gesüßt. Wenn die Geschmacksnerven sich umstellen und das Selbstvertrauen zur "Wende" wächst, dann gelingen auch weitere Veränderungen.

    ...also mit kleinen Schritten anfangen, trotz Hinfallen immer wieder aufstehen, mit dem Ziel vor Augen - was unterscheidet Erwachsene dann noch von Kindern?

    ... mit ein-zwei Wochen Fasten vorneweg. Danach stehen Ihre Geschmacksnerven quasi auf 'Werkseinstellung' und Sie werden Obst und Gemüse sehr viel feiner, intensiver riechen und schmecken.

    • -psyc-
    • 14. November 2012 12:48 Uhr

    auch noch als Erwachsene(r) seinen Geschmack umerziehen. Ein eigenes Beispiel: Ich war früher als Nutella Vernichter bekannt, obwohl ich wusste, dass Nutella nicht niur fäkal aussieht, sondern auch (naja, lassen wir das).

    Dann hatte ich die Gelegenheit, für 4 Monate nach Südostasien zu gehen. Die Ernährung war fettarm, gemüsedominiert, nie süß, oft sehr scharf.
    Danach war ein Supermarkt-Erdbeer-Yoghurt ungenießbar, unerträglich süß. Mit dem Esslöffel ins Nutella-Glas? Heute, viele Jahre später ist das immer noch unvorstellbar.

    • TDU
    • 14. November 2012 9:27 Uhr

    Als Beispiel sei zusätzlich gesüsste Schlagsahne genommen. Gabst bei uns zu Hause nie. Die war süss genug. Ausser Haus war immer zu süss.

    Das Bedürfnis nach Süssem und Fettem habe ich oft bei Menschen festgestellt, die zu Hause noch die Kartoffeln von Bahndamm geholt hatten und Zuckerbot das Höchste der Genüsse war.

    Dran gewöhnt und weiter gegeben. Das beste Essen ist, was nahezu zum Einschlafen bringt. "Die Stärkung für den weiteren Weg sollte der Sinn sein, mit ab und zu mal schlemmen".

    Das ist schwer gerade Kindern bei zu bringen, aber es kann funktionieren.

    Aber in jedem verdammten Produkt ist dieser Scheiss Zucker. Entschuldigung, aber es ist so.

    Eine Leserempfehlung
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    "in jedem verdammten Produkt ist dieser Scheiss Zucker"

    Das Problem ist leicht zu lösen, wenn Sie ihr Essen selbst zubereiten.
    90% aller "Nahrungsmittel" im Supermarkt sind Müll.
    Es gibt aber keinen zwingenden Grund, sie zu kaufen.

    • TDU
    • 14. November 2012 9:36 Uhr

    Mann kann nicht immer kochen und manche Konserven oder Fertignahrung ist gut. Aber Zucker in Marinade bei Gurken usw. usw. Aber man muss nicht verbieten oder planen. Der Kapitalismus hat Vorteile.

    Würde Coca Cola heute errechnen, dass es den gleichen Profit macht ohne Zucker drin, würde es morgen nur noch entsprechend produzieren und Zuckerhaltiges wäre das Nischenprodukt.

  3. ...bitte zu den Chemieabfällen. Zum Entsorgen. Dann passt's!

    Zucker ist nicht ungesund.
    zuviel Zucker ist ungesund...

    Antwort auf "Nur so nebenbei :"
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    nachgewiesen.
    bei zucker schon.

    Ist praktisch natürlich und gibt es mittlerweile sogar im Netto zu kaufen.

    Manche Kaffee-Junkies mögen Stevia allerdings nicht, weil es den Geschmack leicht verändert. Mit Kakao oder Schwarztee dürfte es egal sein.

    • TDU
    • 14. November 2012 12:18 Uhr

    Richtig. Der Körper braucht Zucker, sonst wäre Unterzuckerung bei Diabetikern in Behandlung kein Problem um diesen speziellen Schluss mal zu ziehen.

    Zucker ist eben in vielen Dingen und zuviel zusätzliche Zugabe gewöhnt an den Geschmak, wie ein ständiges Zugeben von scharfen Gewürzen oder Salz. Jeder kennt ja vemutlich welche: Essen auf dem Tisch, egal wer gekocht hat, egal wo, erst mal würzen vor Probieren.

    @TDDU: Sie wollen allen Ernstes den möglichen Unterzuckerungszustand bei Diabetikern als Argument FÜR Zucker in der Nahrung anführen?

    Der Körper braucht Zucker, kann ihn aber in der benötigten Menge selbst herstellen. Zumindest bei gesunden Personen.

    Wiki: "Kohlenhydrate gelten nicht als essentiell, da der Körper sie in der Gluconeogenese unter Energieaufwand aus anderen Nahrungsbestandteilen wie Proteinen und Glycerin selbst herstellen kann."

    "Eine eigenständige Erkrankung des Menschen durch das Fehlen von Kohlenhydraten ist unbekannt."

    http://de.wikipedia.org/w...

    Merke: Der Körper stellt den nötigen "Zucker" zur Not selber her, sonst wäre man bei einer Fastenkur ziemlich schnell ziemlich tot!

    Noch dazu braucht man den Zucker nicht wirklich in Form von Glukose zu sich zu nehmen. Kohlenhydrate im Allgemeinen sind längerkettige Zucker. Wenn Sie schon auf Diabetes II abzielen, dann beachten Sie bitte, dass diese Personen nicht nur "keinen Zucker", sondern generell Kohlenhydrate nur in begrenzter Menge zu sich nehmen dürfen.

    Neben der Unterzuckerung besteht hier auch die Gefahr des Zuckerschocks. Ein gesunder Organismus kann auf ein Über- oder Unterangebot an Zucker reagieren, nicht so bei Diabetes!

    Mein Zuckerersatz: Xylitol! Verwendung 1:1 wie Zucker!

  4. Antwort auf "Den Süßstoff..."
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    Ach ja? Steht da nicht immer auf dem Etikett drauf, dass zu hoher Konsum abführend wirkt bzw. zu Durchfall führt? Sind das keine negativen Auswirkungen zu hohen Konsums?

    Wie "Namenloser Kritiker" in Beitrag #7 bereits schrieb: "Zucker ist nicht ungesund, zuviel Zucker ist ungesund...". Dies gilt in gleichem Maße für Süßstoffe. Womit wir übrigens wieder bei Paracelsus wären.

    ...weshalb denkst du, steht das auf dem künstlich gesüssten kram drauf....? ;)

    ganz abgesehen davon täuschen sie den körper zucker vor, aber es ist kein zucker da um abgebaut zu werden; ergo stratigie das körper ist, nach noch mehr zucker zu verlangen.

    hinzu kommt, dass künstliche süssungmittel noch schnell süchtig machen als normaler zucker.

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  • Schlagworte Bioprodukt | Essen | Gehirn | USA
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