Ethik-Debatte"Embryonale Stammzellen sind ganz sicher keine Embryonen"

Warum wird etwas öffentlich gefördert, dessen Verwertung sittenwidrig ist? O. Brüstle kämpft für die Forschung an embryonalen Stammzellen, um Therapien zu ermöglichen. von 

Ursprünglich wollte der Bonner Neuropathologe Oliver Brüstle nervenkranken Menschen helfen. 1997 entwickelte er ein Verfahren, um aus embryonalen Stammzellen Nervengewebe zu züchten. Damit wollte er abgestorbene Hirnzellen von Parkinson- oder Alzheimerpatienten ersetzen. Brüstles Idee hätte ein medizinischer Fortschritt werden können. Doch er durfte die Methode nicht patentieren lassen. Vor Kurzem erst entschied der Bundesgerichtshof (BGH), Stammzell-Patente in Deutschland nur unter einer Bedingung zu erlauben : wenn für die Gewinnung keine Embryonen sterben müssen .

ZEIT ONLINE: Herr Brüstle, mehr als ein Jahrzehnt haben sie vor Gerichten für ein Patentrecht gestritten. Nun hat der BGH entschieden. Wie haben Sie das Urteil aufgenommen?

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Oliver Brüstle: Ich bin mit realistischen Erwartungen nach Karlsruhe gefahren. Das sehr restriktive Urteil des Europäischen Gerichtshofes ( EuGH ) hat kaum Interpretationsspielraum gelassen. Mit seinem Urteil hat der BGH nun Klarheit geschaffen, welche Stammzellquellen für eine Patentierung in Deutschland infrage kommen.

ZEIT ONLINE: Es war in Deutschland nie verboten, mit Stammzellen zu experimentieren. Nur die Patentierung von stammzellbasierten Therapien war nicht möglich. Wie wichtig sind Patente für die Forschung?

Brüstle: Die universitäre Forschung ist zum Glück frei und wird nicht durch Patente eingeschränkt. Sehr wichtig werden sie aber dann, wenn Erfindungen in Anwendungen überführt werden sollen. Es braucht dann Unternehmen, die diese Erfindungen aufgreifen, in sie investieren und schließlich biomedizinische Produkte daraus entwickeln. Das ist sehr teuer. Unternehmen und Investoren steigen nur ein, wenn sie sich vor Kopierern schützen können – nichts anderes ist das Patentrecht. Es gibt dem jeweiligen Unternehmen die Möglichkeit, sein Produkt über einen bestimmten Zeitraum vor Nachahmern zu schützen und so die getätigte Investition zu refinanzieren. Wird dieses Schutzrecht außer Kraft gesetzt, steigen Unternehmen nicht ein, und die Entwicklungen bleiben am Schnittpunkt Universität-Wirtschaft stecken.

ZEIT ONLINE: Aus der Perspektive eines Forschers ist das sicherlich ärgerlich. Bei dem Prozess ging es aber um ethische und moralische Argumente.

Oliver Brüstle
Oliver Brüstle

Oliver Brüstle ist Direktor des Instituts für Rekonstruktive Neurobiologie der Universität Bonn. Der Facharzt für Neuropathologie spezialisierte sich nach einem Forschungsaufenthalt in den USA auf Stammzellen. Sie will er für die Erforschung und Therapie neurologischer Erkrankungen nutzen. Seit Mai 2013 ist er erster Präsident des neu gegründeten Deutschen Stammzellnetzwerks.

Brüstle: Ohne Zweifel hat der EuGH hier das Patentrecht bemüht, um eine moralische Grundsatzentscheidung zu transportieren. Das ist bemerkenswert und einzigartig. In Deutschland ist der Umgang mit embryonalen Stammzellen längst durch das Embryonenschutzgesetz und das Stammzellgesetz im Detail geregelt. Hier schafft die EuGH-Entscheidung nun eher Verwirrung. Denn laut Stammzellgesetz ist es gerade für hochrangige Ziele wie die Entwicklung therapeutischer und diagnostischer Verfahren möglich, an embryonalen Stammzellen zu forschen. Und diese Forschung wird mit öffentlichen Mitteln gefördert. Wie kann aber etwas öffentlich gefördert werden, dessen Verwertung gleichzeitig als sittenwidrig eingestuft wird?

Das ist nicht der einzige Widerspruch. Im EuGH-Verfahren haben mehrere Staaten Eingaben gemacht, darunter Großbritannien und Schweden , aber auch in diesem Bereich als eher konservativ geltende Länder wie Portugal und Irland . Sie alle und die Europäische Kommission waren sich in einem Punkt einig: Bereits existierende Stammzelllinien sollten für die Verfahrensentwicklung und Patentierung zugänglich sein. Der EuGH hat diese Stellungnahmen sämtlich ignoriert.

ZEIT ONLINE: Die ethischen Bedenken der Umweltorganisation Greenpeace scheinen immerhin so gewichtig gewesen zu sein, dass sie die Gerichtshöfe überzeugt haben.

Brüstle: Ich war über diese Kampagne nicht glücklich. Hier wurden ganz gezielt falsche Bilder heraufbeschwört. Bei dem patentierten Verfahren geht es um die Gewinnung von Nervenzellen aus embryonalen Stammzelllinien. Was ich lesen musste, waren Begriffe wie "Patente auf Leben" oder "Klonpatent". Auch hier hat der BGH Klartext gesprochen: Embryonale Stammzellen sind ganz sicher keine Embryonen, sondern pluripotente Zelllinien.

Leserkommentare
  1. Dieser Staat hat mich nach 1minütiger Neutroneneinwirkung wegen Zehennagelpilz in 1968 ins offene Messer laufen lassen.
    Behörden samt Staatsanwaltschaften wußten, daß ich damit an Leib und Leben bedroht bin.
    Die sehen sich von mir erpresst, nachdem ich erst im Feb. 2011 erfuhr, was das war.
    Dabei sagen mit Ärzte, das mir damals zugefügte Zentrozyt-Lymphom (NHL-Subtyp) würde mir den "Tod durch Organbefall" bringen, weil es erst nach 38 Jahren entdeckt und initialtherapiert wurde.
    Jetzt habe ich wieder Schwellungen am Hals, will aber keine Chemo mehr, weil die höllisch ist und mir bereits und scheusliche 5 Jahre brachte.
    Ich bin ganz sicher ein kompletter Mensch.
    Doch Behörden waren meine Zellen völlig egal. Am Landgericht Nürnberg wurde mir gesagt: "Sie hätten doch wissen müssen, wie gefährlich das ist".
    Ein für mich deswegen tödliches Netzwerk wollte mich nicht informieren.

    • TSHR
    • 07. Dezember 2012 15:02 Uhr

    Erst war er der Mittelpunkt der Welt, dann war er der Mittelpunkt der Schöpfung und bis heute sieht er sich im Mittelpunkt des Handelns bzw. Heilens. Warum sonst beruht die Forschung oftmals auf dem Grundsatz des äußeren Eingreifens? Wenn Zellen reprogrammierbar sind, dann erklärt das auch so manche Fälle der Spontanheilung. Ein berühmtes Beispiel ist der Cellist Dominik Polonski aus Polen. Er litt an einem Gehirntumor und sollte sterben. Allein durch die Außeinandersetzung mich sich und der Aktivierung innerer Bilder (siehe dazu Erkenntnisse aus der Hirnforschung/Prof. Dr. Dr. Hüther), wonach sich seine gesunden Zellen stärker vermehrten als die kranken, besiegte er den Krebs. Normalerweise sind solche Todeskandidaten ein Argument der Stammzellenforschung. Hier kam man ohne sie aus. Mich stört an der Forschung, dass Ergebnisse und Verfahren zu oft aus dem Blickwinkel des EIGENEN MITTELPUNKTES entstehen. Statt die Haltung zu ändern, ändern wir ethische Grundsätze.

  2. Wenn wir uns mal anschauen was Stammzellen genau sind und warum sie ethisch so kritisch betrachtet werden stellt man schnell fest das hier nur eine von Konservativen kräften aufgebauschte Scheindebatte geführt wird.

    Was ist eine Stammzelle? Stammzellen werden aus sehr frisch befruchteten Eizellen entnommen. Diese befinden sich in einem Stadium in dem noch nichteinmal Gewebstypen zu erkennen sind. Daher sind sie auch so wertvoll. Sie können sich in jedes Gewebe differenzieren aber sind noch keins.

    Erfüllen befruchtete Eizellen in diesem Stadium die Kriterien für leben? Nein, denn sie sind zu diesem Zeitpunkt in der Natur noch nichteinmal in der Gebärmutter eingenistet, und werden in den meisten fällen sogar auf natürlichem wege niemals ein Embryo und schon garnicht ein Mensch werden.

    Werden für befruchtete Eizellen aus denen embryonale Stamzellen entnommen werden Mütter leiden und Kinder getötet? Nein es handelt sich hierbei in aller regel um den "Abfall" von künstlichen befruchtungsversuchen. Also Eizellen die in der Petrischale befruchtet wurden und dann niemals in einen Menschen eingesetzt wurden. Sie wandern also in den Müll.

    Zusammengefasst sind die Argumente die gegen Embryonale Stammzell experimente und Therapien sprechen schlichtweg überemotional Panikmache die jeglicher logischen Grundlage entbehrt und auf ihre Art selbst Menschenleben gefährdet, nämlich die von Menschen die durch embryoale Stammzellen geheilt werden könnten.

    2 Leserempfehlungen
    • Morein
    • 07. Dezember 2012 19:24 Uhr

    Ich möchte hier einmal die spirituelle Sichtweise über dieses Thema darlegen und vermeine damit auch die Sicht von religiösen Menschen wie Christen, Mosleme und andere zu vertreten.

    Eine Grundanschauung besteht darin das dem Menschen eine Seele zu gesprochen wird die nicht erst durch das zusammentreffen verschiedener materieller Elemente und daraus resultierenden Reaktionen entsteht, sondern die vor der Zeugung schon existiert. Und demzufolge durch die Zeugung (Zusammentreffen von Eizelle und Samen) in jener Stammzelle sich befindet in deren Entwicklungsverlauf sich diese Seele zu einem Menschen entwickelt, zu einem Menschen dessen Lebenssinn darin besteht sich eben durch spirituelle Erkenntnisse zu entwickeln.

    Aus dieser Perspektive ist die Ansicht von Oliver Brüstle schlicht falsch, das Embryonale Stammzellen ganz sicher keine Embryonen sind. Den es geht darum das sie dazu bestimmt sind Embryonen zu werden und damit zu Menschen; und deswegen die Seele enthalten die dazu bestimmt ist zu einem Mensch heran zu wachen. Darum geht es eigentlich.

    Der Einwand das dieses nicht bewiesen ist ändert nichts, das es umgekehrt auch nicht bewiesen ist das es sich nicht doch genau so verhält. Das unter diesen Gesichtspunkten auch die künstliche Befruchtung an sich zu hinterfragen ist ist dann der Logik geschuldet.

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    Wie ich in meinem erstem Kommentar bereits schrieb. Selbst bei natürlichem Geschlechtsverkehr zwischen Mann und Frau kommt es dazu das befruchtete Eizellen sich nicht einnisten, kurz nach dem Einnisten abgestoßen werden oder erst im späteren Verlauf der Schwangerschaft der Embryo nicht lebensfähig ist und die Schwangerschaft abbricht.

    In all diesen Fällen hat dieser Embryo ihrer ansicht nach auch eine Seele, die nicht dazu bestimmt ist zu einem Menschen heran zu wachsen, also gibt es offensichtlich auch in der Natur Seelen die nicht dazu bestimmt sind ein Mensch zu werden.

    Das der Mensch sich dessen bewusst ist und es auch in Wissenschaft und Forschung benutzt um andere Menschen, die eine Seele besitzen, zu heilen und im Leben zu halten kann man also sehr gut auch als steigerung des Sinnes einer Seele die eigentlich zum sterben verdammt ist verstehen.

    Also tun Stammzellforscher sogar etwas gutes für die Seele jeder einzelnen befruchteten Eizelle.

  3. Wie ich in meinem erstem Kommentar bereits schrieb. Selbst bei natürlichem Geschlechtsverkehr zwischen Mann und Frau kommt es dazu das befruchtete Eizellen sich nicht einnisten, kurz nach dem Einnisten abgestoßen werden oder erst im späteren Verlauf der Schwangerschaft der Embryo nicht lebensfähig ist und die Schwangerschaft abbricht.

    In all diesen Fällen hat dieser Embryo ihrer ansicht nach auch eine Seele, die nicht dazu bestimmt ist zu einem Menschen heran zu wachsen, also gibt es offensichtlich auch in der Natur Seelen die nicht dazu bestimmt sind ein Mensch zu werden.

    Das der Mensch sich dessen bewusst ist und es auch in Wissenschaft und Forschung benutzt um andere Menschen, die eine Seele besitzen, zu heilen und im Leben zu halten kann man also sehr gut auch als steigerung des Sinnes einer Seele die eigentlich zum sterben verdammt ist verstehen.

    Also tun Stammzellforscher sogar etwas gutes für die Seele jeder einzelnen befruchteten Eizelle.

    Eine Leserempfehlung
    • Morein
    • 08. Dezember 2012 17:29 Uhr

    Das es den Tod gibt und dieser alle Lebewesen bedroht ist wohl klar, doch wem oder wie es einen Menschen wann trifft ist Schicksal, die Vorsehung oder,wen Sie daran glauben,
    von Gott bestimmt.
    Folgen Sie der Ansicht der individuellen Seele und ihrer Universellen Berechtigung sich zu entfalten, nehmen Sie eine Rolle ein die Gott gleicht. Analog dazu kann das Argument das Menschen sterben auch nicht zu den Schluss führen das dann auch Menschen ums Leben gebracht werden können,zB durch medizinische Experimente,weil damit andere Menschenleben gerettet werden könnten.Wie dem auch sei,niemand kann sich auf eine Stufe stellen von der aus er über die Berechtigung zu Leben für andere entscheiden kann.

    Zu hinterfragen bleibt dann noch wie wichtig ist eigentlich diese Forschung überhaupt in Anbedacht der Tatsache das es sehr viele unerforschte Gebiete in der Medizin gibt und das HEILEN an sich ein völlig unerforschtes Terrain darstellt.Wird hier nicht sehr einseitig eine der möglichen Facetten der Medizin gepowert und viele andere Bereiche stark vernachlässigt? Ich verweise damit als Beispiel auf den Komment Nr 2.
    Viele der Krankheiten die man durch die Stammzellenforschung heilen will entstehen erst durch eine unnatürliche Lebensweise und durch Kontakte mit Giften der verschiedensten Arten die erst in Umlauf gesetzt werden durch Konsumprodukte die oft die Grundlage jener ungesunden und unnatürlichen Lebensweise sind.

    • Morein
    • 08. Dezember 2012 17:30 Uhr

    Medizinische Gesundheit sollte dort auch beginnen und nicht versuchen mit immensen Aufwand jene Lebensweisen zu sanktionieren die zur Krankheit führen.

    Zum Verständnis das HEILUNG an sich ein noch stark unerforschtes Feld darstellt hier eine bekannte Studie des amerikanischen Chirurgen Bruce Moseley. :

    „(…) Er inszenierte ganz normale Operationen mit den üblichen Präliminarien wie Aufnahme ins Krankenhaus, Beruhigungsspritze, Narkose und den typischen Geräuschen eines OP-Saals, operierte aber tatsächlich nur die Hälfte der Patienten. Den anderen ritzte er während der Narkose nur die Haut ein, damit das Knie etwas blutete, und verpasste ihnen eine dicke Naht. Um die Täuschung zu perfektionieren, konnten die Schein-Operierten ebenso wie alle anderen auf einem Monitor eine echte Operation verfolgen, (…) Das Ergebnis war, dass die zum Schein operier­ten Menschen nach der Heilungsphase ebenso zufrieden waren mit der Behandlung wie die tat­sächlich Operierten. „
    http://www.pharmazeutisch...

    http://www.zdf.de/ZDF/zdf...
    „Schein-Op: der Placebo-Effekt täuscht auch Chirurgen“
    http://www.aerztezeitung....
    „Die Wissenschaft erklärt, warum Jesus der perfekte Heiler war „
    http://www.zeit.de/2007/5...

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    Nun sie gehen nicht detailiert auf die tatsache ein das ein Großteil des potentiellen Lebens das im Menschen entsteht und heranreifen könnten garnicht erst geboren wird sondern auf natürlichem Wege wieder aus der Existenz geworfen wird. Auch vergessen sie bei ihren Ausschweifungen über Leben und tot doch offensichtlich, dass die lange Lebenserwartung und Lebensspanne die den meisten Menschen in den Industrieländern heute zuteil wird ein enormer verdienst der Medizin und Wissenschaft ist.

    Warum werden wir heute so alt? Weil wir nichtmehr an den folgen eines Knochenbruchs sterben. Weil wir nicht mehr als Säugling tausenden Krankheiten erliegen können. Weil wir nicht mehr als Jugendlicher bei der Jagdt von Tigern gefressen werden. Weil wir uns dem natürlichem Lauf der Dinge entzogen haben. Der Mensch hat die Natur in vielen Punkten überwunden und ausgetrickst.

    Die Krankheiten denen wir heute erliegen, wie Alzheimer und Krebs sind die Folgen davon, dass wir uns weiter entwickelt haben. Früher gab es kaum Krebs weil die Menschen nicht alt genug wurden um an Krebs zu erkranken. Heute gibt es Krebs und das liegt wie sie richtig erkennen an der abkopplung von der Natur, aber auch den Krebs kann der Fortschritt überwinden, es braucht nur seine Zeit.

    Wenn im Mittelalter Ärzte nich ihr Leben riskiert und tote obduziert hätten wären wir bei weitem nicht so weit wie wir heute sind. Der Fortschritt muss alte festgefahrene Moralvorstellungen überwinden um allen Menschen helfen zu können

    Und wenn irgendetwas von dem was wir tun tatsächlich gegen den Willen Gottes oder eines Gottes (Ich bin Atheist und spreche jeglicher übernatürlichen erscheinung die möglichkeit ihrer existenz ab), verstößt dann ist das so.

    Es gibt genug Christen die auch von Heilmitteln gebrauch machen würden die auf Stammzellen erwachsen sind. Jeder Christ weiß dann, dass er bestraft werden würde und das nimmt er in Kauf.

    Alternativ werden wir spätestens dann merken, dass wir gegen den Willen eines Gottes verstoßen wenn er uns aktiv daran hindert mit Stammzellen zu forschen. Und da reicht es mir leider nicht aus, dass Konservative Glaubensprediger behaubtet sie wären der Arm Gottes, der dies Ausführt. Wenn Gott etwas nicht will, dann wird er etwas tun oder denjenigen bestrafen. Wenn dem nicht so ist, dann scheint es auch ok zu sein.

    Das Menschen sich aber erdreisten zu denken sie wüssten was Gott will und was nicht, das ist doch eigentlich die Hubris einer jeden Religion.

  4. Nun sie gehen nicht detailiert auf die tatsache ein das ein Großteil des potentiellen Lebens das im Menschen entsteht und heranreifen könnten garnicht erst geboren wird sondern auf natürlichem Wege wieder aus der Existenz geworfen wird. Auch vergessen sie bei ihren Ausschweifungen über Leben und tot doch offensichtlich, dass die lange Lebenserwartung und Lebensspanne die den meisten Menschen in den Industrieländern heute zuteil wird ein enormer verdienst der Medizin und Wissenschaft ist.

    Warum werden wir heute so alt? Weil wir nichtmehr an den folgen eines Knochenbruchs sterben. Weil wir nicht mehr als Säugling tausenden Krankheiten erliegen können. Weil wir nicht mehr als Jugendlicher bei der Jagdt von Tigern gefressen werden. Weil wir uns dem natürlichem Lauf der Dinge entzogen haben. Der Mensch hat die Natur in vielen Punkten überwunden und ausgetrickst.

    Die Krankheiten denen wir heute erliegen, wie Alzheimer und Krebs sind die Folgen davon, dass wir uns weiter entwickelt haben. Früher gab es kaum Krebs weil die Menschen nicht alt genug wurden um an Krebs zu erkranken. Heute gibt es Krebs und das liegt wie sie richtig erkennen an der abkopplung von der Natur, aber auch den Krebs kann der Fortschritt überwinden, es braucht nur seine Zeit.

    Wenn im Mittelalter Ärzte nich ihr Leben riskiert und tote obduziert hätten wären wir bei weitem nicht so weit wie wir heute sind. Der Fortschritt muss alte festgefahrene Moralvorstellungen überwinden um allen Menschen helfen zu können

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