Pferdefleisch-Betrug: Frankreich beschuldigt Großhändler "Spanghero"
Frankreich will einen Verursacher des Betruges ausgemacht haben. Weitere Supermärkte nehmen Produkte, die fälschlicherweise Pferdefleisch enthalten, aus den Regalen.
© Pascal Lauener/Reuters

Lebensmitteltest an Rinderlasagne
Frankreichs Regierung hat die Firma Spanghero in Südwestfrankreich als einen Schuldigen des Verbraucherbetrugs ausgemacht: Das Unternehmen habe gewusst, dass es Pferdefleisch als Rindfleisch verkaufte, sagte der französische Verbraucherminister Benoît Hamon. Spanghero habe sich eines "Wirtschaftsbetruges" schuldig gemacht und werde zur Verantwortung gezogen werden.
Nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums entzog die zuständige Behörde der Firma mit sofortiger Wirkung die Zulassung zur Fleischverarbeitung. Nach weiteren Untersuchungen werde entschieden, ob die Betriebserlaubnis endgültig versagt bleibt. Spanghero hatte Fleisch aus Rumänien bezogen und die französische Firma Comigel in Metz beliefert, die europaweit zahlreiche Fertigprodukte verkauft.
Pferdefleisch-Lasagne auch bei Edeka
Nach der Supermarktkette Real haben Tester auch bei Edeka mit Pferdefleisch verunreinigte Lasagne entdeckt. In dem Tiefkühl-Produkt "Gut & Günstig Lasagne Bolognese" seien bei Analysen in einzelnen Stichproben geringe Mengen Pferdefleisch gefunden worden, sagte ein Sprecher.
Aus dem Etikett der Produkte ging hervor, dass sie Rindfleisch enthalten, was einer unzulässigen Verbrauchertäuschung entspricht. Von Nordrhein-Westfalen aus sollen laut sächsischem Verbraucherschutzministerium Zentrallager der Supermarktkette in Sachsen mit den Lasagne-Produkten beliefert worden sein. Auch in Berliner Supermärkte sei "sehr wahrscheinlich" solche Lasagne gelangt, sagte Verbraucherschutzsenator Thomas Heilman. Die Berliner Handelsunternehmen hätten sie nach einem Hinweis des Herstellers zurückgezogen. Untersuchungen liefen noch.
Auch die Supermarktkette Rewe stoppte den Verkauf bestimmter Fertigprodukte, weil nicht ausgeschlossen werden könne, dass sie Pferdefleisch enthalten. Dabei handle es sich um "Mou Lasagne Bolognese" und "Mou Cannelloni Bolognese" der Marke Tulip, sagte ein Rewe-Sprecher. Zwar gebe es bisher keinen Nachweis von Pferdefleisch, Tulip könne jedoch nicht ausschließen, dass die beiden Produkte Pferdefleisch enthalten.
Der Genuss von korrekt produziertem Pferdefleisch ist kein Gesundheitsrisiko. In Frankreich jedoch ist mit einem Medikament belastetes Fleisch von sechs Pferden womöglich auf Teller von Verbrauchern gelangt. Diese Vermutung legen Tests der britischen Lebensmittelbehörde nahe, über die Ernährungsstaatssekretär David Heath nach Angaben der BBC das britische Parlament informierte.
Nach Frankreich geliefert
Bei ihren Kontrollen von 206 Pferden stießen die Prüfer auf den Wirkstoff Phenylbutazon, den Veterinäre auch bei Tieren zur Behandlung rheumatischer Erkrankungen einsetzen. Da das Mittel beim Menschen schon in geringer Dosierung Nebenwirkungen wie etwa Kopfschmerzen und Blutungen im Magen-Darm-Trakt auslösen kann, darf es innerhalb der Europäischen Union nicht an Pferde verabreicht werden, die für die Fleischproduktion vorgesehen sind.
Händler hätten das Fleisch von Großbritannien nach Frankreich geliefert, sagte Heath. Frankreich machte das Fleisch nach Angaben des Landwirtschaftsministerium ausfindig. Es werde "vernichtet" werden, sagte Ressortchef Stéphane Le Foll.
Tiefkühl-Lasagne ausgelistet
Die Fleischlieferung hat nach Angaben Heaths nichts mit den vom britischen Markt genommenen Tiefkühl-Lasagnen der Marke Findus zu tun. Der Fund von Pferdefleisch in diesen Produkten hatte die europaweiten Kontrollen ausgelöst.
Europaweit testen Fachleute Fleischprodukte bei Herstellern und Händlern. Unternehmen begannen, Waren vorsorglich aus dem Handel zu nehmen und zu vernichten. In Baden- Württemberg listeten Händler eine verdächtige Tiefkühl-Lasagne der Firma Eismann aus. Real hatte am Mittwoch eine Tiefkühl-Lasagne zurückgerufen, nachdem bei Stichproben Anteile von Pferdefleisch entdeckt worden waren








Ich kann mir nicht helfen, aber irgendwie hat es der Billig-Verbraucher nicht besser verdient. Der Deutsche gibt gerne 30.000 Euronen für sein Auto aus, aber bei Lebensmitteln, rennt er von Pontius nach Pilatus, um irgendeinen Artikel 2 Cent günstiger zu bekommen. Irgendeine Mantsche mit Fleisch und Geschmacksverstärker? Egal macht satt und ist billig, gekauft! Da gönnt man jedem einzelnen doch sein Pferd! Weiterhin guten Hunger!
Es macht letztendlich doch keinen Unterschied, ob ich Schwein oder Pferd in Form eines Fertiggerichts zu mir nehme. Wer sich den Fakten der Umstände der Massentierhaltung verschließt, muss doch eigentlich gar nicht mehr nach der Sorte fragen, oder? Vor allem in Tiefkühllasange, haha, als ob jemand den Unterschied je geschmeckt hätte.
Schadenfreude ist es angesichts der Ernsthaftigkeit des Themas nicht, aber trotzdem muss auch ich sagen, dass man es im allgemeinen nicht anders verdient hat. Die ganze Tierhaltungsindustrie/Fleischproduktion ist ein riesiger Skandal, mit unglaublichem Leid, verheerenden Missständen und dem reinen Profit als Ziel. Wer Fleisch isst, bestärkt die Verantwortlichen in ihrem Handeln und muss auch mit den Folgen leben.
Ich bin mal gespannt, wenn in 10 oder 20 Jahren die nächsten Langzeitstudien fertig sind, die Untersuchen, wie sehr dieser ganze Billigfraß uns doch krank macht.
"Der Deutsche gibt gerne 30.000 Euronen für sein Auto aus, ..."
... für eine billige Karre?!? ;-)
Für 30.000 Öcken kriegen so doch nicht einmal mehr einen halbwegs gut ausgestatteten und ordentlich motorisierten Golf.
Dieses Argument ist mit Sicherheit weder ein Grund, noch eine Rechtfertigung für Unternehmen, Betrug zu begehen.
Es ist keine Rechtfertigung für Unternehmen, aufgrund des Preisdrucks dem Verbraucher vergammeltes, gesundheitsschädliches Fleisch unterzujubeln und es ist mit Sicherheit auch keine Rechtfertigung für Unternehmen bei der Inhaltsangabe auf der Verpackung zu betrügen(!). Und ich nehme an, dass es nicht gerade das hochwertigste Pferdefleisch gewesen ist, denn dieses ist sehr teuer. Also rückt das Ganze dann doch wieder in Richtung Gammelfleischskandal.
Es ist keine Rechtfertigung für Unternehmen die Suche des Verbrauchers nach dem günstigsten Preis auf diese schäbige Art und Weise auszunutzen, um ihren Gewinn zu steigern und dabei in Kauf zu nehmen, dass der Verbraucher möglicherweise an der Gesundheit geschädigt wird oder ihn schlichtweg zu betrügen.
Der Verbraucher will vielleicht den günstigsten Preis, aber Gammelfleisch will er nicht und betrogen werden will er auch nicht.
einschließlich des Gewinns und der Lohns der Mitarbeiter.
Nur unter diesen Bedingungen wäre ihre Anmerkung berechtigt, auch eine verantwortungsvoll Entscheidung erfodert Informationen. Solange die nicht geliefert werden kann man die Verantwortung nicht dem Kunden alleine zu schieben. Aber in dem Fall geht es gar nicht um unvollständige Informationen sondern um eine Lüge, von vorne groß Beef drauf steht, dann erwartet doch kein Mensch das da noch was anderes drin ist. Soll der Kunde jedes Lebensmittel erstmal untersuchen lassen oder gleich selber eine Ausbildung zum Lebensmitteltester machen und sich ein Labor einrichten?
Entfernt. Verzichten Sie auf unterstellende Äußerungen. Die Redaktion/mak
Meinen Sie damit den 17 Mio. € pro Jahr Verdiener oder den Geringvediener ?
Wenn letzterer nicht mehr Geld ausgibt, weil er nicht mehr Geld zur Verfügung hat, dann ist das Realität.
Wenn Ersterer über Letzteren dann auch noch lästert, ist das ein starkes Stück.
Das sieht "ibsche" leider völlig falsch.
Der Verbraucher ist weder für die Skandale der Lebensmittelindustrie verantwortlich, noch hat er durch preisbewusstes Einkaufen selber Schuld an minderer Qualität.
Das ist eine typische Argumentation der Industrie, um höhere Preise verlangen zu können. In Wahrheit sind die billigen und die teuren Produkte qualitativ in der Regel gleich gut, oder wie Sie sagen würden: gleich schlecht.
Was Sie bei Nahrungsmitteln beurteilen können ist die Frische oder der Geschmack. Wirklich gesundheitsschädliche Medikamente, Bakterien, Schwermetalle oder Chemie sind beim Verzehr doch gar nicht festzustellen.
Im Übrigen ist es gut, dass der Markt auch hier die Preise regelt. Es ist doch naiv zu glauben, dass die Industrie bei höheren festgesetzten Preisen in humanere oder weniger umweltbelastende Techniken investieren würde.
Aus diesem Grund würde ich auch keine Bioprodukte kaufen. Mal davon abgesehen, dass wir einen 3.Planeten benötigen würden, wenn jedes Huhn 1x1m Platz zur Verfügung hätte, ist es doch unglaublich dumm zu glauben, dass importierte Bioprodukte aus Hinterbetrugistan wirklich die Biokriterien erfüllen.
Letztlich ist es Aufgabe des Staates mit entsprechenden Gesetzen die vernünftige Erzeugung und die Qualität sicherzustellen.
Wenn sich der "Billig-Verbraucher" kein Brot leisten kann, dann soll er doch Kuchen essen, ist es das, was Sie uns sagen wollten?
Das verdirbt einem doch die Laune, wie die Armen einem ihre ekelhafte Armut ins Gesicht reiben und tatsächlich den Preis eines Produktes als Grund für den Kauf in Betracht ziehen.
Da geschieht es denen ganz Recht, wenn sie ungenießbare Lebensmittel verkauft bekommen.
Ich denke das war genug Sarkasmus für einen Kommentar. Ich kann nicht fassen, dass für Kommentare wie die Nr.1 tatsächlich eine Redaktionsempfehlung vergeben wird. Da zeigt sich doch dann wirklich das grüne, das BIO-Laden-Großbürgertum, das durch die soziale Fassade bricht. Wer doch weiß, dass es in Deutschland Menschen gibt, die trotz Vollzeitstelle ihr Gehalt vom Staat aufgestockt bekommen und dann noch so verächtlich darüber redet, dass die Leute zuerst auf den Preis ihrer Lebensmittel schauen, der zeigt wirklich, dass er jegliche Empathie vermissen lässt. Ekelhaft.
Edeka,Rewe oder gar Eismann, dass sind nicht die Stamm-Einkaufsquellen für die Leute, die mit jedem Cent fuchsen. Die Firma Tulip ist auch nicht die letzte Kaschemme.
Von alterativen Bio-Metzger kaufen, der die Schlachtviecher noch beim Namen ruft und dann solche Gerichte, wie eine Lasagne selbst zubereiten, dürfte für immer mehr Menschen eine reiner Wunschtraum sein. Der/die Single ist an dem ganzen Kram dann fast eine komplette Woche und bei der Familie gilt ja auch die Devise: Die Kinder möglichst schnell in die Ganztagsbetreuung, damit die Mami schnell wieder arbeiten geht.
Und was bekommen Papa, Mama und die Kinderlein dann jeweils bei ihrer Arbeit, Betreuungsstelle oder abends auf den Tisch? Die gute Tiefkühl-Lasagne.
Schön, wenn man es sich leisten kann, beim "Metzger umd die Ecke" angeblich hochwertiges Fleisch aus ökologischer Produktion aus der Region kaufen zu können.
Aber Sie scheinen es noch nicht mitbekommen zu haben, dass nicht nur die Hartz4-er billig einkaufen MÜSSEN!!!
Es sind Millionen Niedrigverdiener, Arbeitslose, Rentner, die mit dem Cent rechnen müssen. Das ist Öko-Rind für 40 Euro das Kilo nun mal nicht drin.
Fehlt nur noch der Vorschlag, stattdessen dann eben vegetarisch zu essen. Gras von der Wiese ist sogar umsonst.
Dass so ein Beitrag zu einer Redaktionsempfehlung kommt, ist mehr als bedauerlich.
Ah ja, den der im Discounter einkaufen muss, auch weil die Gut verdienende Fraktion in der Politik die Preise durch Abgaben zugunsten ihrer vermögenden Klientel dauernd erhöht, Strom Verkehr und gesundes und wirklich schmackhaftes Essen, darf man gerne betrügen oder auch vergiften.
Aber wehe man erklärt demjenigen nicht, der im Discounter nicht einkaufen muss, tausendmal und bis in Komma Versicherungsverträge, Nebenkostenabrechnungen und Geschäftsbedingungen. Wehe man verwehrt ihm das Recht, pauschal mal die letzte Rate eines Bauvertrages einfach nicht zu bezahlen.
Wehe man geht auf seinen Sport "Mietminderung" nicht ein, untersucht nicht, ob Schnupfen im Urlaub ein Reisemangel ist und natürlich hat er das Recht, wenn er putzen lässt, um den letzten Cent zu feilschen.
Auch wenn das jetzt die meisten hier nicht wahrhaben wollten, aber sogut wie niemand ist aufgrund seines Einkommens darauf angewiesen, sich von derlei Produkten zu ernähren. Es gibt soviele Alternativen. Wenn der ach so schützenswerte Verbraucher sich mal einen Hauch von Gedanken machen würde, was er isst, und wie das sein kann, dass das so billig ist!- dann müsste sich schon längst keiner mehr über die Hersteller echauffieren. Die wären dann vom Markt gedrängt worden.
Es macht letztendlich doch keinen Unterschied, ob ich Schwein oder Pferd in Form eines Fertiggerichts zu mir nehme. Wer sich den Fakten der Umstände der Massentierhaltung verschließt, muss doch eigentlich gar nicht mehr nach der Sorte fragen, oder? Vor allem in Tiefkühllasange, haha, als ob jemand den Unterschied je geschmeckt hätte.
Schadenfreude ist es angesichts der Ernsthaftigkeit des Themas nicht, aber trotzdem muss auch ich sagen, dass man es im allgemeinen nicht anders verdient hat. Die ganze Tierhaltungsindustrie/Fleischproduktion ist ein riesiger Skandal, mit unglaublichem Leid, verheerenden Missständen und dem reinen Profit als Ziel. Wer Fleisch isst, bestärkt die Verantwortlichen in ihrem Handeln und muss auch mit den Folgen leben.
Ich bin mal gespannt, wenn in 10 oder 20 Jahren die nächsten Langzeitstudien fertig sind, die Untersuchen, wie sehr dieser ganze Billigfraß uns doch krank macht.
"Der Deutsche gibt gerne 30.000 Euronen für sein Auto aus, ..."
... für eine billige Karre?!? ;-)
Für 30.000 Öcken kriegen so doch nicht einmal mehr einen halbwegs gut ausgestatteten und ordentlich motorisierten Golf.
Dieses Argument ist mit Sicherheit weder ein Grund, noch eine Rechtfertigung für Unternehmen, Betrug zu begehen.
Es ist keine Rechtfertigung für Unternehmen, aufgrund des Preisdrucks dem Verbraucher vergammeltes, gesundheitsschädliches Fleisch unterzujubeln und es ist mit Sicherheit auch keine Rechtfertigung für Unternehmen bei der Inhaltsangabe auf der Verpackung zu betrügen(!). Und ich nehme an, dass es nicht gerade das hochwertigste Pferdefleisch gewesen ist, denn dieses ist sehr teuer. Also rückt das Ganze dann doch wieder in Richtung Gammelfleischskandal.
Es ist keine Rechtfertigung für Unternehmen die Suche des Verbrauchers nach dem günstigsten Preis auf diese schäbige Art und Weise auszunutzen, um ihren Gewinn zu steigern und dabei in Kauf zu nehmen, dass der Verbraucher möglicherweise an der Gesundheit geschädigt wird oder ihn schlichtweg zu betrügen.
Der Verbraucher will vielleicht den günstigsten Preis, aber Gammelfleisch will er nicht und betrogen werden will er auch nicht.
einschließlich des Gewinns und der Lohns der Mitarbeiter.
Nur unter diesen Bedingungen wäre ihre Anmerkung berechtigt, auch eine verantwortungsvoll Entscheidung erfodert Informationen. Solange die nicht geliefert werden kann man die Verantwortung nicht dem Kunden alleine zu schieben. Aber in dem Fall geht es gar nicht um unvollständige Informationen sondern um eine Lüge, von vorne groß Beef drauf steht, dann erwartet doch kein Mensch das da noch was anderes drin ist. Soll der Kunde jedes Lebensmittel erstmal untersuchen lassen oder gleich selber eine Ausbildung zum Lebensmitteltester machen und sich ein Labor einrichten?
Entfernt. Verzichten Sie auf unterstellende Äußerungen. Die Redaktion/mak
Meinen Sie damit den 17 Mio. € pro Jahr Verdiener oder den Geringvediener ?
Wenn letzterer nicht mehr Geld ausgibt, weil er nicht mehr Geld zur Verfügung hat, dann ist das Realität.
Wenn Ersterer über Letzteren dann auch noch lästert, ist das ein starkes Stück.
Das sieht "ibsche" leider völlig falsch.
Der Verbraucher ist weder für die Skandale der Lebensmittelindustrie verantwortlich, noch hat er durch preisbewusstes Einkaufen selber Schuld an minderer Qualität.
Das ist eine typische Argumentation der Industrie, um höhere Preise verlangen zu können. In Wahrheit sind die billigen und die teuren Produkte qualitativ in der Regel gleich gut, oder wie Sie sagen würden: gleich schlecht.
Was Sie bei Nahrungsmitteln beurteilen können ist die Frische oder der Geschmack. Wirklich gesundheitsschädliche Medikamente, Bakterien, Schwermetalle oder Chemie sind beim Verzehr doch gar nicht festzustellen.
Im Übrigen ist es gut, dass der Markt auch hier die Preise regelt. Es ist doch naiv zu glauben, dass die Industrie bei höheren festgesetzten Preisen in humanere oder weniger umweltbelastende Techniken investieren würde.
Aus diesem Grund würde ich auch keine Bioprodukte kaufen. Mal davon abgesehen, dass wir einen 3.Planeten benötigen würden, wenn jedes Huhn 1x1m Platz zur Verfügung hätte, ist es doch unglaublich dumm zu glauben, dass importierte Bioprodukte aus Hinterbetrugistan wirklich die Biokriterien erfüllen.
Letztlich ist es Aufgabe des Staates mit entsprechenden Gesetzen die vernünftige Erzeugung und die Qualität sicherzustellen.
Wenn sich der "Billig-Verbraucher" kein Brot leisten kann, dann soll er doch Kuchen essen, ist es das, was Sie uns sagen wollten?
Das verdirbt einem doch die Laune, wie die Armen einem ihre ekelhafte Armut ins Gesicht reiben und tatsächlich den Preis eines Produktes als Grund für den Kauf in Betracht ziehen.
Da geschieht es denen ganz Recht, wenn sie ungenießbare Lebensmittel verkauft bekommen.
Ich denke das war genug Sarkasmus für einen Kommentar. Ich kann nicht fassen, dass für Kommentare wie die Nr.1 tatsächlich eine Redaktionsempfehlung vergeben wird. Da zeigt sich doch dann wirklich das grüne, das BIO-Laden-Großbürgertum, das durch die soziale Fassade bricht. Wer doch weiß, dass es in Deutschland Menschen gibt, die trotz Vollzeitstelle ihr Gehalt vom Staat aufgestockt bekommen und dann noch so verächtlich darüber redet, dass die Leute zuerst auf den Preis ihrer Lebensmittel schauen, der zeigt wirklich, dass er jegliche Empathie vermissen lässt. Ekelhaft.
Edeka,Rewe oder gar Eismann, dass sind nicht die Stamm-Einkaufsquellen für die Leute, die mit jedem Cent fuchsen. Die Firma Tulip ist auch nicht die letzte Kaschemme.
Von alterativen Bio-Metzger kaufen, der die Schlachtviecher noch beim Namen ruft und dann solche Gerichte, wie eine Lasagne selbst zubereiten, dürfte für immer mehr Menschen eine reiner Wunschtraum sein. Der/die Single ist an dem ganzen Kram dann fast eine komplette Woche und bei der Familie gilt ja auch die Devise: Die Kinder möglichst schnell in die Ganztagsbetreuung, damit die Mami schnell wieder arbeiten geht.
Und was bekommen Papa, Mama und die Kinderlein dann jeweils bei ihrer Arbeit, Betreuungsstelle oder abends auf den Tisch? Die gute Tiefkühl-Lasagne.
Schön, wenn man es sich leisten kann, beim "Metzger umd die Ecke" angeblich hochwertiges Fleisch aus ökologischer Produktion aus der Region kaufen zu können.
Aber Sie scheinen es noch nicht mitbekommen zu haben, dass nicht nur die Hartz4-er billig einkaufen MÜSSEN!!!
Es sind Millionen Niedrigverdiener, Arbeitslose, Rentner, die mit dem Cent rechnen müssen. Das ist Öko-Rind für 40 Euro das Kilo nun mal nicht drin.
Fehlt nur noch der Vorschlag, stattdessen dann eben vegetarisch zu essen. Gras von der Wiese ist sogar umsonst.
Dass so ein Beitrag zu einer Redaktionsempfehlung kommt, ist mehr als bedauerlich.
Ah ja, den der im Discounter einkaufen muss, auch weil die Gut verdienende Fraktion in der Politik die Preise durch Abgaben zugunsten ihrer vermögenden Klientel dauernd erhöht, Strom Verkehr und gesundes und wirklich schmackhaftes Essen, darf man gerne betrügen oder auch vergiften.
Aber wehe man erklärt demjenigen nicht, der im Discounter nicht einkaufen muss, tausendmal und bis in Komma Versicherungsverträge, Nebenkostenabrechnungen und Geschäftsbedingungen. Wehe man verwehrt ihm das Recht, pauschal mal die letzte Rate eines Bauvertrages einfach nicht zu bezahlen.
Wehe man geht auf seinen Sport "Mietminderung" nicht ein, untersucht nicht, ob Schnupfen im Urlaub ein Reisemangel ist und natürlich hat er das Recht, wenn er putzen lässt, um den letzten Cent zu feilschen.
Auch wenn das jetzt die meisten hier nicht wahrhaben wollten, aber sogut wie niemand ist aufgrund seines Einkommens darauf angewiesen, sich von derlei Produkten zu ernähren. Es gibt soviele Alternativen. Wenn der ach so schützenswerte Verbraucher sich mal einen Hauch von Gedanken machen würde, was er isst, und wie das sein kann, dass das so billig ist!- dann müsste sich schon längst keiner mehr über die Hersteller echauffieren. Die wären dann vom Markt gedrängt worden.
nicht nur alles schrecklich findet und Aufklärung verspricht sondern dass die Hersteller Firmen auch mal ordentlich gebeutelt werden.
Die Herrschaften sollten schön zur Kasse gebeten werden, sie haben lange genug mit ihrem Betrug an der Gesellschaft verdient, Zeit etwas davon an die Gesellschaft zurück zu zahlen.
... daß die Pferdefleischnummer hohe Wellen schlägt.
Vor meinem inneren Auge kann ich die ganzen hoch empörten Latte-Macchiato-Muttis geradezu sehen, deren pferdeverliebte Mädchen sich nachts die Augen ausweinen, weil sie mit der letzten Fertiglasagne "Fury" verspeist haben. Das ist hart.
Aber bitte machen wir uns doch nichts vor.
Der politisch tolerierte Etikettenschwindel hat in der Nahrugsmittelindustrie System. Schinken aus Klebefleisch, Käse ohne Milchanteil, Erdbeerjoghurt ohne Erdbeeren, dafür aber mit Sägespänen, leberfreie Leberwurst, und und und ...
Der Verbraucher wird nach Strich und Faden verar....t und hinters Licht geführt. Business as usual, sozusagen. Wir glauben, Nahrungsmittel zu kaufen und erhalten stattdessen häufig eingefärbten und aromatisierten Müll. So drastisch muß man es wohl bezeichnen.
In meinen Augen ist der aktuell hochgejazzte Pferdefleischskandal letztlich eher ein "kleiner Fisch", denn der Verbraucher kauft ein Produkt mit Fleisch und erhält ein Produkt mit Fleisch; zwar nicht das richtige, versprochene, aber immerhin. Da muß man doch fast schon dankbar sein, oder?
...wenn man diesen Teil des Artikels mitliest, dann ist Fleisch evtl doch nicht gleich Fleisch:
"Der Genuss von korrekt produziertem Pferdefleisch ist kein Gesundheitsrisiko. In Frankreich jedoch ist mit einem Medikament belastetes Fleisch von sechs Pferden womöglich auf Teller von Verbrauchern gelangt. Diese Vermutung legen Tests der britischen Lebensmittelbehörde nahe, über die Ernährungsstaatssekretär David Heath nach Angaben der BBC das britische Parlament informierte.
Bei ihren Kontrollen von 206 Pferden stießen die Prüfer auf den Wirkstoff Phenylbutazon, den Veterinäre auch bei Tieren zur Behandlung rheumatischer Erkrankungen einsetzen. Da das Mittel beim Menschen schon in geringer Dosierung Nebenwirkungen wie etwa Kopfschmerzen und Blutungen im Magen-Darm-Trakt auslösen kann, darf es innerhalb der Europäischen Union nicht an Pferde verabreicht werden, die für die Fleischproduktion vorgesehen sind."
Das mit Fury ist genial!
Ich schmeiss' mich weg!
...wenn man diesen Teil des Artikels mitliest, dann ist Fleisch evtl doch nicht gleich Fleisch:
"Der Genuss von korrekt produziertem Pferdefleisch ist kein Gesundheitsrisiko. In Frankreich jedoch ist mit einem Medikament belastetes Fleisch von sechs Pferden womöglich auf Teller von Verbrauchern gelangt. Diese Vermutung legen Tests der britischen Lebensmittelbehörde nahe, über die Ernährungsstaatssekretär David Heath nach Angaben der BBC das britische Parlament informierte.
Bei ihren Kontrollen von 206 Pferden stießen die Prüfer auf den Wirkstoff Phenylbutazon, den Veterinäre auch bei Tieren zur Behandlung rheumatischer Erkrankungen einsetzen. Da das Mittel beim Menschen schon in geringer Dosierung Nebenwirkungen wie etwa Kopfschmerzen und Blutungen im Magen-Darm-Trakt auslösen kann, darf es innerhalb der Europäischen Union nicht an Pferde verabreicht werden, die für die Fleischproduktion vorgesehen sind."
Das mit Fury ist genial!
Ich schmeiss' mich weg!
Ich schätze es müssen erst noch geraspelte Mäuse, gekochte Hamster, fritierte Eidechsen oder überzählige Schosshündchen im Gammelfleisch auftauchen, bevor die Geiz ist Geil Mentalität beim Lebensmittel aufhört. Aber manchen wird auch wohl das egal sein. Hauptsache billig. Mein Mitleid mit denen die hier aufschreien hält sich seeeehr in Grenzen.
Zum Thema Medikament. Schon mal nachgedacht, was Kühen, Schweinen, Geflügel alles so eingeflösst wird, die ohne Massen an Antibiotika die Tortur in den Massenställen gar nicht überleben würden? Da ist Pferdefleisch mit ein bisschen Schmerzmittel sicherlich noch die gesündere Version ...
"Ich schätze es müssen erst noch geraspelte Mäuse, gekochte Hamster, fritierte Eidechsen oder überzählige Schosshündchen im Gammelfleisch auftauchen, bevor die Geiz ist Geil Mentalität beim Lebensmittel aufhört."
Wir wissen doch nicht einmal, ob wir die von Ihnen aufgeführten Bestandteile nebst eventuellen Regenwürmern in Lebensmitteln finden würden, wenn wir danach suchen würden.
Man findet ja nur das, wonach man sucht.
Erschreckend sind auch die langen Transportwege des Billigproduktes: Von Rumänien nach England, dann über Holland nach Frankreich. Unglaublich !
Kein Mitleid mit dem Verursacher.
Fünf Jahre schwedische Gardinen, da gesetzlich möglich.
Dazu das alleinige Vorzugsrecht, diese Lasagne 'solange Vorrat reicht' wöchentlich vorgesetzt zu bekommen.
"Ich schätze es müssen erst noch geraspelte Mäuse, gekochte Hamster, fritierte Eidechsen oder überzählige Schosshündchen im Gammelfleisch auftauchen, bevor die Geiz ist Geil Mentalität beim Lebensmittel aufhört."
Wir wissen doch nicht einmal, ob wir die von Ihnen aufgeführten Bestandteile nebst eventuellen Regenwürmern in Lebensmitteln finden würden, wenn wir danach suchen würden.
Man findet ja nur das, wonach man sucht.
Erschreckend sind auch die langen Transportwege des Billigproduktes: Von Rumänien nach England, dann über Holland nach Frankreich. Unglaublich !
Kein Mitleid mit dem Verursacher.
Fünf Jahre schwedische Gardinen, da gesetzlich möglich.
Dazu das alleinige Vorzugsrecht, diese Lasagne 'solange Vorrat reicht' wöchentlich vorgesetzt zu bekommen.
...der vor ein paar Tagen groß im Fernsehen verkündete, dass er den Import von europäischen Fleisch verbieten lassen würde, wenn sich herausstellt das es gesundheitsschädlich ist?
Der sagt jetzt das verseuchtes Fleisch aus England stammte?
*grins
Nur.
Dass ihm mitgeteilt wurde, dass die HotteHüs aus Frankreich kamen.
Ich las den Artikel.
Er las ihn auch.
Sie lasen ihn offensichtlich nicht ;-)
Nur.
Dass ihm mitgeteilt wurde, dass die HotteHüs aus Frankreich kamen.
Ich las den Artikel.
Er las ihn auch.
Sie lasen ihn offensichtlich nicht ;-)
Mir scheint inzwischen die Pferdefleischsuche in Fertiggerichten Ausmaße wie bei der Plagiatsuche im Zusammenhang mit Doktorarbeiten anzunehmen. Steht etwa die Menschheit vor einer Ernährungsrevolution, zurück zum Selbermachen, oder ist es nur wieder mal Beschäftigungstherapie?! Bei der Suche nach dem wahren "Doktor" habe ich nicht den Eindruck gewonnen, als ob nun eine Welle der "auf zur Bildung" ausgebrochen sei!
... ist, ob die ganze Aufregung genauso groß waäre, würde man in der als "Rindfleischlasagne" deklarierten Packung Spuren von Schweinefleisch finden. Geht es hier um die fehlende Transparenz der Lebensmittelindustrie oder darum, dass ein Rinder oder Schweineleben offenbar weniger wert scheint als das eines Pferdes. Gesundheitliche Bedenken hätte ich bei diesem Produkt vielleicht wegen der grundsätzlichen Billigproduktion aber nicht aufgrund der Tatsache gerade ein Pferd zu verspeisen.
auch wenn manche es für ein Kavaliersdelikt halten.
Es geht hierbei auch um Menschenrechte, da mittels Betrug die freie (Kauf-)Entscheidung eines Menschen manipuliert wurde und damit die Würde des Menschen, die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit und die Freiheit seines Gewissens wissentlich und absichtlich mit Füßen getreten wurde.
Ob jemand Rind, Schwein, Pferd, Hund, Katze, Maus, Affe oder Schlange essen will, weil es für ihn eine Delikatesse ist, oder ob er es aus gesundheitlichen, ethischen, kulturellen oder religiösen Gründen ablehnt, sollte jedem selbst überlassen werden. Ein Aufzwingen mittels kriminellen Machenschaften aufgrund von Geldgier ist ein absolutes NO GO.
auch wenn manche es für ein Kavaliersdelikt halten.
Es geht hierbei auch um Menschenrechte, da mittels Betrug die freie (Kauf-)Entscheidung eines Menschen manipuliert wurde und damit die Würde des Menschen, die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit und die Freiheit seines Gewissens wissentlich und absichtlich mit Füßen getreten wurde.
Ob jemand Rind, Schwein, Pferd, Hund, Katze, Maus, Affe oder Schlange essen will, weil es für ihn eine Delikatesse ist, oder ob er es aus gesundheitlichen, ethischen, kulturellen oder religiösen Gründen ablehnt, sollte jedem selbst überlassen werden. Ein Aufzwingen mittels kriminellen Machenschaften aufgrund von Geldgier ist ein absolutes NO GO.
Gut dass endlich mal Ross und Reiter genannt werden. Die Intransparenz in vielen Bereichen der Lebensmittelindustrie ist erschütternt.
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren