Ron Fouchier "Unsere Viren sind keine Biowaffen"
Seine Forschung trat eine weltweite Debatte los. Ein Jahr standen Ron Fouchiers Labore still. Im Interview kritisiert der Virologe den Medien-Hype um sein "Killervirus".
ZEIT ONLINE: Herr Fouchier, Sie kreieren Viren, die so ansteckend sind wie die Schweinegrippe und so gefährlich wie die Vogelgrippe – das wirkt nicht wie seriöse Wissenschaft, sondern erinnert an Frankenstein.
Ron Fouchier: Das ist übertrieben, so gefährlich ist das nicht. Wir haben die kaum infektiösen Vogelgrippeviren genetisch so verändert, dass sie über die Atemwege – also zum Beispiel beim Niesen oder Husten – übertragen werden. Bei unseren Labor-Frettchen hat das funktioniert: Sie bekamen Fieber, Husten und Schnupfen, Grippesymptome eben. Gestorben sind nur die Tiere, denen wir eine hohe Dosis des Virus direkt in die Lunge gespritzt haben.
ZEIT ONLINE: Mit Ihren Experimenten haben Sie besonders in den USA eine kontroverse Debatte losgetreten. Terroristen könnten das Virus als Biowaffe verwenden, hieß es von Politikern und Journalisten. Das National Science Advisory Board for Biosecurity (NSABB) forderte die Fachzeitschriften Science und Nature auf, die Ergebnisse vorerst unter Verschluss zu halten. Hatten Sie mit so einem Rummel gerechnet?
Fouchier: Natürlich war mir bewusst, dass unsere Ergebnisse Diskussionen und Besorgnis auslösen würden. Doch ich habe nicht erwartet, dass das NSABB Science von der Veröffentlichung abrät. Das hat alles schlimmer gemacht, als nötig. Denn so konnten wir die Öffentlichkeit nicht vernünftig informieren und erklären, was die Vorzüge unserer Experimente sind. So haben die Menschen nur die reißerischen Nachrichten der US-Medien gehört und haben Angst bekommen.
ZEIT ONLINE: Unberechtigt scheinen die Bedenken nicht – befürchten Sie nicht, dass Terroristen Ihre Ergebnisse als Bauplan für Biowaffen verwenden?
Fouchier: Ich halte das für sehr unwahrscheinlich. Unsere Viren sind keine Biowaffen und es hilft auch nicht gerade, dass die Medien sie als "Killerviren" bezeichnet haben. Es gibt Krankheitserreger, die innerhalb von kurzer Zeit zum Tod führen und weitaus ansteckender sind als unsere Viren. Die würden sich als Waffe viel besser eignen. Außerdem ist es sehr schwierig, unser Virus zu bauen – dafür braucht man tiefergehende Fachkenntnis. Ich kann verstehen, dass die Menschen die Vorstellung eines infektiösen H5N1-Virus ängstigt. Aber ich kann nicht verstehen, warum die Medien – besonders Fernsehsender und Zeitungen in den USA – diese Angst auch noch geschürt haben.

Ron Fouchier ist Virologe am Erasmus Medical Center in Rotterdam. Er hat erforscht, welche Mutationen nötig sind, um Vogelgrippe-Viren ansteckend zu machen. 2012 zählte das US-Magazin Time ihn zu den 100 einflussreichsten Menschen.
ZEIT ONLINE: Dennoch erscheint es irrsinnig, ein Virus absichtlich gefährlicher zu machen, als es bereits ist.
Fouchier: Die Experimente sind keineswegs Irrsinn, sondern sehr wichtig. Wir wissen, dass das Vogelgrippevirus tödlich sein kann und schon jetzt ständig seine Gestalt verändert – dass es infektiös wird, ist also eine reale Gefahr. Anstatt abzuwarten und zu hoffen, dass es nicht zu einer Pandemie kommt, sollten wir uns darauf vorbereiten. Dazu müssen wir Forscher wichtige Fragen klären: Wie sehr muss sich das Virus wandeln, um ansteckend zu werden? Welche Impfstoffe und Medikamente würden gegen eine veränderte Virusvariante helfen? Unsere Versuche könnten Antworten liefern.
ZEIT ONLINE: Welche Erkenntnisse fehlen denn noch, um diese Fragen zu beantworten?
Fouchier: Viele. Es ist uns zwar gelungen, das Vogelgrippe-Virus ansteckend zu machen. Wir haben ihm mit den Mutationen die Fähigkeit verliehen, von Tier zu Tier zu wandern. Doch wir wissen immer noch nicht genau, warum es das plötzlich konnte. Das wollen wir klären. Auch müssen wir testen, ob und wie die Virusvariante auf existierende Impfstoffe und Medikamente reagiert. Wir haben zwar anhand der Virusstruktur schon eine Vermutung – doch das müssen wir im Tierversuch ausprobieren. Außerdem haben wir bis jetzt nur mit indonesischen Viren gearbeitet. Wir wissen nichts über Varianten, die zum Beispiel in Ägypten oder China kursieren.
- Datum 25.01.2013 - 13:15 Uhr
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"Unsere Viren sind keine Biowaffen".
Noch nicht!
Die Ambivalenz ist natürlich immer gegeben, denn auf der anderen Seite: Woher sollten Gegenmittel kommen, wenn man nicht an diesen Virenkomplexen forschen darf/soll?
Meine Lebenserfahrung sagt mir, dass jene, die heute ohne jegliche Differenzierung Stammtischparolen von den "Frankensteins", "Scheuklappenträgern" oder sogar ganz im Sinne von typischer Intellektuellenfeindlichkeit von den "mad scientists" nachplappern, die ersten sein werden, die beim Ausbruch einer echten Epidemie lauthals und voller Unverständnis über die Unfähigkeit der Wissenschaftler nach einem Serum schreien werden, das sie natürlich als erste bekommen müssen. Die jammern werden, warum hat man nicht rechtzeitig was getan usw.
Ohne Grundlagenforschung am konkreten Objekt - und um nichts anderes handelt es sich hier - ist die rasche Entwicklung eines Serums im Falle einer neuen Krankheit aber schlicht unmöglich. Deshalb denke ich, "blauäugig" sind hier ganz andere ...
Die Ambivalenz ist natürlich immer gegeben, denn auf der anderen Seite: Woher sollten Gegenmittel kommen, wenn man nicht an diesen Virenkomplexen forschen darf/soll?
Meine Lebenserfahrung sagt mir, dass jene, die heute ohne jegliche Differenzierung Stammtischparolen von den "Frankensteins", "Scheuklappenträgern" oder sogar ganz im Sinne von typischer Intellektuellenfeindlichkeit von den "mad scientists" nachplappern, die ersten sein werden, die beim Ausbruch einer echten Epidemie lauthals und voller Unverständnis über die Unfähigkeit der Wissenschaftler nach einem Serum schreien werden, das sie natürlich als erste bekommen müssen. Die jammern werden, warum hat man nicht rechtzeitig was getan usw.
Ohne Grundlagenforschung am konkreten Objekt - und um nichts anderes handelt es sich hier - ist die rasche Entwicklung eines Serums im Falle einer neuen Krankheit aber schlicht unmöglich. Deshalb denke ich, "blauäugig" sind hier ganz andere ...
Die Ambivalenz ist natürlich immer gegeben, denn auf der anderen Seite: Woher sollten Gegenmittel kommen, wenn man nicht an diesen Virenkomplexen forschen darf/soll?
Meine Lebenserfahrung sagt mir, dass jene, die heute ohne jegliche Differenzierung Stammtischparolen von den "Frankensteins", "Scheuklappenträgern" oder sogar ganz im Sinne von typischer Intellektuellenfeindlichkeit von den "mad scientists" nachplappern, die ersten sein werden, die beim Ausbruch einer echten Epidemie lauthals und voller Unverständnis über die Unfähigkeit der Wissenschaftler nach einem Serum schreien werden, das sie natürlich als erste bekommen müssen. Die jammern werden, warum hat man nicht rechtzeitig was getan usw.
Ohne Grundlagenforschung am konkreten Objekt - und um nichts anderes handelt es sich hier - ist die rasche Entwicklung eines Serums im Falle einer neuen Krankheit aber schlicht unmöglich. Deshalb denke ich, "blauäugig" sind hier ganz andere ...
Der blauäugige Normalbürger glaubt an das, was ein Wissennschaftler als vielleicht zutreffende Hypothese äußerte, als an eine vermeintlich erwiesene Tatsache. Diesen Humbug fördern manche Wissenschaftler noch dadurch, daß sie ihre Meinungen als Tatsachen suggerieren, wodurch sich eine anerkannte offizielle Wissenschaft ergibt, die sich gegen wissenschaftlich unerläßlich nötige Kritik sperrt.
So werden wissenschaftliche Irrtümer herrschend und entfalten verheerende Wirkungen. Um ihnen bewußt entgegenzutreten, prägte der schweizer Physiker Walter Heitler den Begriff: Wissenschaftsgläubigkeit
Der blauäugige Normalbürger glaubt an das, was ein Wissennschaftler als vielleicht zutreffende Hypothese äußerte, als an eine vermeintlich erwiesene Tatsache. Diesen Humbug fördern manche Wissenschaftler noch dadurch, daß sie ihre Meinungen als Tatsachen suggerieren, wodurch sich eine anerkannte offizielle Wissenschaft ergibt, die sich gegen wissenschaftlich unerläßlich nötige Kritik sperrt.
So werden wissenschaftliche Irrtümer herrschend und entfalten verheerende Wirkungen. Um ihnen bewußt entgegenzutreten, prägte der schweizer Physiker Walter Heitler den Begriff: Wissenschaftsgläubigkeit
Der blauäugige Normalbürger glaubt an das, was ein Wissennschaftler als vielleicht zutreffende Hypothese äußerte, als an eine vermeintlich erwiesene Tatsache. Diesen Humbug fördern manche Wissenschaftler noch dadurch, daß sie ihre Meinungen als Tatsachen suggerieren, wodurch sich eine anerkannte offizielle Wissenschaft ergibt, die sich gegen wissenschaftlich unerläßlich nötige Kritik sperrt.
So werden wissenschaftliche Irrtümer herrschend und entfalten verheerende Wirkungen. Um ihnen bewußt entgegenzutreten, prägte der schweizer Physiker Walter Heitler den Begriff: Wissenschaftsgläubigkeit
Sie verwechseln Wissenschaftler mit den willfährigen Journalisten von umsatzgeilen Boulevard- und auch sogenannten Qualitätsmedien.
Wenn man schon die berühmte Floskeln lesen muss " Ein Wissenschaftler hat herausgefunden" oder "Eine Studie hat festgestellt" dann merkt man ganz deutlich dass dieser Journalist in der Regel keine Ahnung hat wie Wissenschaft funktioniert sondern lieber etwas schreibt , das man gemäss der Definition in Wikipedia als Hetze bezeichen könnte. Und die Einfältigen der Leser beten das dann noch unkritisch nach!
Von welchen herrschenden "wissenschaftliche Irrtümern" sprechen Sie im Zusammenhang mit dem Artikel bzw. meinem Posting? Und auch den Zusammenhang zum äußerst pauschalisierenden Begriff der "Wissenschaftsgläubigkeit" verstehe ich nicht. Halten Sie die Forderung nach Grundlagenforschung für "wissenschaftsgläubig"?
Und bin ich als Teil einer arbeitsteiligen Gesellschaft dann auch "Handwerkergläubg", wenn ich der Erklärung eines Handwerkers glaube, die vordere Stirnmuffe der hinteren Schwurbelwelle meine Waschmaschine sei kaputt? Ich hab einfach von Waschmaschinen keine Ahnung, also glaube ich dem Fachmann erstmal.
Unser ganzes Gesellschaftssystem beruht doch letztlich auf gegenseitiges Vertrauen und zwar auch in das Wissen von jeweiligen Fachexperten. Mit Stammtischgemeinplätzchen unterminiert man nur dieses Vertrauen, ohne dem im gleichen Atemzug etwas Positives entgegenzusetzen. Billige Schlagworte sind immer nur defätistisch, aber nie konstruktiv.
Konstruktiv ist allein Kritik, die an der Sache ansetzt und mit Argumenten und Belegen stets nachvollziehbbar versucht, den Standpunkt eines anderen zu be- oder eben zu entkräften. Und genau das unterscheidet eben Wissenschaft von Stammtischen und auch von Journalisten, die nur nach Sensationen suchen und von der Sache eigentlich keine Ahnung haben. Letzteres kann ich in dem Interview aber nicht erkennen, Fragen und Antworten erscheinen mir hinreichend seriös, um Vertrauen in die Richtigkeit der gegebenen Information zu haben.
Sie verwechseln Wissenschaftler mit den willfährigen Journalisten von umsatzgeilen Boulevard- und auch sogenannten Qualitätsmedien.
Wenn man schon die berühmte Floskeln lesen muss " Ein Wissenschaftler hat herausgefunden" oder "Eine Studie hat festgestellt" dann merkt man ganz deutlich dass dieser Journalist in der Regel keine Ahnung hat wie Wissenschaft funktioniert sondern lieber etwas schreibt , das man gemäss der Definition in Wikipedia als Hetze bezeichen könnte. Und die Einfältigen der Leser beten das dann noch unkritisch nach!
Von welchen herrschenden "wissenschaftliche Irrtümern" sprechen Sie im Zusammenhang mit dem Artikel bzw. meinem Posting? Und auch den Zusammenhang zum äußerst pauschalisierenden Begriff der "Wissenschaftsgläubigkeit" verstehe ich nicht. Halten Sie die Forderung nach Grundlagenforschung für "wissenschaftsgläubig"?
Und bin ich als Teil einer arbeitsteiligen Gesellschaft dann auch "Handwerkergläubg", wenn ich der Erklärung eines Handwerkers glaube, die vordere Stirnmuffe der hinteren Schwurbelwelle meine Waschmaschine sei kaputt? Ich hab einfach von Waschmaschinen keine Ahnung, also glaube ich dem Fachmann erstmal.
Unser ganzes Gesellschaftssystem beruht doch letztlich auf gegenseitiges Vertrauen und zwar auch in das Wissen von jeweiligen Fachexperten. Mit Stammtischgemeinplätzchen unterminiert man nur dieses Vertrauen, ohne dem im gleichen Atemzug etwas Positives entgegenzusetzen. Billige Schlagworte sind immer nur defätistisch, aber nie konstruktiv.
Konstruktiv ist allein Kritik, die an der Sache ansetzt und mit Argumenten und Belegen stets nachvollziehbbar versucht, den Standpunkt eines anderen zu be- oder eben zu entkräften. Und genau das unterscheidet eben Wissenschaft von Stammtischen und auch von Journalisten, die nur nach Sensationen suchen und von der Sache eigentlich keine Ahnung haben. Letzteres kann ich in dem Interview aber nicht erkennen, Fragen und Antworten erscheinen mir hinreichend seriös, um Vertrauen in die Richtigkeit der gegebenen Information zu haben.
"Forscher züchten Killerviren die als Biowaffen verwendet werden können"
Ist eine typische Überschrift in einer Zeitung um möglichst viele Leser zu bekommen. Der Titel erinnert an die vielen schönen Hollywood Filme, in denen uns gezeigt wird wie überhebliche Forscher mutierte Viren züchten die dann die Menschheit ausrotten, in Zombies verwandeln oder schlimmeres.
Viel Realitätsgehalt hat das ganze nicht wirklich. Wenn man sich sachlich mit der Biologie und Biochemie hinter den genannten Organismen beschäftigt stellt sich schnell heraus, dass hier weder Angst und Schrecken noch Panik angesagt sind.
Im Konkreten Fall sind es Influenza Viren die durch verschiedene Molekulargenetische Methoden von ihrer natürlichen Form verändert wurden, so dass sie infektiöser geworden sind. Das ist wie beschrieben ein sehr sinnvolles Experiment um heraus zu finden, welche Faktoren notwendig für einen Virus sind um infektiös zu werden.
Es gibt diverse triftige Gründe warum es ausgeschlossen ist, dass diese Viren irgendwann mal als Killerviren in Biowaffen auftauchen.
1. Sind die Standarts in Laboren die mit gentechnisch veräderten Organismen arbeiten die auch noch infektiös sind enorm hoch. D.h. es gibt geregelte zugangskontrollen, Schleusen, separate Lüftungen usw. usw., so dass hier das Freisetzen des Virus absolut ausgeschlossen ist
2. Eine "Anleitung" zum "Nachbauen" dieser Viren ist sicherlich zunächst nichts, was irgendein dahergelaufener Terrorist verwenden könnte.
zu 2. Das Nachbauen dieser Viren ist ein hochkomplexer Prozess, der wahrscheinlich nichtmal von vielen anderen qualifizierten Wissenschaftlern ohne weiteres durchgeführt werden könnte. Geschweigedem von Terroristen die nicht die notwendigen Kentnisse oder Materialien haben
3. Der Einsatz als Biowaffe ist auch nicht wirklich effektiv, da man in solchen Fällen eine hohe Todesrate anstrebt die in möglichst kurzer Zeit auftritt. Es gibt viele Viren die schon in ihrer natürlichen Form um ein vielfaches gefährlicher und ansteckender sind als Influenza Viren und damit deutlich besser geeignet wären für eine solche Biowaffe.
Alles in allem sollte man sich wünschen, dass die Medien mehr qualifizierte Wissenschaftsjournalisten beschäftigen würden, die ernsthafte Berichterstattungen über wissenschaftliche Geschehnisse produzieren können und weniger die Angst der Menschen ausnutzen um Schlagzeilen zu machen.
Wissenschaftliche Forschungseinrichtungen die mit Viren oder Bakterien forschen unterliegen gewissen Sichherheitsstufen damit eine Kontamination mit der Umwelt ausgeschlossen wird.
In welcher Form Viren oder Bakterien einmal freigestzt in die Umwelt mutieren(Artenübersprung) ist unmöglich wissenschaftlich seriös vorherzusagen!
Phoenix2001, die Unbestechlichen
Solange nicht klar deffiniert wird,welche klaren Vorteile solche gefähliche Forschungen haben,sollte man die Finger davon lassen,siehe Monsanto.
Und 90% der Medikamente sind eh überflüssig.
Die restlichen 10% unbezahlbar und trotzdem wirkungslos.
Leider hat die Pharmaindustrie ihren Ruf weg.
Ich habe zwar die Befürchtung, dass sie etwas verrückt sind, wenn sie schon 100% ("90% überflüssig, 10% teuer und nutzlos") der Medizin als nutzlos bezeichnen.
Aber ich versuche es mal;
Mögliche Vorteile der Grundlagenforschung an Viren:
1) Anzahl an Mutationen bis sie
a) ansteckender
b) gefährlicher werden.
kann annähernd bestimmt werden.
2) Zeitfaktor kann annähernd bestimmt werden.
zu 2: Also wie lange dauert es?
3) Wahrscheinlichkeit.
4) Anzahl an möglichen Infektionen bis es soweit ist.
Nungut, was man bisher heraus gefunden hat:
Erkenntnis 1)
Krankheiten, welche von Mensch zu Mensch übertragen werden unterliegem starken evolutionären Druck.
Überträgt sich die Krankheit über Luft, mit schnellen Symptomen (z.B. die jährliche Grippe) werden sie ungefährlicher. Wer stark erkrankt bleibt zuhause und kann niemanden anstecken. -> Es hat für Krankheiten also AUCH MANCHMAL Vorteile nicht alzu schädlich zu sein.
Erkenntnis 2)
Krankheiten, welche z.B. über Wasser übertragen werden werden per Evolution dazu gedränkt stärker zu werden.
Denn im Gegensatz zur ersten Erkenntnis muss der Träger nur Wasser verseuchen, möglichst stark. Da gewinnt die Gruppe, welche ihren Wirt am stärksten trifft, da kein direkter Kontackt nötig ist.
[...]
Ich habe zwar die Befürchtung, dass sie etwas verrückt sind, wenn sie schon 100% ("90% überflüssig, 10% teuer und nutzlos") der Medizin als nutzlos bezeichnen.
Aber ich versuche es mal;
Mögliche Vorteile der Grundlagenforschung an Viren:
1) Anzahl an Mutationen bis sie
a) ansteckender
b) gefährlicher werden.
kann annähernd bestimmt werden.
2) Zeitfaktor kann annähernd bestimmt werden.
zu 2: Also wie lange dauert es?
3) Wahrscheinlichkeit.
4) Anzahl an möglichen Infektionen bis es soweit ist.
Nungut, was man bisher heraus gefunden hat:
Erkenntnis 1)
Krankheiten, welche von Mensch zu Mensch übertragen werden unterliegem starken evolutionären Druck.
Überträgt sich die Krankheit über Luft, mit schnellen Symptomen (z.B. die jährliche Grippe) werden sie ungefährlicher. Wer stark erkrankt bleibt zuhause und kann niemanden anstecken. -> Es hat für Krankheiten also AUCH MANCHMAL Vorteile nicht alzu schädlich zu sein.
Erkenntnis 2)
Krankheiten, welche z.B. über Wasser übertragen werden werden per Evolution dazu gedränkt stärker zu werden.
Denn im Gegensatz zur ersten Erkenntnis muss der Träger nur Wasser verseuchen, möglichst stark. Da gewinnt die Gruppe, welche ihren Wirt am stärksten trifft, da kein direkter Kontackt nötig ist.
[...]
" Im Interview kritisiert der Virologe den Medien-Hype um sein "Killervirus"."
Bekanntermaßen werden solche Verkürzungen/ Vereinfachunen immer beliebter, aber es wäre nett, wenn man in Medien wie "Die Zeit" doch auf korrekte Grammatik achten würde. Auch die Aushilfskräfte bitte.
Danke
Es heißt:
" Im Interview kritisiert der Virologe den Medien-Hype um seinen "Killervirus"."
Ich glaube, Sie irren sich. Es heißt "das Virus", nur umgangssrachlich "der". (Habe in der Wikipedia nachgesehen.)
http://www.duden.de/recht...
:o)
Lieber Leser,
wir schreiben "das Killervirus" - insofern ist "um sein Killervirus" hier durchaus korrekt.
Welche Aushilfskräfte eigentlich?
Viele Grüße.
Ich glaube, Sie irren sich. Es heißt "das Virus", nur umgangssrachlich "der". (Habe in der Wikipedia nachgesehen.)
http://www.duden.de/recht...
:o)
Lieber Leser,
wir schreiben "das Killervirus" - insofern ist "um sein Killervirus" hier durchaus korrekt.
Welche Aushilfskräfte eigentlich?
Viele Grüße.
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