Fakten zur UnfruchtbarkeitWenn das Wunschkind ausbleibt

Warum können manche Menschen keinen Nachwuchs bekommen? Wie viel kostet die künstliche Befruchtung? Eine Grafik mit Zahlen und Fakten zur ungewollten Kinderlosigkeit von  und

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Leserkommentare
  1. Ich fande wie Sie die Statistik ebenfalls sehr interessant und schweifte mit meinen Gedanken so darum, wie es wohl den Paaren geht, die keine Kinder bekommen können und dann lese ich Ihren Kommentar.

    Sie bilden den konkreten Fall, dass Sie zwar Kinder bekommen können, aber, bedingt durch eine vererbbare Krankheit (die, wenn ich Sie richtig verstanden habe, "nur" bei ihren männlichen Nachkommen ausbricht, ihre weiblichen Nachkommen den Defekt weitertragen) diese Kinder, egal in welcher Kombination diese Erkrankung mitnehmen werden.

    Ich hätte Ihnen jetzt vorgeschlagen, den medizinischen Fortschritt zu nutzen und eine künstliche Befruchtung in Erwägung zu ziehen. Das haben Sie mit Ihrer Partnerin schon ausgeschlossen. Welche Gründe haben denn dazu geführt? Es wäre die "Ausflucht" aus dem Dilemma (medizinischem ~). Mich würde Ihre Beweggründe interessieren.

    Egal, wie Sie sich entsheiden, ich denke, Sie finden einen Weg der Ihnen, Ihrer Partnerin und Ihrem Kind begehbar erscheint.

    Danke für die offenen Worte!

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    Danke für das Interesse.

    Nun ja, zum einen hilft uns die künstliche Befruchtung ja nur in der Hinsicht weiter, dass wir weibliche Samenzellen ausschließen und nur Jungs bekommen können (die als meine direkten Nachkommen nicht krank werden. Sie bekommen mein Y-Chromosom, das ist ja gesund). Das wollen wir aber eigentlich nicht. Wenn schon Kinder, dann soll zumindest die Chance bestehen, dass es sowohl Mädchen wie Jungen werden.

    Außerdem gefällt zumindest mir die Vorstellung nicht, dass ein ganzes Rudel anderer Menschen da seine Finger im Spiel hat. Bei der Geburt ist das ja dann wieder was anderes.

    Mir wäre eine Adoption lieber, aber das will meine Freundin nicht. Sie sagt, sie könnte adoptierte Kinder nie so sehr lieben wie eigene. Kann ich persönlich nicht nachvollziehen, respektiere ich aber.

    Von daher überlegen wir und überlegen... in unserem familiären Umfeld rät uns im Übrigen niemand davon ab. Nicht mal die Mediziner. Alle behaupten, die Krankheit wäre zur Zeit meiner etwaigen Enkel - also in rund 40 Jahren - noch besser im Griff als heute. Aber das ist ja nur Wunschdenken.

  2. Danke für das Interesse.

    Nun ja, zum einen hilft uns die künstliche Befruchtung ja nur in der Hinsicht weiter, dass wir weibliche Samenzellen ausschließen und nur Jungs bekommen können (die als meine direkten Nachkommen nicht krank werden. Sie bekommen mein Y-Chromosom, das ist ja gesund). Das wollen wir aber eigentlich nicht. Wenn schon Kinder, dann soll zumindest die Chance bestehen, dass es sowohl Mädchen wie Jungen werden.

    Außerdem gefällt zumindest mir die Vorstellung nicht, dass ein ganzes Rudel anderer Menschen da seine Finger im Spiel hat. Bei der Geburt ist das ja dann wieder was anderes.

    Mir wäre eine Adoption lieber, aber das will meine Freundin nicht. Sie sagt, sie könnte adoptierte Kinder nie so sehr lieben wie eigene. Kann ich persönlich nicht nachvollziehen, respektiere ich aber.

    Von daher überlegen wir und überlegen... in unserem familiären Umfeld rät uns im Übrigen niemand davon ab. Nicht mal die Mediziner. Alle behaupten, die Krankheit wäre zur Zeit meiner etwaigen Enkel - also in rund 40 Jahren - noch besser im Griff als heute. Aber das ist ja nur Wunschdenken.

    Antwort auf "Respekt."
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    Vielen Dank für den Einblick.

    Das wird immer komplexer. :) Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und gutes Gelingen. Sie haben es schon gesagt: Sie haben noch etwas Zeit. Sie schaffen das.

    Gut zu lesen, dass Sie verschiedene Wege begutachten.

  3. Ich bin 35 Jahre alt und nach 4 Jahren Spießrutenlauf durch die medizinischen Hamsterräder endlich nach der dritten ICSI in der 26.SSW. Mein Kinderwunsch ist so alt, wie ich denken kann, aber erst kam das Abitur und dann abgebrochenes Studium und eine abgeschlossene Ausbildung. Leider zu dem Zeitpunkt kein Vater in Sicht, denn ich wollte Kinder, aber bitte mit einem Vater! Nicht ein Versorger, aber zum Kinderbekommen und Kinder erziehen gehören in meiner Welt 2 Menschen.
    Was ich bis dahin verdrängt hatte war meine Endometriose, die ich seit meinem 19.Lj hatte und ich wollte mir nicht vorstellen, ich konnte mir nicht vorstellen, dass ausgerechnet das schwanger werden schwierig sein sollte. Es sollte anders kommen.
    Deswegen bin ich jetzt eben nicht 25 Jahre beim ersten Kind und kann mir den Wunsch nach mehr Kindern erfüllen, sondern muss dankbar sein, dass es nach so einem psychischen und physischen Kraftakt auch nur EINMAL geklappt hat!
    Und jeder, der sich über Frauen in der KiWu-Praxis mokiert, die eben 30+ sind, hat vergessen, dass Jahre der Verzweiflung, der Tränen und des vergeblichen "Übens" hinter den Paaren liegen. Das Schweigen über die Probleme hat auch etwas mit Scham zu tun, dass etwas völlig normales einem nicht gelingen will, aber auch mit so vielen Ängsten vor dem endgültigen AUS in der Behandlung. Mit dem unerfüllten Kinderwunsch stirbt ein Kind, das man nie hatte - wer ohne Kinderwunsch oder mit Kindern soll das verstehen?
    Ich spreche mit jedem, der fragt.

    6 Leserempfehlungen
  4. Zum Beispiel, in welchem Maße später Kinderlose zuvor Schwangerschaften verhütet haben. Und wenn ja, mit welchen Methoden in welcher Verteilung.
    Es könnte doch sein, dass ein paar Angaben zu Nebenwirkungen noch fehlen.

  5. Wenn etwa 30% aller Frauen und aller Männer unfruchtbar sind, dann würde ich jetzt rein mathematisch annehmen, dass bei etwa (0,3)^2 * 100 % = 9% aller ungewollt kinderlosen Paare sowohl Mann als auch Frau unfruchtbar sind. Gibt es einen Erklärungsansatz, warum der in der Statistik angegebene Wert mehr als dreimal so groß ist?

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    Die Statistik zeigt anderes:
    Von allen Unfruchtbaren betrifft die Unfruchtbarkeit zu 30 % nur die Frau, zu 30 % nur den Mann, zu 30 Prozent beide Partner, und bei den restlichen 10 % ist die Ursache unklar.

    Also nicht: 30 % aller Frauen (oder Männer) sind unfruchtbar.

    Genau. Betrachtet werden nur die konkreten Fälle mit unerfülltem Kinderwunsch.

    Besser so verstehen:
    - Wahrscheinlichkeit dafür, dass ein Mann am unerfüllten Kinderwunsch beteiligt ist := 60 % (30%+30%)
    - Frauenbeteiligung auch entsprechend := 60%
    - Wahrscheinlichkeit, dass Ursachen bei beiden liegen := 30%

    Wenn man jetzt weiß, dass der Mann auf jeden Fall für den unerfüllten Kinderwunsch ursächlich ist, bedeutet diese Information, dass mit einer Wahrscheinlicheit vom 50% auch Ursachen bei der Frau vorliegen.
    (Bedingte Wahrscheinlichkeit := 30% / 60%).
    Folglich macht die Berechnung (30%)^2 gar keinen Sinn, da die Ereignisse nicht unabhängig sind.

    Die wahrscheinlichkeit, dass mindestens einer am nichtererfüllten Kinderwunsch beteligt beträgt laut Statistik übrigens ja 90% ( = 0,6 + 0,6 - 0,3 )

    Redaktion

    Die Zahlen betreffen nur die Personen, die ungewollt kinderlos sind, nicht alle Frauen und Männer. In je 30 Prozent der Fälle ist die Ursache nur beim Mann oder nur bei der Frau zu finden. In weiteren 30 Prozent liegt sie bei beiden Partnern. Es handelt sich um ungefähre Werte.

    Mehr können Sie bei unserer Quelle für diesen Teil der Grafik nachlesen, unter http://www.mvz-pan-institut.de/Ursachen

  6. http://derstandard.at/1353206569403/Aluminium-Eine-ernsthafte-Bedrohung-...

    Wird sowohl in der modernen Lebensmittel-Technologie als auch in Verbindung mit Bariumsalzen zur Wettermanipulation eingesetzt.

    Nebenwirkung der Aluminium-Nano-Partikel: Unfruchtbarkeit.

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    Noch schlimmer: Völlig bedenkenlos wurde Aluminiumhydroxid in vielen Medikamenten eingesetzt- besonders exzessiv in Maaloxan.
    Und das, obwohl seit fast 20 Jahren Erkenntnisse vorliegen, dass Aluminium anscheinend langfristige Nebenwirkungen hat, die in Medikamententests nicht mit erfasst werden.
    Und da wurde Maaloxan ohne Rezept in Apotheken verkauft, während das viel harmlosere Omeprazol verschreibungspflichtig ist.
    Damit wurde sogar ich getäuscht!
    Ich dachte: So bescheuert werden die Pharmafirmen wohl nicht sein, schädliches Aluminium zu verwenden!
    Wenn sowas wie Maaloxan sogar rezeptfrei angeboten wird, handelt es sich wohl um eine harmlose, chemische Verbindung, bei der sich kein Aluminium festsetzt. Das glaubten die Pharmafirmen anscheinend ungeprüft sogar selbst, und es hat sich als falsch erwiesen!
    Von wegen rezeptfreie Medikamente seien harmlos! Echt skandalös!
    Anscheinend kann man sich da auf gar nichts mehr verlassen! Es liegt wohl auch am absurden System, wonach rezeptfreie Medikamente nicht von der Krankenkasse übernommen werden!
    Die Pharmafirmen waren tatsächlich so bescheuert trotz Gefahrindikation keine hinreichenden Überprüfungen zu machen!
    Da habe ich schon immer Aluminiumtöpfe u.ä. vermieden und trotzdem wegen dieser Medikamentenpraxis doch etwas Aluminiumvergiftung abbekommen.
    Vielleicht ja daher Schmerzsyndrom und langsam erblindendes Auge, häufige Kopfschmerzen und manchmal Schmerzattacken!

  7. Die Statistik zeigt anderes:
    Von allen Unfruchtbaren betrifft die Unfruchtbarkeit zu 30 % nur die Frau, zu 30 % nur den Mann, zu 30 Prozent beide Partner, und bei den restlichen 10 % ist die Ursache unklar.

    Also nicht: 30 % aller Frauen (oder Männer) sind unfruchtbar.

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