ErnährungSenioren bekommen das Falsche zu essen

Alte Menschen kennen noch Zeiten, in denen das Essen vom Feld und nicht aus dem Supermarkt kam. Wenn sie gepflegt werden müssen, ist ihre Ernährung aber oft mangelhaft. von 

Schmeckt wie bei Muttern, nach Omas Rezept frisch gebacken: In der Lebensmittelwerbung wird vor allem älteren Frauen gern die Rolle der Garantin für unverfälschte Produktqualität und bewährte Rezepte zugeteilt. Doch wie gut essen Senioren tatsächlich, vor allem im hohen Alter, wenn sie nicht mehr rüstig genug sind, um für sich selbst zu sorgen? Mit dieser Frage beschäftigen sich zwei Kapitel im 12. Ernährungsbericht der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE), der in Bonn der Presse vorgestellt wurde.

Mit der Ernährung von pflegebedürftigen Älteren in Privathaushalten befasst sich eine Studie, für die unter Federführung von Dorothee Volkert von der Universität Erlangen-Nürnberg 353 über 65-Jährige untersucht und befragt wurden. Alle füllten zudem drei Tage hintereinander ein Ernährungsprotokoll aus oder ließen das von ihren Angehörigen tun. Diese Kinder oder Partner waren auch im Alltag, neben ambulanten Pflegediensten, die wichtigste Unterstützung.

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Im Schnitt waren die Teilnehmer 81 Jahre alt und pflegebedürftig. Viele von ihnen brauchten auch beim Essen und Trinken Hilfe, ob nun beim Kleinschneiden oder auch nur beim Öffnen von Flaschen oder Dosen. Fast 30 Prozent hatten mindestens einen Schlaganfall hinter sich, die Mehrheit war durch Herz-Kreislaufleiden geschwächt, rund ein Drittel dement. Und jeder von ihnen hatte mehrere Erkrankungen, im Schnitt nahmen sie sieben Medikamente. Jeder Zweite gab an, dass es mit dem Kauen Probleme gebe, viele litten unter Schluckbeschwerden und hatten, auch als Nebenwirkung von Medikamenten, einen trockenen Mund.

Untergewicht haben wenige

Trotz dieser erschwerten Bedingungen hatten nur vier Prozent der zu Hause gepflegten Senioren Untergewicht. Eine Vorgänger-Untersuchung in Pflegeheimen hatte einen deutlich höheren Prozentsatz ergeben. Erstaunlich, dass der Body Mass Index (BMI, Gewicht in Kilo geteilt durch Größe in Metern im Quadrat) der Teilnehmer mit 28 im Bereich des Übergewichts lag. Ein Drittel von ihnen hatte mit einem BMI von über 30 sogar eine Adipositas. Nicht erstaunlich allerdings, dass das Gewicht mit zunehmender Pflegebedürftigkeit, vor allem mit zunehmender Demenz und im ganz hohen Alter abnahm. Dass die Älteren "etwas zuzusetzen" haben, wird nicht mehr so negativ bewertet. Gewichtsverluste seien im Alter dagegen kritisch zu bewerten, schon weil sie praktisch immer mit einem Verlust an Muskelmasse einhergehen, sagte die Studienleiterin Dorothee Volkert. Ein Alarmzeichen sind sie, wenn sie nicht beabsichtigt werden. Positiv vermerken die Forscher auch, dass die alten Menschen offensichtlich genug trinken.

Mangel droht vor allem beim Vitamin D, für das der Körper das Sonnenlicht braucht, und beim ebenfalls für die Knochen wichtigen Kalzium. Unterversorgt seien viele Pflegebedürftige auch mit Ballaststoffen, die Stoffwechsel und Verdauung fördern, und bei Obst und Gemüse, sagte Volkert. 13 Prozent hätten solche Defizite in der Versorgung mit Nährstoffen. Dafür komme zu viel Fleisch auf den Tisch.

Das gilt meist auch für "Essen auf Rädern". Ulrike Arens-Azevêdo von der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg hat diesen Service unter die Lupe genommen. Trotzdem übten die Befragten, die das Angebot im Schnitt fast fünf Jahre nutzten, kaum Kritik, berichtete Arens-Azevêdo. Für die Sozialwissenschaftlerin gilt hier das "Zufriedenheitsparadox". Der Mensch, der mit Einschränkungen leben muss, wird bescheidener und dankbar für Hilfen.

Zu wenig Obst und Gemüse

Wenn es beim Angebot des "Essens auf Rädern" heute an etwas hapert, dann nicht an der Größe der Fleischportionen, eher beim Gemüse und beim Obst und bei der Schnelligkeit des Transports, so die Quintessenz der Hamburger Studie. Den hohen Fleischkonsum moniert die DGE auch beim aktuellen Ernährungsverhalten der jüngeren Deutschen, vor allem der Männer: 1.100 Gramm Fleisch- und Wurstwaren sind es bei ihnen pro Woche nach Ergebnissen der repräsentativen Nationalen Verzehrsstudie II, für die mehr als 19 000 Personen über Ernährungsgewohnheiten befragt wurden. Die Frauen liegen mit durchschnittlich 590 Gramm am oberen Rand der DGE-Empfehlung.

Auf jeden Fall gut am Fleisch, nicht zuletzt für Ältere: Es liefert zuverlässig Eiweiß, einige Vitamine und Spurenelemente wie Eisen. Wenn die Ernährungsweisen der DGE trotzdem empfehlen, das Schnitzel solle lieber weniger, die Beilagen dafür mehr Platz auf dem Teller beanspruchen, so hat das vor allem mit Menge und Art des Fetts in Fleisch, Panade und Saucen zu tun. "Bei der Wahl der Lebensmittel folgen die Menschen noch nicht ganz unserer Vorstellung, aber mit der Nährstoffversorgung liegen wir in Deutschland gar nicht so schlecht", kommentierte der Bonner Ernährungswissenschaftler Peter Stehle, Chefredakteur des Ernährungsberichts.

Erschienen im Tagesspiegel

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Leserkommentare
  1. Sollte ich eines Tages pflegebedürftig sein, so wünschte ich mir in erster Linie Essen, das mir schmeckt und mein Wohlbefinden fördert. Mein Body-Mass-Index darf dann ruhig ignoriert werden. Wenn ich zunehme, freut Euch über meinen noch vorhandenen Appetit. Sollte ich infolge Muskelschwund abnehmen, so versucht bitte nicht, dies durch zusätzliche Kalorienzufuhr und Vergrößerung des Fettanteils auszugleichen. Ich glaube auch nicht, dass Balaststoffe meinen Stoffwechsel fördern und bedauere schon jetzt zu tief, falls ich auch im hohen Alter bei der Wahl der Lebensmittel nicht ganz der Vorstellung Bonner Ernahrungswissenschaftler folgen werde.

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    Bedauern ist in einem solchen Fal dann vor allem Ihre Pflegerin.

    Ich habe selbst eine Zeit lang in der Altenpflege gearbeitet. Die Pflegerinnen sind wahrlich nicht zu beneiden, wenn sie 120 Kilo Brocken herumwuchten dürfen. Vor allem in der häuslichen Pflege, wenn Angehörige nicht die Gelder für Pflegelifte u.ä. aufbringen können...

    Das mit dem Essen kann ich bestätigen. Essen auf Rädern, heißt zu jeder Mahlzeit reichlich Fleisch, meist ziemlich deftig. Selbst die "vegetarische" Alternative enthielt in der Regel Schinken oder Speck. Außer Freitags. Freitags gab es immer tote Fische...

    Schade ist, dass es heutzutage das ganze Wissen gibt und die Enpfehlungen auch aber es fast nie befolgt wird.

    Ein Grund sind Leute, wie Sie, die glauben blos weil Essen schmeckt, es auch gesund sei. Es gibt das Phänomen, dass man schmecken lernen muss und wenn man im Einklang mit seinem Körper lebt plötzlich gesunde Sachen viel besser schmecken als Schnitzel mit Pommes.

    Und überhaupt glauben viel zu viele Menschen, dass das Essen nur einen verschwindenden Einfluss auf das körperliche Wohlbefinden hat.
    Krebsstudien und Schlaganfallstatistiken sprechen eindeutige Worte.

    Vermutlich würden die "Alten" auch motzen wenn es Graupensuppe oder Grünkernküchlein geben würde.

    Der Hauptgrund an der Misere ist aber vermutlich, dass erstens Fleisch zu billig ist und zweitens, dass es erheblich mehr Kochaufwand ist, ein gesundes Essen zuzubereiten als Käsespätzle oder Braten mit Nudeln und Soße und Kuchen und Fett, Fett und nochmal Fett.

  2. Bedauern ist in einem solchen Fal dann vor allem Ihre Pflegerin.

    Ich habe selbst eine Zeit lang in der Altenpflege gearbeitet. Die Pflegerinnen sind wahrlich nicht zu beneiden, wenn sie 120 Kilo Brocken herumwuchten dürfen. Vor allem in der häuslichen Pflege, wenn Angehörige nicht die Gelder für Pflegelifte u.ä. aufbringen können...

    Das mit dem Essen kann ich bestätigen. Essen auf Rädern, heißt zu jeder Mahlzeit reichlich Fleisch, meist ziemlich deftig. Selbst die "vegetarische" Alternative enthielt in der Regel Schinken oder Speck. Außer Freitags. Freitags gab es immer tote Fische...

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    Antwort auf "Wunschvorstellung"
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    Hoffentlich bleibt mir so ein Altenheim, in dem Menschen, die nicht den Wunschmaßen entsprechen ab 120 kg in die Kategorie "Brocken" fallen und nur noch "herumgewuchtet" statt zielgerichtet in eine für sie günstige Körperhaltung gebracht werden, erspart.
    Wahrscheinlich gibt es dort wegen der bekannten Gefahren von übermäßigem Alkoholgenuß bei Pflegebedürftigen auch keinen Weißwein zum "toten Fisch". ;-)
    Zu Dominik.H: Auf die Vermutung, dass Essen gesund sei, nur weil es schmeckt, wäre ich nie gekommen und habe ich auch nie geschrieben. Das haben sie sich selbst ausgedacht. Das Gegenteil ist richtig: Essen, das nicht schmeckt, führt zu Unbehagen und Einschränkung der Lebensqualität.

  3. 3. Unsinn

    Schade ist, dass es heutzutage das ganze Wissen gibt und die Enpfehlungen auch aber es fast nie befolgt wird.

    Ein Grund sind Leute, wie Sie, die glauben blos weil Essen schmeckt, es auch gesund sei. Es gibt das Phänomen, dass man schmecken lernen muss und wenn man im Einklang mit seinem Körper lebt plötzlich gesunde Sachen viel besser schmecken als Schnitzel mit Pommes.

    Und überhaupt glauben viel zu viele Menschen, dass das Essen nur einen verschwindenden Einfluss auf das körperliche Wohlbefinden hat.
    Krebsstudien und Schlaganfallstatistiken sprechen eindeutige Worte.

    Vermutlich würden die "Alten" auch motzen wenn es Graupensuppe oder Grünkernküchlein geben würde.

    Der Hauptgrund an der Misere ist aber vermutlich, dass erstens Fleisch zu billig ist und zweitens, dass es erheblich mehr Kochaufwand ist, ein gesundes Essen zuzubereiten als Käsespätzle oder Braten mit Nudeln und Soße und Kuchen und Fett, Fett und nochmal Fett.

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    Antwort auf "Wunschvorstellung"
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    Ich möchte noch zum Artikel selbst hinzufügen: 1. Nicht nur die Alten ernähren sich falsch, sondern auch ein großer Proznetsatz der übrigen Bevölkerung. 2. Die alte Generation war doch diejenige, die in den 50/60ern - größtenteils mit Begeisterung - die Revolution in den Ernährungsgewohnheiten - also die immer stärkere Verbreitung von ungesunden Fertigprodukten - mitgetragen hat.

    Motzen über Graupensuppe? Völlig verständlich. Ich würde auch nicht dauernd kulinarisch an die schlimmste Zeit meines Lebens erinnert werden wollen, nur weils gesund ist?
    Kann man denn nicht wenigstens auf der letzten Etappe mit kindlichem Schokopuddigsglück ohne schelchtes Gewissen in Ruhe vor sich hin leben? Es dauert doch eh nicht mehr lange, oder?
    Oder muss man dazu erst Palliativpatient werden? Auf vielen Palliativstationen ist es nämlich üblich, dass man irgendmöglich das zu essen und zu trinken bekommt, was man gerne möchte. Ohne Rücksicht auf die Gesundheit.

    Weder weiß die Wissenschaft. was gesunde Ernährung ist, nocgh stimmen ihre Behauptungen über Krebsfürsorge und Schlaganfälle.
    1. Die größte Ernährungsstudie Europas, die EPIC belegt eindeutig, dass Obst und Gemüse keinen Einfluss auf Krebserkrankungen, einschließlich in der Vorsorge hat und bestätigt zahlreiche andere Untersuchungen zum Thema.
    2. Erst vorige Woche teilte des Schlaganfallzentrum der Charité mit, dass ab 65 Jahren Übergewicht die Folgen und die Schwere eines Schlaganfalles um 15% durchschnittlich senkt, Adipositas sogar um 40%.
    Es hat seinen Sinn, warum Menschen im Laufe des Alters kontinuierlich zulegen.
    Die Natur legt Reserven für eben solche Erkrankungen an.
    Dank der angeblich falschen Ernährung werden die Menschen so alt wie nie zuvor.
    Bitte verwechseln sie nicht die Ernährungspropaganda mit wissenschaftlichen Erkenntnissen.
    Und nein, Ernährungsberaterinnen sind keine Wissenschaftler.

  4. Ich möchte noch zum Artikel selbst hinzufügen: 1. Nicht nur die Alten ernähren sich falsch, sondern auch ein großer Proznetsatz der übrigen Bevölkerung. 2. Die alte Generation war doch diejenige, die in den 50/60ern - größtenteils mit Begeisterung - die Revolution in den Ernährungsgewohnheiten - also die immer stärkere Verbreitung von ungesunden Fertigprodukten - mitgetragen hat.

    Eine Leserempfehlung
    Antwort auf "Unsinn"
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    Weil es nämlich nicht immer spaßig ist, für ein halbes Dutzend Leute jeden Tag stundenlang in der Küche ackern zu müssen.
    Für manche Menschen war und ist Kochen nämlich eine ausgesprochen unangenehme Pflicht. Es macht nicht jedem Spaß.
    Und man kann auch mit schnellen Gerichten und der Microwelle grade in Senioren-Single-Haushalten sogar gesundheitlich unbedenklich essen. TK-Gemüse in brauchbarer Qualität ist da nicht zu verachten.

    "Nicht nur die Alten ernähren sich falsch, sondern auch ein großer Proznetsatz der übrigen Bevölkerung."

    Erstens bleiben Sie und die ganzen anderen Ernährungsgurus jeglichen Beweis dafür schuldig (ich wiederhole mich ungern, aber die Leutchen mit BMI 25-30 leben länger als die mit BMI 20-25, und Untergewicht ist ebenfalls kritisch zu bewerten).

    Zweitens kann insgesamt die Ernährung ja so falsch nicht sein, bei ständig steigender Lebenserwartung.

  5. Motzen über Graupensuppe? Völlig verständlich. Ich würde auch nicht dauernd kulinarisch an die schlimmste Zeit meines Lebens erinnert werden wollen, nur weils gesund ist?
    Kann man denn nicht wenigstens auf der letzten Etappe mit kindlichem Schokopuddigsglück ohne schelchtes Gewissen in Ruhe vor sich hin leben? Es dauert doch eh nicht mehr lange, oder?
    Oder muss man dazu erst Palliativpatient werden? Auf vielen Palliativstationen ist es nämlich üblich, dass man irgendmöglich das zu essen und zu trinken bekommt, was man gerne möchte. Ohne Rücksicht auf die Gesundheit.

    4 Leserempfehlungen
    Antwort auf "Unsinn"
  6. Weil es nämlich nicht immer spaßig ist, für ein halbes Dutzend Leute jeden Tag stundenlang in der Küche ackern zu müssen.
    Für manche Menschen war und ist Kochen nämlich eine ausgesprochen unangenehme Pflicht. Es macht nicht jedem Spaß.
    Und man kann auch mit schnellen Gerichten und der Microwelle grade in Senioren-Single-Haushalten sogar gesundheitlich unbedenklich essen. TK-Gemüse in brauchbarer Qualität ist da nicht zu verachten.

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    meinen Kommentar überhaupt gelesen und verstanden?

  7. Die Rentner sollen essen, was ihnen schmeckt. Schwer verdauliches Gemüse und Körnerkram ist bei alten Leuten mit Verdauungsproblemen sicher nicht angebracht. Auch am Fett sollte nicht gespart werden, da bestimmte Cholesterinverbindungen wichtig für das Nervensystem sind.

    Die immerwährenden Behauptungen über den angeblichen Gesundheitsnutzen von fettarmer Ernährung mit viel Obst, Gemüse und Ballaststoffen und wenig Fleisch konnte bislang keine einzige hochwertige prospektive Studie belegen.

    Der Großkücheneinheitsbrei á la Essen auf Rädern wird von mir allerdings auch eher kritisch gesehen. Lokale Küchen, die die Rentner in der Umgebung frisch bekochen, wären sicher eine bessere Alternative.

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  8. meinen Kommentar überhaupt gelesen und verstanden?

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    Und ich habe vielleicht lediglich vergessen zu kennzeichnen, dass ich mich auf " 2. Die alte Generation war doch diejenige, die in den 50/60ern - größtenteils mit Begeisterung - die Revolution in den Ernährungsgewohnheiten - also die immer stärkere Verbreitung von ungesunden Fertigprodukten - mitgetragen hat." beziehe.
    Wieso hat die Generation die "Verbreitung von ungesunden Fertigprodukten - mitgetragen"? Weil diese Generation es zum Teil als echte Erleichetrung empfunden hat, nicht mehr stundenlang für Mann und drei bis fünf Kinder in der Küche zu stehen.

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